Den Tod meiner Oma verheimlicht

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Lügen Verzweiflung 50+ Tod

Heute ist meine Oma im Krankenhaus verstorben. Meiner Freundin, die sie sehr ins Herz geschlossen hat, habe ich so wohl von der dreiwöchigen Krankheitsgeschichte dort, so wie von ihrem Tod nichts erzählt. Am Freitag beginnt für sie eine schwierige und wichtige Prüfungsphase, die ernsthaft in Gefahr wäre, wüsste sie Bescheid. Ich beichte, dass ich meine Oma ohne Mitwissen des wichtigsten Menschen in meinem Leben beerdigen werde. Die Toten sollen nicht die Geschicke der Lebenden bestimmen. Trotzdem geht es mir sehr schlecht damit, ich habe Angst vor der Reaktion, sobald sie es erfährt.

Beichthaus.com Beichte #00036386 vom 18.08.2015 um 12:01:44 Uhr (6 Kommentare).

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Beim Augenarzt

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Betrug Dummheit Gesundheit Regensburg

Heute hatte ich (m/Brillenträger) einen ganz normalen Augenarzttermin. Ich wurde in das Behandlungszimmer geschickt und saß dort auf dem obligatorischem Augenarztstuhl, der Arzt sollte gleich kommen. Nach fünf Minuten war er immer noch da, ich kannte schon sämtliche Bücherrücken und Bilder auswendig, die dort so rumhingen. Ich schaute auf den Schreibtisch und siehe da! Ein paar 6er-Zahlenreihen. Die sahen interessant aus! Genau wie die, die ich gleich wahrscheinlich wieder aufsagen muss. Man muss dazu sagen, dass der Test darin besteht, Zahlenreihen, die immer kleiner werden, aufzusagen, ich schaffe normalerweise nur die ersten beiden, die danach folgenden kaum noch, bei den ganz kleinen sagte ich immer willkürliche Zahlen. Ich überlegte und versuchte mir, die vierte und fünfte Reihe einzuprägen, indem ich sie mir als Hundertausenderzahl merkte. Als sie gerade saßen, riss mich der Arzt mit einem recht freundlichem "Entschuldigung für die Verspätung" aus dem Einprägen, das Blatt mit den Zahlen lag die ganze Zeit "unauffällig" auf dem Tisch, ich konnte nur logischerweise nicht hinsehen. Nach dem sprach der Arzt auf einmal von einer "enormen Verbesserung der Sehkraft", eventuell muss ich eine ganz andere Brillenstärke bekommen. Ich sollte auf jeden Fall ein Weiteres mal wiederkommen, um "Irrtümer" aususcließen. Ich beichte also, dass ich aus Langeweile meinen Augenarzt und damit mich selber verarscht habe, was nichts bringt, bis auf, dass ich es doch etwas lustig finde.

Beichthaus.com Beichte #00014961 vom 04.08.2006 um 05:13:23 Uhr in Regensburg (3 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Die perfekte Geschenkidee: Hund und Katze

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Zorn Hass Tiere Stuttgart

Ich könnte regelmäßig ausrasten! Besonders wenn ich mitbekomme, dass wieder ein Hund oder eine Katze als Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk herhalten musste. Verdammt noch einmal, lernen es die Leute eigentlich nie? Oder bin ich so naiv? Ich meine, es müsste doch […]
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Beichthaus.com Beichte #00036444 vom 24.08.2015 um 11:32:09 Uhr in Stuttgart (Königstraße) (9 Kommentare).

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Die Gemeinschaftskasse für chinesisches Essen

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Diebstahl Schamlosigkeit

Während meiner Zivizeit habe ich des Öfteren Geldscheine aus der Gemeinschaftskasse, die für Einkäufe, etc. gedacht ist, genommen und bin damit zum Chinesen gegangen. Ich weiß, ich sollte mich schämen, aber es hat immer gut geschmeckt.

Beichthaus.com Beichte #00018712 vom 02.11.2006 um 02:02:28 Uhr (0 Kommentare).

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“Beichte

Besprechungen in der Freizeit

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Verrat Lügen Arbeit Dortmund

Unser Vorarbeiter in der Firma legt mächtig Wert darauf, dass wir in unserer Freizeit immer erreichbar sind. Mich stört das schon seit Langem, weil ich so absolut nicht zur Ruhe komme. Wenn ich dann rangehe, dauern die Gespräche ewig und alles muss ausdiskutiert werden, obwohl er angeblich gar keine Zeit hat. Mit meiner Freundinn hatte ich deswegen schon mehrfach Stress und Termine konnte ich auch schon absagen, dabei geht es immer nur um Sachen, die eigentlich nicht sofort geklärt werden müssen. Gehe ich nicht ran, ist am nächsten Tag gewaltig was los. Nun habe ich heute etwas getan, was mir durchaus eine Kündigung hätte einbringen können. Ich habe alle Stunden vom vergangenen Monat, in denen ich in meiner Freizeit Firmengespräche geführt habe, im Stundenzettel erfasst. Ich war selbst erstaunt, als ich auf fünfzehn Stunden gekommen bin. Im Jahr wären das hundertachzig Stunden, also fast einen Monat unbezahlte Arbeit, das habe ich ihm auch genauso gesagt.

Er hat aber ganz anders reagiert als ich gedacht habe. Ich habe ein halbes Monatsgehalt an Bargeld erhalten und das Versprechen, in Zukunft keine Anrufe mehr zu bekomnmen. Außerdem wurde mir ein guter Posten von einem Kollegen angeboten, der in einem halben Jahr in Rente geht. Einzige Bedingung: Ich muss vor den anderen Kollegen den Mund halten. Ist klar, das Unternehmen verlegt Besprechungen auf die Freizeit, immer nur ein paar Minuten, es fällt niemandem auf. Ich spiele das Spiel mit und freue mich über die Beförderung.

Beichthaus.com Beichte #00040731 vom 05.12.2017 um 19:52:39 Uhr in Dortmund (10 Kommentare).

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