Falsche Haltestelle

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Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Bahn & Co. Studentenleben

Am Anfang des Wintersemesters, bin ich mit dem Bus nach Hause gefahren. Mir gegenüber saßen zwei Hippiemädchen. Aus ihrem Gespräch habe ich entnommen, dass sie wohl neu in der Stadt sein mussten und unterwegs zur nächsten Vorlesung waren. Ich habe gewusst, wo die beiden aussteigen mussten. Dennoch habe ich ihnen nicht gesagt, dass der Bus wegen Straßenbaumaßnahmen, einen etwas anderen Weg fuhr. Da die Haltestellenansage nicht angepasst war, sind die beiden also falsch ausgestiegen. Ich beichte, dass die beiden wegen mir wahrscheinlich eine gute halbe Stunde zu spät zur Vorlesung kamen. Jedenfalls war dies meine Absicht. Ich dachte mir einfach, dass ihre Kommilitonen und der Dozent froh sein würden, wenigstens mal für ein paar Minuten von diesem Lisa-Simpson-Geschnatter verschont zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00028449 vom 30.12.2010 um 20:09:31 Uhr (17 Kommentare).

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Überraschungsbesuch

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Fremdgehen Lügen Falschheit Waghalsigkeit München

Ich (m/22 Jahre/single) habe eine "Liebelei" mit einer vergebenen Frau meinen Alters. Vor ein paar Tagen wollten wir uns nun wiedersehen. Ich fuhr also zu ihr, klingelte und betrat die Wohnung. Wie immer begrüßte sie mich freudestrahlend und liebevoll. Der Anfang läuft bei uns immer sehr gezügelt ab, also unterhielten wir uns erst einmal ein bisschen. Nach 30 Minuten hörten wir dann ein Haustürklacken, was wir eher unbewusst wahrgenommen haben. Wir standen jedoch trotzdem beide, wie von der Tarantel gestochen, auf um nachzusehen. Sie öffnete die Wohnzimmertür und in dem Moment betritt auch schon ihr Freund den Raum. Eieiei! Normalerweise wäre er erst in zwei Tagen wieder in der Stadt gewesen. Wie sich aber dann später herausstellte, hatte er sich frei genommen um sie zu überraschen.

Meine ersten Gedanken waren: Verdammt, wie verhältst du dich jetzt? Körperlich bist du auf jeden Fall überlegen, wenn es dazu kommen sollte. Ich bin gute zwei Köpfe größer als er und habe auch allgemein eine sportliche Figur, aber dennoch wünschte ich mir das dies nicht passiert. Ich setzte also mein charmantestes Grinsen auf, machte einen Schritt in seine Richtung und strecke ihm meine Hand entgegen: "Hallo, Ich bin, es freue mich Dich auch einmal kennenzulernen. Ich habe ja schon so viel von dir gehört." Irgendwie schien das bei ihm funktioniert zu haben und er streckte mir ebenfalls, mit nach oben geneigten Kopf, die Hand entgegen. Ein verwirrtes "Hi..." brach er dann sogar auch noch über die Lippen.
Ich nutzte also die Gunst der Verwirrung und spielte meine Rolle weiter. "So...", sagte ich zu ihr, Dein Laptop ist nun wieder funktionstüchtig, aber du wolltest mir doch noch die zwei DVDs ausleihen." Sehr perplex ging sie dann schnell ins Wohnzimmer hinein, schnappte zwei Filme und drückte sie mir in die Hand. "Alles klar... Ich danke dir!" Ich machte die typische "Auf-die-Uhr-guck-Geste". "Guuut, wenn wir dann jetzt hier fertig sind, würde ich mich dann auch los machen. Du weißt meine Zeit ist kostbar." Ich klatschte ihren Freund ab und sie brachte mich noch zur Tür. Ich zog also meine Schuhe sowie meine Jacke an und ein Schweigen beiderseits machte sich breit. Wir verabschiedeten uns mit einen Küsschen auf die Wange und ich ging von dannen. Während der Rückfahrt machte ich mir wirklich die ganze Zeit Gedanken, was da wohl jetzt vor sich geht zwischen den Beiden. Am Abend bekam ich dann eins SMS von ihr, dass er nichts gemerkt hat und mich sogar richtig nett findet. Von Eifersucht oder sogar Betrugsgedanken also keine Spur, wunderbar.

Fakt ist: ich bin nicht das alleinige Arschloch, zu so einer Sache gehören bekanntlich immer Zwei und die Zeit, die der ganze Spaß auch schon läuft ist ebenso nicht recht kurz. Ich möchte keine Kommentare hören, wie "Wie kannst du nur! Sie ist in einer Beziehung!". Im Prinzip richtig, jedoch ist sie alt genug und sie weiß was sie da macht. Also warum sollte ich da verzichten?

Beichthaus.com Beichte #00028446 vom 29.12.2010 um 07:52:49 Uhr in München (71 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Tankstellen Alltag

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Hass Zorn Arbeit Shopping Pfungstadt

Ich (m/24) jobbe neben meinem Studium an einer Tanke. Mit der Zeit lernt man da so seine speziellen Kunden lieben und hassen. Bei mir baut sich gegen bestimmte Personengruppen ein immer größer werdendes Gefühl auf, dass sich als eine Mischung aus Hass und Fremdschämen […]
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Beichthaus.com Beichte #00028445 vom 29.12.2010 um 01:40:29 Uhr in Pfungstadt (30 Kommentare).

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Meine total bekloppte Freundin

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Wollust Hass Engherzigkeit Ex Frankfurt

Ich (m/24) habe mich vor Kurzem von meiner total bekloppten Freundin getrennt. Sie ist etwas gestört, hat eine Essstörung und was der Geier noch, aber das habe ich schon gewusst, bevor wir zusammen kamen. Am Anfang war alles in Butter, wir verstanden uns recht gut, […]
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Beichthaus.com Beichte #00028443 vom 28.12.2010 um 20:04:27 Uhr in Frankfurt (27 Kommentare).

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“Beichte

Opas Auto

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Masturbation Peinlichkeit Schamlosigkeit Auto & Co.

Als ich (heute m/23) damals in die Pubertät gekommen bin, entdeckte ich meine Leidenschaft: Das Onanieren. Die üblichen Aktionen unter der Dusche oder im Bett wurden mir im Laufe der Zeit zu langweilig und so sehnte ich mich nach Größerem. In meiner Geilheit kam mir die Idee, in die benachbarte Scheune zu verschwinden, in der mein Opa sein Auto stehen hatte und wo eben noch ein bisschen Werkzeug rumsteht. Dort konnte ich ungestört onanieren, da man die Tür von innen verriegeln konnte. Auch konnte man den größten Teil der Scheune nicht von den Fenstern aus einsehen, der perfekte Ort. Ihr werdet sicherlich denken, jetzt beichtet er, dass er irgendwann doch mal erwischt wurde. Dem war aber nicht so. Meine Eltern dachten, ich würde zum spielen da reingehen. Irgendwo hat das ja auch gestimmt. Ich wurde mit der Zeit immer mutiger und habe mich auch im Sommer gerne mal splitternackt ausgezogen und bin dort drinnen so rumgelaufen, immer schön mit der Nudel in der Hand. Irgendwann kam ich auf die Idee, auf das Auto meines Opas zu klettern. Gedacht, getan. Ich kletterte nackt auf die Motorhaube, lief die Windschutzscheibe hoch und setzte mich aufs Dach, um mir einen runterzuholen. Ein anderes mal legte ich mich mit dem Rücken auf die kalte Windschutzscheibe. Eine übrigens sehr angenehme Position, um sich einen zu schrubben. Diese Aktion mit dem Auto habe ich einige Male durchgezogen. Kurz bevor ich gekommen bin, stand ich schnell auf, damit die Soße nicht auf dem Auto verteilt wird. Soviel Anstand hatte ich zumindest. Heute ist mir das Ganze megapeinlich, dass ich als Junge nackt auf dem Auto rumgeklettert bin und mir die Gurke poliert habe.

Beichthaus.com Beichte #00028437 vom 25.12.2010 um 17:49:09 Uhr (21 Kommentare).

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