Nachbar + Bäcker = Frühaufsteher

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Hass Rache Vandalismus Studentenleben Nachbarn

Mein Nachbar ist Bäcker, das heißt, er steht jeden Morgen sehr früh auf. Er hat sozusagen eine Bäckerei auf Rädern. Ich wohne hier schon seit knapp vier Jahren und muss jeden Morgen (um circa vier bis fünf Uhr) ertragen, wie er dieses spezielle Riesenauto aus seiner viel zu kleinen Garage rausfährt. Da das Auto sehr laut ist und ich als Student immer gerne etwas länger wach bleibe, geht mir das schon ziemlich auf die Nerven. Ich bin dann in einer Nacht, als ich es wirklich nicht mehr ertragen konnte, über die Mauer geklettert. Als ich dann in seiner Garage war, habe ich seine Reifen zerstochen und bin ganz fix abgehauen. Als er dann am nächsten Morgen seine Reifen gesehen hat, ist er total ausgetickt und hat die ganze Nachbarschaft zusammengebrüllt. Mit seiner Frau hat er auch noch gestritten, was sie da gemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00030455 vom 15.11.2012 um 04:31:55 Uhr (23 Kommentare).

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Meine Orgasmus-Lüge

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Lügen Dummheit Partnerschaft

Ich (w/17) habe seit fast einem Jahr einen Freund. Wir waren beide vor dieser Beziehung noch Jungfrau, auch wenn er vor mir noch eine andere Freundin gehabt hat. Auf jeden Fall hatte er nicht sehr viel mehr Erfahrung als ich. Da ich ihn am Anfang nicht enttäuschen wollte, habe ich ihm erzählt, dass Frauen mehrere Orgasmen in einigen Minuten haben können. Das ist natürlich Schwachsinn, auch wenn sich der Orgasmus schon in mehreren kleinen Wellen anbahnt. Aber das ist nichts im Vergleich zu einem richtigem Orgasmus. Jetzt, wo wir schon länger zusammen sind und mittlerweile auch schon Geschlechtsverkehr haben, fragt er mich häufiger, ob ich mitgezählt hätte, oder wie viele Orgasmen ich denn diesmal gehabt habe. Aber häufig komme ich überhaupt nicht zu einem Orgasmus. Ich kann ihm aber auch schlecht sagen, dass ich ihn vorher nur angelogen hatte, damit er nicht enttäuscht ist. Zumindest wird er langsam besser, so dass ich in einigen Fällen mindestens noch zu einem Orgasmus komme. Ich gestehe also, dass ich seit fast einem Jahr meinen Freund über meinen Orgasmus-Verhalten anlüge, und dass ich ihm das jetzt nicht mehr gestehen kann.

Beichthaus.com Beichte #00030447 vom 11.11.2012 um 21:44:12 Uhr (36 Kommentare).

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Dienstags ist die Putzfrau dran

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Fremdgehen Begehrlichkeit Ehebruch Schwerin

Ich bin seit bald 20 Jahren verheiratet. Wie das in solchen langjährigen Beziehungen so ist, hat man irgendwann einen gewissen Terminplan für Sex. Also Tage, an denen einfach kein sonstiger Termin ist (Sport, Verein und ähnliches) und auch nicht gerade die Lieblingsserien im Fernsehen laufen. Bei uns hat es sich eingebürgert, dass meine Frau und ich meistens dienstags miteinander schlafen. Allerdings hatte ich in den letzten Wochen erhebliche Vollzugsprobleme. Meine Frau hat viel Verständnis gezeigt, als ich erklärte, dass ich zu Beginn der Woche in meinem Job besonders viel Stress habe und deswegen lieber unseren Sex aufs Wochenende verlegen würde. Meine Erklärung ist aber nur eine Ausrede. Der Grund für meine Vollzugsprobleme ist vielmehr, dass Dienstagmittag unsere Putzfrau kommt, die einmal die Woche bei uns den Großputz macht. Diese Frau ist eigentlich total reizlos, ziemlich alt und nicht gerade gut aussehend. Da ich zu Hause arbeite, treffe ich sie jedes Mal an und irgendwann hat sie begonnen, mit mir zu flirten. Und weil ich gerade Lust hatte, bin ich mit ihr ins Bett gegangen. Das war überraschenderweise total super, wir passen im Bett absolut zusammen. Eine echte Offenbarung. Seitdem haben wir jeden Dienstag, wenn sie kommt, mindestens zwei Mal Sex. Kein Wunder, dass ich dann abends bei meiner Frau Probleme bekam. Meine Frau beklagte sich nun darüber, dass unsere Putzfrau immer schlechter putzt.

Beichthaus.com Beichte #00030445 vom 10.11.2012 um 20:15:35 Uhr in Schwerin (35 Kommentare).

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Den Alkoholpegel ausgenutzt

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Trunksucht Engherzigkeit Last Night Augsburg

Ich (m) habe mich auf dem letzten Herbst-Plärrer (ein Volksfest bei uns) mit Freunden in einem der Festzelte getroffen und wir haben gut gefeiert. Im Laufe des Abends hat mir dann die Freundin eines guten Kollegen ihre ältere Schwester vorgestellt und extra darauf hingewiesen, dass diese auch Single sei. Der Kollege kniff mir auch ein Auge zu und gab mir zu verstehen, dass ich mich mal ranhalten sollte. Ich musste mich jedoch gar nicht ranmachen; das übernahm die Dame schon selber. Diese war nämlich schon reichlich angeheitert und gab mir recht deutlich zu verstehen, dass wir zwei heute Abend auf jeden Fall noch im Bett landen werden. Ich war seit Monaten Single, hatte ewig keinen Sex mehr und die Auslage in ihrem Dirndl war nett drapiert, also dachte ich mir: "Scheiß drauf, die Chance lässt du dir nicht entgehen, musst sie ja nicht gleich heiraten." Der Abend schritt voran, sie wurde immer besoffener und umso deutlicher lallte sie mir ins Ohr, was ich noch zu erwarten hätte. Irgendwann war sie rotzbesoffen und so was von explizit, dass mir das sogar als selbst ordentlich Angetrunkener schon eine Nummer zu schräg wurde. Ich versuchte, ihr daraufhin etwas aus dem Weg zu gehen. Als das Zelt geschlossen wurde und wir gehen mussten, war den anderen Leuten auch nicht entgangen, dass besagte Person kaum noch verkehrstauglich war und so wurde ich natürlich auserkoren, die Dame nach Hause zu bringen. Ich schwitze Blut und Wasser, da die Dame mit dem Rad da war und auch fahren wollte. Zu Fuß hätte sie mich wohl schon unterwegs in irgendein Gebüsch gezerrt, aber auf dem Rad hatte ich nur arge Befürchtungen, dass sie sich noch auf die Fresse legt. Trotz diverser Schlangenlinien schaffte sie es, auf dem Rad zu bleiben, bestand allerdings alle paar Meter darauf, dass ich auch ja noch mit zu ihr hochkomme. Vor ihrem Haus schaffte sie es noch unfallfrei abzusteigen, bei dem Versuch das Rad abzuschließen, fiel sie dann aber vorne über mit dem Rad zusammen ins Blumenbeet. Nichts Wildes, sie ist halt einfach umgefallen. Ich beichte hiermit, dass ich die Situation ausnutzte und mich schleunigst vom Acker machte. Wer weiß, was in ihrer Wohnung sonst noch passiert wäre. Ein paar Tage später rief mich der Kollege an und wollte wissen, was denn da abends noch gelaufen sei. Ich hatte schon Panik und stellte mich ein wenig dumm. Er erzählte dann, dass die Schwester seiner Freundin morgens alleine in ihrer Wohnung (zum Glück) aufgewacht wäre und sie sich nicht erklären konnte, warum alles voll mit Blumenerde war. Ich erzählte ihm daraufhin, dass sie abends noch einen Umweg durch das Blumenbeet vor dem Haus eingelegt hatte, ließ aber das Detail aus, dass ich mich dann vom Acker machte. Daraufhin lachte er, weitere Nachfragen entfielen. Sie kann sich also an nichts erinnern und alle anderen fanden es lustig. Einige Wochen später lief sie mir alleine in der Stadt über den Weg, erkannte mich aber nicht, als ich direkt an ihr vorbei lief. Den nächsten Plärrer lasse ich aber wohl trotzdem aus.

Beichthaus.com Beichte #00030443 vom 09.11.2012 um 21:08:11 Uhr in Augsburg (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Drogen und die große Liebe

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Dummheit Drogen Verzweiflung Ex Berlin

Als ich (w) 15 bis 17 Jahre alt war, hatte ich sozusagen die Hochphase meiner Pubertät: Ich lernte ein paar Leute kennen und geriet dadurch in einen Kreis von Menschen, die, sagen wir mal, kein guter Umgang sind. Es fing damit an, dass ich einen Spanier in meinem Alter kennenlernte und mich ein bisschen in ihn verliebte. Er integrierte mich dann in seine Clique und nach einiger Zeit hing ich ausschließlich mit ihm und seinen Freunden herum. Zunächst fing es nur damit an, dass sie mich zum trinken animierten, dann kam das Rauchen dazu und dann eben auch Gras und andere Drogen. Anfangs fand ich alles total cool und aufregend und ich nahm alles auf die leichte Schulter, nach dem Motto "young, wild and free". Da merkte ich auch gar nicht, dass ich immer tiefer hineinrutschte und es auch zu der ein oder anderen kleineren Straftat kam. Ich schwänzte immer häufiger die Schule und feierte stattdessen mit meinen neuen Freunden. Ich merkte selbst nicht, wie ich für all das desensibilisiert wurde. Für mich wurden der tägliche Rausch, Partys, Polizei und ständiger Stress mit Dealern zum Alltag. Und auch mein damaliger Freund hielt sich leider nicht lange. Bereits nach einigen Monaten hatte er mich mehrmals mit verschiedenen Mädchen betrogen, aber das wäre eben so, sagte er mir dazu. Sex stand für diese Leute auf der gleichen Stufe wie Gras und Alkohol.

Ich war zwar also schnell nicht mehr mit dem Spanier zusammen, blieb aber trotzdem in der Clique, da ich mittlerweile fest integriert war und ich viele der Leute auch wirklich ins Herz geschlossen hatte. Ich war bereits tief in dem Sumpf versunken, hatte nur noch Streit mit meinen Eltern, da sie einiges natürlich mitbekamen, ich aber kaum noch zu Hause wohnte, weil ich ständig abhaute und bei meinen Leuten schlief. Eines Tages rief mich dann mein Ex-Freund an und wollte sich mit mir und M., einem unserer Dealer, den ich bis dahin nur einmal persönlich gesehen hatte, treffen. Wir hingen also mit ihm ein bisschen ab, kifften ein wenig. Ich lernte unseren Dealer etwas näher kennen, wir tauschten Handynummern. Bereits am nächsten Tag rief er mich an und wollte sich mit mir treffen. Eins führte zum anderen und schließlich küssten wir uns. Seitdem war ich unsterblich in ihn verliebt. Wir verbrachten Tage, vor allem aber Nächte, und Monate zusammen. Mal mit den Anderen, aber meistens allein. Wir waren ständig unterwegs, taten die verrücktesten Dinge, waren ständig high, immer auf der Suche nach Neuem. Ich kann mich noch heute genau an seine wunderschönen, braunen Augen erinnern, seinen perfekten Körper, sein Lächeln, die stundenlangen Gespräche, die wir geführt haben, die Träume, die wir hatten. Vor allem kann ich mich aber auch an unsere gemeinsame Drogensucht erinnern.

Obwohl ich im Nachhinein weiß, dass es wohl der größte Fehler meines Lebens war, dass ich in diese Kreise geraten bin, muss ich gleichzeitig aber auch zugeben, dass es das wohl schönste Jahr meines Lebens war. Ich könnte Seiten schreiben über M. und mich, denn er war meine erste und einzige Liebe im Leben. Der Tag, an dem sich alles änderte, war, als vier unserer Freunde völlig high Auto fuhren und von der Straße abkamen. Einer unserer Freunde starb noch am selben Ort, Fahrer und Beifahrer sitzen noch heute im Gefängnis, der Vierte im Wagen, mein spanischer Ex-Freund, kam mit einer Geldstrafe und Bewährung von sechs Monaten davon. An diesem Tag zerbrach unser ganzes damaliges Leben, unsere Clique löste sich auf und M. und ich entschieden beide, sofort mit dem ganzen Scheiß aufzuhören. Wir wurden beide clean, er machte sein Abitur (mit 1,5) und ich ging auch wieder zur Schule, um auch meins zu schaffen. Doch unmittelbar nach unserem Entzug trennten wir uns, denn plötzlich war dort einfach nichts mehr zwischen uns. Es war, als ständen wir uns, nach all dem, was wir hatten, wie Fremde gegenüber. Nach seinem Abi wurde er an einer Uni in den USA angenommen und studiert dort seitdem. Ich machte auch mein Abi, mit 1,8, und mache zur Zeit ein Freiwilliges Soziales Jahr. Es ist jetzt etwas über zwei Jahr her, dass wir uns das letzte Mal gesehen haben und wir haben seitdem keinen Kontakt mehr. Zunächst dachte ich, die Gefühle, die ich damals für ihn empfand, waren bloße Einbildung oder Halluzinationen, aber mittlerweile weiß ich, dass es nicht so ist. Ich hatte seitdem schon unzählige Freunde, allerdings hielt keine Beziehung länger als ein paar Wochen. Mir kommen jedes Mal die Tränen, wenn ich einen Liebesfilm schaue, ein bestimmtes Lied höre oder Bilder von damals sehe. Es reicht manchmal schon ein bestimmter Geruch oder ein Gedanke. Ich wache regelmäßig nachts auf und weine, weil ich von ihm geträumt habe. Wenn ich mit einem anderen Mann schlafe oder ihn auch nur küsse, muss ich auch dann oft weinen. Immer wieder ertappe ich mich dabei, wie ich mir wünsche oder vorstelle, die Männer wären er. Ich vergleiche sie mit ihm oder erinnere mich an ihn. Dabei liegt es nicht einmal an den Männern, ich habe schon viele tolle Kerle kennengelernt, aber keiner ist eben so wie er. Und nie wieder hatte ich die gleichen Gefühle für einen Mann wie damals. Heute bete ich jeden Tag zu Gott, dass er uns irgendwie, irgendwann wieder zusammenführt, obwohl über 8000 Kilometer, mehr als zwei Jahre, und vor allem viele schlechte Erfahrungen zwischen uns liegen.

Beichthaus.com Beichte #00030434 vom 06.11.2012 um 21:51:15 Uhr in Berlin (Oranienstraße) (23 Kommentare).

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