Sex aus Gewohnheit

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Begehrlichkeit Fremdgehen Morallosigkeit Sex Freunde Berlin

Für meine Beichte wurde ich durch den Ausspruch "Wer eine Sünde zweimal begangen hat, der hält sie für keine Sünde mehr" inspiriert, denn genau das ist bei mir wohl eingetreten. Seit nunmehr zehn Jahren schlafe ich (m/28) mit meiner besten Schulfreundin, obwohl sie inzwischen verheiratet ist und wir beide viele unterschiedliche Partner hatten. Ich hatte sogar am Tag vor ihrer Hochzeit Sex mit ihr. Oftmals war ich mit ihren Partnern auch locker befreundet oder sie mit meinen Freundinnen. Es weiß jeder, dass mal was gelaufen ist, die Ausmaße kennt jedoch keiner. Warum wir nicht zusammen sind? Sie ist mir zu schlampig und ich ihr wahrscheinlich auch. Denn während wir beide sexhungrige Monster sind, bin ich wahnsinnig eifersüchtig auf meine Freundinnen, auch wenn es keinen konkreten Anlass gibt. Unsere Affäre habe ich anfangs damit gerechtfertigt, dass ich Single war. Später war es wohl das "Gewohnheitsrecht" und der gute Sex, den ich nicht aufgeben wollte. Schließlich geht es ausschließlich darum und es ist keine Liebe im Spiel. Dennoch ist mir erst durch obiges Zitat wieder bewusst geworden, wie egoistisch und gemein wir gegenüber unseren Partnern handeln. Ich habe den festen Entschluss gefasst, meiner neuen Freundin treu zu bleiben - sollte ich jedoch wieder Single werden, weiß ich nicht, ob ich auf die Ehe meiner Schulfreundin Rücksicht nehmen werde.

Beichthaus.com Beichte #00030474 vom 21.11.2012 um 19:17:45 Uhr in Berlin (Potsdamer Straße) (20 Kommentare).

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Druck auf der Grillparty

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Dummheit Morallosigkeit Masturbation Gesellschaft Hildesheim

Vor einigen Jahren habe ich (m/22) mich zu einer extremen Dummheit hinreißen lassen. Ich war zu dieser Zeit gut mit einem älteren Hobbykollegen (wir waren im selben Angelverein) befreundet und sehr oft bei diesem Zuhause. Er hatte eine nette Frau und zwei hübsche Töchter, die ältere damals ungefähr in meinem Alter. Leider war ich zu schüchtern, um mich ihr zu nähern. Meistens saßen wir in seinem Hobbyschuppen und beschäftigten uns mit seinem Angelgerät. An einem Wochenende war ich auch zu einer kleinen Grillfeier in seinem Garten eingeladen. Es waren nicht allzu viele Leute da, doch war die Stimmung gut. Unter den Gästen befand sich allerdings auch der Teil der Familie, den man gerne als unliebsame Verwandtschaft bezeichnet. Konkret waren das die Schwester der Frau meines Angelfreundes nebst ihrem unsympathischen Mann. Die beiden waren ein etwas in die Jahre gekommenes Paar, das sich immer am Streiten war. Er war obendrein ein echter besserwisserischer Widerling.


Ich trank für mein Alter und meine Verhältnisse etwas zu viel Bier. Gepaart mit der scharfen Grillsoße war dies keine gute Mischung und schon bald merkte ich ein starkes Drücken. Ich verzog mich ins Haus, fand aber die Gästetoilette besetzt vor. Ich wusste, dass es noch das Badezimmer der Familie im oberen Stockwerk gab, was aber nicht für Gäste offenstand. In meiner Not schlich ich mich die Treppe nach oben und stellte erleichtert fest, dass das Badezimmer dort nicht verschlossen war. Ich entledigte mich des Druckgefühls im Bauch, wobei mein Blick auf den offenstehenden Wäschekorb fiel. Mutig durch den Alkohol fand ich schnell das Objekt meiner Begierde: einen Slip der älteren Tochter, an welchem ich mich nun in meinem jugendlichen Leichtsinn verging. Grade als ich fertig war, blieb mir fast das Herz stehen, denn jemand rüttelte an der Türklinke. Geschockt knüllte ich die befleckte Unterhose zusammen und sah mich nach einem geeigneten Versteck um; ich weiß nicht, warum ich sie nicht einfach zurück in den Korb legte. Dumm wie ich war, drückte ich sie in eine der Kulturtaschen, die auf der Ablage standen. Als ich merkte, dass die Person vor der Tür verschwunden war, schlich ich mich aus dem Badezimmer und versteckte mich dann einige Zeit auf der Gästetoilette im Erdgeschoss. Ich war glücklich, dass es bald für mich an der Zeit war, zu gehen, da mir der Schock noch tief in den Gliedern saß und ich mich nur schwer verstellen konnte. Später erfuhr ich über Umwege, dass es nach der Feier einen riesigen Streit gegeben hatte. Unglücklicherweise hatte ich die Kulturtasche des unliebsamen Onkels erwischt und seine Frau fand am nächsten Morgen darin den Slip. Das Ende vom Lied war, dass die beiden sich scheiden ließen. Ich möchte hiermit beichten, dass ich durch meinen jugendlichen Hormonstau und Unüberlegtheit eine ohnehin unglückliche Beziehung zerstört habe.

Beichthaus.com Beichte #00030470 vom 19.11.2012 um 22:20:15 Uhr in Hildesheim (19 Kommentare).

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“Beichte

Die Beziehung mit meinem besten Freund

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Fremdgehen Ex Freunde Köln

Ich (w/24) hatte fünf Jahre lang eine sehr schöne und stabile Beziehung. Er war mein erster Freund. Vorher waren wir beste Freunde, aber beim gemeinsamen Lernen für das Abitur kamen wir uns näher. Ich dachte, er wäre die große Liebe meines Lebens. Doch nach fünf Jahren verließ ich ihn, weil ich mich „richtig“ verliebt hatte. Mir war das erst nicht so bewusst, aber meine langjährige Beziehung entwickelte sich aus Freundschaft und großem Vertrauen heraus, aber Schmetterlinge im Bauch gab es dabei nie richtig. Ich verliebte mich intensiv in einen Kommilitonen, der sehr um mich warb. Wie er später meinte, wäre er noch nie in seinem Leben so verliebt in jemanden gewesen wie in mich. Mich zog seine verrückte und irgendwie auch sehr zerbrechliche Art so an, dass ich ihm nicht lange widerstehen konnte. Ich verließ also meinen langjährigen Freund für eine kurze und sehr intensive Zeit mit meinem Kommilitonen. Denn die Beziehung zerbrach schon nach einigen Wochen, weil er, im Gegensatz zu meinem Ex-Freund, kein Vetrauen mir gegenüber aufbringen konnte. So sehr er sich vorher um mich bemüht hatte, so sehr hielt er mich nun auf Abstand. Aus irgendeinem Grund interpretierte er alles, was ich sagte und tat, ins möglichst Negativste. Noch schlimmer ist es, dass besagter Kommilitone versucht, mich zurückzugewinnen, egal um welchen Preis. Das heißt, einerseits kommt er mit Liebesschwüren daher und andererseits sind ihm meine Gefühle völlig egal. Mein Ex-Freund steht mir bei und tröstet mich. Er meinte, er wolle mich nicht verlieren, da er unsere Freundschaft und unser Vertrauen sehr schätzt. Nun zu meiner Beichte: Mein Ex-Freund war nicht wirklich wütend, als ich ihn verlassen habe, da er auch das Gefühl hatte, dass wir keine Leidenschaft füreinander empfinden würden und da doch eigentlich mehr sein müsse. Er hielt mir auch immer zugute, dass ich erst unsere Beziehung sauber beendet habe und dann erst mit meinem Kommilitonen zusammen gekommen bin. Er weiß aber nicht, dass ich ihn einmal mit ihm betrogen habe und dann erst Schluss gemacht habe. Jedes Mal, wenn er mich tröstet, habe ich ein furchtbar schlechtes Gewissen! Manchmal denke ich, dass es die gerechte Strafe ist, dass es mir in meiner neuen Beziehung so ergangen ist und dass es mich weiterhin so quält. Ich möchte wirklich keine Absolution dafür, lediglich vielleicht einen Ratschlag, denn ich weiß selbst, dass ich völlig falsch gehandelt habe.

Beichthaus.com Beichte #00030465 vom 17.11.2012 um 14:18:17 Uhr in 50923 Köln (Albertus-Magnus-Platz) (27 Kommentare).

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Der russische Patient

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Begehrlichkeit Verzweiflung Arbeit Liebe

Der russische Patient
Ich (w) arbeitete vor einigen Jahren in einer Klinik für Neurologie und Psychiatrie. Die Arbeit hat mir auch wirklich Spaß gemacht und ich fand es wunderbar, mit den Patienten dort zu arbeiten. Klar war es manchmal auch schwer. Die Geschichten, die manche Menschen erlebt hatten und erzählten, ließen einen teilweise gar nicht mehr los und machten einen traurig und wütend. Wir hatten unzählige vergewaltigte Mädchen und Frauen, misshandelte Männer und vieles mehr in Behandlung. Eines Tages hatte ich Spätschicht und musste mich dann den neuen Patienten vorstellen, die vor meiner Schicht auf unsere Station gekommen waren und denen ich zugeteilt war.

Jede Schwester hatte zwei bis drei Patienten, für die nur sie zuständig war, damit diese einen kontinuierlichen Ansprechpartner hatten. Ich ging also in das Zimmer, in dem nun ein Mann liegen sollte. Er hatte ein Einzelzimmer bekommen und das kriegen in der Regel nur die, die wirklich schwere Probleme haben, sich sozial einzufügen und mit anderen klar zu kommen. Dabei werden keine Unterschiede zwischen Privat- und Kassenpatienten gemacht. Ich klopfte an, stellte mich höflich als seine zuständige Schwester vor und fragte, ob er noch etwas brauchte, wie er sich fühle und sagte ihm, wo er mich für den Fall der Fälle finden könnte.

Der Mann war wirklich eine schöne Erscheinung. Groß, dunkelhaarig, er hatte grüne Augen und eine gute Figur. Aber er sprach eigentlich nie und quittierte jedes Wort höchstens mit einem Blick. Damit hatten alle so ihre Probleme. Die Schwestern und Psychologen sprachen mit ihm und versuchten, irgendwie das Eis zu brechen. Mal nett und freundlich und mal auch mit einem drohenden Unterton. Die anderen Patienten mieden ihn meistens und bei den Gruppentherapien hörte er lediglich zu. Das einzige, das ihn anscheinend wirklich zum Leben erweckte, war die Ergotherapie. Da kann man basteln, stricken, töpfern, malen und Ähnliches. Alles, was er anfasste, wurde zu einem Kunstwerk, traurig zwar, aber immer wunderschön und sie drückten so viel Gefühl aus. Manchmal gingen wir Schwestern in das Atelier und bewunderten die Sachen. Die Psychologen gaben ihm seit jeher einfach ein Blatt Papier, auf das er zeichnen sollte, was ihn bedrückte. Meistens kamen schwarze Vögel dabei heraus oder tote Tiere.

Dann hatte ich eine Woche lang Nachtschicht und vorher zwei Tage frei. Wie immer am Anfang der Schicht ging ich zu meinen Patienten, begrüßte sie, fragte, ob alles in Ordnung ist und gab Bescheid, dass ich jetzt da wäre. Das letzte Zimmer war das des Mannes. Er hatte das Licht an seinem Bett angeschaltet und las ein Buch. Ich lächelte ihn an, Worte waren sowieso unnötig, ging durch den Raum zum Fenster und zog die Vorhänge zu. Gerade wollte ich wieder hinausgehen, als er tatsächlich etwas sagte: "Ich dachte schon, du kommst nicht mehr." Ich weiß nicht, ob man sich vorstellen kann, wie merkwürdig das ist, wenn man jemanden jeden Tag sieht und sich mit ihm beschäftigt und dann nach Wochen erst seine Stimme hört. Er hatte einen schweren, russischen Akzent und er hat mich gleich geduzt, was eher nicht üblich ist. Es war eine komische Situation, er lächelte und weinte gleichzeitig und aus ihm sprudelten die Worte nur so heraus. Er erzählte mir, er käme aus Russland, zusammen mit seiner Schwester, und der Vater war ein Trinker, der die Mutter totgeprügelt hat, vor seinen Augen.

Seine Schwester und er wollten in Deutschland neu anfangen, doch vor ein paar Wochen hatte sich die Schwester aufgehängt und er sei am Ende. Ich hörte täglich schreckliche Geschichten, die teilweise noch viel dramatischer und schwerer waren, aber wie dieser große, starke Mann vor mir saß und weinte, hat es mich so sehr berührt, dass mir auch die Tränen liefen. Nach wie vor wollte er mit niemandem sprechen, nur manchmal redete er mit mir. Er schrieb mir Briefe, schenkte mir seine Kunstwerke und manchmal versuchte er, meine Hand zu nehmen, aber jeglicher sexueller Kontakt ist natürlich verboten, auch Umarmungen. Er steckte mir ein Zettelchen zu, auf dem stand: "Wo wohnst du?" Ich weiß, es war verwerflich, aber ich konnte nicht umhin, diesen Mann unsagbar attraktiv und anziehend zu finden und natürlich war ich auch ein bisschen stolz, dass er nur mit mir sprach. Ich schrieb meine Adresse auf. Da wir eine offene Station sind, dürfen sich die Patienten nach einiger Zeit auch außerhalb des Geländes bewegen. Sie müssen sich nur abmelden und pünktlich wieder zurück kommen.

Er besuchte mich an jedem Nachmittag, an dem ich keinen Dienst hatte. Zuerst redeten wir nur und tranken Kaffee, dann fingen wir an zu kuscheln und uns zu küssen und später hatten wir bei jedem Treffen Sex. Wir mussten vorsichtig sein, denn sexueller Kontakt zu Patienten führt nicht nur zur Kündigung, sondern ist auch ein Strafdelikt. Nach fünf Monaten wurde er dann entlassen. Er zog sofort bei mir ein, zwei Jahre später haben wir geheiratet. Ich beichte also, sexuellen Kontakt mit einem Patienten gehabt zu haben. Seit drei Jahren sind wir nun verheiratet und er ist ein liebevoller Ehemann und neuerdings auch Vater für unsere kleine süße Tochter. Mittlerweile hat er seine psychischen Probleme ganz gut in den Griff bekommen und ich versuche, ihn zu unterstützen, wo ich nur kann.

Beichthaus.com Beichte #00030462 vom 16.11.2012 um 13:21:24 Uhr (46 Kommentare).

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“Beichte

Rache an der falschen Person

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Rache Dummheit Ungerechtigkeit Familie Wien

Mein Bruder fand es wohl ziemlich komisch, meine Präsentation für die Abschlussarbeit mit ein paar Bildern von nackten Frauen inklusive den dazugehörigen Stöhngeräuschen zu "verschönern". Das meinen Professoren zu erklären war mehr als schwierig und da sich mein Bruder - den Ausmaßen seiner Tat anscheinend bewusst geworden - von Zuhause fernhielt, konnte ich meiner Wut nicht einmal Luft machen. Also besoff ich mich. In meinem Suff beschloss ich, sein Zimmer umzudekorieren. Dabei fiel mir sein Laptop in die Hände. Auf besagtem Gerät befanden sich einige Videos von ihm und irgendwelchen Frauen beim Sex, unter anderem auch mit seiner damaligen Freundin. Ich schnitt also aus dem Video mit seiner Freundin ein paar Bilder heraus, auf denen die beiden auch gut zu erkennen waren, und stellte sie ins Netz. Außerdem druckte ich Flyer. Zusätzlich versah ich alles mit dem vollständigen Namen meines Bruders und dem Copyright-Symbol. Noch am selben Abend verteilte ich die Flyer in der ganzen Stadt und vor allem auf dem Schulgelände jener Schule, die mein Bruder damals besuchte. Am nächsten Morgen stand dann plötzlich die Polizei vor der Tür und nahm meinen Bruder wegen besagter Fotos (und Flyer) mit. In meinem Suff hatte ich die Folgen meiner Aktion nicht bedacht. Er hat eine ordentliche Geldstrafe bekommen und meine Eltern und das Mädchen (inklusive ihrem Schrank von einem Vater) waren auch nicht gerade erfreut. Im Nachhinein tut es mir schrecklich leid - vor allem, weil ich meinem Bruder bis heute nicht gesagt habe, dass ich das war. Er hatte es aber immerhin ein bisschen verdient, das Mädchen allerdings, das kurz darauf wegzog, hatte damit eigentlich rein gar nichts zu tun.
L..., falls du das jemals liest, es tut mir furchtbar leid.

Beichthaus.com Beichte #00030459 vom 15.11.2012 um 18:42:45 Uhr in Wien (Dresdner Straße) (13 Kommentare).

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