Quark mit Sauce

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Ignoranz Rache Partnerschaft

Ich (w/19) bin jetzt seit fast zwei Jahren mit meinem Freund zusammen. Ich habe ihn echt gern und wir sehen uns wirklich oft. Da er alleine wohnt, bin ich praktisch jede Nacht bei ihm. Wir teilen uns seinen Haushalt und so weiter.
Dadurch, dass wir uns so oft sehen, ist es immer sehr merkwürdig, nicht neben ihm einzuschlafen, was etwa ein- bis zweimal die Woche der Fall ist. Dann schläft sein bester Freund bei ihm, weil die beiden dann einen Männerabend mit Zocken und Ähnlichem veranstalten. Jedenfalls kann ich dann meist nicht schlafen, weil er nicht neben mir ist. Also habe ich ihm das letztens gesagt und er meinte, das sei doch Quark mit Sauce, ich wäre nur nicht müde genug.
Heute morgen meinte er dann, dass sein bester Freund gesagt hätte, dass er und ich uns zu oft sehen. Ich dachte mir, okay, dann eben nicht. Bin jetzt jeden Abend der Woche verabredet, beziehungsweise habe auf der Arbeit Extraschichten genommen, um Abends beschäftigt zu sein. Am Wochenende bin ich in Kiel, das danach hat meine beste Freundin Geburtstag, wir fahren wohl nach Berlin. Und danach muss ich meiner Mutter bei Vorbereitungen helfen. Also kann er getrost mal sehen, wie es ist, alleine zu schlafen, weil ich ja leider nicht kann und sein Kumpel auch nicht fünf Tage die Woche Zeit hat. Da ich dann auch nicht so oft bei ihm bin, werde ich auch keinen Haushalt machen. Ich weiß, das ist ein bisschen kindisch, aber wenn er meint, wir sehen uns zu oft, dann sehen wir uns eben weniger.

Beichthaus.com Beichte #00030549 vom 05.12.2012 um 21:03:17 Uhr (31 Kommentare).

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Eskalation im Hotel

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Dummheit Ekel Trunksucht Vandalismus Last Night

Ich habe während dem Abitur noch meinen Grenzen gesucht. Wie auch an einem Wochenende, an dem vier Schüler unserer Schule das Privileg genießen durften, an einem Karriereseminar eines großen, börsennotierten Unternehmens teilnehmen zu dürfen, zusammen mit Schülern aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Ereignis fand in einem Fünf-Sterne-Hotel statt und sollte drei Tage andauern. Wir wurden gebeten, bereits am Freitag zu erscheinen, obwohl das Programm erst für Samstag angesetzt war. Da das Hotel nur 40 Kilometer von unserer Schule entfernt war, kamen wir selbstverständlich pünktlich zum Abendessen an. Leider feierte ein sehr guter Freund an diesem Abend noch seinen Geburtstag, wo wir natürlich noch hin mussten. In der entsprechenden Bar angekommen, betranken wir uns genüsslich und hatten einen Long Island Ice Tea nach dem anderen. Nachdem es mittlerweile spät in der Nacht war und die Bar gerade schloss, kam uns die glorreiche Idee, die Party in unserem Hotel fortzusetzen. Gesagt, getan. Mit zehn Freunden fuhren wir ins Hotel - mit Taxi selbstverständlich - und bedienten uns an der Bar. Wir tranken die teuersten Whiskys und Unmengen selbstkreierter Cocktails. Nachdem wir langsam ein Hungergefühl entwickelten, suchten wir die Hotelküche und wurden auch schnell fündig. Das Frühstücksbuffet für den nächsten Morgen war bereits perfekt angerichtet, für einen Moment zumindest. Also setzten wir unser Leben im Schlaraffenland fort und verwüsteten so ziemlich alles. Nachdem ich mich kaum noch auf den Beinen halten konnte und die Sonne langsam aufging, wollte ich auf mein Zimmer gehen. Kurz, nachdem ich mich hinlegte, überkam mich allerdings der Alkohol und landete im Bett. Plötzlich hörte ich jemanden neben mir sagen "Ich will noch nicht aufstehen". Ich versuchte, mir diese Situation in meinem Rausch zu erklären, hatte aber leider keinen Erfolg. Also rannte ich aus dem Zimmer und bemerkte auf dem Flur, dass mein wirkliches Zimmer ja eine Türe weiter ist und ging dort hinein, um ein paar Stunden Schlaf zu bekommen. Wie ich in das falsche Zimmer hinein kam, kann ich mir heute noch nicht erklären.


Auf dem Weg zum Frühstücksbuffet am nächsten Morgen wurden wir von einem Seminarleiter abgefangen und in einen Konferenzraum gebeten, in dem sämtliche Teilnehmer topfit versammelt waren, mit Ausnahme von uns. Es wurde berichtet, dass Getränke fehlen, die Küche ein Schweinestall sei, im ganzen Hotel Zigarettenstummel auf dem Boden liegen und jemand in der Küche sein großes Geschäft erledigt habe. Entsetzte Blicke in allen Gesichtern. In diesem Moment meldete sich ein junges Mädchen und fügte hinzu, dass jemand in ihr Bett gekotzt hätte. Nach einem kurzen Auflachen wurde es wieder ernst. Man teilte uns allen mit, dass das Seminar mit sofortiger Wirkung abgebrochen wird und auch in Zukunft nicht mehr stattfindet. Einige Leute fingen an zu weinen, andere warfen meinen Kumpels und mir böse Blicke zu, inklusive den Seminarleitern. In diesem Moment übergab sich ein Freund von mir. Nach unzähligen Bestellungen zum Direktor unserer Schule wurde die Situation so ernst, dass wir es nur mit viel Glück, richtigem Auftreten und Argumentationsgeschick schafften, die Schuld auf Unbekannte zu schieben und somit nicht von der Schule zu fliegen. Ich beichte also, dass es mir unendlich leid tut, mich damals so benommen, eine zehnjährige Tradition unserer Schule zerstört, dem Hotel und seinen Angestellten Mühe und Kosten bereitet und alle Teilnehmer um ein wertvolles Zertifikat gebracht zu haben. Jetzt kenne ich meine Grenzen.

Beichthaus.com Beichte #00030540 vom 04.12.2012 um 23:49:22 Uhr (11 Kommentare).

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“Beichte

Potentielle Schwiegereltern treffen

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Peinlichkeit Ekel Trunksucht

Ich (m/30) kam vor circa 10 Jahren mit einem russischen Mädchen zusammen. Sie hatte Geburtstag und lud mich ein mit ihrer Familie zu feiern. Ich kannte bis dato noch niemanden aus ihrer Familie außer ihre Cousine. Ich sagte natürlich zu, besorgte für sie ein Geschenk und für die Eltern einen Blumenstrauß und war der Meinung ich würde auf ein kleines, ruhiges Familienfest gehen. Wir würden was essen, vielleicht ein Glas Sekt trinken und das wärs dann schon. Ich war furchtbar nervös, weil sie mir erzählt hatte, dass ihre Eltern sehr streng seien und ich hatte die Befürchtung sie könnten mich nicht mögen. Als ich bei ihr Zuhause ankam, traf mich der erste Schlag. Sie wohnte in einem super schicken, großen Haus und die Inneneinrichtung sah auch ziemlich edel und teuer aus und irgendwie machte mich das noch nervöser. Natürlich hatte ich keinen Anzug an oder so was, sondern lediglich eine Jeans und einen Pullover. Ich sah es schon vor mir wie die Eltern mich abschätzig mustern und mich dann rausschmeißen, weil ich nicht gut genug für ihre Tochter bin.


Aber alles sollte ganz anders kommen. Entgegen meiner Vorstellung, dass es ein kleines, ruhiges Familienfest wird, wurde es eine riesige Feier. Die ganze Verwandtschaft war gekommen. Aus allen Teilen Deutschlands und die meisten aus Russland. Es gab so massig viel zu essen und der echte, russische Wodka floss in Strömen. Alle waren furchtbar nett zu mir und jeder wollte mit mir einen Kurzen trinken. Sobald mein Glas leer war, wurde es wieder aufgefüllt. Meine Freundin hatte kaum Zeit für mich, weil sie dauernd in Beschlag genommen wurde. Da wurde getanzt, geküsst und getrunken bis zum Abwinken. Ihre Eltern fanden mich anscheinend in Ordnung, denn auch sie wollten mit mir trinken. Es kam, wie es kommen musste. Ich war solche Massen an Alkohol nicht gewöhnt und nach zwei Portionen russischem Kartoffelsalat, wurde mir furchtbar schlecht. Nur leider war ich so betrunken, dass ich es nicht mehr zur Toilette schaffte, sondern nur noch in den Flur und mich dort in einen Mülleimer erbrach und mich dabei auch noch volle Kanne selbst ankotzte. Irgendwie schafften mich meine Freundin, ihre Mutter und ihre Tante ins Bad und da saß ich nun umringt von drei kichernden Frauen, stockbesoffen und voller Erbrochenem in der Badewanne und wurde von ihnen bis auf die Boxershorts ausgezogen und abgeduscht. Meine Freundin gab mir einen Pyjama ihres Vaters und brachte mich ins Bett und versicherte mir, dass sie ganz bestimmt nicht böse auf mich sei und ihre Eltern auch nicht.

Ich schämte mich am nächsten Morgen beim Frühstück in Grund und Boden, alle kicherten vor sich hin und ihre Mutter kam in das Esszimmer und rief: Na will jemand einen Wodka?! Und zu mir gewandt: Du vielleicht Michael? Aus dem Kichern wurde lautes Gelächter und meine Scham schlug in Ärger um, den ich mir aber nicht anmerken ließ. Ich dachte, ich beichte diese Geschichte mal, bevor ich meine Freundin nächstes Jahr im Januar heirate und ihre ganze Verwandtschaft wiedersehe.

Beichthaus.com Beichte #00030538 vom 04.12.2012 um 13:36:47 Uhr (14 Kommentare).

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Den besten Freund betrogen

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Begehrlichkeit Fremdgehen Last Night Stuttgart

Alles begann vor rund drei Monaten. Um zu erzählen, was passiert ist, muss ich aber etwas weiter ausholen. Es hat mit meinem besten Freund und seiner Freundin zu tun. Ich verstehe mich mit den beiden echt super. Ihn kenne ich seit mehr als 15 Jahren und sie seit eineinhalb Jahren, eben seitdem er mit ihr zusammen ist. Sie ist ein sehr attraktives Mädchen und wie es das Schicksal so will, habe ich mich in sie verguckt. Ich habe die Gefühle, die ich für sie hege, eine lange Zeit unterdrückt, da ich mir eigentlich geschworen hatte, meinem besten Freund niemals die Freundin auszuspannen. Eines Samstags waren wir mal wieder feiern. Meinem Freund ging es irgendwann nicht mehr so gut und er ging nach Hause. Vorher sagte er mir noch, ich solle auf seine Freundin aufpassen und sie sicher nach Hause bringen. Er wünschte uns noch viel Spaß und verabschiedete sich. Als er weg war, ging alles ganz schnell, zumindest kam es mir da so vor. Seine Freundin lud mich auf einige Drinks ein und wir becherten ein wenig. Nach einer Zeit waren wir beide recht angetrunken und beschlossen irgendwann, tanzen zu gehen. Alle Blicke der männlichen Gäste waren auf sie gerichtet, da sie mit Abstand das hübscheste Mädchen vor Ort war. Wir tanzten eng und lange miteinander, bis sie mich schließlich küsste. Ich konnte überhaupt nicht realisieren, was passiert. Ich muss zugeben, dass es mir sehr viel Spaß machte, sie zu küssen. Ich war ja schon längere Zeit in sie verliebt. Nach einiger Zeit brachte ich sie dann nach Hause und dort landeten wir schließlich im Bett. Wir trieben es mehrmals diese Nacht. Morgens verabschiedete ich mich und fragte, wie das nun weitergehen soll. Sie sagte mir, dass sie sich selbst nicht sicher wäre, wie das passieren konnte und dass wir das unserem Freund niemals sagen dürften. Ich habe seit dieser Nacht so ein schrecklich schlechtes Gewissen meinem besten Freund gegenüber. Dennoch kann ich es ihm nicht sagen. Ich beichte hiermit, dass ich mit der Freundin meines besten Freundes mehrmals Sex hatte. Wir gehen nach wie vor zusammen weg und er ahnt nichts davon. Irgendwann werde ich es ihm sagen, nur wann, das weiß ich noch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00030533 vom 04.12.2012 um 08:29:26 Uhr in Stuttgart (Hauptstätter Straße) (19 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Erziehung für Perverse

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Aggression Lügen Dating Internet Groß-Zimmern

Ich (w/22) war früher öfter mal auf Flirtseiten unterwegs. Wer sich schon mal als Frau angemeldet hat, weiß, dass man teilweise Mails im Sekundentakt erhält. Die Männer achten nicht einmal darauf, ob ein Bild vorhanden ist oder was im Profil steht, manchmal sind sie sogar zu dumm, das Alter zu erkennen. Auf jeden Fall schrieben mich immer mehr Idioten an. Ich war damals 16, als das Ganze so richtig anfing und ich habe selbst von Männern, die mein Vater oder gar mein Großvater hätten sein können, immer wieder richtig abartige, perverse Nachrichten bekommen. Jedes Mal reagierte ich massiv aggressiv auf solche Mails und hatte das Bedürfnis, ihnen allen kräftig ihren Genitalbereich zu bearbeiten, dass sie ihn länger nicht nutzen könnten. Aggressionen hatte ich erstens, weil ich Fremdgeher über alles hasse und diesen Gedankengang kein Stück verstehen, akzeptieren oder tolerieren kann und zweitens, weil es widerlich ist, als über 15 oder 20 Jahre älterer Mann eine 16-Jährige sexuell anzumachen. Eines Tages hat es mir endgültig gereicht. Ich erstellte einen Fake-Account auf der Flirtseite. Binnen weniger Minuten hatte ich bereits um die 20 Nachrichten, innerhalb einer Woche um die 500 insgesamt, obwohl ich kein Bild hochgeladen hatte. Ich habe mich auf das Ganze eingelassen und ihnen vorgemacht, dass ich auch Lust auf ihre Sauereien hätte. Ich erzählte ihnen von meinen nicht-jugendfreien Fantasien und dass ich dieses Wochenende sturmfrei hätte. Manchen erzählte ich sogar, dass ich eigentlich erst 15 bin, was sie noch mehr angemacht hat. Manchmal habe ich auch ein Bild gesendet von einem x-beliebigen Mädel. Diese Art von Mail schickte ich an alle Männer in dieser Woche, die mir eine sexuelle Nachricht zukommen ließen. Bis Samstag waren es um die 30 bis 40, die mir zusagten und nicht einmal eine Handynummer haben wollten. Ich suchte mir einen nahegelegenen Park, an der eine Bushaltestelle lag, aus und ging an diesem Tag auch hin, setzte mich auf eine Bank, von der aus ich die Bushaltestelle sehr gut sehen konnte und tat so, als würde ich ein Buch lesen. Ein paar der Kerle kamen deutlich früher, standen herum und warteten.


Ich traute meinen Augen kaum, als zur verabredeten Zeit plötzlich wirklich um die 30 Kerle an der Haltestelle standen. Samstags fahren die Busse bei uns nur jede Stunde an dieser Haltestelle und es war wirklich amüsant, die verwunderten Gesichter dieser Typen zu sehen, als der Bus kam und keiner einstieg. Die meisten haben es gerafft, aber viele warteten auch weiterhin auf mich.
Innerlich habe ich mich kaum eingekriegt, bin irgendwann auch an ihnen vorbeigelaufen und habe mich auf den Heimweg gemacht. Als ich am Abend wieder online kam, schrieben mir ein paar dieser Typen, warum ich nicht da war. Ich antwortete daraufhin, dass mir etwas dazwischen kam, ich aber immer noch Lust hätte. Das Spiel trieb ich mit manchen bis zu vier mal, jedes mal ohne Handynummer. Einer kam wirklich vier mal innerhalb von zwei Tagen. Außerdem habe ich viele noch ein bis zwei mal mit anderen Fake-Accounts mit meinen Kumpels verarscht. Ich habe sie immer zu einem anderen Ort bestellt. Ich hoffe, dass sie es irgendwann aufgeben und es sein lassen. Mittlerweile bin ich nicht mehr auf solchen Seiten angemeldet, da ich in einer festen Beziehung bin, aber in der letzten Zeit bekam ich auf die Kleinanzeigen (Jobs) in E**y öfter mal komische Sex-Angebote. Ich denke, dass ich das immer wieder so machen würde wie früher, wenn mir nur reichlich langweilig ist und mir der Kragen platzt.

Beichthaus.com Beichte #00030530 vom 04.12.2012 um 01:06:59 Uhr in 64846 Groß-Zimmern (Reinheimer Straße) (18 Kommentare).

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