Der kurze Oberkörper meines Mannes

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Eitelkeit Begehrlichkeit

Ich (w/28) beichte, dass die kleine Körpergröße meines Mannes mich beim Sex oft extrem abturnt, sodass ich schlagartig keine Lust mehr auf Sex habe. Mein Mann ist recht klein, aber nicht absurd klein (ca. 1,70-1,73 m) und überragt mich eigentlich sogar um ein paar cm (ich bin 1,65 m). Optisch passt es also gerade so noch, nur dass ich mit hohen Schuhen größer bin als er. Aber das stört mich nicht sonderlich, es ist nur nervig, dass wir durch seine kleine Körpergröße nur sehr unbequem Arm in Arm gehen können, weil wir ungefähr auf gleicher Schulterhöhe sind. Zum Glück ist er wenigstens sehr kräftig und muskulös gebaut, wodurch er wenigstens etwas Männlichkeit ausstrahlt. Was mich beim Sex aber erheblich stört, ist, dass sein Kopf bei der Missionarsstellung ungefähr auf meiner Brusthöhe ist, genauso wenn ich auf ihm liege (anscheinend hat er verhältnismäßig einen sehr kurzen Oberkörper).

Ich finde das extrem abturnend und unmännlich, weil ich dann das Gefühl habe, dass ein Kind auf mir drauf bzw. unter mir liegt und kein großer, starker, maskuliner Mann. Ich habe gerne das Gefühl, dominiert zu werden und körperlich unterlegen zu sein beim Sex und das wird bei so einem kleinen Mann sehr schwierig. Ich will diese Stellungen auch nicht meiden, weil sie mich am meisten erregen. Wenn ich sehr geil bin und nicht an die Körpergröße denke, dann stört es mich nicht sonderlich, aber sobald es mir auffällt und ich dran denke, habe ich keine Lust mehr auf Sex. Das Schlimme ist, dass ich dagegen nichts tun kann. Ich liebe meinen Mann, aber ich kann meine Empfindungen bezüglich seiner Körpergröße nicht ändern. Mit ihm reden geht auch nicht, denn das würde ihn nur frustrieren und ändern kann er auch nichts. Er hat ja auch nichts falsch gemacht. Ich beichte, dass ich mich nach einem stattlichen, hochgewachsenen Mann sehne.

Beichthaus.com Beichte #00041772 vom 26.02.2019 um 11:49:50 Uhr (24 Kommentare).

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Meine Kartoffelnase versaut den Gesamteindruck

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Eitelkeit Berlin

Ich (w/27) habe schon seit meiner Kindheit eine etwas dicke, große Kartoffelnase. Rückblickend kann ich sagen, dass sie früher eigentlich noch ganz süß aussah, aber dadurch, dass ich den Tick entwickelt habe, ständig an ihr rumzuknautschen (zu Beginn mit der irrationalen kindlichen Absicht, die Form zu verändern), ist sie noch knubbeliger und angeschwollener geworden. Mein Gesicht ist ansonsten sehr hübsch und ich sieht durch meine markanten Wangenknochen recht edel aus, aber diese dicke Kartoffelnase versaut diesen Gesamteindruck. Hinzu kommt, dass ich mitten auf der Nasenspitze (die Spitze ist bei mir eher eine Kugel) eine dauerhafte pickelähnliche Erhebung habe, die von einer Pickelnarbe kommt. Das stört mich schon seit langem und ich denke über eine Nasenspitzenkorrektur und Weglasern der Narbe nach. Aber ich habe Angst, an einen Pfuscher zu geraten und will eigentlich auch nicht, dass jemand merkt, dass ich mich einer Schönheits-OP unterzogen habe. Ich beichte, dass ich mich öffentlich eigentlich für natürliche Schönheit und gegen Schönheits-OPs ausspreche, aber insgeheim schon überlege, wie ich meine Nasenspitzenkorrektur vor Familie und Freunden als medizinisch notwendige Begradigung der Nasenscheidewand oder Ähnliches tarnen kann.

Sogar vor meinem Mann schäme ich mich, darüber zu reden und ich denke schon darüber nach, wann ich anfangen sollte, so zu tun als kriegte ich nachts schlecht Luft. Ich würde die natürliche Form meiner Nase übrigens so belassen und nur etwas Volumen an er Spitze wegnehmen lassen, sodass die Spitze etwas kleiner, schmaler, gerader und spitzer ist und nicht mehr so groß, angeschwollen und kugelig. Falls jemand was merkt, würde ich es als Nebeneffekt des medizinischen Eingriffs verkaufen. Ich weiß, dass alle in meinem Umfeld gegen sowas sind und mir das ausreden würden, und aus Höflichkeit sagen würden, meine natürliche Nase passt zu mir. Dabei würde sie von Natur aus gar nicht so aussehen und ist nur durch das ganze Rumgeknautsche überhaupt erst so dick geworden. Ich will einfach, dass meine Nase so aussieht, wie wenn ich nie daran rumgedrückt hätte. Ich beichte, dass ich doppelmoralisch bin und insgeheim über einen Eingriff nachdenke, der komplett gegen das geht, was ich öffentlich vertrete und was ich meinen Kindern plane zu predigen. Und ich beichte, dass ich für den Eingriff wahrscheinlich eh zu feige sein werde aus Angst vor Pfuscherei und mich letzten Endes für den Rest meines Lebens bei jedem Anblick in den Spiegel ärgern werde über diese große Kartoffel. Und ja, ich habe auch andere, wichtigere Probleme und Themen, die mich beschäftigen, aber dieses hier gehört eben auch dazu.

Beichthaus.com Beichte #00041771 vom 26.02.2019 um 11:33:16 Uhr in Berlin (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte


Maybrit & Lillemor

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Zwietracht Eitelkeit Schwangerschaft

Meine Schwester (24) will ihre Zwillingstöchter Maybrit und Lillemor nennen und will jetzt allen Ernstes, dass ich die Patentante von Beiden werde. Ich habe abgesagt, weil ich die Vornamen bekloppt finde und da als Patentante nicht dahinter stehen kann. Jetzt ist sie beleidigt. Warum kann sie ihren Kindern nicht gewöhnliche, gebräuchliche Namen wie Maya und Lily geben?

Beichthaus.com Beichte #00041760 vom 20.02.2019 um 23:22:14 Uhr (27 Kommentare).

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Der Traum von der Modelkarriere

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Eitelkeit Bonn

Ich (w/22) bin Model. Ich werde davon nicht reich und bin auch nicht berühmt, aber ich habe mein Auskommen. Ich beichte, dass ich all diesen 11- bis 13-Jährigen, die von einer Karriere als Model träumen, am liebsten den Hintern versohlen würde. Auch wenn heute viel mit Photoshop geht, die wissen gar nicht, was für ein Affentanz das ist.

Beichthaus.com Beichte #00041743 vom 03.02.2019 um 17:48:25 Uhr in Bonn (11 Kommentare).

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Fat Shaming

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Eitelkeit Ernährung Vorurteile

Ich (w/32) beichte, dass mir das aktuelle Geheul um Fatshaming gehörig auf die Naht geht. Ja, es ist furchtbar, dass unsere Gesellschaft so oberflächlich ist, dass man auf sein Äußeres reduziert wird und ja, jede/r einzelne, der wegen seines Übergewichts gemobbt wird, ist einer zu viel, dem übel mitgespielt wird.

Aber jedes Mal, wenn ein Pummelchen beschließt, abzunehmen und seinem Körper was Gutes zu tun, wird rumgejammert, man solle sich keinen modernen Schönheitsidealen beugen, man solle sich dick und rund akzeptieren, blabla. Da werden Schwabbelbäuche und unförmige Hinterteile online gepostet, mit schönen Sätzen drunter wie "Ich bin mehr als nur mein Körper". Ich selbst habe schon alle Phasen durchgemacht: Als Teenager dünn, an der Grenze zum Untergewicht. In meinen Zwanzigern pummelig, an der Grenze zur Fettleibigkeit. Jetzt mit Anfang dreißig ist mich der Fitnesswahn überkommen und ich habe 15 Kilo verloren und bin gestählt wie noch nie, jedoch mit schlaffer Haut und Dehnungsstreifen um den Bauch, ist ja auch normal wenn man Gewicht verliert.

Und wisst ihr was? Ich habe mich nie für meinen Körper geschämt, bin auch als ich dick war, gerne schwimmen gegangen und hatte kein Problem damit, dass ich nicht dem schlanken Ideal entsprochen habe. Es stört mich auch jetzt nicht, dass man noch die Spuren davon sieht. Womit ich jedoch ein Problem hatte, war, dass ich ungeschickt und schwerfällig war, beim Treppensteigen geschnauft habe und mir alles wehtat. Jetzt, wo ich wieder in Form bin, fühle ich mich stark, gesund und energiegeladen, ich schlafe besser, habe keine Rückenschmerzen mehr, könnte sprichwörtlich Bäume ausreißen.

Damit wir uns nicht falsch verstehen, ich möchte niemandem was vorschreiben, jeder hat von mir aus das Recht, sich zu Tode zu fressen. Aber jeden fetten Wal auf Instagram als etwas Besonderes zu feiern, weil er/sie ach so glücklich mit seinen Fettbergen ist, ist einfach nur bescheuert. Wir sprechen uns in 20 Jahren nochmal, wenn alle diese gefeierten Curvy Models Diabetes und Bluthochdruck haben.

Beichthaus.com Beichte #00041723 vom 22.01.2019 um 14:39:32 Uhr (17 Kommentare).

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