Alle Menschen sind schlecht!

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Falschheit Zwietracht 50+ Kraichgau

Ich traue keinem Menschen mehr etwas Gutes zu. Immer wenn ich mich öffnete und jemandem vertraute, wurde ich auf das Übelste verraten und verkauft. Am Schlimmsten trieb es meine 12 Jahre ältere Schwester. Es dauerte 30 Jahre, bis ich das kapiert hatte. Sie muss mich seit dem Tag meiner Geburt abgrundtief gehasst haben. Laut meiner Psychologin ist sie ein Narzisst, die sehr gefährlich sein können. Sie hat mich als Kind oft verletzt, z. B. so sehr geschubst, dass ich stolperte, fiel und mir den Arm brach. Oder z. B. als ich vor der schwersten Entscheidung meines Lebens stand, ungewollt schwanger, gerade geschieden mit zwei Kindern ohne Job und einem behinderten Kind. Da vertraute ich mich ihr an. Sie bot mir an mir zu helfen, indem sie mich zur Klinik fuhr. Ich bereue es bis heute, fast 30 Jahre später, dass ich mein Kind getötet habe. Es war zwar alles legal, aber im Herzen hat es sich falsch angefühlt.

Jedenfalls hat meine Schwester mir versprochen, niemandem davon zu erzählen. Und eine Woche später wusste es meine ganze Familie, meine Mutter hat es mir gesagt. Sie wollte mir damit nur sagen dass sie hinter mir steht. Später erfuhr ich dann, dass es alle Welt wusste. Als ich sie zur Rede stellte, sagte sie, alle sollten wissen was du für "Eine" bist. Nach einiger Zeit Funkstille und vielen Kontaktversuchen und viel Geheule von ihr hatte ich doch wieder Kontakt mit ihr. Aber sie intrigiert immer weiter. Nun ist seit ca. vier Jahren Ruhe. Sie war sehr krank, ihre Tochter hat es mir fairerweise erzählt, aber sie wollte mich nicht sehen, also ließ ich es sein. Als sie wieder vom Krankenhaus raus war, wollte sie mich dann doch sehen, aber ich lehnte ab, und sagte noch, ich brauche deinen Hass nicht mehr. Wem soll man vertrauen, wenn man nicht mal den Geschwistern trauen kann? Ich vermute hinter jedem Menschen nur noch Schlimmes. Und bin dadurch recht einsam geworden.

Beichthaus.com Beichte #00040657 vom 19.11.2017 um 07:51:19 Uhr in Kraichgau (11 Kommentare).

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Lottogewinn statt Freundin

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Rache Maßlosigkeit Geld Ex Baden-Württemberg

Ich (m/44) habe diese Woche ca. zwei Millionen Euro vom Lotto aufs Konto gutgeschrieben bekommen (letzte Rate). Ich werde mich von meiner Freundin (17 Jahre Beziehung) trennen und ein neues Leben anfangen. Bis jetzt habe ich sie unterstützt und seit 10 Jahren keinen Sex mehr gehabt. Ich habe viel Miete gezahlt, IHRE Kinder großgezogen, auf eigene Kinder verzichtet. Ihre Familie war immer das Wichtigste für sie. Damit ist jetzt Schluss! Ich habe schon ein Häuslein für mich gefunden und werde weiterhin arbeiten, aber auch endlich leben! Habe zwar schon einen guten Job, aber nie etwas davon gehabt. Das ändert sich jetzt! Sorry "Schatz"! Ich liebe dich schon lange nicht mehr und war nur aus Bequemlichkeit mit dir zusammen. Viel Spaß in deiner neuen 2-Zimmer-Wohnung statt der sechs Zimmer, mit 180 qm für 2.000 Euro, bisher.

Beichthaus.com Beichte #00040656 vom 19.11.2017 um 03:55:15 Uhr in Baden-Württemberg (22 Kommentare).

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Scheidung provoziert

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Fremdgehen Arbeit Hamburg

Ich (w) habe bis vor wenigen Jahren in einer Nischenfirma in Hamburg gearbeitet, offiziell war ich dort als Sekretärin eingestellt und offiziell haben wir auch etwas ganz anderes gemacht. Meine Aufgabe war dabei recht einfach, als attraktive Frau wurde mir das Profil von einem Mann übergeben, der vorher von einem Detektiv genau beschattet worden war. Leider handelte es sich dabei nur selten um attraktive Männer, sondern gewöhnlich um solche, die schon einen kleinen Sprung in der Schüssel hatten. Als nächstes habe ich den Mann dann kennengelernt, z. B. durch reinen Zufall in seiner Lieblingsbar, das Ziel bestand dann darin, möglichst schnell mit der Person im Bett zu landen und dafür zu sorgen, dass seine Frau davon Wind bekommt. Für das Erwischen in voller Aktion habe ich Bonuszahlungen gekriegt, das hat aber leider nur selten geklappt. Allgemein eine harte Geschichte, denn gewöhnlich folgte dann die Scheidung und die ohnehin schon angeknacksten Typen sind davon endgültig kaputtgegangen. Egal wie unterschiedlich diese Typen aber waren, sie hatten alle eines gemeinsam: Sie führten derzeit gegen irgendjemanden einen Rechtsstreit. Der wurde dann abgebrochen, weil sie sich nun erst einmal um ihre Scheidung kümmern mussten. Ich glaube, wer unsere Auftraggeber waren und was der ganze Zweck der Aktion war, muss hier nicht erläutert werden.

So weit ich weiß, gab es damals aber noch mindestens acht andere Firmen in Hamburg, die denselben Service angeboten haben, also doch nicht ganz Nische. Eine war angeblich sogar auf Männer mit bisexuellen Vorlieben spezialisiert. Die Frauen, die dann ihren Mann Doggystyle im Schlafzimmer erwischt haben, waren sicher begeistert. Was mir daran leidtut, ist dass oft auch Kinder durch die Scheidung betroffen waren - in einem Fall hat sogar ein Kind mich mit seinem Vater im Bett erwischt, das war sicher nicht die schönste Kindheitserinnerung. Aber ich muss sagen, dass es mir um die Männer weniger leidtut, die waren oft wirklich nicht ganz normal, auch die Vorlieben im Bett waren teilweise schon sehr ungewöhnlich.

Beichthaus.com Beichte #00040655 vom 17.11.2017 um 17:07:37 Uhr in Hamburg (21 Kommentare).

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Der Geburtstag meiner Mutter

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Zwietracht Zorn Familie Mutter Köln

Ich (w/20) beichte, dass ich meine Mutter an ihrem Geburtstag nicht besuchen werde, somit wird sie ganz allein feiern. Wir hatten eigentlich geplant, etwas zusammen zu unternehmen, mein Vater kommt erst nächste Woche von seinen Eltern zurück, sein Vater hatte sich verletzt, deshalb muss er meinen Großeltern, die auf dem Land leben, helfen. Somit wären wir nur zu zweit. Als mich meine Mutter heute besucht hatte, gerieten wir in einem ziemlich heftigen Streit und sie warf mir bösartige Dinge an den Kopf, zum Abschluss rief sie noch, dass ich das Geschenk, was ich für sie gekauft habe, in der nächsten Mülltonne entsorgen kann. Es hat mich unglaublich wütend gemacht, denn das Geschenk war sehr teuer und ich war fünf Stunden unterwegs, um etwas Schönes für sie zu finden. Tja, jetzt behalte ich es und gehe morgen mit meinem Freund ins Kino, statt zu feiern. Meine Mutter hat also den Tag ganz für sich allein. Ich weiß, dass es asozial von mir ist, aber wer so undankbar ist, kann auch auf die Anwesenheit anderer verzichten.

Beichthaus.com Beichte #00040654 vom 17.11.2017 um 15:45:30 Uhr in Köln (7 Kommentare).

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“Beichte

Ich verschwende mein Leben nicht mit Arbeit!

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Stolz Maßlosigkeit Trägheit Arbeit Berlin

Ich habe nicht vor, noch einmal etwas zu arbeiten. Bin jetzt 27 und war acht Jahre lang in derselben Firma. Ich habe bis zu 14 Stunden täglich gearbeitet und hatte richtig viel Kohle. Aber kaum Freizeit. Kaum Zeit für mich oder mal für Hobbys. Mein ganzes Leben pendelte nur zwischen Arbeit und Schlafen. Und dann kam der totale Burnout. ich wusste nicht wieso so plötzlich, aber ich konnte wochenlang nicht arbeiten, ich konnte einfach nicht mehr klar denken und wollte auch keinen mehr sehen und hören. Dann kam von meiner Firma der Vorschlag, den Arbeitsvertrag "im gemeinsamen Interesse" gegen Zahlung einer Abfindung aufzuheben. Schon klar, ich wurde denen zu teuer. Aber ich habe es gemacht. Mit meiner Qualifikation finde ich jederzeit etwas Neues.

Nach dem Aufheben des Vertrags wollte ich erstmal wohin. Mal weg von der lauten, verdreckten Stadt. Ich hatte eine Bekannte, die ist mehrmals im Jahr in Nepal in so einem Bergdorf, um da eine Schule zu bauen und so Projekte eben. Und die hat mir erzählt, wenn die ein paar Wochen dort war, kam sie immer soo entspannt und ausgeruht zurück. Ich habe mich mal mit ihr besprochen und bin dann auch wirklich mit hingeflogen. Und es war der Hammer. Kein Lärm, eine Ruhe, eine Luft, bei der jeder Asthmatiker sofort geheilt wäre. Ein ganz anderes Miteinander. Das Essen schmeckt dort ganz anders, viel besser, da merkt man, was hier bei uns für Chemie im Essen drin ist. Und man isst mit der Hand - fand ich so geil.

Als ich wieder hier in Deutschland war, habe ich das Leben ganz anders wahrgenommen. Ich will mir einfach keinen Stress mehr machen. Mein Auto werde ich verkaufen, mir eine kleine Eigentumswohnung besorgen und das Wichtigste: Nicht mehr arbeiten. Das macht die Menschen kaputt. Klar wir haben in Nepal auch etwas gearbeitet. Aber das war ein geruhsames und entspanntes Arbeiten, das kannst du mit hier überhaupt nicht vergleichen. Die Arbeit hier macht dich seelisch total kaputt. Auch wenn ich jetzt in den Augen vieler ein Schmarotzer und fauler Sack bin, werde ich das Leben jetzt mehr genießen. Man hat nur eins. Und das werde ich nicht in einer Fabrikhalle oder in einem stickigen Büro verbringen.

Beichthaus.com Beichte #00040653 vom 17.11.2017 um 11:13:43 Uhr in Berlin (25 Kommentare).

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