Wie man sich sein geliehenes Geld zurückholt

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Diebstahl Nachbarn Krefeld

An einem Freitag im Juli habe ich einen neuen Nachbarn im Haus bekommen, wir zwei wohnen unterm Dach eines Mehrfamilienhauses. Ein 18-jähriger, obercooler Poser-Biker, aber zu mir höflich. Beim Einzug kam er mit einem Freund, der ihm beim Streichen half, rüber und fragte, ob er meinen Internet-Zugang nutzen könnte, bis seins eingerichtet ist. Kein Problem, womit er überhaupt nicht gerechnet hat und super happy war. Abends war ich mit Freunden in der Stadt, die beiden Jungs luden mich für danach noch auf ein Bierchen ein, was ich annahm. Mein Nachbar fragte mich, ob ich am nächsten Tag beim Einzug helfen könnte, ein paar Sachen hoch zu tragen. Was ich circa 1-2 Stunden getan habe. Er wollte mir Geld dafür anbieten, was ich nicht annahm, für mich ist sowas selbstverständlich. Zu mir war er immer noch höflich, aber seine drei Freunde behandelte er sehr herablassend, was er damit begründete, dass er ihnen Geld zahlen würde. Betragen = verzogener Sohn reicher Eltern.

Naja, über die Sommerferien war ich komplett weg und er durfte solange meinen Parkplatz benutzen. Vor ca. 2 Wochen kam er sonntags rüber und hat sich 10€ bei mir geliehen, die er mir am nächsten Tag wiedergeben wollte. Seitdem ghostete er mich bei WhatsApp tagelang und belog mich, dass er sein Handy im Flugmodus hatte (aber gleichzeitig seinen Status mit seiner Biker-Gang aktualisiert hat). Er meidet seitdem den Kontakt zu mir. Gestern traf ich ihn vor dem Haus und er beteuerte zum 2ten oder 3ten Mal, dass er "gleich raufkommen" und mir das Geld geben würde. Was er - wie immer - nicht tat. Ich denke mir, wegen 10 Euro fange ich keinen Stress an.

Heute kam ich nach Hause und seine Wohnungstür stand sperrangelweit offen, er war nicht da. Lange Rede, kurzer Sinn: Da er mich so behandelt hat, bin ich rein, habe kurz die Wohnung gescannt und seinen PS4-Controller mitgenommen, da ich auch eine PS4 besitze, und die Tür zu gemacht. Nun kann er nicht mehr spielen, ich habe einen Controller mehr und er wird niemals wissen, dass ich ihn bestohlen habe. Ich bin ein Anhänger von Karma und finde, dass er es verdient hat, auch wenn die Aktion total unreif ist.

Beichthaus.com Beichte #00041556 vom 19.09.2018 um 15:36:06 Uhr in 47809 Krefeld (Johansenaue) (18 Kommentare).

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Dumme Menschen erkennt man sofort!

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Dummheit Vorurteile Hochmut Krefeld

Dumme Menschen erkennt man sofort!
Ich (m/29) beichte, dass ich mir einbilde, Menschen sofort ansehen zu können, dass sie dumm sind. Ich werde dann leider auch jedes Mal bestätigt, wenn diese Menschen den Mund aufmachen und mich oder andere Leute mit ihrem dämlichen Gesülze vollsabbern. Ich stelle mir dann häufig vor, wie es wohl wäre, sie mit einem dicken, 1100-seitigen Wälzer über Plasmaphysik zu verprügeln, bis sie um Gnade winselnd am Straßenrand liegen und Besserung geloben. Es tut mir leid, dass ich Leute so vorverurteile, obwohl ich selbst den Unterschied zwischen Bundesrat und Bundestag googlen muss.

Beichthaus.com Beichte #00036548 vom 04.09.2015 um 09:33:08 Uhr in 47798 Krefeld (Hansastraße) (19 Kommentare).

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Missgeschick in der Bahn-Toilette

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Ekel Unreinlichkeit Feigheit Bahn & Co. Krefeld

Ich (m/23) möchte beichten, dass ich in einem Zug etwas echt Ekliges gemacht habe. Ich hatte extreme Flitzekacke, und so bin ich in dem Zug auf die Toilette gegangen. Ich hatte gerade abgeschlossen und da merkte ich nur noch, wie sich die Scheiße schnell meinem Arsch nähert. Ich zog also meine Hose runter und so wie ich sie mir heruntergezogen habe, kam auch schon die Spritzkacke geschossen. Natürlich mitten an die Wand. Ich dachte nur: "Och nee." Ich machte schnell die Tür auf und entfernte mich unauffällig von der Toilette. Ich war zu feige, es einem Mitarbeiter oder Kontrolleur zu sagen, und das tut mir sehr leid. Mir tut auch die Person leid, die die Scheiße von der Wand kratzen musste.

Beichthaus.com Beichte #00036384 vom 17.08.2015 um 20:57:42 Uhr in Krefeld (13 Kommentare).

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Meine Sucht nach dem Unglück

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Sucht Maßlosigkeit Internet Köln

Ich (m/28) bin süchtig nach Beichten. Nicht etwa, welche abzulegen, sondern sie zu lesen und mich an der Dusseligkeit und dem Unglück anderer Leute aufzugeilen. Das hat vor fünf Jahren angefangen und wurde dann immer mehr. Als ich das Beichthaus von vorne bis hinten durch hatte, durchsuchte ich das Internet nach Foren, in denen Leute ihr Fehlverhalten bekannten. Als ich da auch nichts mehr fand, ging ich im Internet in den englischsprachigen Bereich und suchte dort entsprechenden Stoff. Zum Glück kann ich ganz gut Englisch und wurde dort auch fündig. Weil es so unglaublich viel gibt, habe ich hier noch nicht alles durch. Inzwischen verwende ich jeden Tag mindestens sechs Stunden auf diese Beschäftigung. Ich habe durch diese Sucht auch schon mal meine Arbeitsstelle verloren. Die haben über mehrere Monate überwacht, welche Internetseiten ich besuche und wie lange, dann haben sie mich gefeuert. Ich habe jetzt wieder Arbeit, bin dabei aber mindestens drei bis vier Stunden jeden Tag damit beschäftigt, im Internet Beichten aufzuspüren. Ich habe aber jetzt Vorkehrungen getroffen, damit sie mich nicht mehr so leicht erwischen. Ich weiß, dass das idiotisch ist, aber ich komme einfach nicht weg davon. Wenn ich am Computer sitze, nehme ich mir fest vor, nicht nach Beichten zu stöbern, aber nach spätestens zehn Minuten bin ich auf einer entsprechenden Seite, ohne dass ich das bewusst getan habe. Ich habe das jetzt meinem Arzt gesagt und er hat mich zum Psychiater überwiesen. Aber ich bin doch nicht bekloppt, oder?

Beichthaus.com Beichte #00030400 vom 29.10.2012 um 00:47:35 Uhr in Köln (Krefelder Straße) (27 Kommentare).

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Geld Reserve

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Habgier Falschheit Betrug Partnerschaft Geld Krefeld

Obwohl wir beide Vollverdiener sind und unser Geld zusammenschmeissen, kann ich (w/37) es nicht lassen, meinen Mann (häufig auf Montage) beim Haushaltsgeld zu beschummeln. Ich habe eine heimliche Bargeldreserve gebunkert und male mir oft aus, dass ich mit der Kohle fett shoppen gehe. Tatsächlich aber habe ich das Geld nicht für mich verpulvert, sondern vor einem halben Jahr, als wir extrem pleite waren, meine damalige Reserve aufgelöst und sie meinem Mann als Überraschung präsentiert. Nun lege ich ein neues Depot an. Mal sehen. Vielleicht finanziere ich davon einen Teil unseres Jahresurlaubs. Schon meine Oma hat meinen Opa mit dem Haushaltsgeld beschummelt und sich ein richtig fettes Vermögen damit angespart, und auch meine Mutter hat es geschafft. Ich habe ein richtig schlechtes Gewissen meinem Mann gegenüber, aber ich kann einfach nicht anders. Das Horten von Geld liegt mir im Blut.

Beichthaus.com Beichte #00029849 vom 08.03.2012 um 17:57:15 Uhr in Krefeld (28 Kommentare).

Gebeichtet von benny17
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