Schul-PC hacken

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Boshaftigkeit Vandalismus Schule

Vor einigen Jahren entdeckte ich eine reißerische Überschrift auf einem Computermagazin: "Windows-Kennwörter in Sekunden geknackt". Ich habe mir dieses Heft gekauft, den Tipp auf meinem PC getestet und siehe da: Es hat funktioniert. Mir kam sofort die Idee, das mit unserem neuen Schulnetzwerk zu testen. Dazu bin ich mit einem Freund in die Schulbibliothek gegangen, wo man in den Freistunden am PC arbeiten kann. Wir haben die benötigten Dateien kopiert und zu Hause die Passwörter geknackt. Allerdings gab es ein Problem: Wir hatten damit nur die lokalen Passwörter erbeutet. Das Passwort für den Server war ein anderes. Immerhin konnten wir damit die PCs von anderen Schülern und Lehrern herunterfahren und neue Programme installieren.

Da das Schulnetzwerk noch recht neu war und der Administrator unserer Schule sich oft an Schüler-PCs mit dem Server-Admin-Kennwort anmeldete, um Software zu installieren, kam mir die Idee, die Passwörter bei der Anmeldung zu speichern. Ich habe dazu ein Programm geschrieben, was sogar erstaunlich einfach war, da Microsoft einem fast schon den vollständigen Quelltext lieferte. Wer mehr darüber wissen möchte: msgina.dll. Die Passwörter wurden (sehr einfach) verschlüsselt und in einer Datei gespeichert, die so ähnlich hieß wie eine Systemdatei. Wir nahmen dann ab und zu auf den infizierten PCs die Passwörter mit nach Hause um sie dort zu entschlüsseln. Über Monate hatten wir so hunderte Schülerkennwörter erbeutet (die oftmals erschreckend einfach waren).

Irgendwie schafften wir es aber nicht, dass sich mal der Administrator an einem der „besonderen“ PCs anmeldet. Da wir Angst bekamen, dass es auffliegen könnte, haben wir irgendwann beschlossen, aufzuhören. Wir nahmen dann wann immer wir an einem der infizierten PCs waren die letzte Passwortdatei mit nach Hause und löschten anschließend das nette Programm. Doch dann, beim Inspizieren dieser letzten Passwortdateien, war wirklich das Server-Admin-Kennwort dabei! Unser Ziel war nun, auf dem Server, der Tag und Nacht läuft, ein Programm zu installieren, um ihn von zu Hause aus fernsteuern zu können. Denn das bedeutete auch, dass wir alle PCs von diesem aus steuern könnten! Das haben wir aber letztendlich doch nie wirklich umgesetzt, da es uns einfach zu riskant war.

Dafür haben wir aber etwas anderes gemacht: Als wir mal nachmittags sehr langweiligen Unterricht im Computerraum hatten, haben wir einen ungenutzten PC heimlich eingeschaltet. Auf diesem haben wir uns mit dem erbeuteten Kennwort eines Schülers angemeldet, damit keine Spuren auf uns zurückzuführen sind. Dann haben wir diesen PC von unserem PC aus ferngesteuert: Wir haben uns auf dem Server angemeldet und ihn so eingestellt, dass er in einer halben Stunde herunterfährt (nicht sofort, da zu auffällig). Der Unterricht war nämlich fast zu Ende. Wir gingen nach Hause und dachten schon darüber nach, was nun wohl so alles passieren würde.

Am nächsten Tag hatten wir in der ersten Stunde Mathe bei dem Lehrer, der auch Administrator des Schulnetzwerks ist. Schon am Anfang der Stunde kam eine Lehrerin herein die meinte, er solle mal schnell herkommen. Er war dann fast die ganze Stunde weg, und ständig kamen andere Leute herein, die fragten, wo denn der Administrator ist. Wir erfuhren dann, dass sich keiner mehr am Server anmelden konnte. Und bei lokaler Anmeldung gab es keinen Internetzugang. Am Ende der Stunde, als unser Lehrer wieder da war, fragten einige Schüler, was denn passiert sei. Der Lehrer sagte nur: „Etwas, was eigentlich niemals passieren dürfte.“ Er hat auch oft zu meinem Freund und mir geschaut, wahrscheinlich ahnte er was. Aber er hat uns nie drauf angesprochen.

Später am selben Tag hatten wir noch Englisch. Unsere Lehrerin meinte, sie sei ziemlich gereizt weil heute Morgen alles ziemlich blöd gelaufen ist: Einige ihrer Schüler sollten eine Klausur nachschreiben. Dazu hat sie sich die Klausur per E-Mail geschickt um sie dann in der Schule auszudrucken. Da ja aus mysteriösen Gründen der Server nicht mitspielte, mussten sie ihre Klausur dann noch später schreiben. Wir hatten eigentlich vor, mit der Zeit alle Spuren unserer Programme aus dem Schulnetzwerk zu entfernen, doch eines Tages wurden alle PCs durch neue Hardware ausgetauscht. Keine Ahnung wo diese PCs jetzt stehen, aber vielleicht leben unsere Programme ja immer noch.

Beichthaus.com Beichte #00029286 vom 19.08.2011 um 00:22:57 Uhr (16 Kommentare).

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Erdbeerkörbchen

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Trunksucht Dummheit Vandalismus Politik Freunde Bielefeld

Eines Abends im Sommer haben 4 Freunde und ich (m/17) zusammen gegrillt und getrunken. Als wir alle schon ziemlich betrunken waren, sind wir noch ein bisschen durch den Ort geschlendert. Bald sahen wir einen Verkaufsstand für Erdbeeren, der auch wie eine Erdbeere geformt war. Wir wurden neugierig und wollten wissen, ob er abgeschlossen war. Zu unserer Überraschung war er das nicht! Also haben wir ihn durchsucht, aber außer ein paar Holzkörbchen war dort nichts mehr zu finden. Aus Frust darüber, fingen wir an, die Körbe raus zu räumen und schmissen sie auf die bei Nacht wenig befahrene Straße und gingen wieder. Wir dachten, die Sache hätte sich jetzt erledigt, bis wir ein Polizeiauto sahen. Zwei von uns bekamen Panik, rannten los und sprangen in ein Gebüsch, die zwei anderen hauten auch ab. Ich hatte natürlich das Gleiche vor, aber weil ich ziemlich voll war, stolperte ich und die Bullen packten mich. Weil ich mich nicht ausweisen konnte, nahmen sie mich kurzerhand mit. Weil sie zunächst nichts von den Körben auf der Straße sagten, dachte ich noch, dass es halb so schlimm sei. Während der 10-minütigen Fahrt schlief ich ein. Mir war unglaublich übel. Als wir dann im Büro saßen und sie mich nach den Körben fragten, worauf ich jedoch nicht antworten konnte, merkte ich, wie mir das Grillfleisch langsam wieder hoch kam. Also stand ich mit den Worten "Ich muss mal kurz raus" auf und ging zur Tür. Die Herren in grün fanden das aber nicht so lustig. Einer packte mich und drückte meine Arme auf den Rücken. Dann konnte ich nicht mehr und reierte seinem Kollegen auf die Schuhe. Dann hat sich die Sache schnell erledigt, die haben meine nicht sehr begeisterten Eltern angerufen und mein Vater hat mich abgeholt. Das Verfahren wurde später eingestellt, weil die anderen 4 sich am nächsten Tag bei der Polizei gemeldet haben. Die Korb-Aktion tut mir Leid, dass ich den Bullen angekotzt habe, macht mich aber irgendwie stolz!

Beichthaus.com Beichte #00029278 vom 16.08.2011 um 16:32:33 Uhr in Bielefeld (17 Kommentare).

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Blumendekoration

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Ekel Dummheit Vandalismus Peinlichkeit Stadionstraße

Als Kind waren wir in den Ferien oft bei meiner Oma.
Eines Tages hatten meinen Freundinnen dort und ich eine tolle Idee,
und so begannen wir Hundekot eines Grünstreifens an eine Laterne zu schmieren.
Diese Idee kann man nur als Hirnfurz betrachten.
Es hat furchtbar Freude gemacht, weil ich eigentlich ein braves Kind war.
So einen Unfug zu machen und das tolle Gefühl dabei, war mir fremd.
Als Krönung pflückten wir Kirschblüten vom nahe gelegenen Baum und drapierten diese an der Scheiße, damit es nicht so stinkt, wohlgemerkt.
Der Kirschbaum gehörte unglücklicherweise zu einem Garten und die Besitzerin hat das dann mitbekommen und wir sind natürlich schnell weggerannt.
Wie der Zufall so will, trafen wir in dem Weg auf meine Oma, Mutter, Onkel, die vom Spaziergang kamen.
Na super, ich dann mit denen gemütlich Heim gelaufen, unschuldig getan, aber die andern Mädels wurden dann erwischt und mussten die nette Deko wegmachen.
Ich beichte, dass ich die beiden in der scheiß Situation allein gelassen habe!

Beichthaus.com Beichte #00029277 vom 16.08.2011 um 12:59:29 Uhr in Stadionstraße (47533 Kleve) (8 Kommentare).

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Neid auf den Türken

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Neid Gewalt Hass Vorurteile Nachbarn

Ich habe vor 4 Jahren eine nicht ganz so günstige Eigentumswohnung gekauft, in der ich mit meiner Frau und Tochter lebe.
Geld ist knapp, wir kommen immer so über die Runden, ein Auto ist gerade noch bezahlbar. Ich bin Vollverdiener, meine Frau arbeitet halbtags.
Zwar heißt es, das Geld nur die Nerven beruhigt, doch irgendwie wünscht man sich doch mehr.
Vor einem Jahr wurde die Nachbarswohnung ebenso neu verkauft, der neue Käufer war ein recht junger Türke.
Man bekommt in unserer Siedlung recht viel über die Nachbarn und deren finanzielle Situation mit. Bei den meisten läuft es ähnlich wie bei uns.
Nicht jedoch bei dem neuen Käufer. Schon den ersten Monat ist mir aufgefallen, dass der neue Audi A3 eigentlich immer auf dem Parkplatz steht.
Meine Frau meinte, das Sie den jungen Herrn eigentlich selten bis nie außer Haus gehen sieht.
Freundlich wie ich bin, suchte ich nach kurzer Zeit das Gespräch mit den Jungen Herrn, keiner kannte ihn schließlich so richtig.
Er war sichtlich unfreundlich und zeigte kein Interesse an unserer Konversation.
Ebenso sprach er schlechtes Deutsch, meinte er ist noch nicht so lang in unserem Land, und Job hätte er auch keinen.
Ich konnte natürlich einen sehr guten Einblick in die Wohnung erhaschen, an Geld mangelt es dem Typen nicht.
Ab diesem Moment fing ich dann richtig zu grübeln an, weil ich doch etwas neidisch wurde. Ich arbeite wie ein Tier, und der Typ ist arbeitslos
und lebt in Saus und Braus. Kann man nichts machen, dachte ich mir.
3 Monate später passierte etwas Unglaubliches: Ich kam nach einem 12 Stunden Arbeitstag nach Hause, parke meinen Wagen ein.
In dem Moment steigt der Junge Herr in einen neuen Audi Q7, lächelt mich an und fragte ob mir sein neues Auto gefallen würde!
Jeder der rechnen kann, weiß, das man sich so einen Lebensstil nicht ohne Arbeit leisten kann.
Also kontaktierte ich einige Stellen (Polizei, Sozialamt, Einwanderungsbehörde etc.) und schilderte diesen Fall. Da mit dem Typen irgendwas faul
war, dachte ich mir, das irgendjemand Interesse darin hätte, den Typen aus dem Verkehr zu ziehen oder mal nachzuforschen.
Ich war erstaunt, es schien keinen wirklich zu kümmern. Meine Wut auf diesen Bastard wurde immer größer.
Was ich dann tat, fällt mir auch heute noch schwer zu glauben. Ich provozierte einen Streit mit dem Herrn, um halb 11 am Abend noch laut Film gucken, geht nicht!
Nachdem ich mich vor seiner Haustür richtig über den Lärm auskotzte, fing ich auch an, lautstark seinen Lebensstil in Frage zu stellen.
Ich beschimpfte ihn als Drogendealer und Sozialschmarotzer. Er reagierte wie erwartet, und wurde wütend! Durch den Lärm wurden einige Mitbewohner munter,
und konnten den Streit somit beobachten. Er mahnte mich öfters, aufzuhören, weil er mir ansonsten gleich die Fresse poliert.
Ich dachte nicht daran, und fuhr das selbe Programm mit ihn weiter. Er zog auf, verpasste mir ein "paar" auf die 12, die ich heute noch spüre.
Obwohl der Schmerz unbeschreiblich war und ich eigentlich nur noch blutend in der Ecke saß, war ich noch voll da.
Rettung und Polizei wurde von den Nachbarn alarmiert, 2 davon kamen zu Hilfe und sorgten dafür, dass der Typ nicht flüchtete.
Ich wurde eingeliefert und verbrachte eine Woche im Krankenhaus. Der Typ hat die Wohnung geräumt. Seitdem geht es mir wieder besser.

Beichthaus.com Beichte #00029276 vom 17.08.2011 um 13:03:07 Uhr (67 Kommentare).

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Aus alt mach neu

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Betrug Habgier Lügen Geiz Auto & Co.

Ich muss etwas Schlimmes beichten. Vor einigen Jahren fuhr ich einen Toyota. Dieser war schon über 10 Jahre alt und hatte auch schon einige Macken. Damals wünschte ich mir schon lange ein neues Auto, weil der Toyota mich fast in den Wahnsinn getrieben hat. Mir fehlte aber das nötige Kleingeld dafür. Dann eines schönen Tages kam mir eine geniale Idee. Ich stieg nachts in das Auto und fuhr sehr weit aus meiner Stadt raus und parkte das Auto in irgendeiner Tiefgarage. Mein Kumpel begleitete mich dabei und wir fuhren mit seinem Auto zurück. Im Morgengrauen rief ich dann die Polizei an und meldete, dass mein Fahrzeug über Nacht gestohlen worden wäre. Sofort kamen einige Beamten in mein Haus und stellten mir viele Fragen über das Aussehen des Fahrzeuges, mögliche Verdächtige etc. Ich verdächtigte natürlich niemanden und daraufhin startete eine mehrere Tage andauernde Suchaktion nach meinem Toyota. Schließlich wurde er aber nicht gefunden, wofür ich ja auch gut gesorgt hatte. Also bekam ich ein Ersatzfahrzeug, da das alte Auto versichert war. Es war ein brandneuer Toyota, den ich sofort in mein Herz geschlossen hatte. Heute besitze ich ihn immer noch und im Nachhinein tut es mir doch sehr Leid. Gelohnt hat es sich auf jeden Fall. Trotzdem bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00029270 vom 15.08.2011 um 16:55:52 Uhr (27 Kommentare).

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