Ihre Schwester hat mir besser gefallen

0

Ex Begehrlichkeit Berlin

Zunächst möchte ich klarstellen: Alles, was ich hier schreibe, entspricht absolut der Wahrheit und hat sich genau so zugetragen. Ich habe mir nichts davon ausgedacht. Ich war zwischen meinem 20. und 24. Lebensjahr mit meiner „ersten großen Liebe“ zusammen. Wie das so ist, blieb nicht alles immer rosig. Meine Ex war vier Jahre jünger als ich (also 16, als ich 20 war), ihre Schwester zwei Jahre jünger als sie (14 bzw. 18). Im Verlauf der Beziehung merkte ich, dass ich mich immer stärker in ihre Schwester verliebte. Die hatte allerdings ständig einen Freund, sodass ohnehin nichts zu machen war. Trotzdem genoss ich großes Vertrauen in der Familie. Wir waren alle per Du, und die Schwester begrüßte mich immer mit einer herzlichen Umarmung. Sie mochte mich wirklich.

Die Familie hatte gerade ein neues Haus gebaut. Im Sommer kamen meine Ex und ihre Schwester oft im Bikini in den Garten, um Sonne zu tanken. Irgendwann lief es sogar darauf hinaus, dass beide nur noch im Tanga herauskamen. Ich hatte also plötzlich vier nackte Brüste vor mir – das sorgte später natürlich für reichlich Kopfkino. Mit der Zeit wurde der Sex mit meiner Ex immer langweiliger. Sie war im Bett extrem passiv. Wer die Folge von „Two and a Half Men“ kennt, in der Alan mit Charlies abgelegter Ex schläft – genau so war es. Sie lag fast teilnahmslos da. Ich war derjenige, der sie ständig in Position bringen musste: Löffelchenstellung, Beine auf die Schultern, oder ich musste ihr andeuten, dass sie in den Doggy gehen soll. Von allein machte sie gar nichts. Nicht einmal Blowjobs – und wenn sie es doch mal versuchte, war es miserabel. Irgendwann war es so öde, dass ich das Gefühl hatte, ich könnte sie von hinten nehmen und nebenbei Zeitung lesen. Es ging so weit, dass ich dachte, ich würde gar nicht mehr zum Höhepunkt kommen.

Die erste Beichte: Beim Sex mit meiner Ex habe ich mir sehr oft vorgestellt, es wäre ihre Schwester. Ich blendete ihren Kopf einfach aus meinem Blickfeld aus und stellte mir vor, der Arsch unter mir wäre der ihrer Schwester. Dann klappte es plötzlich wieder prima.
Fast vergessen: Einmal war ich allein im Haus, um mir etwas zu trinken zu holen. Die beiden Schwestern lagen wieder im Bikini im Garten. Plötzlich kam die Schwester herein, ging direkt auf mich zu, schob ihr Bikini-Oberteil zur Seite, zeigte mir ihre Brüste und sagte: „Guck mal, schön braun geworden, oder?“ Ich war viel zu perplex, um irgendetwas zu machen. Bis heute weiß ich nicht, ob das ein Versuch war, mich anzumachen, oder ob sie wirklich so naiv-vertrauensvoll war, dass sie dachte, das wäre völlig harmlos. Insgesamt waren wir in der Familie ziemlich offen miteinander. Einmal habe ich meine Ex sogar gevögelt, als ihre Schwester plötzlich ins Zimmer kam. Wir waren zwar unter der Decke, aber sie wusste sofort Bescheid und hat nur gegrinst.
Die zweite Beichte: In der Übergangszeit zwischen Abi und Studium hatte ich viel Freizeit (etwa von Juni/Juli bis Oktober). Die Schwestern gingen ab September wieder zur Schule. Ich war bei ihnen zu Besuch, die Eltern waren nicht da. Eines Morgens musste meine Ex schon zur ersten Stunde, ihre Schwester erst zur zweiten oder dritten. Ich saß unten im Keller (dort war das Zimmer meiner Ex) und schaute fern oder spielte Konsole. Im Keller gab es auch das Arbeitszimmer des Vaters, eine Speisekammer, die Waschmaschine und einen großen Wäschekorb.

Ich bekam mit, wie die Schwester runterkam und etwas in den Wäschekorb warf. Als sie das Haus verlassen hatte, ging ich sofort zum Korb. Ganz oben lag ihr schwarzer Slip. Ich wusste, dass ich nie mit ihr zusammen sein, sie nie küssen, nie lecken, nie mit ihr schlafen würde. Dieser Slip war das Nächste, was ich jemals von ihrer „Schatztruhe“ bekommen würde. Ob man das eine Beichte nennen kann, weiß ich nicht – mir ist eigentlich egal, was andere darüber denken. Ich weiß nur, dass ich zu dieser Zeit hoffnungslos in sie verliebt war.

Randnotiz: Wir sind oft zusammen babysitten gegangen. Ich habe gesehen, wie herzlos und genervt meine Ex mit Kindern umging. Einmal hatte sie keine Zeit und ihre Schwester sprang ein. Die setzte sich zu den Kindern, spielte mit ihnen und war total liebevoll und geduldig. Genau in diesem Moment wurde mir klar: Die Schwester wäre die perfekte Frau für mich gewesen – nicht meine Ex. Falls das jemand liest: Achtet darauf, wie euer Partner mit Kindern umgeht. Das ist ein verdammt guter Indikator.

Alles in allem bereue ich nichts. Weder, dass ich beim Sex mit meiner Ex an ihre Schwester gedacht habe, noch dass ich sie geliebt und mir ihren Slip genommen habe. Ich habe bis heute Fotos von ihr aus der Zeit, als sie knapp 18 war, professionelle Aufnahmen in Abendkleidung, Freizeitlook und Unterwäsche. Ich finde sie immer noch wunderschön und erinnere mich gern an sie. In all den Jahren habe ich sie nie bösartig, zickig oder gemein erlebt. Sie war einfach nur herzensgut und liebevoll.

Und falls es für die Moralapostel hier ein Trost ist: Meine Ex hat mich eiskalt abserviert. Mitten im Winter hat sie mich nachts um 3 Uhr vor ihrem Haus am Arsch der Welt rausgeschmissen. Ich musste zehn Kilometer bei Minusgraden nach Hause laufen. Das hat sie nicht interessiert. Stattdessen ist sie mit ihrem neuen Typen in den Urlaub geflogen, den wir eigentlich zusammen geplant hatten.

Sie war ein undankbares, herzloses Stück. Das sage ich nicht aus verletztem Stolz, sondern weil es einfach die Wahrheit ist. Sie war desinteressiert an Kindern, mies im Bett, hat hinter meinem Rücken mit ihrem Ex geflirtet, ist während wichtiger Gespräche im Bett eingeschlafen und hat mich oft genug zum Idioten gemacht. Dabei habe ich ihr geholfen, in der Schule Freunde zu finden, sie optisch auf Vordermann gebracht, ihr Jobs besorgt, durch die Fahrschule geholfen und ihr sogar den Studienplatz organisiert. Ich wollte mir das einfach mal von der Seele schreiben.

Beichthaus.com Beichte #00042236 vom 18.05.2021 um 01:05:19 Uhr in Berlin (0 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Mais!

14

Manie Studentenleben Ernährung Bremen

Ich (w/25) esse seit genau einer Woche jeden Abend eine ganze Dose Mais pur und bereue, dass ich die Geilheit von Mais nicht schon früher erkannt habe. Ich finde es einfach zu süß, wenn ein Maiskorn vom Löffel wieder zurück zu den anderen in der Dose fällt. Manchmal gebe ich selbst einen kleinen Schubs, damit das passiert und rede dann gerne mit den Körnern darüber, wie frech sie sind, mir entbüchsen zu wollen. Ich sage Sachen wie "Du Schlingel! Nagut, dann aber nächste Runde!" oder "Hab ich dich erwischt!". Mein Mitbewohner hat mich schon gefragt, mit wem ich rede, und ich habe nur vergnügt gelacht. Generell gefällt mir an Mais übrigens sein Geschmack am besten, die Farbe ist aber auch nicht schlecht. Morgen kaufe ich mal eine Dose Mais von der Marke die nicht NEIN! ist und schaue, ob sie dem Biomais in sämtlichen Rubriken standhalten kann. Oh ja, dann wird eine Bewertungstabelle erstellt! Ich bin so froh, dass ich letzten Sonntag nur noch eine Dose Mais zu essen da hatte, sonst hätte ich nie damit angefangen.

Beichthaus.com Beichte #00041705 vom 06.01.2019 um 22:52:45 Uhr in Bremen (14 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Vom Gastvater vergewaltigt

11

Missbrauch Feigheit Gesundheit Australien

Es fing an als ich 13 Jahre alt war. Nach und nach bekam ich immer mehr Schmerzen beim Essen. Ich habe in der Zeit natürlich abgenommen und meine eigene Mutter glaubte mir nicht, dass ich Schmerzen hatte. Sie nannte mich nur Model und sagte mir sogar, ich solle meinen Teller nicht so voll füllen, weil ich sowieso nur 2 Esslöffel essen würde. Ich war vorher pummelig und meine Mutter fand eh, ich solle abnehmen. Ich sagte ihr jede 2. Woche, sie soll einen Termin beim Arzt machen. Nonstop Bauchschmerzen zu haben und deshalb nicht essen zu können, kann nicht gesund sein. Zudem nagte es stark an meiner Psyche. Ich fing an zu glauben, ich könnte die Chance nutzen und für immer dünn bleiben, weil ich anscheinend sonst nicht gut genug war. Ich probierte mit den Schmerzen irgendwie klarzukommen. Als ich dann zu einem untergewichtigen Zombie mutierte, fing meine Mutter an mir zu glauben und vereinbarte einen Arzttermin. Die richtige Diagnose ließ 6 Monate auf sich warten. Es stellte sich heraus, dass ich eine chronische Krankheit habe und mein Leben lang Medikamente nehmen muss. Ich hasse meine Mutter dafür, dass sie mir lange nicht geholfen hat und ich seither Essgestört bin.

Nach dieser Tortur brauchte ich eine Auszeit vom Leben und machte mit 15 ein Auslandsjahr in Australien. Ich wollte soweit weg wie möglich. Ich hatte dort eine Gastmutter und einen Gastvater. Nachdem ich schon 5 Monate dort verbracht hatte und mein Leben sich normalisierte, flog meine Gastmutter mit einer Freundin für ein paar Wochen in den Urlaub, darum waren der Gastvater und ich alleine. Wir sind an einem Wochenende mit einem Pärchen campen gegangen. Ich schlief mit meinem Gastvater in einem Camper, aber ich hatte meine eigene kleine Matratze. In der Nacht regnete es stark und das Dach hatte ein Loch, deshalb wurde ich ganz nass. Ich weckte meinen Gastvater, um zu fragen, was ich tun sollte. Er meinte, ich solle mich zu ihm ins Bett legen und das tat ich auch. Plötzlich wachte ich auf und er begrapschte mich. Ich war zutiefst erschüttert und geschockt und wusste nicht, was ich tun sollte. Ich versuchte seine Hand wegzureissen, doch er war viel stärker als ich. Das komische war, er schien tief und fest zu schlafen. Am nächsten Tag sprach ich ihn darauf an und er sagte, er nehme starke Medikamente und ihm sei es nicht bewusst gewesen, es täte ihm mega leid und er könnte sich an nichts erinnern. Ich war ziemlich naiv und glaubte ihm.

Ich war wirklich sehr naiv damals und leicht zu beeinflussen, weil es mir psychisch einfach dreckig ging. Lange rede kurzer Sinn, als wir vom Campen zurückkehrten manipulierte er mich solange, bis ich zuließ, dass er mich anfassen durfte. Auf eine kranke Art und Weise fühlte ich mich das erste Mal seit Ewigkeiten geborgen und beachtet. Doch dann kam meine Gastmutter zurück und mir wurde bewusst, wie krank das Ganze ist. Ich wollte von ihm nicht mehr angefasst werden. Er sagte mir, ich könne nicht so plötzlich nein sagen und er müsse sich erst von mir entwöhnen. Ich dachte, ich höre nicht recht und weinte jeden Abend, weil ich mir richtig dreckig vorkam und bereute es, jemals ja gesagt zu haben. Er erzählte der Gastmutter, er wolle am kommenden Wochenende einen Tagesausflug mit mir machen und ich sagte ja. Ich dachte mir nichts dabei. Ich wollte außerdem nicht nein sagen, denn was hätte die Gastmutter denken sollen?

Also bin ich mit ihm ins Auto gestiegen und wir hielten tatsächlich an einer schönen Stelle an. Es war mitten im Nirgendwo, kein Auto/ Mensch in Sicht. Ich machte erst schöne Fotos, aber dann fing er an, mich zu betatschen und ich sagte nein, doch er hörte nicht auf und sagte, ich wolle es doch auch. Er vergewaltigte mich schließlich. Ich nahm nicht die Pille und er benutzte kein Kondom, deshalb musste ich zur Apotheke und mir die Pille danach holen. Sie fragten mich dort, ob sie die Polizei rufen müssen, doch ich sagte nein und füllte einen Zettel aus. Ich dachte damals, ich sei nichts wert und habe mich zutiefst geschämt. Der Hammer ist, als dem Gastvater bewusst wurde, was er getan hatte, ist er zur Hypnose gegangen, um alles zu vergessen. Doch ich fand das nicht fair, er hat kein Recht auf ein reines Gewissen. Ich erzählte ihm, was er getan hatte und er konnte sich dann wieder erinnern.

Mittlerweile habe ich einen Freund, doch den Sex kann ich kaum genießen. Ich muss mich zusammenreißen, damit ich nicht weine. Manchmal schaffe ich das nicht und weine wirklich. Ich erzähle ihm immer, es wäre vor Glück und er glaubt das auch und findet es süß. Ich möchte ihn nicht unnötig damit belasten und hoffe, dass ich es irgendwann genießen kann.

Beichthaus.com Beichte #00041645 vom 20.11.2018 um 02:50:25 Uhr in Australien (Melbourne) (11 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Meine Frau beleidigt mich ständig

51

Gewalt Partnerschaft Koblenz

Letztes Wochenende habe ich nach 12 Jahren Beziehung meine Hand gegenüber meiner Frau erhoben. Es war das allererste mal, dass ich das bei einer Frau überhaupt je getan habe. Aber genug war genug. Zuerst gab ich ihr eine Ohrfeige, danach legte ich sie bei mir übers […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00041441 vom 24.07.2018 um 19:09:50 Uhr in Koblenz (51 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“35.000

“Folge

Ihr habt die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen!

10

anhören

Engherzigkeit Verzweiflung Gesellschaft Vorurteile Nebenan

Ich bin angewidert von den ganzen Spießern da draußen, die von hoher Moral reden, von Gewissen und Grenzen und glauben, über andere Menschen "richtig" urteilen zu können. Das Netz z. B. ist voll von denen, die denken, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen und sich im vermeintlichen Mantel der Anonymität über andere auslassen und unerkannt glauben, wenn sie ihre Mitmenschen angreifen. Besonders die Themen Kinder, freier Sex und Tiere werden bis zum Gehtnichtmehr ausgeschlachtet und kommentiert, und einer will es besser als der andere wissen. Ich bitte um Absolution für diese Intoleranz gegen die "ganz Schlauen" dieser Welt.

Beichthaus.com Beichte #00040974 vom 10.02.2018 um 19:55:44 Uhr in Nebenan (10 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“Folge