Hör auf Möhren zu fressen!

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Aggression Zorn Arbeit Chef

Ich möchte beichten, dass ich der Frau meines Chefs gegenüber starke negative Gefühle hege. Mit anderen Worten ich möchte gerne ihren Kopf nehmen und kräftig auf die Tischplatte knallen, damit sie nicht mehr lautstark ihre Möhren fressen kann. Man glaubt gar nicht, wie laut Menschen essen können. Ich persönlich denke, dass sie alles aus Berechnung macht, weil sie eine psychisch gestörte, falsch medikamentierte, frustrierte Kuh ist. Neudeutsch auch Attention Whore, die alles und jeden schlecht redet – sogar ihren eigenen Mann. Vielleicht sollte ich Mitleid haben, aber das habe ich nicht. Ich habe mir vor Jahren geschworen, aus meinem Herzen keine Mördergrube mehr zu machen, aber diese Frau schießt den Vogel ab. Ich bete zu Gott, dass ich bald einen neuen Job finde. Ohne gestörte Deppen. Aber die gibt es wohl überall.

Beichthaus.com Beichte #00040876 vom 12.01.2018 um 12:05:52 Uhr (14 Kommentare).

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Anzeige wegen illegaler Pornos

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Dummheit Schamlosigkeit Peinlichkeit Arbeit Frankfurt am Main

Ich (m/40) bin Anwalt und Mitinhaber einer renommierten Kanzlei. Ich bin stets loyal, nehme meine Arbeit sehr ernst und mache für meine Klienten oft mehr als es der Großteil meiner Kollegen machen würde. Ich behalte stets die Kontenance, urteile nicht über meine Klienten und versuche die bestmögliche Arbeit abzuliefern. Ich habe mich und mein Leben immer unter Kontrolle, gebe mir in keiner Lebenslage die Blöße. Bis zu diesem Tag...

Eine sehr gut situierte Familie, die mir bis dato allerdings nicht bekannt war, rief mich eines Tages an und teile mir mit, dass sie Rechtsberatung brauchen und dies mit äußerster Seriosität behandelt werden muss, da dies keines Falles an die Öffentlichkeit kommen oder die Wände der Kanzlei verlassen darf. Sie schilderten mir den Fall in Kurzform: Ihr 16-jähriger Sohn hat Illegal Pornos aus dem Internet geladen, diese wieder hochgeladen und ist daraufhin von dem Anwalt der Urheberin abgemahnt worden - mit der Aufforderung eine Entschädigung zu zahlen, oder es kommt zu einer Anzeige.

So weit, so gut. Peinlich für den Sohn, schlecht für die Familie, aber mit 16 Jahren Pornos zu schauen ist auch kein Kapitalverbrechen. Ich bat die Eheleute zusammen mit ihrem Sohn am nächsten Tag zu mir in die Kanzlei. Ich machte mir aber keine weitere Gedanken über den Fall. Abmahnungen wegen ein paar Pornos, zwar zu Recht, er ist 16, pubertierend, und hat eine Dummheit gemacht, wenn auch keine über die nicht geredet werden muss. Am nächsten Tag dann der Termin. Die Klienten werden von meiner Sekretären zu mir geführt.

Vater und Mutter betreten den Raum, stellen sich vor, und geben mir die Hand. Dann kommt ihr Sohn durch die Tür, ihm möchte ich natürlich auch die Hand geben, und halte ihm diese hin. Und da fiel plötzlich all meine Professionalität, Gelassenheit und Unvoreingenommenheit von mir ab. Der Sohn gab mir die linke Hand, da er an seiner rechten Hand einen dicken Verband trug. Mir kam sofort der Grund des Besuchs in den Kopf und jetzt steht der Sohn mit einem Verband an dem rechten Arm vor mir. Ich konnte mich noch umdrehen um so tun, als würde ich nach Unterlagen schauen, musste mich aber dermaßen zusammenreißen, dass ich nicht loslache, dass es schon wehtat. Ich war völlig aus der Reserve gelockt und so überrascht, dass ich schon fast noch Böses hätte ahnen mussten. Das war es aber noch nicht. Es wurde aber noch viel schlimmer.

Als ich mich halbwegs wieder gefasst hatte, sagte die Mutter des Sohns meinen Untergang. Sie sagte: "Entschuldigen Sie bitte, mein Sohn hat einen Tennisarm vom Sport." Da brachen alle Dämme, ich musste dermaßen loslachen, dass ich all meine guten und professionellen Eigenschaften und Prinzipien vergessen habe und ich habe mich absolut nicht mehr einbekommen. Ich dachte nur noch, klar Tennisarm vom Sport? Kampfrubbeln oder Sportonanieren vielleicht! Ich war nicht mehr ich und hatte mich ab dem Satz nicht mehr unter Kontrolle. Ich habe Tränen lachen müssen, ohne Rücksicht auf die doch hilfesuchende Familie.

Lange Rede, kurzer Sinn: Die Familie ist völlig entrüstet aufgestanden und ist sofort gegangen, trotz mehrfacher Entschuldigungen meinerseits - es war natürlich nicht mehr zu retten.

Beichthaus.com Beichte #00040873 vom 11.01.2018 um 21:55:55 Uhr in Frankfurt am Main (28 Kommentare).

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“Beichte

Wie ich eine Firma in den Bankrott trieb

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Verrat Arbeit Bremen

Ich beichte hiermit, dass ich meinen Arbeitgeber der "Korruptions-Hotline" meldete. Daraus ergaben sich Ermittlungen, die zur Schließung der Firma beitrugen und somit zum Verlust von 16 Arbeitsplätzen - kurz vor Heiligabend. Ich bin Schuld an der Arbeitslosigkeit von 16 Angestellten, inkl. mir, und fühle mich echt mies, obwohl ich moralisch das richtige getan habe.

Beichthaus.com Beichte #00040812 vom 23.12.2017 um 18:17:58 Uhr in Bremen (9 Kommentare).

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Affäre am Arbeitsplatz

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Fremdgehen Lügen Falschheit Begehrlichkeit Arbeit

Mein Mann ist vor acht Jahren bei einem Unfall gestorben, seit diesem Zeitpunkt führe ich unser Unternehmen praktisch alleine. Kinder hatten wir keine und jetzt mit Mitte 40 ist das Thema auch beendet. Das Geschäft habe ich so gut geführt, dass ich mir vorstellen kann, in vier bis fünf Jahren alles zu verkaufen und mir einen schönen Lebensabend zu bereiten. Vor etwa zwei Jahren kam bei mir der Wunsch nach körperlichen Zärtlichkeiten immer stärker auf. Der Tod meines Mannes hat mich damals schwer getroffen und ich hatte kein Interesse mehr an Sex. Alle Situationen, bei denen sich ein Mann für meine Person interessierte, wurden von mir rigoros beendet. In meinem großen Bekanntenkreis ist nun absolut kein Mann mehr, der sich für mich interessiert. Personen über das Internet kennenzulernen habe ich nach einem großen Reinfall gleich wieder gelassen.

Ich habe aber einen jüngeren Angestellten, der mit mir im Ausland auf Messebesuch war. Dort ist es dann am Abend passiert und wir sind im Bett gelandet. Ihm war die Sache nicht peinlich oder unangenehm, er ging damit sehr offensiv um. Ich fühlte mich im ersten Moment aber unsicher im Umgang mit ihm. Er ist aber glücklicherweise sehr diskret, auch weil er erst seit Kurzem verheiratet ist, er hat mit seiner Partnerin bereits ein 3-jähriges Kind. Wir haben dann einfach weitergemacht mit den Schäferstündchen. Sexuell gesehen sind wir ziemlich auf einer Wellenlänge, wir haben sehr intensive Stunden erlebt. Er behauptet, das ist das Beste, was ihm je passiert ist, auch ich kann Ähnliches behaupten.

Er sagte mir unlängst, dass das aber so nicht weitergehen kann, denn im Grunde genommen fühlt er sich zwar gut mit mir zusammen, aber später hat er Gewissensbisse. Ich kann das nicht nachvollziehen, denn irgendwo muss er seinen Samen ja loswerden, bei seiner Gattin scheint das schließlich nicht der Fall zu sein. Deshalb bin ich auch nicht bereit, die Sache zu beenden. Er schlug mir vor, das Unternehmen zu verlassen um sich eine neue Stelle zu suchen, damit es leichter fällt, sich nicht mehr zu sehen. Ich denke aber gar nicht daran. Geschäftlich könnte ich schon längst auf ihn verzichten, er hilft dem Unternehmen nicht viel weiter, aber das will ich ja auf jeden Fall vermeiden. Wir hatten jetzt eine außerordentliche Betriebsversammlung wegen des guten Geschäftsjahres. Diese Betriebsversammlung war gestern mit anschließender großen Jahresabschlussfeier. Alle Mitarbeiter waren mit Familien da. Ich habe mich dann zur Familie meines Liebhabers gesellt und seiner Frau gesagt, dass ihr Mann großen Anteil am Unternehmenserfolg habe und er im nächsten Jahr auf einen großen Bonus am Jahresende hoffen kann. Ich wollte ja eigentlich nur, dass mir meine Liebschaft erhalten bleibt. Die Frau hatte so eine Freude und war unfassbar glücklich, sie hat ihren Mann umarmt und geküsst, er hat sich offensichtlich auch gefreut, möglicherweise nur zur Schau.

Da wurde mir schlagartig klar, dass ich etwas falsch gemacht habe. Jetzt frage ich mich immer wieder, wie das alles so kommen konnte und wie das weitergehen soll. Ich kann körperlich nicht auf ihn verzichten, muss es aber. Der Ehefrau habe ich aus Eigennutz etwas Dummes versprochen. Am Montag muss ich wieder ins Geschäft und habe keine Ahnung, wie ich aus der Sache rauskommen soll. Ich bin zur Lügnerin geworden, ganz schleichend und unbewusst, dabei war ich immer sehr aufrichtig.

Beichthaus.com Beichte #00040798 vom 21.12.2017 um 10:18:21 Uhr (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Hotel ohne Aufzug

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Boshaftigkeit Zorn Rache Arbeit

Ich (m/24) habe vor zwei Jahren in einem großen Hotel gearbeitet. Der Chef und sein Stellvertreter waren Choleriker, die jeden Mitarbeiter angeschrien haben, sobald auch nur ein Staubkorn auf dem Boden lag. Alles, was man gemacht hat, war falsch und wenn man eine Frage hatte, bekam man die genervte Antwort, dass man doch bitte andere Menschen mit seiner Inkompetenz belästigen sollte. Als der Chef mal wieder alle Mitarbeiter beschimpfte, wollte ich mich rächen, die Gelegenheit war perfekt, denn ich hatte bereits einen neuen Arbeitsplatz gefunden. Da das Hotel über viele Etagen verfügt, gibt es zwei große Aufzüge - die letzte Etage ist nicht für die Gäste gedacht, da dort nur verschiedene Lagerräume zu finden sind. An einem Tag ging ich bereits extra früh zur Arbeit und fuhr in die letzte Etage, ich stellte sicher, dass niemand von den Putzkräften in einem der Lagerräume war, dann drückte ich beide Knöpfe der Auszüge und als sich die Türen öffneten, blockierte ich beide Aufzüge, indem ich zwei große Kisten auf die Stelle legte, die dafür sorgt, dass die Türen geöffnet bleiben, wenn jemand auf oben genanntem Punkt steht. Ich ging über die Treppe zurück in die Empfangshalle und verschwand anschließend im Pausenraum.

Da gerade die Urlaubszeit begonnen hatte, ließen die Gäste nicht lange auf sich warten, es herrschte große Verwunderung, als die Menschen vergeblich auf die Aufzüge warteten. Auch die Gäste, die bereits in ihren Zimmern waren, bemerkten es und liefen daher verärgert die Treppe hinunter. Nach einer halben Stunde eskalierte die Situation, denn immer mehr Urlauber wollten einchecken, einige nahmen die Treppe, andere sahen es nicht ein und fingen an, sich lautstark zu beschweren und den Chef, der wegen dem Lärm in die Empfangshalle gekommen war, anzuschnauzen. In dieser Situation musste er natürlich höflich bleiben, schließlich waren es seine Gäste. Ich musste mein breites Grinsen verstecken, denn die Anzahl der Gäste stieg. Nach zwei weiteren Stunden war jemand auf die Idee gekommen, die Etagen zu kontrollieren, die Kisten wurden entfernt und die Aufzüge konnten wieder benutzt werden. Mittlerweile finde ich meine Aktion asozial, auch, wenn der Chef Ärger bekommen hat, habe ich den Gästen und den Mitarbeitern unnötige Probleme bereitet, das tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00040795 vom 20.12.2017 um 20:22:18 Uhr (5 Kommentare).

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