Die Pille für den Mann

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Gesundheit Partnerschaft

Ich beichte, dass ich (m/33) bereit wäre, die Pille für den Mann zu nehmen, wenn es sie gäbe, ich das aber nie vor anderen Männern zugeben würde. Meine Frau und ich würden uns gern mit der Pille abwechseln und somit wäre die Ungerechtigkeit bzw. ungleiche Verteilung beim Thema hormoneller Verhütung aus der Welt.
Es soll ja bald eine Verhütungsspritze für den Mann auf den Markt kommen. Ich werde dann einer der ersten sein, der davon Gebrauch macht, einfach, um meine Partnerin zu entlasten und um diese Erfahrung mit ihr zu teilen.

Allerdings wäre es mir sehr peinlich, wenn meine Kumpels oder Verwandten das wüssten, und das ärgert meine Frau, aber umkrempeln kann ich mich neunmal nicht.

Beichthaus.com Beichte #00041259 vom 11.05.2018 um 10:52:45 Uhr (36 Kommentare).

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Das frustrierende Gefühl ich zu sein

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Eifersucht Neid

Ich (w/26) bin extrem neidisch auf meine beste Freundin. Wir sind beide lesbisch und studieren an unterschiedlichen Hochschulen auch sehr unterschiedliche Fächer. Sie im technischen und ich seit Kurzem im sozialen Bereich. Im Gegensatz zu ihr liebe ich mein Studium und habe auch sehr viel Spaß daran sowie an dem, wo es mich beruflich verschlagen wird. Obwohl ich vor knapp über einem Jahr mein Leben komplett umgekrempelt habe, bin ich immer noch voller Selbstzweifel, da ich nun bald schon sieben Jahre lang Single bin und seit drei Jahren von keiner anderen Frau geküsst noch berührt wurde. Leider interessieren sich auch kaum lesbische Frauen für mich, obwohl ich ständig unter Menschen bin oder es auf sämtliche Datingportalen ausprobiert habe. Ganz anders als bei meiner besten Freundin.

Sie muss gar nichts tun und die Frauen fliegen ihr praktisch zu. Sie wird ständig von Frauen angesprochen, angebaggert und auf Dates eingeladen, ganz egal, ob sie ganz natürlich und ungeschminkt ist oder sich zurecht macht. Ständig verlieben sich Frauen sowie Männer in sie, ohne dass sie großartig was tun muss. Sie kann sich einfach die rauspicken, die sie am besten findet und ist auch sehr wählerisch dabei. Aktuell hat sie was mit einer tollen Frau, weiß aber noch gar nicht, ob das auf etwas Ernsthaftes hinausläuft weil sie sich noch nicht verliebt hat. Die Frau hingegen ist schon Hals über Kopf in sie verknallt und will sie am liebsten sofort heiraten. Ich hingegen kann nur dumm aus der Röhre gucken, da ich es nicht einmal schaffe eine Frau die ich süß finde, mal zu einem ganz normalen Treffen zum Kennenlernen einzuladen. Nicht, weil ich schüchtern bin, im Gegenteil, ich habe sie gefragt und sie lehnte ab und ignoriert mich seitdem. Ich wünschte, ich könnte mit meiner besten Freundin tauschen, da ich es ziemlich frustrierend finde, ich zu sein.

Ich bemühe mich so sehr, achte darauf gepflegt auszusehen, habe sehr viel abgenommen, weil ich unzufrieden mit meinem hohen Körpergewicht war und unter den Folgeerkrankungen litt, treibe Sport, gehe offen auf die Menschen zu und vieles mehr. Ich bin echt am Verzweifeln, da mich der Neid innerlich auffrisst, würde ich es nie an ihr auslassen, da ich ganz genau weiß, dass sie keine Schuld an meinen Gefühlen trägt. Ich wünschte, ich könnte mit ihr tauschen.

Beichthaus.com Beichte #00040900 vom 20.01.2018 um 22:30:25 Uhr (67 Kommentare).

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Die Moderne macht uns kaputt!

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Aggression Verzweiflung Gesellschaft Köln

Ich bin 22 Jahre alt, männlich und arbeite als Gesundheits - und Krankenpfleger. Ich bin auch sonst sehr zufrieden mit meinem Leben. Allerdings lehne ich die Moderne absolut ab, ich hasse sie sogar! Ich hasse Smartphones und ihre Funktionen, inklusiver der Idioten, die den ganzen Tag auf dieses Ding glotzen! Das ist doch krank!? Ich hasse jegliche Hilfsmittel, die es im Alltag gibt, die wir eigentlich nicht brauchen. Computer? Nein, danke! Habe ich aber leider, da ich privat oftmals Berichte für die Arbeit schreiben muss. Ich hasse elektrischen Strom! Den gab es früher doch auch nicht und es hat alles geklappt, Öllampen haben ein schönes Licht und stinken noch nicht mal so extrem. Einen Elektroherd braucht es doch auch nicht, ein Kohleherd funktioniert doch auch super, sogar zugleich als Heizung! Ich liebe Musik vom Plattenteller, deutlich besser als moderner Krempel.

Wie kann man sich nur so abhängig machen von allem was uns vorgeworfen wird? Wie kann man nur jedem modischen Trend hinterher rennen, der gerade mal angesagt ist? Diese beknackten knöchelfreien und knallengen Hosen mit diesen potthässlichen Turnschuhen drauf? Es kann doch nicht so schwer sein, sich als Kerl oder Mann vernünftig anzuziehen? Ein paar vernünftige Lederschuhe, eine vernünftige Hose mit Bügelfalte und Hemd mit Pullover oder Pullunder für den Alltag, darüber einen Mantel. Das ist doch keine große Kunst! Oder die Damen, einfach mal einen Rock oder ein Kleid anziehen, ihr seht teilweise aus wie Nutten und beschwert euch dann, dass ihr nur noch als Objekt wahrgenommen werdet! Wenn es was schicker sein soll, ein vernünftiger Anzug oder Kleid? Wo ist der Stil geblieben, den die Leute Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts noch hatten?

Dazu kommt ein absoluter Werteverfall! Natürlich halte ich jemandem die Türe auf, der hinter mir geht. Natürlich sage ich zur Begrüßung "Guten Tag" oder "Hallo" und zum Abschied "Auf Wiedersehen" und wünsche einen schönen Tag. Natürlich werfe ich meinen Müll in den Mülleimer und nicht daneben. Wie kann es sein, dass mittlerweile überall nur noch rumgepöbelt wird? Alter, Diggah, Chillen usw. gehören zum alltäglichen Sprachgebrauch, das ist doch nicht mehr normal! Wie kann es sein, dass nur noch das individuelle Ich des Einzelnen zählt, anstatt sich auch mal umzugucken. Muss es sein, dass der Respekt vor Berufen komplett verloren geht? Es darf nicht sein, dass ein Polizist grundlos zusammengeschlagen wird. Es darf nicht sein, dass Feuerwehr und Rettungsdienst die Reifen zerstochen werden und Pflegekräfte im Krankenhaus geschlagen und diskriminiert werden. Mein Krankenhaus hat sogar einen Sicherheitsdienst, wegen der Übergriffe gegen das Personal. Traurig, oder?

Jeder denkt nur noch an sich! Ich sehne mir eine Zeit zurück, in der es den ganzen modernen Quatsch noch nicht gab. Da haben sich die Menschen nämlich auch noch für ihre Mitmenschen Interessiert, anstatt den ganzen Tag hirnlose Bildchen von Essen auf Facebook zu stellen. Ich sehe eine Verrohung der Gesellschaft und dass wir uns abhängig machen von Konzernen, die uns die neuesten Smartphones für 800 Euro verkaufen und werden immer mehr zu Kindern, die es nie erlernen werden, auf eigenen Beinen zu stehen.

Beichthaus.com Beichte #00040547 vom 27.10.2017 um 23:22:26 Uhr in Köln (32 Kommentare).

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Taschengeld im Internet aufbessern

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Betrug Habgier Shopping Internet Bochum

Mir ist als Schüler mit einem spärlichen Taschengeld eine geniale Geldschöpfungsmethode eingefallen - dazu war es lediglich notwendig, die Möglichkeiten des damaligen Internets so umfassend zu nutzen wie es einem 13-Jährigen möglich war. Ich ging also häufiger her und und füllte beim Club Bertelsmann meinen Warenkorb mit hochkonvertiblen Produkten wie PC-Spielen bis zu einem Kaufpreis von 50 Euro, denn als Neukunde winkten einem nicht nur Versandkostenfreiheit, sondern auch ein Neukundenbonus von eben jenen 50 Euro - Rechnungsbetrag also 0 Euro. Damals war es nicht nötig, sich mit so modernem Schnickschnack wie einer E-Mail-Adresse zu registrieren; auch eine Abfrage, ob entsprechende Person etwa existent war, fand nicht statt. Es genügte, wenn der Name in etwa dem entsprach, was auf dem Klingelschild stand und schon durfte ich mich alle 2-3 Tage auf Besuche vom DHL-Mann freuen. Als Halbtags-Schüler war ich sowieso Empfänger für alle Pakete des Hauses, also durfte ich über alle Nachbarn streuen.

Spiele, die mich interessierten, wurden dann kurzfristig installiert, durchgespielt, ggf. auch einmal gebrannt, und dann zu Geld gemacht - meist wollte ich aber Neuware "OVP" loswerden. Mit etwa 70 bis 90 % des Listenpreises konnte man den ganzen Krempel ruckzuck wieder loswerden, denn so lustige Erfindungen wie Online-Registrierung oder Steam gab es damals noch nicht. Mein Konto füllte sich also regelmäßig mit Beträgen zwischen 30 bis 50 Euro, ohne dass ich besonderen Aufwand treiben musste. Einige Wochen später kam dann Post an die fiktiven Neukunden, die ich mit dem Vermerk "Empfänger verzogen/verstorben" im nächstgelegenen Briefkasten entsorgte. Nie wieder etwas von denen gehört. Die Masche funktionierte hervorragend, sodass ich bald auch mein Tätigkeitsfeld etwas erweiterte und auch irgendwann hochmoderne 60-GB-Festplatten bestellte und ausrangierte 400-MB-Modelle zurückschickte, die ich vom Schrott geholt habe. Ich weiß nicht, wann oder warum ich meine Betätigung in diesem Feld eingestellt habe, aber sicher hatte auch der Aspekt der herannahenden Strafmündigkeit etwas damit zu tun.

Beichthaus.com Beichte #00040516 vom 22.10.2017 um 22:13:04 Uhr in Bochum (5 Kommentare).

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Ich bin verdammt nochmal kein Arbeitnehmer!

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Zorn Hass Politik Berlin

Ich bin verdammt nochmal kein Arbeitnehmer!
Wenn ich dieser Tage die Nachrichten sehe, könnte ich kotzen. Das leidige Thema Steuern wird wieder ausgepackt. Auf der einen Seite sage ich "Endlich, fällt es mal jemanden auf, dass die Steuern gesenkt werden müssen!" auf der anderen Seite werde ich bei dem Thema […]
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Beichthaus.com Beichte #00039778 vom 24.05.2017 um 10:27:01 Uhr in Berlin (Gartenstraße) (20 Kommentare).

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