Menschen mit Smartphone-Sucht

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Hass Zorn Ignoranz Telefon Frankfurt

Menschen mit Smartphone-Sucht
Ich (m/47) gestehe, dass ich eine Aversion gegen Menschen habe, die durch eine Fußgängerzone laufen und gar nicht mitbekommen, was in ihrer unmittelbaren Umgebung passiert, da sie den Blick auf das Display ihres Smartphones gerichtet halten und dort dubiose Textbotschaften eintippen. Da ich es nicht als meine Pflicht ansehe, auf diese Menschen besonders acht zu geben, kam es in der Fußgängerzone schon des Öfteren zu Zusammenstößen. Ich bereue, dass vor Kurzem das Display eines solchen Geräts zu Bruch gegangen ist, weil der Benutzer nicht sorgfältig genug auf seine Umwelt geachtet und mich deswegen frontal angerempelt hat, worauf das Gerät aus seinen Händen geglitten und zu Boden gefallen ist.

Beichthaus.com Beichte #00031108 vom 30.04.2013 um 19:00:26 Uhr in 60313 Frankfurt (Zeil) (37 Kommentare).

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Gold Digger Bitches

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Lügen Rache Habgier Frankfurt am Main

Gold Digger Bitches
Mein Erfolg bei Frauen war früher wenn überhaupt nur mäßig, seit ich (m/Ende 20) allerdings mit meinem Studium fertig bin, hat sich das nahezu um 180 Grad gewendet. Ihr würdet staunen, wie sich die Augen mancher Frau weiten, wenn sie hört, dass man Investmentbanker ist und noch viel mehr wenn man mit einem teuren Auto und vernünftigen Anzügen ankommt. Frauen, die mich früher nicht mal eines Blickes gewürdigt hätten, zwinkern mir zu und sprechen mich an. Anfangs habe ich das wirklich sehr genossen aber ich bin an einem Punkt angekommen, an dem mich die Frauenwelt immer mehr anwidert. Einige werden sicherlich denken, dass es sich dabei nur um Bitches handelt, aber das betrifft wirklich jede Frauengruppe. Die einen suchen nur einen Idioten der Drinks spendiert, die anderen einen Idioten, der ein Haus im Grünen und ein Cabrio finanziert.

Zu meiner Beichte: Eine Zeit lang habe ich das ausgenutzt und habe den Frauen im Anschluss gesagt, dass ich in Wirklichkeit nur so tun würde, als ob ich Geld hätte. Ich bin Student und momentan Praktikant und das Auto gehört nur einem Freund, bei dem ich zurzeit wohne. Ihr würdet euch wundern, wie schnell so eine Frau wieder aus eurem Leben verschwunden ist. Momentan bin ich wirklich am überlegen mir einen alten Golf zu kaufen und wieder mit Jeans und T-Shirt auf Brautschau zu gehen.

Beichthaus.com Beichte #00031013 vom 11.04.2013 um 10:26:41 Uhr in Frankfurt am Main (47 Kommentare).

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Kellner mit Rotzblase

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Peinlichkeit Ekel Arbeit Restaurant Frankfurt

Kellner mit Rotzblase
Ich arbeite als Kellner in einem Restaurant in Frankfurt Alt-Sachsenhausen. Ich bin zurzeit erkältet und meine Nase läuft.
Als ich heute einen Tisch bedienen wollte, erzählten mir die Gäste etwas Lustiges, worauf ich dann lachen musste. Wenn ich etwas komisch finde, dann lache ich irgendwie durch die Nase und es kam voll die große Rotzblase raus, wie man es von Kaugummi-Blasen kennt. Das Ganze war mir so peinlich, dass ich mich im Restaurant erst mal eine halbe Stunde vor den Gästen versteckt habe.

Beichthaus.com Beichte #00031010 vom 10.04.2013 um 21:07:36 Uhr in 60594 Frankfurt (9 Kommentare).

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Die Nacht, die mich veränderte

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Gewalt Missbrauch Feigheit Verzweiflung Ex Frankfurt am Main

Die Nacht, die mich veränderte
Ich habe das Folgende noch nie jemandem erzählt und habe es auch in Zukunft nicht vor, aber es liegt mir einfach auf der Seele. Ich bin 16 und weiblich und eigentlich ein ganz normaler deutscher Durchschnitts-Teenager. Etwas unterscheidet mich aber von meinen Altersgenossen: Ich wurde vor einem halben Jahr von meinem Ex-Freund vergewaltigt, nachdem er mich unter Drogen gesetzt hatte. Es war noch dazu mein erstes Mal und alles, woran ich mich erinnern kann, ist viel Blut und schlimme Schmerzen im Unterleib. Nachdem er mit mir fertig war, schlief er seelenruhig ein und ich versuchte, meine halb zerrissenen Klamotten zu finden und mich aus seiner Wohnung zu schleichen. Als ich das Haus verlassen hatte, sah ich mich um und merkte, dass ich keine Ahnung hatte, wo ich war. Es war hab sechs Uhr morgens, also blieb mir nichts anderes übrig, als in irgendeine Richtung zu laufen, bis ich ein Straßenschild finden konnte. Schlussendlich bin ich dann irgendwie mit dem Taxi nach Hause gekommen und nachdem ich meiner Mutter wiedereinmal eine absurde Lügengeschichte aufgetischt hatte, wieso ich erst um halb sieben zu Hause war, legte ich mich ins Bett und weinte mich in den Schlaf. Es dauerte eine Weile, bis die Frakturen abgeheilt waren und vor allem auch sonst wieder alles so war wie es sein sollte. Aber diese Sache hat mich verändert. Seitdem hatte ich schon öfter bedeutungslosen Sex mit Männern, die ich kaum kenne, oder mit meinen Freunden, oder einfach mit irgendwelchen entfernten Bekannten, die mir ihre Verschwiegenheit versichern. Ich will, dass mir irgendjemand zeigt dass Sex auch schön sein kann, aber ich spüre einfach kaum etwas dabei und bin immer wieder froh, wenn es vorbei ist, tue es aber dann wieder. Ich beichte hiermit, dass ich meine Familie, meine Freunde und mich selbst belüge und meinen Körper leichtsinnig hergebe. Ich habe mich verändert.

Beichthaus.com Beichte #00030870 vom 11.03.2013 um 22:54:14 Uhr in Frankfurt am Main (Philosophenweg) (43 Kommentare).

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“Beichte

Meine imaginären Freunde

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Lügen Verzweiflung Familie Frankfurt

Meine imaginären Freunde
Meine Beichte hat ihren Anfang vor etwa zwei Monaten. An einem sonst nicht weiter erwähnenswerten Freitagabend saß ich in meinem Zimmer vor dem Rechner und vertrieb mir irgendwie die Zeit, als mein Vater reinkam und mich fragte, ob ich nicht was mit meinen Freunden unternehmen wolle oder sonstige Pläne für mein Wochenende hätte, was ich verneinte. Das Gespräch ging dann noch eine Weile weiter, wobei er mich immer wieder nach Freunden und vor allem Mädchen fragte. Irgendwie habe ich es geschafft, seinen Fragen insofern auszuweichen, dass ich vermeiden konnte, ihm ins Gesicht sagen zu müssen, dass ich eigentlich keine Freunde habe und meine Erfahrungen mit Mädchen sich auf eine eher kurze Pseudo-Beziehung im Alter von 14 Jahren beschränken. Zu meiner Verteidigung könnte ich hier sagen, dass meine Familie sehr oft umziehen muss aufgrund des Jobs meines Vaters und ich deshalb nie wirklich "Wurzeln schlagen" konnte oder so was in der Art. Längere Freundschaften als ein Jahr hatte und habe ich nicht. Außerdem hat mich auch seit dem letzten Umzug vor einem halben Jahr irgendwie die Motivation verlassen, mich in diese Richtung zu engagieren, weil das Ende ja schon von vornherein absehbar ist und mir deshalb die ganze Angelegenheit leicht zwecklos erscheint. Ganz verbergen konnte ich meine Situation dann jedoch wohl doch nicht, weil mein Vater dann zwar glücklicherweise irgendwann klein beigegeben hat, sich jedoch nicht hat nehmen lassen, mir sein Auto anzubieten, sollte ich doch noch irgendwas unternehmen wollen. Nachdem ich dann eine Weile weiter meine Zeit verplempert hatte, bin ich irgendwann in die Küche gegangen, um mir was zu trinken zu machen. Als ich dabei an unserem Wohnzimmer vorbei kam, habe ich meinen Vater schluchzen oder leise weinen hören, wie auch immer man das genau nennen mag, es war jedenfalls klar als traurig auszumachen. Um ihn nicht zu blamieren, habe ich dann nur um die Ecke ins Zimmer geschaut, um herauszufinden, was denn los sei. Und dabei ist mir dann aufgefallen, dass mein vorhin in Anspruch genommenes schauspielerisches Talent wohl doch nicht im Ansatz so ausgeprägt ist, wie ich gedacht hatte, weil mein Vater auf der Couch saß mit seinem Freitag-Abend-Whiskey und sich das einzige Bild, das es von mir aus meiner Kindheit gibt, anschaute. Zugegeben, dass mag schon leicht abgedroschen klingen, aber selbst mir ist aufgefallen, woran es wohl liegen kann, wenn mein Vater sich das einzige Bild seines Sohnes als Strahlemann traurig anschaut.
Da ich mit der Situation so erst mal nicht umgehen konnte, habe ich mich mit meinem Trinken dann wieder in mein Zimmer geschlichen und bin dann auch erst wieder nach einer halben Stunde ins Wohnzimmer gegangen, wo sich mein Vater zum Glück mittlerweile wieder gefangen hatte. Ich habe ihn dann nach den Schlüsseln für sein Auto gefragt, weil sich imaginäre Freunde noch kurzfristig gemeldet hatten und wir was trinken gehen wollten. Das scheint ihn wirklich gefreut zu haben, denn so glücklich habe ich ihn schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen. Nachdem er mir dann freudestrahlend einen schönen Abend gewünscht hatte, bin ich dann losgefahren bis zu einem fünf Kilometer entfernten Wald, habe mich auf einen Parkplatz dann in den Kofferraum geschlichen und dann da den Rest der Nacht gepennt. Am nächsten Morgen habe ich dann noch ein paar Zigaretten abbrennen lassen, damit meine Klamotten auch einigermaßen glaubhaft nach Barbesuch gerochen haben und bin dann heimgefahren und habe meinen Eltern die tollsten Geschichten von meinen Freunden Lukas und Marius erzählt. Dass ich eine Nacht unangemeldet bei Freunden verbracht hatte, schien sie nicht einmal im Ansatz zu stören, sondern tatsächlich zu freuen.
Nun zu meiner eigentlichen Beichte: Solche Aktionen mache ich seitdem wöchentlich, wobei ich mir ständig neue Geschichten und angebliche Bekanntschaften ausdenke, mittlerweile ist sogar eine Marie hinzugekommen, mit der ich angeblich gemeinsam Mathe habe und in die ich mich ein wenig verguckt habe. Es tut mir ja einigermaßen leid, meine Eltern so dreist anzulügen, aber ich sehe ja, wie glücklich sie das macht.
Und ganz im Ernst, ich kann ihnen ja wohl kaum erzählen, dass ich seit den letzten zwei Jahren meine Tage nur noch damit verbringe, darauf zu warten, müde genug zum Einschlafen zu werden. So wie meinen Vater schon mein Mangel an sozialen Kontakten aus der Bahn wirft, würde das bestimmt zu einer ausgewachsenen Krise führen. Und davon profitiert ja auch keiner. Sollte es jemand tatsächlich geschafft haben, sich das alles durchzulesen, dann hoffe ich, dass er vielleicht ein wenig Verständnis für mich aufbringen kann; wenn nicht, hat es trotzdem gut getan, sich das alles mal von der Seele zu schreiben.

Beichthaus.com Beichte #00030868 vom 10.03.2013 um 21:49:37 Uhr in Frankfurt (Kaiserstraße) (33 Kommentare).

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