2.000 Franken sind meiner Ex-Frau nicht genug

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Geiz Habgier Ex Schweiz

Ich habe es langsam satt. Ich arbeite als Teamleiter in einem großen Unternehmen und verdiene im Gegensatz zu Anderen einfach zu wenig, weil der Betrieb sich genau an den Gesamtarbeitsvertrag hält. Meine Ex-Frau macht auch nur die hohle Hand und bekommt monatlich 2.000.- nur für die Kinder und beklagt sich andauernd, dass es ihr nicht reicht. Sorry, aber ich muss einfach mal Ballast loswerden.

Beichthaus.com Beichte #00039775 vom 23.05.2017 um 15:08:13 Uhr in Schweiz (29 Kommentare)

Leben in meiner deutschen Gastfamilie

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Dummheit Morallosigkeit Familie Marburg

Ich (w/20/aus Osteuropa) war damals 16 Jahre alt und kam im Rahmen eines Stipendienprogramms als Gastschülerin nach Deutschland (ein ganz kleines Städtchen im Osten). Zu mir muss vor allem gesagt werden, dass ich wegen dem schwierigen Charakter meines Vaters schon im Kindergarten psychologische Probleme hatte und eine Art Therapie machen musste. In der Schule wurde ich ständig gemobbt. So musste ich dort aufpassen, dass mich keiner schlägt oder beklaut und zu Hause wartete auf mich Mama in Tränen und ein ständig unzufriedener Vater. Ich war ziemlich depressiv... In Deutschland, schon am allerersten Tag der Schule habe ich Freunde gefunden, war nie allein, wurde zu verschiedenen gemeinsamen Aktivitäten eingeladen. Die Familie war perfekt (Gastvater und Gastmutter beide gegen 50, Kinder waren schon ausgezogen). Ich kam mit denen sehr gut klar. Die Gastmutter schrieb meiner Mutter "Danke für eine gute Tochter." Die Gasteltern waren total lieb zu mir und zueinander. Ich war einfach glücklich. Überglücklich. Es fühlte sich so an als hätte mein Leben gerade jetzt angefangen.

Doch dann passierte etwas sehr Schlechtes. Die Gastmutter arbeitete viel, der Gastvater war häufiger zu Hause, wir kochten zusammen, machten Hausaufgaben, guckten Fernsehen. An einem solchen Abend, als wir allein waren, hat er mich geküsst. So wie man die Tochter nicht küssen würde. Die Welt ist für mich zusammengebrochen. Ich dachte, ich sei die Tochter einer glücklichen Familie - anscheinend war ich es aber für ihn nicht. Ich fühlte mich sehr schlecht, sagte ihm wie falsch es ist. Er hörte es nicht. Ich habe an dem Tag blöderweise alle Antidepressiva geschluckt, die ich hatte und meiner Mutter eine Abschiedsnachricht geschrieben. Als ich trotz der Überdosis am Leben blieb, habe ich verstanden. Ich musste eine harte Entscheidung treffen. Und ich habe den Fehler gemacht, den ich mit meinem ganzen Herzen bereue. Ich war verliebt in den Mann, der für mich eine Vaterfigur darstellte. Sehr verliebt. Unbeschreiblich. Ich will mich nicht rechtfertigen, ja ich bin eine Hure, aber ich war mit ihm nie wegen Sex (ich war Jungfrau und es hat mir mehr geschmerzt, als gefallen, aber ich zeigte es nie).

Einmal war die Gastschwester da, plötzlich haben sie und die Mutter mich attackiert, meinten ich sei so eine Schlampe, ich sei krank, ich würde mich falsch anziehen und den Vater anmachen... Ich bin rausgerannt, der Gastvater war in der Garage. Ich schrie zu ihm, dass ich Hilfe brauche. Er stand mit dem Rücken zu mir. Er hat mich kein einziges Mal angeguckt. Ich musste zurückgehen und mir Beleidigungen anhören. Trotzdem bin ich in der Familie geblieben. Warum? Weil ich doof war/bin und dazu noch richtig stark verliebt. Wenn es wieder Ruhe gab hat der Mann alles weitergemacht. Mein psychologischer Zustand wurde schlechter und schlechter. Ich hörte mittlerweile Stimmen, bekam sogar einen Termin beim Psychiater.

Im Juli war es dann so weit und ich flog nach Hause. Und hier kommt meine zweite Beichte: Ich blieb mit dem Gastvater im Kontakt (nur im Netz, keine Treffen). Bis zum 19. März dieses Jahres. Bis die Frau unsere Unterhaltungen entdeckt hat. Ich war seine Schlampe und ich wusste es, aber ich liebte ihn, ich sagte es ihm so oft - dass er mir wehtut. Und dass ich ihn so liebe. Die gesamte Katastrophe hat natürlich Spuren hinterlassen. Zurzeit bin ich in einer Behandlung. Die Ärzte sind total nett. Alle helfen mir sehr. Ich fühle mich endlich besser, aber die ganzen Gedanken lassen mich einfach nicht los... Hiermit beichte ich, dass ich eine egoistische Schlampe bin und einfach eine sehr blöde blinde Person. Ich brauche keine Absolution, ich werde mir eh nie vergeben können. Ich musste es einfach mal loswerden... Ich habe übrigens wieder ein Stipendium erhalten und studiere jetzt in Deutschland.

Beichthaus.com Beichte #00039774 vom 22.05.2017 um 19:23:23 Uhr in Marburg (18 Kommentare)

Die sexuelle Orientierungslosigkeit junger Frauen

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Fremdgehen Maßlosigkeit München

Ich (w/24) nutze die sexuelle Orientierungslosigkeit vieler Frauen aus. Ich war oft daran beteiligt, wenn Beziehungen in die Brüche gingen. Ich weiß seit meinem 14. Lebensjahr, dass ich lesbisch bin und gehe offen damit um. Vermeintliche Hetero-Frauen sehen in mir ein Versuchskaninchen. Sie machen mich hemmungslos an und ich, hormongesteuert wie ich bin, lande mit den Damen im Bett und dadurch sind etliche Beziehungen in die Brüche gegangen. Wenn die Damen merken, dass sie bi oder sogar lesbisch sind. Wenn sie mehr von mir wollen, lasse ich sie fallen, da ich nur auf Spaß aus bin.

Mittlerweile, mit fast Mitte zwanzig, plagt mich aber mein Gewissen. Gerade letzte Woche stand ein verzweifelter Typ vor meiner Wohnung mit dessen Freundin ich vier Mal im Bett war. Als er so vor mir stand und ich merkte, dass er mir nicht mal eine reinhauen will, sondern einfach nur endlos traurig war und wollte, dass ich ihm in die Augen sehe (warum auch immer), bekam ich ein schlechtes Gewissen. Ich schäme mich für die über 20 vergebenen Frauen, mit denen ich geschlafen habe. Ich habe mir vorgenommen nur noch mit Single-Frauen zu schlafen und mehr Respekt vor bestehenden Beziehungen zu haben!

Beichthaus.com Beichte #00039773 vom 22.05.2017 um 19:42:07 Uhr in München (22 Kommentare)

Pfanddosen im Mülleimer

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Engherzigkeit Köln

Ich (w) kaufe pfandfreie Getränkedosen im Ausland ein. Auf dem Weg nach Hause entsorge ich die leeren Dosen dann oft in einem bestimmten Papierkorb, einfach, weil der in der Nähe ist. Ich muss zu meiner Schande zugeben, dass ich mir oft einen grinse, wenn ich anderntags sehe, dass jemand die Dose vom Vortag entnommen hat. Die denken sich auch: Schön blöd eine Pfanddose wegzuwerfen.

Beichthaus.com Beichte #00039772 vom 22.05.2017 um 14:09:35 Uhr in Köln (9 Kommentare)

Ich bin ein dreistes Arschloch beim Einkaufen!

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Schamlosigkeit Falschheit Habgier Geiz Shopping Berlin

Ich beichte, dass ich mich im Handel sehr Arschloch-mäßig verhalte. Ich habe Reklamationen und oft Umtäusche, weil ich Privat-Investor bin, Umbauprojekte koordiniere und sehr viel in Bau- und Möbelhandel einkaufe. Ich kaufe jene Dinge in Baumärkten, die auch dort billiger sind als im Online-Handel. Jedoch nutze ich die Kulanz bei Waren-Rücknahmen aus. Ich gebe Waren retour, die ich online viel billiger kaufte, wenn es diese mit gleichen EAN im Markt gibt. Ich kaufe mit Kundenkarte oft mit -10 % und was zu viel ist, bringe ich ohne Rechnung retour, damit ich den Vollpreis ohne meinen lukrierten Rabatt bekomme und aus den Rücknahmen noch Gewinne mache. Wenn das mal nicht funktioniert, verlange ich den Chef, habe immer eine ernste Mine und ein sehr bestimmtes Auftreten mit entsprechender Rhetorik. Werde ich trotzdem mal vom Chef abgewimmelt, probiere ich es einfach in einer anderen Filiale nochmal. Oder ich schicke eine E-Mail oder FB-Nachricht an die Konzernzentrale bzw. das Konzermarketing und setze mich auch gegenüber dem Filialleiter durch. Meine Mails sind eine subtile Drohung, ich schreibe, dass ich das eigentlich gleich auf FB oder in einem Forum meine Erfahrungen veröffentlichen wollte, habe mir aber noch überlegt, der Firma eine Chance zu geben und kommuniziere daher nochmals direkt.

Je größer die Handeskette ist, desto mehr setzt man sich mit diesem miesen Arschloch-Verhalten durch. Vielleicht liegt es daran, dass ich vor 20 Jahren auch für eine große Handelskette für Reklamationen zuständig war. Da musste ich zwei Jahre einstecken, was es alles an Unverschämtheit gibt. Daher weiß ich, wie schamlos man sein kann, ohne auffällig gegenüber dem Verkäufer in deren Alltag zu sein. Ich kenne die Tricks: Wenn ich etwas Falsches gekauft habe, sage ich "IHR habt mir das verkauft, obwohl ich Ihnen gesagt habe, das muss zu dem zusammen passen", wenn ich keine Rechnung habe, sage ich: "WARUM ist bei Ihnen alles so kompliziert, Ihr habt ja eh eine EDV zum Nachschauen, wann ich das kaufte usw." oder "Wissen sie eigentlich, was ich im Monat bei euch kaufe, glauben Sie wirklich, ich suche aus den Kassenbons den passenden Bon raus? Die liegen schon längst in der Buchhaltung."

Ich schäme mich so, dass ich Menschen, die mit keinen 1.200 EUR netto monatlich nach einem 10-Stunden-Tag nach Hause gehen, so unfreundlich behandle, weil ich einfach weiß, dass man sich mit freundlichen Verhalten schwer durchsetzt. Nur die Arschlöcher gewinnen - weil man sie loswerden will, erfüllt man deren Anliegen. So jemand bin ich!

Beichthaus.com Beichte #00039771 vom 21.05.2017 um 21:40:11 Uhr in Berlin (11 Kommentare)


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