Die Folgen des Mobbings

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Hass Selbstverletzung Neurosen Schule Dachau

Ich (m) wurde in der Schule ab der fünften Klasse, also mit dem Wechsel aufs Gymnasium, gemobbt. Das Mobbing reichte von verbalen Sticheleien, über Diebstahl, zu körperlicher Gewalt. Sehr oft wurde ich wegen meiner Figur gehänselt. Das Paradoxe war, dass einige wirklich Dicke aus meiner Klasse mich fertigmachten, weil ich angeblich dick wäre, was objektiv betrachtet ziemlicher Quatsch war, weil ich eher schlank war. Das Hauptproblem war, dass die Mitschüler, die mich mobbten, mich immer bei der Klassenlehrerin anschwärzten, wenn ich mich wehrte (was maximal aus schlimmen Beleidigungen bestand). Allerdings bekamen meine Eltern von Seiten der Schule natürlich nur mit, wenn ich mal einen Mitschüler beleidigt hatte und nicht das vorausgehende Mobbing. Dass ich gemobbt werde, wollten mir meine Eltern natürlich nicht glauben und unterstellten mir Wahrnehmungsstörungen. Da mein Vater meine Probleme beheben wollte, wurde ich fast jeden Mittag von ihm fertiggemacht, weil ich ja die ganze Klasse tyrannisiere und alle fertigmache. Das ging teilweise so, dass ich in mehrstündigen "Sitzungen" angeschrien und beschimpft wurde. Das Mobbing zog nach einer gewissen Zeit auch außerhalb meiner Klasse Kreise, da einige Leute aus meinem Ort, die auf meiner Schule waren und das Mobbing daher kannten, anfingen, mich ebenfalls zu mobben. Wirklich gewehrt habe ich mich auch hier nicht.


Irgendwann motivierten die Hänseleien über mein nicht vorhandenes Übergewicht mich allerdings dazu, abzunehmen und mehr Sport zu treiben. Dies entwickelte sich irgendwann zu einer Sucht, da ich immer weiter abnehmen wollte und meine Mitschüler mich auch weiterhin schikanierten. Irgendwann war ich komplett abgemagert und trieb jeden Tag mehrere Stunden Sport. Dazu kam, dass ich kaum noch etwas aß. Das Essen wurde dann auch der Streitpunkt mit meinen Eltern, da sie mich nun immer zwingen mussten, etwas zu essen, was ich teilweise nur noch unter Gewaltandrohungen machte. Ich wurde durch die Unterernährung auch permanent krank und oft ohnmächtig, was mir aber einfach egal war. In der Schule war ich nur noch körperlich anwesend und konzentrierte mich ausschließlich auf den Sport. Irgendwann fing ich an, mich gegen das Mobbing zu wehren und blind um mich zu schlagen, weil ich es nicht mehr aushielt. Als ich das machte, sahen die Lehrer plötzlich nicht mehr weg und konnten meinen Eltern auch sagen, dass ich gemobbt werde. Ich verstehe bis heute nicht, warum es jetzt auf einmal ging. Als mein Vater das mitbekam, wunderte er sich, wieso ich ihm nie was gesagt hatte. Er hätte mir doch geholfen. Er hat sich dann auch darum gekümmert und die ganze Sache war sehr schnell beendet. Dies lag auch daran, dass unsere Klasse aufgelöst wurde und wir alle neu aufgeteilt wurden. In der neuen Klasse wurde ich zwar auch gemobbt aber nicht mehr so schlimm wie vorher. Heute bin ich 20 Jahre alt und meine Schulzeit hat mich psychisch völlig zerstört. Ich habe teilweise immer noch meine Essstörung und extremste Phobien. Zum Beispiel habe ich Angst vor Ablehnung Dies ist so schlimm, dass ich kaum zur Uni fahren konnte. Ich setzte mich mehrere Stunden in mein Auto, um nicht dorthin zu müssen. Ich war höchstens ein- oder zweimal in einer Vorlesung und ansonsten waren meine Ängste einfach stärker. Außerdem habe ich einen wahnsinnigen Hass auf alles. Ich versuche zwar immer, das zu unterdrücken, das gelingt mir aber nicht immer, weswegen ich meine Eltern teilweise mehr oder weniger grundlos extrem beleidige. Teilweise bekomme ich auch richtige Krämpfe wegen meines Hasses, dann zittern meine Hände und ich beiße mehr oder weniger unkontrolliert mit den Zähnen aufeinander.

Beichthaus.com Beichte #00030450 vom 13.11.2012 um 00:24:39 Uhr in Dachau (25 Kommentare).

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Wippen in der Knutschkugel

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Meine Missetat liegt nun schon 43 Jahre zurück. Mein Freund und ich sahen eine BMW Isetta (die „Knutschkugel“) am Straßenrand stehen, die ohne Fremdeinwirkung kräftig hin und her wippte. Ich kannte die Isetta, sie gehörte einem Freund meines älteren Bruders. Mit unseren 15 Jahren waren wir zudem alt genug, um zu wissen, was da vor sich ging. Wir gingen zu der Isetta hin und verstärkten die Wipp-Bewegung. Die Insassen bemerkten nichts, sehen konnten sie uns auch nicht, weil die Scheiben von innen dick beschlagen waren. Nach etwa zwei bis drei Minuten kippte die Isetta zur Seite und wir rannten davon. Währenddessen konnte ich noch sehen, wie der männliche Akteur die Fronttür aufklappte und uns nachrennen wollte. Seine Gespielin rief ihm aber zu, er solle erst seine Hose anziehen. Bis er das erledigt hatte, waren wir weg. Dummerweise hat ein Passant, der die umgekippte Isetta sah, die Polizei gerufen. Die hat ihm zwar geholfen, das Ding wieder auf die Räder zu kippen, aber auch Anzeige erstattet. Der Schaden an der Isetta war nicht der Rede wert, aber der Freund meines Bruders musste dann 40 D-Mark bezahlen wegen "groben Unfugs". Das tut mir heute noch leid, denn das war damals noch viel Geld.

Beichthaus.com Beichte #00030448 vom 12.11.2012 um 16:04:40 Uhr in Stuttgart (Am Kräherwald) (10 Kommentare).

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“Beichte

Baby, look at the ground!

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Ekel Peinlichkeit Sex Münster

Baby, look at the ground!
Eines Tages holte ich meinen kroatischen Freund vom Flughafen ab, uns standen drei Stunden Fahrzeit bis zu mir bevor. Unterwegs überkam es uns dann und wir machten an einer Autobahnraststätte halt und verzogen uns hinter ein Stromhäuschen. Es war dunkel und der Rasen war aufgeweicht, in Kombination mit meinen 13 Zentimeter Stilettos, die andauernd im feuchten Untergrund einsackten, war das weniger optimal. Somit trat ich mit meinen Absätzen immer auf meiner heruntergelassenen Hose herum, aber dazu später mehr. Nach ein wenig anfeuchten verleibte ich mir seinen Glücksstab anal ein, wo er dann schlussendlich auch kam. Anschließend hieß es direkt: Hose hoch und das Toilettenhäuschen aufsuchen. Doch es war abgeschlossen! Alles dicht! Ich habe nur gehofft, dass ich die nächsten 80 Kilometer auch noch dicht halte und meinen Schließmuskel aufs äußerste malträtiert. Jedoch merkte ich schon während der Fahrt, dass sich mein Darm selbstständig machte. Ich muss ja nicht erwähnen, dass Sperma auch alles andere verflüssigt, wenn man es länger in sich hat. Ich betete, bis Zuhause durchzuhalten. Kaum waren wir daheim und ich schloss die Haustüre auf, konnte ich gar nicht so schnell gucken, wie mir die Hose erneut herunter gezogen wurde.

In meiner Hektik vergaß ich jegliche englische Vokabeln und wollte nur noch auf die Toilette. Den ersten Lacher erntete ich, als er mir auf den nackten Hintern starrte, an dem ich das ganze Grünzeug inklusive Moos dran kleben hatte. Immer noch versuchend, ins Bad zu flüchten und meinen Wortschatz wieder zu erlangen, schaffte er es, mich zur Couch zu drängen und es mir direkt nochmal in den Ort meiner größten Not zu besorgen. Ich merkte schon, dass es feuchter war als sonst, aber das schob ich auf das vorherige Mal und sein Sperma. Als er fertig war und ich zum Bad eilen wollte, sagte er nur: "Baby, look at the ground!" Ich wäre so gerne im Erdboden versunken. Er hatte im wahrsten Sinne die Scheiße aus mir rausgefickt. Da lag ein brauner flüssiger Fleck, der bis zur Couch gespritzt war. Tausend Tode bin ich gestorben. Erniedrigender ging es nicht mehr, als ich mich auch noch bücken musste, um es weg zu wischen. Es roch ja auch nicht gerade angenehm.

Diesen Tag habe ich und werde ich niemals vergessen. Obwohl der Mann schon lange Geschichte ist, werde ich noch heute hochrot, wenn ich daran denke. Auch dafür, dass er diesen Anblick ertragen musste, schäme ich mich, aber so ein bisschen war es ja auch seine Schuld.

Beichthaus.com Beichte #00030441 vom 09.11.2012 um 00:59:57 Uhr in Münster (Fürstenbergstraße) (48 Kommentare).

Gebeichtet von Ameeelie
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Konfliktlösung mit der Krankheit

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Dummheit Boshaftigkeit Gesundheit Partnerschaft

Ich (w/16) beichte, dass ich mein Asthma ausnutze. Jedes Mal, wenn mein Freund und ich streiten, fange ich bewusst an zu weinen und provoziere so einen Anfall. Wir vergessen den Streit und ich stehe im Mittelpunkt. Das ist meine Art und Weise, Konflikten aus dem Weg zu gehen.

Beichthaus.com Beichte #00030439 vom 08.11.2012 um 16:28:39 Uhr (24 Kommentare).

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Essen gegen das Leid

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Dummheit Maßlosigkeit Völlerei Tiere München

Als meine beste Freundin für vier Wochen im Urlaub war, habe ich ihren Hund betreut. Er hat einen sehr empfindlichen Magen, neigt zu Depressionen und vor allem zu Übergewicht. In Anbetracht dessen hatte sie mich eindringlich gebeten, mich strikt an ihre Vorgaben in Bezug auf seine Essensrationen, die entsprechende Sorte und die spezielle Zubereitung des Futters, zu halten. All das habe ich gewissenhaft befolgt. Das Ergebnis: Als sie zurück kam, war der Hund fett und hatte tagelang Durchfall. Etwa alle dreißig Minuten wurde er unruhig und drängte darauf, Gassi zu gehen. Sobald die Tür geöffnet wurde, schoss er wie eine Kanonenkugel ins Freie und schiss sich die Seele aus dem Leib. Meine Freundin war ratlos. Und ich habe immer wieder beteuert, dass ich mir das Ganze nicht erklären könne. Ich erzählte ihr, dass ich mich exakt an seinen Fütterungsplan gehalten hatte. Und dass ich ihn täglich zwischen drei und fünf Stunden ausgeführt hatte, er also intensiv in Bewegung war. Außerdem wurde er alle zehn Sekunden gestreichelt. Immer wieder habe ich ihm deutlich gemacht, dass er ein guter Hund ist, dass er geliebt wird. Ich habe nicht gelogen. Beichten möchte ich, was ich verschwiegen habe: Alles, was ich gegessen habe, habe ich redlich mit ihm geteilt. Und dabei habe ich festgestellt, dass er Mozzarella liebt. Schinken und Wiener standen auch hoch im Kurs. Ich wollte weder seinen Magen ruinieren, noch meiner Freundin Stress bereiten. Nur immer, wenn ich mir etwas zubereitet hatte, sah er mich an. Mit diesem ganz besonderem Blick. Dieser Weltschmerz in seinen Augen. Diese Bedürftigkeit. Er brauchte Trost. Wollte einfach nicht ausgegrenzt werden. Wenn ich versucht habe, streng zu sein, schlich er völlig deprimiert in seine Ecke und bemühte sich, unbeteiligt auszusehen. Was ihm nicht gelang. Es hat mir jedes Mal das Herz gebrochen. Da wurde ich schwach. Und er immer dicker. Übrigens: Innerhalb einiger Tage nach ihrem Urlaub hatte sich der Stuhlgang des Hundes wie durch ein Wunder normalisiert. Inzwischen hat er auch wieder auf sein gesundes Normalgewicht abgespeckt. Beide sind glücklich. Nur mich drückt mein Gewissen.

Beichthaus.com Beichte #00030437 vom 08.11.2012 um 02:51:05 Uhr in 81547 München (Kurzstraße) (23 Kommentare).

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