386 Ex bei Autounfall verloren

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Verzweiflung Liebe Ex

Ex bei Autounfall verloren
Ich möchte heute was beichten, mir bzw. etwas von der Seele reden. Vor fünf Jahren verlor ich meinen Exfreund bei einem Autounfall. In kürzester Zeit traf ich jemand neuen, eigentlich traf ich mich ständig mit anderen Männern, also ich mein nach seinem Tod. Für ein paar hatte ich Gefühle aber mein Herz lies nie meinen Exfreund los. Ich habe auch tatsächlich es mal geschafft eine Zeit lang alleine zu leben ohne Partner. Mittlerweile habe ich geheiratet und bin glücklich und wohne sehr weit weg. Aber meine Gefühle zu meinem Exfreund sind in mir noch sehr stark gefestigt. Es gibt sehr oft Tage, an denen ich aufstehe und nur heule und total mein Exfreund vermisse. Ich liebe meinen Mann und habe deshalb ein schlechtes Gewissen. Im Prinzip liebe ich doch zwei Männer oder? Ich weiß nicht, was ich machen soll. Wenn mein Mann das wüsste, wäre er sehr traurig. Aber manchmal weine ich einfach und er denkt immer er hat was falsch gemacht. Aber dem ist ja nicht so. Ich möchte ihm auch nicht sagen, dass ich ab und zu wirklich sehr stark meinen Expartner vermisse. Ich möchte meinem Mann auch nicht wehtun und versuche immer in die Zukunft zu schauen, es ist einfach schwierig. Viele Menschen denken ich bin eine Schlampe, weil ich gleich nach seinem Tod mich in Beziehungen stürzte, aber ich war so jung und wusste einfach nicht weiter. Ich wünsche so eine Situation einfach niemandem, nicht mal meinen schlimmsten Feind, aber ich muss bis an mein Lebensende immer mit diesen Schicksalsschlag leben.

Beichthaus.com Beichte #00026826 vom 08.08.2009 um 04:01:59 Uhr (30 Kommentare).

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387 Sommerurlaub in Schweden

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Boshaftigkeit Rache Ekel Schweden

Sommerurlaub in Schweden
Ich fahre jedes Jahr im Sommerurlaub nach Schweden, ich hab ein Sommerhaus in Östergotland. Genau genommen in Langsbo, das ist ziemlich abgeschieden, bis zur nächsten Stadt sind es rund 10 Kilometer. Eine Sommerhaussiedlung halt. Dort ist es immer sehr entspannt - ein See vor der Haustür und himmlische Ruhe. Einfach der ideale Ort zum Entspannen. Letztes Jahr allerdings wurde das Haus neben mir von einer Fünfköpfigen, typisch Ballermann-deutsch-spießig-prolligen Familie gemietet. Anstatt mich einfach in Ruhe zu lassen und ihren Spaß zu haben, mussten diese Trottel bei jeder Gelegenheit nerven. Den ganzen Tag dröhnt irgendwelche Prolli-Schlagermucke aus deren Butze, sie schmeißen ihren Müll ans Seeufer, und die kleinen Plagen rennen bei mir durch den Garten und auf die Veranda, egal wie oft ich mit den Eltern rede.

Das gab Rache. Ein typisches schwedisches Gericht - zumindest im Norden - ist Surströmming. Das ist Lachs, mit Marinade in Dosen verpackt und vergoren. Das Zeug stinkt wie die Hölle, obwohl es eigentlich sehr angenehm schmeckt. Was ich damit gemacht habe? Kurz bevor sie gefahren sind, habe ich nachts mit einer kleinen Spritze die Soße aus der Fischdose in die Kühleranlage ihres Autos gespritzt. Spätestens nach einer Viertelstunde muss deren Auto dermaßen gestunken haben, dass dort nicht einmal ein hartnäckiger Fischliebhaber sein Frühstück drin behalten hätte. Es tut mir leid, liebe Prollheimers, aber wenn es um meinen Urlaub geht, verstehe ich keinen Spaß.

Beichthaus.com Beichte #00025657 vom 01.02.2009 um 18:43:42 Uhr in Schweden (Linköping) (30 Kommentare).

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388 Der böse schwarze Mann

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Lügen Falschheit Vorurteile Kinder Kamern

Der böse schwarze Mann
Ich (m/25) möchte folgende Jugendsünde beichten:

Es müsste jetzt knapp 15 Jahre her sein, ich ging noch in die 4. Klasse, als wir einen gemeinsamen Schwimmbadbesuch für den Nachmittag geplant haben. Gesagt getan, 3 Klassenkameradinnen, 1 Freund und ich trafen uns zum gemeinsamen Schwimmen im örtlichen Hallenbad. Es hatte uns Kindern viel Freude bereitet ausgiebig zu planschen und uns gegenseitig kleine Streiche zu spielen. Wir balgten und tobten im Wasser bis wir müde wurden.
Als ich kurz unachtsam war, trat mir eine Klassenkameradin im Wasser in den Bauch, natürlich unabsichtlich, aber es hatte mir sehr wehgetan. Danach ist mir die Lust vergangen und ich wollte nach hause gehen. In der Umkleide machte ich mir immer noch Gedanken um den Tritt in meinen Magen.
Sollte ich irgendjemanden erzählen das mir ein Mädchen weh getan hat? Natürlich nicht! Als kleiner Junge möchte man Heldentaten vollbringen und sowas wie Feuerwehrmann werden. Ich sponn mir so meine Gedanken im Kopf, in welcher Situation mir jemand in den Magen hätte treten können.
Ich verließ das Hallenbad, spazierte durch den anliegenden Park nach Hause zu meiner Mutter. Kaum angekommen fragte sie natürlich wie es gewesen sei und ob ich Spaß gehabt hätte. Ich bejahte die Frage, dachte kurz an den Tritt in den Magen, und sagte ohne darüber nachzudenken, "ein schwarzer Mann hat mir vorm Schwimmbad in den Bauch getreten!" Oh, misst warum habe ich das jetzt gesagt? "Und ich habe mich verteidigt (Ich habe damals Kinder-Judo gemacht, vielleicht so 3 Monate), habe ihm ins Gesicht getreten und dann ist er weggerannt."
Oh ha, kaum ausgesprochen, schon bereut, aber ein zurück gab es in der Situation für mich nicht. Meine Mutter war empört, rief meinen Vater im Büro an und erzählte ihm die ganze Geschichte. Als mein Vater Abends nach hause kam machte er mir klar, dass wir eine Anzeige bei der örtlichen Polizeidienststelle machen müssten. Ich versuchte durch weinen und verneinen die Anzeige zu umgehen, aber mein Vater setzte sich durch und überredete mich. Wen soll ich denn Anzeigen? Den armen schwarzen Mann in meinem Kopf? Hey, ich war 10 Jahre alt ich wollte nicht als Lügner dastehen, also habe ich das durchgezogen.
Nunja, bis hierhin war es noch eine kleine Lüge, aber was dann kam hätte ich im Leben nicht geglaubt:
Mein Vater und ich fuhren zur Polizei: "Guten Tag, wir wollen eine Anzeige gegen unbekannt machen!" Der Polizist stellte mir verschiedene Fragen: Wann ist das genau passiert? Wo? Jetzt bitte eine Personenbeschreibung? Welche Personenbeschreibung, schließlich gab es ja niemanden! "Äh, äm, ja, gut, also er, also er war schwarz, äh ich meine dunkelhäutig." Welche Kleidung hatte er an? "Äm, ja, äm eine blaue Jeans. Äh weißes T-Shirt und äm vielleicht Turnschuhe?!" Wie groß war die Person? "Ja gut, so, größer als ich natürlich, vielleicht 1,5 mal so groß!" Also circa 180? "Ja, kommt hin." Jetzt schildern Sie mir die Situation. "Äh ja gut, also wir waren schwimmen, ich bin früher raus, und vor der Eingangstreppe stand ein schwarzer Mann, ich ging die Treppe runter und er packte mich am Arm, er sagte "Gib Geld kleiner", ich war irritiert, sagte nein, er schlug mir in den Magen, ich (als kleiner Judo-Superman) wollte mich verteidigen, ging drei Treppenstufen rauf und trat Ihm ins Gesicht! Er packte sich an die Nase und flüchtete ins naheliegende Wohngebiet."
Der Polizist stand auf und freute sich über soviel Selbstverteidungseinsatz von einem kleinen Jungen. Er rief seinen Kollegen aus dem Nachbarzimmer, um Ihn an der Story teilhaben zu lassen. Sie freuten sich über meinen Einsatz und plötzlich war ich ein kleiner Held! Ich hätte vor Scham im Boden versinken können!
Naja, am nächsten Tag am Frühstückstisch war der "Vorfall" natürlich Gesprächsthema Nummer eins. Meine Mutter zückte die Tageszeitung und siehe da, der schwarze Mann war zur Fahndung ausgeschrieben. Gut das die Personenbeschreibung auf jeden zutreffen kann. Naja, jeder sprach mich darauf an, meine Nachbarn, Freunde und Bekannte, meine Klassenkameraden usw., ich wusste ja nicht das die Geschichte so große Wellen schlagen würde, ich betete zu Gott, dass alles ganz schnell vorbei sein wird.
Nach 2 Wochen hatte ich fast nicht mehr daran gedacht, doch die liebe Kripo schon:
Vorladung zur Gegenüberstellung mit Tatverdächtigen. Nein, bitte nicht, aber es war klar das ich da erscheinen muss. Nun ja, als Begrüßung haben zwei Kripobeamte geklatscht, dass ich doch ein kleiner Held sei, usw. Ich wollte es nicht mehr hören und am liebsten alles rückgängig machen, aber ich hatte Angst das ich ins Gefängnis komme, weil ich gelogen habe. Nun gut ich ließ die Zeugengegenüberstellung über mich ergehen, 8 dunkelhäutige Männer standen hinter einer Spiegelwand; Können Sie den Täter wiedererkennen? "Äh, nein, glaube nicht." Schauen Sie sich die Männer nochmal ganz genau an. "Nein", sagte ich, keiner von denen. Der Polizist guckte etwas irritiert und sagte dann zu seinem Kollegen, dass er hätte schwören können, dass die die Nummer 3 gewesen sei, da dieser ein Stadtbekannter Kleinganove sei und zum Tatzeitpunkt kein Alibi hatte.
Nachdem die Gegenüberstellung erfolglos war, drückten Sie mir circa 10.000 Fotos von bekannten, ausländischen kriminellen in die Hand mit der Bitte um Durchsicht. Boah, alter wie lange soll ich die Nummer denn noch durchziehen!? Aber gut nach circa 2 Stunden "Nein" zu jedem Foto, war ich endlich fertig.
Nach circa 6 Monaten kam ein Brief von der Staatsanwaltschaft, mit dem Betreff: Einstellung des Ermittlungsverfahrens. Ich habe mich riesig darüber gefreut, natürlich nicht nach außen, dass diese dumme Lüge endlich überstanden sei! Jetzt nochmal meine Entschuldigung an alle dunkelhäutigen Männer in unserem Land, ich wollte kein Klischee untermauern, Sorry!

Beichthaus.com Beichte #00027771 vom 03.05.2010 um 17:00:56 Uhr in Kamern (52 Kommentare).

Gebeichtet von knetchen
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389 Sprachbarriere auf dem Bau

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Dummheit Arbeit Karlsruhe

Sprachbarriere auf dem Bau
Irgendwo in Karlsruhe steht ein Haus mit total schiefen Decken. - Schuld daran ist die Sprachbarriere. - Das klingt jetzt komisch, ist aber so. Seinerzeit, es ist schon 19 Jahre her, habe ich (aus dem Kölner Umland kommend) die Sommerferien bei Verwandten in der Nähe von Karlsruhe verbracht. Einer meiner Verwandten kannte jemanden aus dem Tennis-Club, der ein Bau-Unternehmen leitete. So bin ich an einen Ferienjob auf dem Bau gekommen. Dort habe ich eine Menge unqualifizierte Arbeit gemacht, die körperlich hart und schlecht bezahlt war. - Ich hatte schon von Anfang an Probleme damit den Dialekt zu verstehen. Erst als man mir die Anweisungen in Hochdeutsch gegeben hat, habe ich verstanden. Deswegen hielt man mich sogar für arrogant. Eines Tages habe ich einem Kollegen ein Tragwerk für die vorgefertigten Deckenplatten aufgebaut. Dazu werden auf Stützen Holzbalken angebracht, die die Deckenplatte vorerst tragen sollen. Mit einer Wasserwaage hat der Kollege die Balken ausgerichtet, d.h. die Länge der Stützen angepasst. Nun habe ich, wie bereits erwähnt, den Dialekt überhaupt nicht gut verstanden. So sagte der Vorarbeiter zu mir "Heb' das mal!" und zeigte auf die Stütze. - Klar, mache ich, ich habe die Stütze leicht angehoben, während der Kollege anhand der Wasserwaage die Länge angepasst hat. - Anschließend habe ich sie wieder abgesetzt. Erst viel später habe ich verstanden, dass "heb" soviel wie "halt das" bedeutet. - Es versteht sich von selbst, dass diese Ausrichtung total krumm und schief war. Einen Tag später sind die Deckenplatten gekommen und wurden aufgesetzt.
Ich fühle mich heute noch irgendwie doof, aber auf der anderen Seite könnte ich mich heute noch darüber totlachen!

Beichthaus.com Beichte #00027661 vom 29.03.2010 um 13:36:33 Uhr in Karlsruhe (42 Kommentare).

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390 Latinum

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Ungerechtigkeit Schule

Ich muss beichten, dass ich damals mein Latinum in der Schule nur bestanden habe weil meine Lehrerin mir bei einer Arbeit in der Übersetzung meine 20 Fehler aus versehen als 20 Punkte angerechnet hat. Naja, ich habe es ihr ein Jahr später auch erzählt, da fand sie es auch lustig, also was solls.

Beichthaus.com Beichte #00028137 vom 11.09.2010 um 01:17:41 Uhr (24 Kommentare).

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