1916 Poster Manie

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Betrug Habgier Shopping Internet

Ich (m/21) habe auch mal was zu beichten. Vor knapp zwei Jahren gab es in einer großen Online Digitaldruckerei eine Aktion. Man konnte sich, den Geschenkcode vorausgesetzt, völlig kostenfrei Poster im Format 40x30cm bestellen. Sogar die Versandkosten wurden übernommen, sodass dieses Poster völlig kostenfrei Zuhause ankamen. Ich habe dann probiert ob der Code mehrmals mit der gleichen Adresse funktioniert und das hat er. Über mehrere Monate hinweg habe ich am Tag bis zu fünf Poster an mich schicken lassen, die ich dann gewinnbringend wieder in einem berühmten Onlineauktionshaus verkauft habe. Über die Zeit habe ich so knapp 200 Poster dort bestellt ohne einen Cent zu bezahlen und gutes Geld damit verdient. Der Postbote hat irgendwann auch aufgehört Fragen zu stellen was die ganzen Kartonrollen sollen. Diese Aktion war aber zeitlich limitiert, denn sonst hätte ich mich bestimmt schon selbstständig gemacht damit.

Beichthaus.com Beichte #00028245 vom 28.10.2010 um 01:33:11 Uhr (17 Kommentare).

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1917 Unterbeschäftigt

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Faulheit Falschheit Arbeit Chef

Ich bin in der Baubranche beschäftigt, besser gesagt als Kalkulant und Sachbearbeiter (sprich: Ich rechne aus, wieviel Euro gewisse Anfragen bzgl. Neubauten, Sanierungen usw. kosten). Eigentlich bin ich für 37,5 Stunden pro Woche angestellt, ich arbeite aber bloß 10 Stunden wenn es hoch kommt. Diese Woche hab ich circa 2 Stunden gearbeitet, obwohl ich 37,5 Stunden anwesend war. Das funktioniert, weil in der Firma ein komplettes Chaos herrscht, und ich circa 3-4 Wochen Zeit habe, ein Projekt zu bearbeiten. Dementsprechend ist mein Schreibtisch immer voll mit Unterlagen, und es sieht so aus, als hätte ich jede Menge Arbeit. Da traut sich dann keiner, mir noch was zum Bearbeiten zu geben, weil er denkt "der hat eh so viel zu tun, das mach ich selber". Und die wenigen Aufgaben, die ich dadurch habe, mache ich prinzipiell immer zu 99% fertig, und lass das aber am Schreibtisch liegen. Wenn mich dann mein Chef fragt: "Wie sieht es aus mit dem Bauvorhaben ABC, bis wann kann ich das Angebot haben?", dann antworte ich: "Ist fast fertig!". Brauch dann 5 Minuten bis ich es ihm gebe, und bekomme sogar noch Lob dafür, weil das so schnell ging. Heute war ich allein in der Firma, und ging daher 1 Stunde auf Mittagspause (anstatt der üblichen 30 Minuten). Als ich damit fertig war, kam mein Chef und fragte, ob ich schon Mittagspause gemacht hätte. Ich antwortete ehrlich "ja", und er meinte, weil ich so fleißig bin, könnte ich nochmal mit ihm mitgehen. Gegessen hatte ich ja schon, also ließ ich mich auf 2 Bier einladen, während der Chef gegessen hat. Danach hat er gesagt: "Weißt du was, es ist heute so ein schöner Tag, die Arbeit ist fertig, ich geh nach Hause. Du kannst auch gehen!". Ich beichte, dass ich die Firma schon ein wenig ausnutze, weil ich ja auch anders könnte, aber mein System ist so sicher, dass keiner draufkommt. Und wenn ich es anders tun würde, käme der Chef drauf, dass ich komplett unterbeschäftigt bin, und mein Arbeitsplatz würde unter Umständen wackeln.

Beichthaus.com Beichte #00029028 vom 11.06.2011 um 00:36:58 Uhr (21 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

1918 Toilettenstreich

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Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Restaurant

Ich (m) beichte, dass ich, als ich ungefähr fünf Jahre alt war an Karneval, ein Fest das in meiner Wohngegend sehr groß und mit sehr viel Alkohol zelebriert wird, sämtliche Toiletten einer gut besuchten Gaststätte von innen abgeschlossen habe und unter dem Türspalt (welcher gerade groß genug war) durchgekrochen bin. Da ich mit meinen Eltern in der Gaststätte war, bekam ich mit, wie die Toiletten eine Stunde lang unbenutzt bleiben mussten, bis diese aufgesperrt wurden. Folge meiner Tat waren aufgebrachte Männer und Frauen sowie Wildpinkler ohne Ende. Ich hielt es damals einfach für eine lustige Idee und Leid tun mir besonders die Leute, deren Gärten verschmutzt wurden.

Beichthaus.com Beichte #00027975 vom 11.07.2010 um 14:08:39 Uhr (14 Kommentare).

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1919 Diagnose: Lepra

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Hass Ungerechtigkeit Verzweiflung Gesundheit

Ich (m/27) war bis Anfang letzten Jahres zwei Jahre auf einem Rücksackurlaub in Asien und kurz auch in Südamerika unterwegs. Als ich wieder daheim war, habe ich bemerkt, dass ich an einigen Körperstellen sehr schorfige Haut hatte. An den Beinen sind mir dort auch […]
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Beichthaus.com Beichte #00030021 vom 01.06.2012 um 19:43:57 Uhr (35 Kommentare).

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“Beichte

1920 Direkt in den Haufen

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Ekel Unreinlichkeit

Mit 14 oder 15 Jahren musste ich (m) vom Verein aus bei einem Halbmarathon helfen. Dieser Marathon ging quer durch das angrenzende Waldstück, es waren ungefähr 100 - 200 Läufer dabei, einfach ein kleines Event für unseren Verein. Ich und einige meiner Sportkollegen mussten Streckenposten machen, also an einer Stelle stehen und den Läufern den Weg zeigen. Wir sind mit unseren Fahrrädern durch den Wald gefahren, unser Gruppenleiter hat uns dann einzeln auf die verschiedenen Stationen verteilt, ich selber war an der 7. Station von 10. Meine Station glich einer Verkehrsinsel mit 3 Eingängen, ich stand in der Insel und in meinem Rücken war der Weg, der leer bleiben sollte.

Als die Fahrradschlange dann weiter fuhr und so langsam alles ruhig um mich herum wurde, habe ich plötzlich bemerkt, dass ich Rheingold versenken muss. Und zwar dringend. Dumm nur, dass ich noch 1,5 Stunden im Wald stehen musste. Nach einer Viertelstunde verdrücken und rumdrucksen konnte ich es nicht mehr halten, habe jeden Weg gecheckt ob jemand kommt, habe die Hose runter gezogen und mitten in den Wald gemacht. Ich hatte Glück das ich danach nicht das Gefühl hatte, mein Hintern ist total verdreckt, ich hoffe ihr kennt das Gefühl. Meinen Haufen hab ich schön ans Bäumchen geparkt und mit ein paar Blättern zugedeckt.

Circa 3 Minuten später kam ein Mann aus dem leeren Weg. Er kam einfach zu mir auf meine Verkehrsinsel und hat sich mit mir unterhalten. Ich kannte den Mann null und mir war es eh schon unheimlich jemanden Fremden mitten im Wald zu treffen. Aber ich möchte es kurz machen, der Mann ist natürlich in alter Slapstick-Manier in den Haufen getreten. Ich weiß nicht ob er es gleich bemerkt hat oder erst als er, nachdem die Läufer alle vorbei gelaufen sind, gegangen ist, da ich noch von der Ferne gesehen habe, wie er seinen Schuh öfters am Boden abstreifte. ich bin jetzt 19 und muss jedes mal wenn ich daran denke immer noch schmunzeln.

Beichthaus.com Beichte #00028928 vom 15.05.2011 um 20:26:07 Uhr (12 Kommentare).

Gebeichtet von heddie36
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