Pinkel-Experiment auf dem Fahrrad

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Dummheit Schamlosigkeit Faulheit Ekel

In meiner Jugend hatte ich (m) auf dem Rückweg mit meinem Fahrrad von einer feuchtfröhlichen Party ein dringendes Bedürfnis und musste strullern. Um Zeit zu sparen, hatte ich die Idee, dass man es auch während des Fahrradfahrens probieren könnte. Da ich gerade durch einen Wald gefahren bin, habe ich meine Idee direkt in die Tat umgesetzt. Fazit: Es geht nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe. Zwar konnte ich mit hoher Konzentration während der Fahrt pinkeln, aber den Wald habe ich mit meinem Strahl nicht getroffen. Es ist eigentlich alles auf meiner Hose gelandet. Für diese Idee schäme ich mich noch bis heute. Zum Glück habe ich es noch nie jemand anderem erzählt.

Beichthaus.com Beichte #00033170 vom 30.04.2014 um 13:37:51 Uhr (7 Kommentare).

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Furz vor dem Chor

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Peinlichkeit Rache Engherzigkeit Morallosigkeit Musik

Von der 8. bis zur 10. Klasse war ich Mitglied in unserem Schulchor und hatte eine heftige Fehde mit unserem Chorleiter. Und zwar so extrem, dass es jeder Schüler, jeder Lehrer und wohl auch die meisten Eltern wussten. Es gab sogar Wetten, wer wem zuerst eine reinhaut. Natürlich hätte ich auch austreten können, aber dafür war ich damals zu stolz. Mein Chorleiter war der typische Musikfanatiker und dementsprechend ging er mit den Schülern um. Die Konzerte waren das Wichtigste auf der Welt und alles musste perfekt sein. Als dann das Osterkonzert auf dem Plan stand und er mich vorher mal wieder für Sachen hat bluten lassen, die ich nicht getan hatte, dachte ich mir einen kleinen Racheplan aus, den ich auch geheimnisvoll allen anderen Chormitgliedern ankündigte und den ich nun, zehn Jahre später, beichten möchte.


Lieber Herr K., es tut mir leid, dass ich, gerade als Sie beim ersten Einsatz von Drei runter zählten und bei der Eins angekommen waren, versehentlich mit der rechten Hand an das Furzkissen kam, das sich zufälligerweise in meiner Hosentasche befand. Es tut mir auch leid, dass der gesamte Tenor und Bass aufgrund des unüberhörbaren Geräusches einen solchen Lachanfall bekamen, dass sich der Konzertbeginn um 15 Minuten verschob und für Sie eine Welt zusammenbrach. Ich weiß, Sie reden nicht mehr mit mir, aber nach zehn Jahren hoffe ich heute, dass wir doch noch Frieden schließen können. Damals war ich für einen kurzen Moment der glücklichste Mensch der Welt. Heute ist es mir nur noch peinlich und ich hoffe, Sie nehmen meine Entschuldigung an.

Beichthaus.com Beichte #00033099 vom 20.04.2014 um 16:48:02 Uhr (12 Kommentare).

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“Beichte

In den Fängen meiner Pflegeeltern

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Hass Engherzigkeit Familie

Ich muss beichten, dass ich Leute wie meine Pflegeeltern hasse. Deren Lebensinhalt besteht bis heute nur aus ihrer Arbeit und der nicht unerheblichen vierstelligen Zahl, die sich am Ende des Monats auf ihrem Konto dazurechnet. Sie haben ein dickes Haus, einen riesigen Garten, ein teures Auto, aber kaum Zeit, um sich darum zu kümmern. Für uns Kinder blieb selten so etwas wie Liebe, Zärtlichkeit, Verständnis oder Mitgefühl. Es zählte nur, dass wir gute Noten nach Hause brachten und als ich nach Abschluss der Orientierungsstufe eine Hauptschulempfehlung bekam, rastete meine Pflegemutter total aus und verpasste mir eine Woche Hausarrest. Anschließend hat sie alles dafür getan, mich mit mehr oder weniger legalen Mitteln auf eine Schule zu pressen, auf der ich gefälligst meine Zukunft verbessern sollte. Also durfte ich mich jeden Tag bis halb fünf in der Ganztagsschule abrackern, und wenn ich um fünf zu Hause war, konnte ich dann die restliche Hausarbeit erledigen, die meine völlig überarbeitete Pflegemutter nie schaffte, da ihr Mann, ein verbeamteter Sesselfurzer, und im Haushalt so nützlich wie ein Rennboot in der Wüste, ihr nie half und sich nach Feierabend auf die Couch knallte, um seine Nachrichten zu sehen. Als Belohnung fürs tägliche Ausführen des Köters, Fegen, Saugen, Wischen und was auch sonst gerade anfiel, durfte ich selbst mit sechzehn Jahren um 22:00 Uhr im Bett liegen und hatte einen supertollen Überwachungsschalter, welcher jeden Abend zu besagter Uhrzeit das Internet an meinem PC abstellte. Der war im Zimmer meines älteren Pflegebruders untergebracht, der ein absolutes Muttersöhnchen und einfach ein bescheuerter Möchtegern ist. Dass ich das Ding, sobald er nicht da war, einfach umgestellt habe, sodass ich wieder ins Netz konnte, hat er ewig nicht bemerkt. War ja auch nicht gerade ein Spezialist im IT-Bereich, der Gute. Alles, was er schon immer gut konnte, war petzen und den Obercoolen raushängen zu lassen.


Wenn ich nicht funktionierte, wie es meine Pflegeeltern wollten, wurden sie entweder handgreiflich oder versuchten, dies mit psychischem Terror zu erzwingen. Nach außen hin spielen sie immer die heile und ordentliche Familie vor, die sie einfach nicht sind. Meine Pflegemutter ist mittlerweile über fünfzig, bekommt langsam die Aussteuer ihrer jahrelangen Workaholic-Tour und hat Herzprobleme, ständig Stress mit ihrem Mann, den sie auch nur geheiratet hat, weil es für beide einen wirtschaftlichen Vorteil brachte und irgendwann in den nächsten Jahren, wird sie bestimmt auch noch ihre achtzigjährige Mutter pflegen dürfen. Ich beichte, dass ich kein Mitleid mit den beiden habe, weil sie auch nie welches mit anderen hatten und sie einfach nur Augen für Karriere und Geld haben. Von allen vier Kindern, die sie aufgezogen haben, sind nur zwei bei unseren Pflegeeltern angesehen, weil sie beruflich erfolgreich sind. Ich stand sowieso schon immer ganz unten, weil ich nicht so war, wie sie es sich gewünscht haben. Trotz des ganzen Drucks, mit dem sie mich zu formen versuchten, bin ich einfach ich geblieben. Unter anderem deshalb wurde ich mehr oder weniger ausgegrenzt. Als ich mit meiner Freundin zusammenzog, die ihnen übrigens auch nicht passte, hatte ich trotzdem noch sporadischen Höflichkeitskontakt. Nachdem ich dann von unserer Pflegemutter von der Hochzeit des Ältesten ausgeschlossen wurde, weil ich nicht in die Gesellschaft passen würde und die Aufmerksamkeit schließlich auf meinem Bruder liegen sollte, habe ich schließlich endgültig mit dieser Familie gebrochen.


Es tut mir leid, ehemalige Pflegemutti, aber ich werde auf deine Zweisatz-SMS/Mails nicht mehr antworten. Ein Kind kann man bequem unterdrücken und so formen, wie man es haben will. Nun bin ich erwachsen und du hast mir jahrelang gezeigt, dass für dich nur beruflicher Erfolg und äußerlicher Schein zählen, gute Noten und Gesellschaftstauglichkeit. Menschlichkeit ist dir bis heute ein Fremdwort. Ich lebe jetzt mein Leben und ihr seid kein Teil mehr davon. Du kannst also deine ohnehin lieblos geschriebenen Zwei-Sätzer vergessen und dich auf deine beiden tollen Erben konzentrieren, die dich sicher viel stolzer machen, als so ein missratener Zögling wie ich es deiner Meinung nach bin. Ich hoffe, du gehst an deiner Herzlosigkeit und karrieregetriebenen Oberflächlichkeit kaputt. Weiterhin beichte ich, dass ich als Kind hin und wieder ein paar Mark für Zeitschriften oder Süßigkeiten aus der Strafkasse für Beleidigungen geklaut habe. In die natürlich nur wir Kinder, von unserem nicht gerade üppigem Taschengeld, einzahlen mussten. Die Vaterfigur konnte natürlich Beschimpfungen aussprechen, solange er wollte. Und für Muttchen galt natürlich sowieso keine von den Regeln, welche sie aufstellte. Bitte vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00032998 vom 05.04.2014 um 04:43:39 Uhr (13 Kommentare).

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Betrug bei den Castingshows

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Betrug Habgier Morallosigkeit Medien

Betrug bei den Castingshows
Ich habe bei einer Castingshow mitgewirkt und - neben einigen anderen, ziemlich schockierenden Dingen - erfahren, dass die Telefon-Votings dort gar kein Gewicht haben. Das ist nicht wirklich neu, aber darüber, was das in der Realität bedeutet, haben sich anscheinend noch nicht so viele Menschen den Kopf zerbrochen. Es ist wirklich ganz einfach, vorweg muss nur kurz verstanden werden, wie eine Castingshow wirklich funktioniert. Nämlich so: Musikkonzern X kauft mit dem Mobilfunkkonzern und Hauptsponsor Y ein Showformat. X stellt die Inhalte, Y bezahlt den ganzen Kram. Die Sendung suggeriert, man könne durch kostenpflichtige Anrufe oder SMS Einfluss auf den Verlauf der Sendung nehmen. Zuschauer rufen dann an oder versenden SMS und kippen damit Y die Knete in den Rachen. Y hat sein Sponsoring dadurch mehrfach wieder eingespielt und ist zufrieden. X hat dank kostenloser(!) Eigenwerbung einen angestiegenen Absatz seiner Produkte zu verzeichnen und ist auch zufrieden. Wo war noch das Problem?

Ach ja - die Millionen Anrufe. Da es ein Drehbuch gibt, an das man sich hält und welches nur im Notfall umgeschrieben wird, sind die "Zuschauerempfehlungen" getrost zu ignorieren, deswegen, weil neben sämtlichen Ausgaben auch alle Einnahmen bereits berechnet sind. Da Zufallsgenerator-Zuschauer die komplette Kalkulation über den Haufen werfen könnten, behält man lieber die Kontrolle. Was das bedeutet, dürfte relativ klar sein: Millionenfacher Betrug - und ich rede hier nur von Deutschland. Diese Show läuft derzeit in rund 50 Ländern. Ich habe leider keine Beweise sichern können und bin auch kein Milliardär, deshalb wäre ich ziemlich am Arsch, wenn ich öffentlich dazu Stellung beziehen würde. Lustigerweise begehe ich mit meinem Stillschweigen eine Straftat - da ich diese aber auch begehen würde, wenn ich mich dazu äußere, ist das relativ. Ich bereue es wirklich, bei diesem Unsinn mitgemacht zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00032990 vom 03.04.2014 um 19:09:32 Uhr (27 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Sexuelle Experimente im Taxi

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Neugier Peinlichkeit Masturbation Auto & Co. Arbeit

Meine Beichte bezieht sich auf ein Ereignis, das sich vor ungefähr 15 Jahren zugetragen hat. Damals hatte ich gerade begonnen, als Taxifahrer zu jobben. In dieser Phase war ich noch nicht sonderlich geübt im Umgang mit dem Taxifunkgerät. Immer wieder hatte ich Probleme mit dessen Bedienung. Eines Nachts funktionierte das Gerät gar nicht mehr, sodass ich es ganz ausschaltete. Wenn kein Fahrgast zugegen war, hörte ich laute Musik und sang voller Inbrunst mit. Zu später Stunde stieg in jener Nacht ein angetrunkener, nur Englisch sprechender Fahrgast zu. Das Fahrtziel war recht weit und wir kamen schnell ins Gespräch. Wie sich herausstellte, stand er nicht nur auf Männer, sondern insbesondere zu diesem Zeitpunkt auf mich. Er wollte mich zu sich nach Hause einladen. Dies lehnte ich dankend ab, da ich nicht auf Männer stehe. Während ich mich aufs Fahren konzentrierte, bemerkte ich aus dem Augenwinkel, wie er an seinem Hosenstall herumnestelte und - ich konnte es kaum fassen - Sekunden später seinen Penis aus der Hose holte. Ich fragte empört, was er sich dabei denke? Er sagte, es sei doch nichts dabei, wir wären ja zwei Männer, also kein Problem, niemand würde davon gestört. Über so viel Dreistigkeit war ich sprachlos, aber seltsamerweise auch imponiert. Ich merkte, wie ich Neugierde empfand, die Situation zu nutzen, um mir den Schwanz eines anderen Mannes anzusehen.


An der nächsten Ampel riskierte ich einen eingehenden Blick. Er bemerkte dies, lachte, und zog seine Vorhaut zurück und kommentierte dies damit, dass ich jetzt alles sehen könne. Um es kurz zu machen: er wollte mich wieder überreden, ihn zu sich zu begleiten, ich lehnte ab, aber, neugierig geworden, wie es wäre, den Schwanz eines Kerls zu berühren, bot ich ihm an, ihm einen runterzuholen. Gesagt, getan! Wir hielten an einem dunklen Parkplatz am Ortseingang - danach setzten wir die Fahrt fort und der Fahrgast verließ glücklich mein Taxi. Stunden später stand ich an einer roten Ampel, hatte das Fenster geöffnet und hörte laute Musik. Neben mir hielt ein anderes Taxi. Der Fahrer gestikulierte wild und zornig. Ich fragte ihn, was er denn wolle?! Er sagte wörtlich: "Endlich habe ich dich gefunden. Du störst schon die ganze Nacht den Funk. Wir können gar keine Aufträge richtig verstehen, weil wir die ganze Zeit deine Musik und dein Singen hören. Schalt dein Funkgerät endlich aus!" Er düste los, ich fand endlich den richtigen Knopf und schaltete das Gerät endgültig ab. Mich durchschoss eine Woge der Peinlichkeit, weil jeder meinen Gesang gehört hatte. Kurze Augenblicke später durchfuhr es mich: Auch meine manuelle Hilfsbereitschaft gegenüber dem Englisch sprechenden Fahrgast war sicher nicht unbemerkt geblieben. Ich hoffe bis heute, dass nur wenige Kollegen des Englischen mächtig waren. Ich entschuldige mich heute bei allen Taxifahrern, die in jener Nacht ungebetene Zeugen meines spontanen sexuellen Experiments werden mussten. Aber wahrscheinlich war mein Gesang viel schlimmer anzuhören.

Beichthaus.com Beichte #00032950 vom 28.03.2014 um 21:32:08 Uhr (9 Kommentare).

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