7281 Die harten elf Zentimeter

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Peinlichkeit Boshaftigkeit Trunksucht Intim Last Night

Vor wenigen Wochen ist mir (23/m) etwas sehr peinliches passiert. Da ich schon lange keine Freundin hatte, dachte ich mir, dass es an der Zeit wäre, wieder mal alleine auf Beutezug zu gehen. Am einfachsten schien es mir, mich ein bisschen angetrunken zu machen, und […]
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Beichthaus.com Beichte #00024586 vom 25.08.2008 um 17:58:53 Uhr (49 Kommentare).

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7282 Schnaps mit Schokolade

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Trunksucht Völlerei Neugier Kinder Dortmund

Als ich etwa acht Jahre alt war, habe ich zum ersten Mal Alkohol probiert. Ich war für ein paar Tage bei meiner Oma und sie dachte sich nichts dabei, zum Nachtisch ihren selbst gemachten Eierlikör über mein Vanilleeis zu kippen. In diesem Augenblick kam ich auf den Geschmack. In den folgenden zwei Jahren habe ich zu Hause immer wieder heimlich Alkohol in verschiedenen Formen stibitzt. Es fing an mit Schokokugeln, die mit Eierlikör gefüllt waren und die sich meine Eltern in der Osterzeit gekauft hatten. Das erste Mal, dass ihnen etwas auffiel, war jedoch, als ich eine gesamte Packung Weinbrandtbohnen innerhalb weniger Stunden alleine leerte. Meine Eltern waren natürlich besorgt und sagten mir, dass das ungesund sei. Daraufhin wurde ich vorsichtiger. Heimlich nippte ich ab und zu am kleinen Schnapsvorrat meiner Eltern. Ich sagte ihnen auch manchmal, dass ich mir mein eigenes Parfum mischen wolle. Ich hatte häufiger solche Experimente drauf. Daher gaben sie mir ihre kleinen Schnapsfläschchen, die eigentlich leer sein sollten. Oft waren sie dies aber nicht und ich erwischte noch ein paar Tropfen.

Wenn meine Eltern von Nachbarn oder Bekannten Alkoholhaltiges geschenkt bekamen, verschwand dies häufig unbemerkt in meinem Magen. Und kaum war ich zu Besuch bei meiner Oma, fragte ich nach meinem geliebten Eierlikör. War ich bei Freunden eingeladen, sah ich mich unauffällig nach Mon Cherie und Ähnlichem um. Es ging mir dabei nicht darum, betrunken zu werden oder "cool" zu sein. Dazu wusste ich viel zu wenig über Alkohol. Ich mochte einfach den Geschmack der verschiedenen Schnäpse, vor allem in Kombination mit Schokolade. Meine Eltern bekamen davon nichts mit. Einzig mein schlechtes Gewissen plagte mich, da ich wusste, dass sie sich Sorgen machen würden, wenn sie davon wüssten. Den Vogel schoss ich schließlich ab, als ich zehn Jahre alt war. Wir hatten von unseren Nachbarn Schnaps geschenkt bekommen, der bereits seit Wochen unberührt in unserer Tiefkühltruhe lag. Als ich eines schönen Tages dann endlich mal alleine zu Hause war, bereitete ich mir mit Traubensaft, Sprudel und dem Teufelszeug eine schöne Mixtur zu und ließ es mir schmecken. Es dauerte auch nicht lange, bis ich zum ersten Mal die Nebenwirkungen von Alkohol volle Kanne zu spüren bekam. Kurz gesagt: Ich kehrte mein Innerstes nach außen. An diesem Tag endete meine glorreiche Karriere als Frühalkoholikerin. Die nächsten Jahre ließ ich meine Finger vom Schnaps und wagte mich erst wieder an Alkohol heran, als ich ungefähr wusste, was ich da eigentlich tat.

Dennoch fühle ich mich immer noch mies bei dem Gedanken, meine Eltern hintergangen und beklaut zu haben. Ich erinnere mich noch gut, wie ich ihnen mit meinem unschuldigen Lächeln eiskalt ins Gesicht gelogen habe. Ich bin übrigens keine Alkoholikerin geworden und trinke heute nur in sehr geringen Maßen. Und Mon Cherie finde ich inzwischen ekelig. Ich habe mein Vergehen eingesehen und bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00034146 vom 20.10.2014 um 22:48:39 Uhr in 44145 Dortmund (Eberstraße) (4 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

7283 Mit Stiflers Mom im Flugzeug

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Masturbation Peinlichkeit Schamlosigkeit Ekel Flug & Co.

Ich (m/27) bin vor drei Jahren mit dem Flugzeug von Deutschland nach Amerika geflogen, um dort Freunde zu besuchen und während des Fluges ist mir etwas total Peinliches passiert. Ich war alleine unterwegs und wartete im Flughafen, bis mein Flug zum Boarding aufgerufen wurde. An dem Tag waren irgendwie extrem viele Frauen in Hotpants unterwegs und ich habe die ganze Zeit nur Ärsche und Titten gesehen. Als ich mich im Flugzeug auf meinen Platz gesetzt habe, hatte ich ordentlichen Druck auf dem Rohr und die ganze Zeit nur Kopfkino. Ich habe dann versucht, mich etwas mit Musik runterzubringen, als sich kurzer Zeit später eine extrem heiße ältere Frau neben mich gesetzt hat - mit ihrem sexy dunkelblauen Kleid war sie so ein "Stiflers Mom"-Typ. Nun saß ich da mit einer Latte und wollte den Druck los werden. Ich spielte mit dem Gedanken auf das Klo zu gehen, aber es war andauernd besetzt. Zudem hatte ich eine etwas engere Hose an und die Befürchtung, dass man meine Latte sieht. Da der Flug sehr spät am Abend war, wurde es schnell dunkel und einige haben sich schon zum Schlafen bereit gemacht und sich mit diesen Deckchen zugedeckt, die man im Flugzeug bekommt. Auch meine Sitznachbarin deckte sich zu und machte die Augen zu.


Ich beobachtete sie und hatte extremes Kopfkino als ich bemerkte, dass sie mich mit ihrer Decke auch unabsichtlich bedeckte und irgendwie kam ich dann auf die verdammt dumme Idee, mein Ding auszupacken und mir einen runterzuholen. Was ich dann auch tat. Ich holte mir einen runter, es dauerte auch nicht lang und kurz davor bemerkte ich, dass ich kein Taschentuch oder sonst irgendwas in der Nähe zur Verfügung hatte, und machte es kurzer Hand auf ihr Schlafdeckchen. Das war eine richtig dumme Idee. Sie drehte sich und deckte sich noch einmal richtig mit der Decke zu und ich dachte mir nur: "Verdammte Scheiße, da ist meine ganze Soße drauf!" und wusste nicht, was ich machen sollte. Ich habe dann versucht zu schlafen - am nächsten Morgen wurde uns das Frühstück an den Platz gebracht, dadurch wurde ich geweckt und mein erster Blick ging natürlich zu meiner Sitznachbarin. Sie war anscheinend schon länger wach und hatte nichts bemerkt. Bis sie dann aufgestanden ist und die Decke weglegte, um auf die Toilette zu gehen. Und dann sah ich ihr Kleid - es war voller Spuren meiner eingetrockneten Soße. Sie starrte darauf - und ich auch. Mit einem knallroten Kopf. Als ich bemerkte, dass sie mich fragend anschaut, fing ich einfach an, mein Frühstück zu essen. Sie ging dann auf die Toilette, und als sie wieder kam, bemerkte ich, dass sie dort versucht hatte, die Flecken mit Wasser wegzubekommen. Sie setzte sich lautlos neben mich und aß ihr Frühstück. Danach stand sie auf und ging weg. Später kam eine Stewardess und holte das Gepäck der Frau ab - vermutlich hatte sie Angst vor mir.

Beichthaus.com Beichte #00033687 vom 31.07.2014 um 13:32:00 Uhr (10 Kommentare).

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7284 Das Ungeborene mit Trisomie 21

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Verzweiflung Gesundheit Schwangerschaft Altenburg

Als ich zum zweiten Mal schwanger wurde, war ich überglücklich. Mein 3-jähriger Sohn ist mein Ein und Alles, und dass mein Mann und ich weiteren Nachwuchs erwarteten, war die schönste Nachricht überhaupt! Wir schwebten eine ganze Weile im siebten Himmel, bis nach einer routinemäßigen Untersuchung bei meinem Gynäkologen die schlimme Nachricht kam, dass unser Kind behindert sein könnte. Der Verdacht auf Trisomie 21 hat sich nun unwiderruflich bestätigt, ich bin bereits in der 25. Schwangerschaftswoche und werde in einigen Wochen unsere Tochter per Kaiserschnitt entbinden. Für uns war allerdings immer klar, dass wir nie ein behindertes Kind, das wohl ein Leben lang auf fremde Hilfe angewiesen ist, wollen und damit kaum zurecht kommen könnten. Mein Mann und ich haben uns sofort nach der Diagnose mit gutem Gewissen entschlossen, das Kind nach der Geburt zur Adoption freizugeben, für eine legale Abtreibung war es leider schon zu spät. Einige Menschen in unserem Umfeld verstehen uns, viele aber auch nicht. Und je mehr ich mich mit dem Thema Behinderung und Downsyndrom beschäftigte, umso mehr Angst und Panik bekomme ich, anstatt dass ich Mut schöpfe, dieses Kind doch noch großzuziehen. Das Schlimme ist, dass mein Mann und ich seit der Diagnose keinerlei Liebe oder Wärme mehr für das Baby empfinden können, wir warten einfach nur noch auf die Geburt, bis quasi alles vorbei ist und wir diese "Last" endlich los sind. Ich weiß, meine Worte hören sich aus dem Mund einer werdenden Mutter unendlich herzlos und kalt an, aber im Grunde bin ich auch traurig und verzweifelt. Aber egal, wie ich es drehe oder wende: Ich lehne mein eigenes Kind so sehr ab, dass es für das Baby wirklich besser sein wird, anderswo in einer liebevolleren und besseren Umgebung aufwachsen zu können. Es tut mir von Herzen leid, dass ich diese schwere Entscheidung getroffen habe und nicht fähig bin, mein ungeborenes Kind zu lieben.

Beichthaus.com Beichte #00032957 vom 29.03.2014 um 23:31:34 Uhr in Altenburg (47 Kommentare).

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“Folge

7285 Bilder einer Wasserleiche

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Morallosigkeit Boshaftigkeit Ekel Schule

Ich war heute zu einem Gespräch mit der Direktorin und der Klassenlehrerin meines dreizehn Jahre alten Sohnes eingeladen. Grund dafür war eine äußerst unappetitliche Sache. Letzte Woche wurde bei uns im Ort an einem Stauwehr eine Wasserleiche angespült. Die Bergungsarbeiten fanden genau zu der Zeit statt, als er mit einem Schulfreund auf dem Weg zum Fußballtraining war. Da haben die beiden natürlich auf der Brücke gestanden, zugeschaut und alles mit dem Handy aufgenommen, fotografiert und später in der Schule rumgezeigt - was zur Folge hatte, dass ein Mädel gekotzt hat, andere verstört waren und dadurch der Unterricht beeinträchtigt war. Deswegen musste ich heute hin, um mir von den beiden Lehrzicken einen minutenlangen Vortrag über Ethik, Menschenwürde, Anstand und solche Dinge anzuhören und das Handy abzuholen. Dabei wurde auch das betreffende Video gezeigt. Zugegeben, es war kein schöner Anblick. Trotzdem habe ich gelacht, als ich die Kommentare der beiden im Hintergrund gehört habe, so in der Art: "Schau mal, ein Alien und schau mal, jetzt fällt dem Alien der Kopf ab". Dann gab es noch einen Vortrag über gute Erziehung. Ich habe gesagt, dass es bestimmt nicht wieder vorkommt, und dass das Video gelöscht wird, und bin gegangen. Es tut mir schon ein wenig leid, dass ich gelacht habe. Aber die Bemerkungen waren einfach zu komisch. Es ist ja für die Angehörigen der Wasserleiche auch nicht einfach, damit umzugehen. Außerdem möchte ich beichten, dass ich zu blöd bin, von dem Smartphone meines Sohnes die Videodatei zu löschen. Meine Frau, welche sich mit Smartphones auskennt, ist zurzeit mit der Tochter zur Kur und ich sitze seit fast einer Stunde vor dem Teil und versuche irgendwie damit zurechtzukommen. Keine Chance.

Beichthaus.com Beichte #00032652 vom 30.01.2014 um 21:25:28 Uhr (33 Kommentare).

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