Die Arbeit mit Hartz-IV-Empfängern

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Vorurteile Boshaftigkeit Hass Arbeit

Ich möchte beichten, dass ich bei dem staatlichen "Unternehmen" mit dem großen roten "A" arbeite und dort im Bereich SGB II, umgangssprachlich Hartz IV, eingesetzt bin. Ich habe festgestellt, dass sich meine Einstellung zu den "Kunden" inzwischen sehr stark verschlechtert […]
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Beichthaus.com Beichte #00033774 vom 17.08.2014 um 16:00:41 Uhr (28 Kommentare).

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Die Hose meines Sportlehrers

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Diebstahl Schule Sport

Während des Sportunterrichts am Montag habe ich mich in die Umkleide der Lehrer geschlichen und seine Hose geklaut.

Beichthaus.com Beichte #00004505 vom 18.01.2006 um 04:37:32 Uhr (5 Kommentare).

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“Beichte

Mein Chef ist mein Versuchskaninchen!

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Ekel Boshaftigkeit Gesundheit Chef

Ich habe soeben die Kaffeemaschine mit Putzmittel anstatt Entkalkungsmittel entkalkt, und die erste Tasse mit einem Lächeln auf dem Gesicht meinem Chef serviert. Wenn der nach zwei Wochen noch topfit ist, trinke ich auch wieder Kaffee.

Beichthaus.com Beichte #00022632 vom 03.09.2007 um 20:48:04 Uhr (0 Kommentare).

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Panik vor dem Urlaub

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Boshaftigkeit Morallosigkeit Lügen Familie Urlaub

Mein Vater ist ein kleiner Spaßvogel, der uns mit seinen Streichen öfters in den Wahnsinn treibt. Jetzt habe ich den Spieß mal umgedreht.
Er fliegt morgen mit meiner Mutter in den wohlverdienten Sommerurlaub. Dank Internet kann man den Flugstatus der Flüge in wenigen Sekunden prüfen. Dies ist ihm leider zum Verhängnis geworden.
Per Screenshot habe ich die Tabelle kopiert und per Bildbearbeitungsprogramm ein "annulliert" in die Spalte "Status" hinzugefügt. Das Ganze sowohl bei den Ab- und Ankunftsflughäfen als auch bei der Fluggesellschaft, um jegliche Zweifel aus den Weg zu räumen. Die veränderten Screenshots habe ich dann meinem Vater gezeigt, dem aufgrund des Urlaubsstresses rein gar nichts von dem Fake aufgefallen ist.
Er hat eine ganze Stunde Panik geschoben, wollte schon zum Flughafen fahren und hing auch ewig in der Warteschleife der Airline, bis ich ihm dann die Wahrheit sagte.
Er hat es schlussendlich zwar mit Humor genommen, trotzdem tut es mir leid, dass ich ihm einen Teil der Vorfreude geklaut habe und ihn stattdessen in Panik versetzte.

Beichthaus.com Beichte #00029269 vom 14.08.2011 um 16:03:49 Uhr (15 Kommentare).

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“Folge

Sabine

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Verzweiflung Begehrlichkeit Liebe Kisselbach

Sabine
Als ich 13 war, blieb ich in der Schule sitzen und musste die siebte Klasse nochmals machen. Am ersten Tag in der neuen Klasse kam ich etwas zu spät, weil ich den Saal nicht gefunden habe. Ich ging also in die Klasse und alle schauten mich an, zu der Zeit war ich etwas introvertiert und deshalb ziemlich aufgeregt. Alle Plätze waren besetzt, bis auf einen. Also nahm ich diesen. Einige Zeit später realisierte ich, dass das schönste Mädchen, das ich bis dahin sah, neben mir am gleichen Tisch saß. Ich habe mich sofort in sie verliebt. Sie hieß Sabine. Es dauerte Tage, Wochen, bis wir uns näher kamen. Wir alberten rum, etc. Sie war so schön, dass ich niemals erwartet hätte, dass sie etwas mit mir zu tun haben will. Ich, der hässliche Versagervogel, den eh niemand will. Ich erinnere mich noch daran, dass ich eine Biene auf Ihr Mäppchen malte. Das fand sie süß. Das Schuljahr war vorbei, ich hatte niemals versucht Ihr näher kommen, in dem Alter war ich auch noch nicht so offensiv, ich lernte das alles erst kennen. Da ich ziemlich faul war, entschied die Schule, dass ich keine weitere Zukunft dort haben würde und sie entließen mich, nach dem zweiten Mal in der siebten Klasse, ohne Abschluss aus der Schule. Ich vergaß Sabine, mein Herz sah niemals eine Chance, das ihre zu gewinnen. Nach den Sommerferien ging ich auf die Berufsschule um meinen Abschluss zu machen, ein Jahr Grundschuljahr Metall inkl. Abschluss. Das Jahr verging, ich saß in der Pause immer in der Aula und beobachtete Menschen. Ich beschloss nach dem Jahr eine Ausbildung zum Tischler zu machen, das erste Lehrjahr war bei uns komplett in der Berufsschule, also meldete ich mich an und ging nach den Ferien wieder in die Schule - BAMM! Da stand sie. Sabine. Mein Herz brannte lichterloh, mein Blut kochte, ich zerlief wie Schweizer Käse im Fonduetopf. Sie fiel mir fast in die Arme, ich spürte, dass sie sich sehr freute. Wir verbrachten jede Pause miteinander, dennoch war ich immer noch gefangen in dem Gedanken, dass ich nicht ihr Typ sei.

Im Sportunterricht brach ich mir einen Knochen am Fuß und lag anschließend zu Hause in meinem Zimmer mit eingegipstem Bein. Irgendwann klopfte es an der Tür und mein Schulfreund Claus-Peter betrat mein Zimmer, fresh wie immer. Er meinte, er habe eine gute und eine schlechte Nachricht für mich, welche ich zuerst hören wolle. Ich entschied mich für die Schlechte. Hausaufgaben, Mathe, wenn ich mich richtig erinnere. Nun denn, und was ist die gute Nachricht, fragte ich Claus. Er grinste und schwieg. Ich wartete, wir hörten Musik und laberten über alles Mögliche. Plötzlich klopfte es wieder an meine Tür, ich dachte meine Oma oder mein Dad wären dort. Ich sagte herein und Sabine stand da. Sie in meinem Zimmer. Das ganze verdammte Universum stürzte auf mich wie ein rasender Fall. Es durchdrang mich, Blut schoss in meinen Kopf, mir wurde schwindlig und sie lächelte wie ein Engel. Claus stand auf und meinte mit einem Grinsen, dass er weg müsse. Tür zu. Sabine und ich alleine in meinem Zimmer. Als ich Ihre Lippen das erste Mal mit den meinen berührte, ich glaube erst ab dann begann mein Herz wirklich und wahrhaftig zu schlagen. Alles, was ich heute sagen würde, alles, was Liebe ist, damals erfuhr ich es. In diesem Moment wurde mir alles klar. Das Leben, das Universum, das Ich, das Wir, Sabine. Wir sahen uns daraufhin fast täglich. Ich sehe heute noch Ihre Augen vor mir, könnte stundenlang darüber schreiben, wie weich Ihre Brüste waren, ihr nicht existenter Körpergeruch, sie war das Schönste, was mir in meinem Leben passierte.


Leider war ich noch ein Kind. Ich war mir der Gefahr, sie zu verlieren, nicht bewusst. Ich spielte mit dem Feuer und verbrannte mich. Zwei Wochen später waren wir nicht mehr zusammen. Ich zog nach Stuttgart zu meiner Mutter, hatte zu dem Zeitpunkt auch Stress mit meinem Dad, mein ganzes Leben war im Umschwung, im Aufbruch, im Untergang. Ich konnte sie nicht mehr vergessen, ich schrieb ihr Briefe, die sie nicht beantwortete und mit der Zeit versank meine Liebe im Morast des Alltags. Doch sie kam immer wieder hoch, nach jedem Bier in jeder einsamen Nacht, bei jedem Liebesfilm. Die Abstände waren mal kürzer, mal länger, manchmal schrieb ich einen Brief. Irgendwann lernte ich eine Andere kennen - ich mochte sie, aber Sabine war viel stärker in meinem Herzen verwurzelt. Inzwischen bin ich mit der Anderen verheiratet, habe zwei Kids, 9 und 11 Jahre alt. Wir leben getrennt voneinander. Ich habe Sabine mal besucht, in Ihrer eigenen Wohnung. Sie hat sich gefreut, mich zu sehen, vier oder fünf Jahre, nachdem wir auseinandergingen. Wir redeten über dies und das, sie und mich - über uns. Ich sagte Ihr, dass ich sie immer noch liebte, und sie sagte, bis vor fünf Monaten war es bei ihr auch so. Sie hatte wohl gerade einen neuen Macker. Zu wissen, dass sie mich all die Jahre vermisste, brach mir mein Herz, endgültig. Nie wieder habe ich einen Menschen so geliebt wie Sabine und ich werde es auch nie wieder können. Das einstig große Feuer erlosch im Eis der Zeit. Inzwischen hatte ich viele Frauen, alle Göttinnen auf Ihre jeweils eigene Art, doch keine sah mich an wie sie, bei keiner konnte ich die Gedanken in den Augen sehen, dieses Leuchten in den Augen, ihre sanfte Haut. Keine ist wie Sabine. Heute würde ich alles dafür geben, wieder mit Ihr zusammen zu sein. Ich liebe sie heute noch mehr als alles andere und ich weiß, dass war die von Platon beschriebene zweite Hälfte. Manchmal weine ich, wenn ich alleine und völlig besoffen zu Hause sitze, und keine Ruhe finde. Ich denke oft an dich Sabine, wo auch immer du bist. Ich hoffe wir sehen uns wieder, in einer anderen Zeit in einem anderen Leben. Tot bin ich, seit du gingst.

An die Leser:
Vielen Männern geht es so, die "erste Liebe" etc., doch bei mir war es nicht die Erste sondern die Einzige. Ich kann nicht mehr lieben, niemanden außer sie. Also denkt immer daran, ihr Männer und Jungs, behandelt eure Frauen, wie eine zarte zerbrechliche Figur aus Eis und vergesst in keinem Moment den Augenblick, indem Ihr sie verlieren werdet. Geht auf sie zu und auf sie ein. Dann, vielleicht, werdet ihr sie niemals verlieren. Dann werdet ihr niemals lernen was es heißt, einen Menschen ewig zu vermissen, denn das muss niemand kennen, erspart euch dieses Leid. Mein Leben ist hoffnungslos und dunkel. Ich töte mich selbst Tag für Tag mit meinen Gedanken und falle tiefer in mich selbst. Alles nur, weil ich ihre Liebe vermisse, ich mich nach Ihrer Nähe sehne. Ich bin jetzt 33 und sollte eigentlich vernünftig sein, doch ich bin immer noch der kleine Junge mit dem Gipsbein und hoffe es klopft an der Tür. Sabine, ich werde dich niemals vergessen und niemals wird mein Herz aufhören, für das Deine zu schlagen.
Patrick

Beichthaus.com Beichte #00017121 vom 08.09.2006 um 00:39:58 Uhr in Kisselbach (145 Kommentare).

Gebeichtet von Athanasia
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