Unbespielbarkeit des Platzes

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Vandalismus Selbstsucht Sport Gütersloh

Ich spielte damals als 21-jähriger in einer Kreisliga-A-Mannschaft und war, ohne Übertreibung, ein ganz guter Spieler. Dummerweise war ich vor unserem wichtigen Derby am Knie verletzt. Ich war sehr enttäuscht, wütend und mit Gott und der Welt am hadern. Doch nach langem überlegen kam mir eine Idee und hier beichte ich sie zum ersten mal. In der Nacht vor dem großen Spiel, habe ich trotz schmerzendem Knie schwer gearbeitet. Ich bin zu unserem Sportplatz und dort in den angrenzenden Wald. Da habe ich Äste und alles was ich sonst noch brauchen konnte gesammelt. Mit diesen Utensilien habe ich wie ein Biber den Bach neben unserem Sportplatz gestaut und mit Erde und Grasplaggen verfestigt. Nach getaner Arbeit bin ich dann nach Hause und habe mich ins Bett gelegt. Unser Spiel war am nächsten Tag das einzige im Kreis, welches wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt werden musste. Zu meinem Entsetzen sah ich bei Ankunft am Ort des Geschehens jedoch das Ausmaß meiner nächtlichen Arbeit. Ich hatte nicht nur den ganzen Rasenplatz geflutet, nein auch das ganze Vereinsheim samt Umkleidekabinen. Das Wasser stand etwa 10cm hoch überall. Die Aufräumarbeiten haben einiges an Arbeitszeit und auch ein wenig Geld gekostet. Irrsinniger Weise durfte ich, wegen meines Knies, mich nicht daran beteiligen, obwohl ich doch ein sehr schlechtes Gewissen hatte. Keiner kam auf die Idee, dass ich es war und man tat es als Kinderstreich ab. Im Nachholspiel war ich übrigens fit auf dem Platz und gab den entscheidenden Pass zum 2:1 Siegtreffer. Heute (20 Jahre später) finde ich, dass es doch sehr egoistisch und dumm war.

Beichthaus.com Beichte #00028331 vom 24.11.2010 um 18:32:33 Uhr in Gütersloh (23 Kommentare).

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Die Krone

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Hass Schule Kinder Dresden

Als ich in der vierten Klasse war, gab es einen sehr ekligen Jungen in meiner Klasse. Im Nachhinein würde ich sagen, dass er geistig behindert war, was die Sache nicht besser macht. Keiner konnte ihn leiden. Eines Tages ließ uns unsere Kunstlehrerin allein im Klassenzimmer. Ich nutzte die Gelegenheit und bastelte ihm eine Krone mit der Aufschrift "Vladimir ist dumm". Ich habe die Krone der gesamten Klasse zur Unterschrift gegeben. Ein Mitschüler hat sie ihm dann schließlich unter lautem Lachen vor der gesamten Klasse aufgesetzt. Das war wohl eine der größten Demütigungen in seinem Leben. Im Nachhinein tut es mir furchtbar Leid.

Beichthaus.com Beichte #00028324 vom 22.11.2010 um 21:13:21 Uhr in Dresden (Grundschule Johanna, Pfotenhauerstr. 40) (20 Kommentare).

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“Beichte

Der versprochene Dreier

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Wollust Dummheit Waghalsigkeit Unfall Gesundheit Köln

Ich bin jetzt 21 Jahre alt und wohl ein wenig klüger als damals, anders lässt sich folgendes nicht erklären: Als ich 15 Jahre alt war, es war genau am 22. Dezember, kurz vor Weihnachten, konnten mich zwei Mädchen zu einer Mutprobe überreden. Der Gewinn war schließlich, für den Fall, dass ich es schaffen würde ziemlich hoch: Nämlich ein Dreier mit den Beiden. Ich glaube es gibt nichts Schöneres für einen 15-Jährigen, als bei seinen Freunden mit so einem Erlebnis rumzuprahlen und genau das hatte ich auch vor. Bei der Mutprobe sollte ich auf einem relativ dünnen Stahlbalken, der jedoch zu meinen Gunsten gerade mal anderthalb Meter über den Boden ragte, balancieren. Die Gefahr, runterzufallen war mir bewusst, aber diese kleine Entfernung zum Boden würde ich gut überstehen dachte ich. Für den Gewinn, sollte ich es schaffen, das war es mir allemal wert.

Die Länge des Stahlbalkens vom einen zum anderen Ende betrug circa zehn Meter. Ich begann also mit dem rüberbalancieren und die beiden Mädchen plus ein paar Schaulustige beobachteten mich. Als ich ungefähr bei der Mitte angekommen war, traf mich das Unglück. Aufgrund der Temperaturen von -2 Grad an diesem Tag, ist vermutlich über einen kleinen Teil in der Mitte des Balkens eine Eisschicht entstanden, die so dünn war, dass ich sie nicht bemerkt hatte, obwohl ich die ganze Zeit runterschaute. Ich rutschte aus und das so unglücklich, dass ich zunächst mit meinem Rücken und danach volle Pulle mit dem Hinterkopf auf dem Asphalt knallte. Meine Lichter gingen sofort aus, ich war Ohnmächtig. Im Krankenhaus bin ich dann wieder aufgewacht. Ich hatte eine ziemlich große Platzwunde und leichte Gehirnblutungen. Das schlimmste jedoch war, dass ich eine Amnesie hatte. Ich wusste nicht mal meinen eigenen Namen, weder den meiner Eltern oder sonst wem. Ich wusste nicht wer ich war, sowas kann man nicht beschreiben, dafür muss man selbst mal in der Situation gesteckt haben. Die Amnesie schwand zum Glück langsam, doch an Weihnachten weiß ich noch ganz genau, dass ich in meiner Familie nur meinen Vater und mich selbst wiedererkannte. Alle anderen waren unbekannte, inklusive meiner Mutter. Nach weiteren Wochen bekam ich jedoch die Erinnerungen an alles wieder und auch die zwei Mädchen traten wieder in mein Leben. Sie waren jedoch nicht mehr an einem Dreier mit mir interessiert. Nein, eher daran mich als größten Vollidioten zu betiteln. Geniale Sache, nur weiterzuempfehlen.

Beichthaus.com Beichte #00028321 vom 21.11.2010 um 18:36:42 Uhr in Köln (32 Kommentare).

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Meine Nachbarin in den 70ern

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Meine Nachbarin in den 70ern
Es war in den 70-er-Jahren, ich war 13, sehr schüchtern, und mein Kinderzimmer hatte eine gemeinsame Wand mit dem Schlafzimmer unserer Nachbarn (circa Mitte 30). Immer Freitags Abend klingelte es bei ihnen, und ich bemerkte an den Stimmen, dass sie Besuch von einem Paar bekamen. Kurze Zeit später hörte ich lautes Stöhnen durch die Wand. Ich lauschte immer und bekam alles mit. Kurzum, meine Nachbarin war ein geiles Luder. Ich sehnte mich immer danach, dass es wieder Freitag wurde, damit ich wieder lauschen konnte. Danach habe ich mir immer einen runtergeholt, damit ich einschlafen konnte. Wenn wir uns im Treppenhaus begegneten, grüßten wir kurz und ich wurde natürlich feuerrot dabei, weil ich daran dachte, wie sie sich von den beiden Kerlen durchf*cken ließ. Ich hatte damals nur ungefähre Vorstellungen davon; es gab ja nur Pornohefte und Erzählungen bei uns Jungs in diesem Alter.

Eines Tages im Treppenhaus fragte sie mich, ob ich ihr in der Wohnung kurz mal helfen könnte, eine Birne müsse ausgewechselt werden. Ich dachte mir nichts dabei und ging mit. Der Ort des Geschehens war das Schlafzimmer. Dort war tatsächlich eine Birne in der Deckenbeleuchtung kaputt. Ich machte mich also an die Arbeit. Nachdem ich fertig war und gehen wollte, fragte Sie mich, ob ich nicht bleiben wolle. Ich bekam keinen Ton heraus. Sie zog mich aufs Bett und führte meine Hand zu ihren Brüsten. Schon da wäre mir fast einer abgegangen. Ich hatte vorher nicht mal ein Mädchen geküsst! Schließlich deutete sie mir, ihren Kitzler zu streicheln, was ich dann auch tat. Ich war noch immer angezogen. Sie fasste mir an die Hose und fühlte meinen harten Schw*nz. Sie machte die Hose auf, zog ihn raus und holte mir einen runter, dass mir grün und blau vor Augen wurde. Danach war mein erstes Erlebnis beendet, weil ihr Mann bald nach Hause kommen würde.

Wir verabredeten uns für den nächsten Tag nach der Schule. Und dann immer wieder. Nach der Schule bin ich dann immer wie ein Blitz nach Hause bzw. zu ihr. Nach einiger Zeit hatten wir dann auch Verkehr, der immer wilder wurde, und sie hat mir so ziemlich alles beigebracht. Ihre Treffen an den Freitagabenden waren dann immer sehr hart für mich. Ich glaube, sie hat dann immer noch lauter geschrien, um mich aufzugeilen, schließlich war es ja noch lange bis Montag nach der Schule.

Das ging circa vier Jahre so, meine Schulnoten gingen zwischenzeitlich brutal in den Keller, bis sie dann wegzogen. Ich habe nie jemanden davon erzählt, auch ihr Mann wusste nichts davon. Mit gleichaltrigen Mädchen hatte ich es anfangs schwer, denn ich musste ihnen ja alles beibringen, was ich gelernt hatte. Ich beichte, dass ich an der Wand gelauscht habe, so etwas tut man nicht!

Beichthaus.com Beichte #00028312 vom 19.11.2010 um 12:53:58 Uhr in Köln (58 Kommentare).

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Der Tätowierer

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Alles fing damit an, dass ich (w/20) 2009 zum ersten Mal mein heutiges Stammtattoostudio besuchte. Dort lernte ich meinen Tätowierer kennen. 84er-Baujahr, groß, verdammt gut gebaut und natürlich komplett tätowiert. Eine richtige Drecksau, wie wir im Rheinland sagen würden. Ich begehre ihn wirklich sehr, in meinen Fantasien stelle ich mir vor, wie er mir ein Lederhalsband mit einer Metallkette umlegt und mich auf dem Tätowierstuhl leidenschaftlich von hinten nimmt. Er weiß nichts von seinem Glück und wird es wohl auch nie erfahren, denn ich lebe schon mehrere Jahre in einer eigentlich glücklichen Beziehung. Die Hochzeit steht ins Haus, alles wäre wunderbar, wäre nicht meine Begierde nach Sex mit diesem Mann so groß! Ich möchte beichten, dass ich mich sehr schlecht fühle, weil ich meinen Verlobten sehr sehr liebe und mich auf das gemeinsame Leben mit ihm sehr freue, und nur weil der Sex eingeschlafen ist, so scharf auf einen anderen Mann bin!

Beichthaus.com Beichte #00028301 vom 17.11.2010 um 10:50:19 Uhr in München (39 Kommentare).

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