Der Freund als Mittel zur Rache

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Rache Familie Ex Berlin

Ich habe etwas zu beichten. Ich habe meiner Cousine den Freund ausgespannt - als Rache. Und diesen dann irgendwann fallen gelassen. Es fing so an: In meiner Pubertät war ich ein dickes Mädchen und wahnsinnig unbeliebt, während meine Cousine viele Freunde hatte, hübsch war, charmant und so weiter. Sie hat mich in dieser Zeit permanent spüren lassen, dass ich all dies nicht bin, etwa mit Demütigungen, Beleidigungen und Ähnlichem. Irgendwann mit 17 machte es bei mir Klick und ich nahm drastisch ab, ging zum Friseur, trieb Sport, arbeitete an meinem Selbstbewusstsein. Ich machte mein Abi, zog in eine andere Stadt zum Studieren und mein Leben lief eigentlich - wie bei so vielen - anders als in der Pubertät. Meine Mutter rief mich irgendwann an, dass die besagte Cousine in die selbe Stadt ziehe, da ihr Freund dort lebe und ob ich denn nicht Zeit mit ihr verbringen könne. Zunächst lehnte ich natürlich strikt ab, aber die Neugierde packte mich. Ich wollte sehen, wie meine Cousine jetzt aussieht. Also traf ich mich mit ihr und ihrem Freund auf einen Kaffee.


Der Anblick erfreute mich: Sie hatte schlechte Haut, relativ stark zugenommen und war schüchterner als je zuvor. Ihr Freund hingegen war ein absolut charmanter, sympathischer Typ mit, dem ich mich auf Anhieb verstanden habe. Obwohl ich nun meine Rache erhalten hatte - sie war schließlich in der gleichen Position wie ich damals und ich habe den ein oder anderen spitzen Kommentar abgegeben -, reichte es mir nicht. Ich hatte einen Plan: Ich werde ihr den Freund ausspannen, koste es, was es wolle. Ich war so blind vor Rachlust, dass ich es tatsächlich schaffte, einen Nebenjob in der kleinen Firma zu kriegen, in der er arbeitete. Und so verbrachten wir immer mehr Zeit miteinander. Meine Cousine war eh so mit ihrem Job beschäftigt und ich hatte freie Fahrt. Er war erst zurückhaltend, war höchstens bereit zu einem Kaffee nach der Arbeit, aber auch nur sehr kurz. Irgendwie musste es vorangehen, also habe ich mir ausgedacht, dass mein Laptop zu Hause solche Probleme mache, dass ich am Verzweifeln sei. Da er sich damit gut auskennt, überredete ich ihn, zu mir nach Hause zu kommen. Er fand logischerweise nichts und war irgendwie misstrauisch. Doch nachdem wir ein Glas Wein getrunken hatten, wurde er immer lockerer und lockerer. Dennoch blieb er auf Distanz und ich muss sagen, dass ich mich nicht völlig getraut habe, auf ihn zuzugehen. Ich habe zunächst gedacht, ich ziehe diesen Plan nicht durch. Doch bei meinem Geburtstag war die große Chance da.


Ich machte es so: Es war ein Samstag und ich habe ihn nachmittags zu mir eingeladen. Meine Cousine war zu ihren Eltern gefahren. Er war der einzige Gast und ich trank mir Mut an und küsste ihn. Eins folgte dem anderen und wir befanden uns in einer Affäre, die wochenlang ging. Nach einer Weile setzte ich ihm die Pistole auf die Brust: Er musste es ihr sagen. Das tat er auch und wir waren fünf Monate zusammen. Ich kann nicht beschreiben, wie toll ich es fand, als ich sie auf der Straße mit verweinten Augen sah. Wie erbärmlich sie mich anguckte, wie das kleine dicke Mädchen in mir endlich ihre Ruhe gefunden hatte. Doch ich hatte nun ein wahnsinniges Problem: Er war wirklich in mich verliebt, ich jedoch nicht in ihn. Nach langem Hin und Her habe ich ihm gesagt, dass ich nicht in ihn verliebt sei und unsere Beziehung keine Chance hätte. Ich habe es nicht übers Herz gebracht, ihm zu sagen, dass er lediglich Mittel zum Zweck war. Und ich kann euch eins sagen: So sehr mich ihr trauriges Gesicht entzückt hat, hat mich sein trauriges Gesicht nahezu zusammenbrechen lassen. Ich hätte mich besser unter Kontrolle haben müssen und schon gar nicht jemanden für einen Racheplan benutzen dürfen. Ich schätze, man ist dann doch nicht besser als derjenige, an dem man sich rächen will.

Beichthaus.com Beichte #00030980 vom 07.04.2013 um 03:25:11 Uhr in Berlin (Martin-Luther-Straße) (32 Kommentare).

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HMS Hood versus Bismarck

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Ignoranz Eitelkeit Rache Arbeit North Atlantic Ocean

HMS Hood versus Bismarck
Es ist eine alte Marinekamelle. Sie kam mir wieder jüngst ins Gedächtnis, weil meine Tochter ihren neuen, englischen Freund vorstellte. Er ist wirklich nett! Während meiner Fähnrichszeit bei der Marine war ich auf einem deutschen Zerstörer bei der ständigen Einsatzflotte der NATO im Atlantik stationiert. Diese Flotte bestand immer aus vielen Schiffen unterschiedlicher Nationen. Die Schiffe wurden zweimal im Jahr ausgetauscht. Den Rhythmus bestimmten die NATO-Partner selber. Damit keine zu große Langeweile aufkam, haben die Schiffe untereinander immer Personal ausgetauscht. Englisch war Pflichtsprache. Mich traf es leider am schlimmsten.

Als Jüngster der Offiziersmesse wurde ich auf einen englischen Zerstörer versetzt. Da half kein Wehren, ist halt so. Warum schlimm? Die Besatzung des englischen Schiffes war leider bekannt dafür, dass Deutsche an Bord nicht unbedingt willkommen waren. Aber Befehl ist nun mal Befehl. Und der Befehl für den Personalaustausch kam von dem damals amtierenden Admiral der Flotte - ein Portugiese.
Also übergesetzt und in die Offiziersmesse begeben, damit ich mich pflichtgemäß beim ersten Offizier melden konnte. Dieser saß im Kreise seiner Offiziere beim Tee und trotz der leisen Bemerkung des Stewards, dass Besuch da sei, erhob er sich nicht. Ich wurde schlichtweg ignoriert! Der Steward brachte mir Tee und ich habe mich in der Messe umgeschaut. In einer Ecke stand in einer Glasvitrine ein Schiffsmodell der HMS Hood. Sie wurde während des letzten Weltkrieges bei der zweiten Salve der Bismarck versenkt. Das Modell war handwerklich perfekt! Ich muss etliche Minuten darum gelaufen sein mit dem Tee in meiner Hand. Wirklich eine sehr schöne Arbeit! Ein Räuspern in meinem Rücken brachte mich in die Wirklichkeit zurück. Dem ersten Offizier war aufgefallen, dass ich mich für das Modell interessierte. "Eine schöne Arbeit" sagte ich und er war sehr aufgeräumt und erzählte mir vieles über den Stolz dieses Schiffes, genauer der HMS Hood. Ich war trotzdem angefressen wegen des Verstoßes des Anstandes, der auf Schiffen einer Flotte normalerweise gepflegt wird. Mit einem Lächeln im Gesicht und meinen Tee umrührend habe ich nach seiner Ansprache nur gefragt: "Und was passierte mit der Hood?". Kurzum, eine Stunde später stand ich vor dem ersten Offizier des deutschen Zerstörers, weil ich von Bord verwiesen wurde. Ich erklärte ihm den Sachverhalt. Erst war er geschockt, aber nach einer Weile war er amüsiert. Für den internationalen Zusammenhalt war es natürlich nicht gut. Aber Respekt muss gegenseitig sein! Aber diesen Respekt empfange ich nun vom Freund meiner Tochter und ich erwidere diesen auch.

Beichthaus.com Beichte #00030979 vom 06.04.2013 um 18:46:57 Uhr in North Atlantic Ocean (32 Kommentare).

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Bratwurst in der Nase

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Trunksucht Maßlosigkeit Dummheit Ernährung

Bratwurst in der Nase
Ich (m) möchte allen Lesern einen Tipp mitgeben: Wenn ihr euch besauft und nebenbei etwas esst, kaut gut! Vor ein paar Jahren habe ich mich an Himmelfahrt mal richtig mit Bowle und Schnaps abgeschossen. Es war zwar eigentlich nicht beabsichtigt, kam dann aber halt so. Das Problem war nur, dass ich, wenn ich was trinke, auch immer viel esse. Und gerade zu Himmelfahrt gibt es bei mir und meinen Kumpels immer richtig schön Bratwürste, Schnitzel, Bauerntopf und, und, und. Wie schon zu erahnen, war mir am nächsten Tag natürlich so Übel, dass ich erst mal eine intime Beziehung mit unserer Toilette einging. Das war so heftig, dass auch etwas zur Nase raus kam. Als ich dann fertig war, fiel mir auf, dass mir hinten in der Nase ein Stück Bratwurst hing. Ich hatte rund vier Stunden dieses beschissene Stück in der Nase hängen und das Gefühl ist wirklich eklig und mit nichts zu vergleichen, was ich je gefühlt habe. Als ich das Ding dann endlich raus hatte, schwor ich mir, wenn ich mich schon mit dem Trinken nicht zusammenreißen kann, wenigstens immer gut zu kauen.

Beichthaus.com Beichte #00030975 vom 05.04.2013 um 20:13:40 Uhr (21 Kommentare).

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Enttäuschendes Fremdgehen

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Fremdgehen Prostitution Sex Gesellschaft Rosche

Ich (m/23) bin so ein Idiot. Ich möchte von vornherein klarstellen, dass ich meine Freundin, mit der ich seit über zwei Jahren zusammen bin, sehr liebe und einfach nur mal eine Abwechslung gesucht habe. So rief ich eine Prostituierte an, die mich gleich sehr freundlich am Telefon empfing. Nach der Bitte, sich selbst zu beschreiben, damit ich nicht die Katze im Sack kaufe, sagte sie mir, sie sei 26 Jahre alt, hätte Körbchengröße 80D, lange schwarze Haare, Konfektionsgröße 36 und sei insgesamt attraktiv. Ich dachte mir, das passt. Also fragte ich sie nach dem Preis. Ihre Antwort: 200 Euro. Dafür sei sie für jeden Spaß zu haben und absolut tabulos. Mit knirschenden Zähnen willigte ich ein und sagte ihr, dass ich gerne einen Besuch hätte. Der Hintergrund: Ich wollte Analsex haben, weil meine Freundin das absolut nicht macht! Wir verabredeten uns für 15 Uhr. Somit hätte ich meinen Spaß gehabt und musste nicht Gefahr laufen, dass meine Freundin unerwartet hereinschneit. Erster Kritikpunkt war schon mal, dass die Dame erst um 15.30 Uhr kam und ich darüber natürlich nicht sehr glücklich war. Mit jeder Minute, die verging, stieg die Wahrscheinlichkeit, von meiner Freundin überrascht zu werden. Als sie dann endlich kam, dachte ich mir nur: "Ach du Scheiße!" Die Frau war original gekleidet, wie man sich so eine Nutte vorstellt. Hohe Stiefel, kurzer Rock, durchsichtiges Oberteil, übertrieben geschminkt und garantiert keine 26 Jahre alt. Dazu trug sie noch einen sehr auffälligen Pelzmantel. Wenn das die Nachbarn gesehen hätten. Ich muss dazu sagen, ich wohne in einem sehr konservativen Mehrfamilienhaus, in dem die meisten Mieter über 50 sind. Also habe ich sie schnell in die Wohnung gezogen. Dort wollte sie gleich Bares sehen. 200 Euro plus 25 Euro Spritgeld. Davon war nie die Rede am Telefon. Also habe ich abgelehnt, doch es half nichts. Dann zog sie sich ganz schnell aus. Ihr Bauch war fett. Alles war nur am wackeln. Und die Titten hingen. Dann wollte sie noch was trinken. Einen Whiskey. Als Gentleman habe ich ihr natürlich einen eingeschenkt. Dann ging es zur Sache.


Ich durfte aber nicht ordentlich zupacken und sie bestand darauf, dass ich sie zärtlich berühre. Dann zog sie mich aus und fing an, mir einen zu blasen. Das war an sich sehr geil und sie hat es auch sehr gut beherrscht, meinen Kleinen und die Eier zu bearbeiten. Doch war das nach einer Minute auch schon vorbei und sie wollte, dass ich ihn reinstecke. Leicht genervt tat ich das dann auch. Nach ungefähr fünf Minuten, inklusive eines Stellungswechsels, rief sie auch schon: "Spritz mir auf die Titten!" Ich sagte ihr, dass das bei mir nicht so schnell geht und sie mir doch nochmal einen blasen solle und ich sie dann weiter ficke. Auf die Frage hin, ob man mit ihr auch anal Spaß haben kann, wurde sie gleich richtig zickig und sagte: "auf keinen Fall!" Soviel also zum Thema tabulos. Nachdem wir dann, ohne Analsex, fertig waren und ich mich auf ihre Titten ergossen habe, gab ich ihr ein Tuch zum abwischen und wir zogen uns an. Dann wollte sie noch einen Whiskey trinken und eine rauchen gehen. Kein Problem. Nachdem wir fertig waren mit der Zigarette, wollte sie noch reden, was mir ziemlich auf den Sack ging. Ich sagte ihr alle fünf Minuten, dass sie doch bitte gehen soll. Doch sie redete und redete. Und dann kam noch ein dritter Whiskey. Irgendwann nahm ich ihren Mantel und half ihr, diesen anzuziehen als Zeichen, dass es jetzt höchste Eisenbahn ist, dass sie die Wohnung verlässt. Als sie aufstand, sah ich ihr schon an, dass die Whiskeys sie schon gezeichnet haben. Beim Laufen hatte sie schon ordentlich Schlagseite. Da ich mir sicher sein wollte, dass sie nicht nur Wohnung, sondern auch Haus verlässt, begleitete ich sie zur Haustür. Die Schlampe hatte aber nichts besseres zu tun, als noch in den Flur zu kotzen. Ich riss die Tür auf und schubste sie raus, dass sie fast noch hingeflogen wäre. Ich war völlig bedient und weiß, dass ich das nie wieder tun werde. So eine Scheiße. 230 Euro für den Arsch. Und dann nicht mal was vom Arsch gehabt.

Beichthaus.com Beichte #00030970 vom 04.04.2013 um 14:27:18 Uhr in Rosche (55 Kommentare).

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Der Witz auf der Bühne

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Peinlichkeit Urlaub Tübingen

Der Witz auf der Bühne
Als ich so zwischen acht und zehn Jahre alt war, verbrachte ich zusammen mit meiner Familie einen Urlaub in Tunesien. Es gab da von den Animateuren auch eine Show für die Kinder: Wir spielten Reise nach Jerusalem auf der Bühne und die Hotelgäste im Publikum schauten uns zu. Der Animateur redete mit jedem Kind, das verloren hatte, kurz ein paar Worte, bevor es von der Bühne ging. Also wie man hieß, warum man verloren hatte, ob es einem gefallen hat oder einen Spruch. Ich stand also, nachdem ich ausgeschieden war, nervös da vor den vielen Leuten und sollte außer meinem Namen noch irgendwas sagen. Mir fiel dabei nur ein blöder Witz ein, den ich irgendwann mal gehört hatte. Also sagte ich zum Animateur: "Ich hätte halt noch einen Witz. Also: Was ist der Unterschied zwischen dir und einem Vulkan? Der Vulkan ist ein Erdloch und du bist ein Arschloch." Das ganze Publikum brach in schallendes Gelächter aus. Meine Eltern fanden das aber nicht so witzig und der Animateur war ebenfalls verlegen. "Ich habe es nicht ganz verstanden, aber es war wohl witzig", sagte er nur dazu. Ich beichte hiermit, dass ich meine Familie und mich selber in diese peinliche Situation gebracht habe. Ich hatte am nächsten Tag Angst, dass mich jemand im Speisesaal erkennen könnte. Meine Eltern haben mir das auch noch ein paar Jahre danach vorgeworfen. Aber mittlerweile ist es zum Lachen!

Beichthaus.com Beichte #00030968 vom 04.04.2013 um 10:15:20 Uhr in Tübingen (Europaplatz) (10 Kommentare).

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