Ich liebe dreckige Füße

19

Fetisch Intim Ex Paderborn

Ich stehe auf Füße. Allerdings müssen diese etwas schmutziger sein. Meine Ex-Freundinnen fanden das alle immer abstoßend. Ich habe es ja auch nicht verlangt, nur gefragt, ob sie das tun würden. Sie sollten nur barfuß draußen über das Grundstück laufen, damit ich die Füße danach ablecken kann. Oder einfach nur die Füße im Anschluss zu massieren und dabei zu masturbieren. Ich beichte, dass ich meine letzten vier Freundinnen alle verschreckt habe.

Beichthaus.com Beichte #00041256 vom 09.05.2018 um 14:21:13 Uhr in Paderborn (19 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Konservativ, sexistisch und rassistisch

32

Unglaube Vorurteile Gesellschaft

Meine Beichte richtet sich wohl eher an mein altes Ich, denn an irgendeine spirituelle Instanz. Ich (m/35) möchte beichten, dass ich werde, was ich niemals werden wollte: konservativ, sexistisch und rassistisch. Ich merke dies zum einen an der derzeitigen Sexismusdebatte und der Entmannung des Mannes. Versteht mich nicht falsch: ich bin selbst kein Prototyp eines Klischee-Mannes. Ich liebe zwar schnelle Autos, aber verabscheue Fußball. Ich bin ein König beim Grillen, aber trinke lieber Wein als Bier. Ich bin ein Freund von Herrenwitzen, und dennoch erfreue ich mich lieber der Hochkultur denn den proletarischen Gehabe. Diese Aufzählung könnte wohl ewig so weitergehen.

Obwohl mein eigenes Selbst recht ausdifferenziert ist, empfinde ich die Diskussion, dass Mädchen nicht mit Rosa und Jungs nicht mit blau beworben werden sollen, und jeder zu sich selbst finden soll für anmaßend und falsch. Denn hier erwarten erwachsene und intellektuelle Menschen von Kindern eine geistige Leistung, zu der schon viele erwachsene Menschen nicht fähig sind: sich selbst zu finden. Ich bin der Ansicht das Kinder durchaus Schablonen und Rollenmodelle bekommen sollten, an denen sie sich orientieren und mit ihnen identifizieren können. Und ich find es auch nicht verwerflich, wenn sich Erwachsene lieber an bestimmten Rollenmodellen orientieren, und damit sich eine Identität adaptieren, anstatt sie sich selbst mühsam zusammen zu stellen. Ich finde es überheblich und abstoßend, dass sich die vermeintlich intellektuellen und progressiven Besserwisser anmaßen erwarten zu können, dass Menschen mit geringerer kognitiver Kapazität und Bereitschaft sich dieser Selbstfindung stellen, obwohl sie es gar nicht schaffen können und/oder wollen. Der mittlerweile herrschende Zwang zur Individualität überfordert viele. Aber statt sich den Individualisierungsmüden anzunehmen, auf sie zu warten und mit ihnen gemeinsam voranzuschreiten, beschimpfen die progressiven Individualisierungsbefürworter nur die abgehängten und verhöhnen sie.

Zum anderen merke ich es an der Diskussion über den Islam und die Migration. Ich werde immer rassistischer, und das obwohl (oder gerade weil) meine Partnerin auch einen - mehr als offensichtlichen - Migrationshintergrund hat. Ihre Eltern kamen mit nichts hier her, und haben sich eine gute Existenz durch harte Arbeit und Pflichtbewusstsein aufgebaut. Integriert sind sie zwar nicht wirklich - dafür blieb wegen der vielen Arbeit keine Zeit - aber dafür sind es ihre Kinder umso mehr: deutscher Freundeskreis und beruflicher Erfolg sprechen für sich. Zudem sehen sie sich als Deutsche und nicht als Asiaten. Ich kann mir daher nicht erklären, wie es sein kann, dass Türken in der dritten und vierten Generation immer noch nicht akzentfrei Deutsch sprechen können, und immer noch in den unteren sozialen Schichten herumlungern und durch ein nicht unbedingt gesetzestreues Verhalten auffallen. Bzw. eigentlich kann ich es mir schon erklären: Sie wollen sich einfach nicht integrieren, weil sie von klein an gesagt bekommen, dass sie besser seien als wir ungläubige. Wenn man allerdings sieht, zu welchem Wohlstand und welchem Fortschritt es die vermeintlich Unterlegenen schaffen, während man es selbst nicht hinbekommt, ist es ja klar, dass dieser Widerspruch zwischen Realität und Selbstwahrnehmung eine kriminelle Karriere als einfachen materiellen Aufstieg fördert.

Kurzgesagt: Ich bin abgestoßen von den Feministen, da sie von allen Menschen fordern, sich ihre eigene geschlechtsneutrale Individualität zu erschaffen, obwohl viele dazu einfach nicht in der Lage sind. Und ich sehe Migranten kritisch, die sich nicht integrieren und nicht nach unseren juristischen und sozialen Gesetzen handeln wollen. Mein links-progressives Ich vor 10-15 Jahren würde mich wohl als Feindbild sehen. Oh, diese Ironie.

Beichthaus.com Beichte #00041190 vom 17.04.2018 um 10:54:08 Uhr (32 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Geburtstagskuchen für die Kollegen

20

Ekel Kollegen Frankfurt

Ich beichte, dass ich dank Beichthaus eine Schweinerei veranstaltet habe. Ich lese hier ja schon eine Weile mit und einmal bin ich auf eine Geschichte gestoßen, wo jemand in den Kuchenteig gewichst hat. Ich konnte mir erst überhaupt nicht vorstellen, wie man sowas machen kann und war einfach nur angewidert. Die Tage zogen ins Land und ich musste immer wieder an die Geschichte denken. Nach und nach fand ich die Vorstellung witziger und dann nur noch geil. Wie es der Zufall wollte, hatte ich Geburtstag und da muss man natürlich einen Kuchen mit ins Büro bringen. Neben allen Zutaten schüttelte ich kurzum noch etwas eigene Frischmilch hinzu. Ich war erstaunt, wie einfach es ging. Mit breitem Grinsen kam ich am nächsten Tag mit meinem Werk ins Büro. Es war sehr befriedigend zuzusehen, wie einer nach dem anderen etwas davon nahm und genüsslich vertilgte. Jetzt kann ich die anderen Beichter endlich verstehen und hoffe, dass auch mir die Absolution gewährt wird.

Beichthaus.com Beichte #00041038 vom 04.03.2018 um 16:23:21 Uhr in Frankfurt (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Der Geruch des Paradieses

20

anhören

Ekel Unreinlichkeit Intim Berlin

Ich bin jetzt wieder heterosexuell. Es reicht mir! Jahrelang hatte ich jetzt verschiedene Beziehungen mit Männern. Also eigentlich ist mir das Geschlecht völlig egal, aber zufällig waren es meistens Männer und nur selten war ich mit Frauen zusammen. Aber jedes Mal, wenn wir Sex hatten, wurde mir vom Geruch des Hinterausganges oder seines Inhaltes so schlecht, das mir häufig jede Erregung verloren ging. Bei Frauen ist das Hintertürchen ja optional, also man kann entscheiden, ob man so einen Geruch in Kauf nehmen will. Ab jetzt sind nur noch Frauen mein Beuteschema. Da ist nichts abstoßend, vielleicht ist es wirklich so, dass Mann und Frau zusammen gehören und alle anderen Partnerschaften zwar möglich, aber nicht der Sinn unseres Dasein sind.

Beichthaus.com Beichte #00041027 vom 02.03.2018 um 00:05:25 Uhr in 10787 Berlin (Kleiststraße) (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Ich habe meine Schwester aus meinem Leben geekelt

31

anhören

Aggression Boshaftigkeit Verzweiflung Selbstsucht Familie Köln

Ich habe meiner Schwester früher das Leben regelmäßig zur Hölle gemacht. Meine Schwester ist zwei Jahre jünger als ich, mittlerweile bin ich 27 und sie 25 und wir haben keinen Kontakt aufgrund meiner Jugend. Das bereue ich sehr, denn mittlerweile wünsche ich mir so sehr mit ihrem Freund mal einen trinken zu gehen, oder mit ihr was zu unternehmen. Das Ganze fing schon früh an, ich fand es blöd eine Schwester zu bekommen, ich wollte doch die ganze Liebe unserer Eltern. Wenn sie gespielt hat, habe ich ihr regelmäßig alles kaputtgemacht - in Form von Türme umstoßen, oder wenn ich unbeobachtet war, habe ich auch ihre Spielsachen so kaputtgemacht, dass diese nur noch für die Mülltonne gut waren. Meine durfte sie natürlich nicht benutzen. Ich habe ihr auch mal die Haare geschnitten, sie sah danach aus wie ein Rentner mit Glatze, der sich die Haare rüberkämmt, oder Kaugummis in die Haare geklebt...

Im Ski-Urlaub habe ich am Lift, da wo man hinten die Sachen reinhängt, ihr teilweise einer Skier rausgenommen und diesen unten liegenlassen. War immer witzig, wenn sie oben nur mit einem ankam. Das Ganze wurde so schlimm, dass ich (ca. 12 Jahre) im Skiurlaub ihr von hinten kommend mit meinem Snowboard seitlich über die Ski gefahren bin. Das Ende für sie war ein abrupter Abflug mit einigen Saltos durch den Schnee. Ich fand es dermaßen lustig, dass ich lachend zu ihr gefahren bin und sie gefragt habe, ob sie nach all den Jahren immer noch nicht Skifahren könnte. Ich fand es nicht mal so schlimm, dass sie mit der Bergwacht abgeholt wurde und noch im Urlaub an einem komplizierten Armbruch operiert werden musste. Dieses sind leider nur kurze Aufzählungen aus einer großen Assi-Karriere. Ich habe für all den Mist, den ich gemacht habe, immer reichlich Ärger bekommen, aber das hat es nur verstärkt. Ich dachte mir immer, sie sei es schuld, dass ich Ärger bekomme, da ich ohne sie den Mist nie gemacht hätte. Jetzt wohne ich schon seit sieben Jahre nicht mehr zu Hause. Ich bin erwachsen geworden und bereue den ganzen Mist. Aber meine Versuche, mich zu entschuldigen, lehnt sie komplett ab. Ich bitte um Verzeihung, ich werde ihr nie wieder etwas an tun und würde ihr mittlerweile helfen, wo ich nur kann.

Beichthaus.com Beichte #00040981 vom 12.02.2018 um 01:17:33 Uhr in Köln (31 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000