Leben mit der Angst

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Feigheit Verzweiflung Neurosen Studentenleben

Ich (m/26) habe ein ernstes Problem. Ich bin jetzt seit sieben Jahren Student, mittlerweile im dritten Studiengang. Einen Abschluss habe ich bisher nicht. Ich lebe zum Teil auf Kosten meiner Eltern, zum Teil durch einen Nebenjob. Der Grund, warum ich nicht weiterkomme? Ich leide seit Jahren an sozialer Phobie - bereits durch einen Hausarzt und vor Kurzem auch durch eine Therapeutin erneut bestätigt. Ich habe permanent Angst, mit Kommilitonen in Kontakt zu treten. Ich bekomme teilweise Panikattacken, Schweißausbrüche und Herzrasen, wenn ich nur einen Seminarraum betrete. Dass ich mir dadurch mein Leben - sowohl ausbildungstechnisch als auch privat - zerstöre, ist offensichtlich. Ich habe mich immer wieder dazu gezwungen, in Vorlesungen zu gehen und Kommilitonen zu begegnen. Die Angst bleibt und fesselt mich. Ab und zu lindert Marihuana meine Angst, aber natürlich auch nicht auf Dauer. Eine richtige Therapie bezahlt meine Krankenversicherung (privat) leider nicht. Ein Wechsel in eine Gesetzliche ist nicht möglich, solange ich Student bin. Meine Eltern haben mehr und mehr die Hoffnung in mich verloren. Ich würde so gern ein völlig normales Leben ohne Angst führen. Studieren, lachen, leben, arbeiten. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich beichte, dass ich unfähig bin, ohne Angst zu leben.

Beichthaus.com Beichte #00033042 vom 12.04.2014 um 13:47:33 Uhr (19 Kommentare).

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Die Rache des Lehrlings

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Diebstahl Hass Rache Arbeit

Ich (m/27) habe 2006 meine Ausbildung als Maurer beendet. Im letzten Lehrjahr habe ich, aus Frust und Hass meinem Chef gegenüber, Werkzeug und andere Materialien mitgehen lassen. Zur Erklärung muss man sagen, dass der Sohn des besagten Chefs auch eine Lehre bei ihm […]
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Beichthaus.com Beichte #00033041 vom 12.04.2014 um 02:42:38 Uhr (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Qualifikation per Händedruck

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Falschheit Vorurteile Arbeit Halberstadt

Ich arbeite in meiner Firma im Personalwesen und führe in den technischen Berufen die Einstellungsgespräche durch. Und zwar fast ausschließlich bei Männern. Zuerst prüfe ich, ob der Bewerber die erforderliche Ausbildung und entsprechende Qualifikationen besitzt. Jedoch entscheide ich schlussendlich doch nur nach der Stärke des Händedrucks. Wenn einer mir nur die Hand hinhält, ohne meine Hand auch nur ansatzweise zu drücken, ist er sofort unten durch - egal wie gut er qualifiziert ist. Ich weiß nicht, wieso, aber ich finde, zu einem "normalen" Mann gehört ein anständiger Händedruck. Alles andere kann ich nicht ernst nehmen. Nicht, dass man die Hand des Gegenübers zerdrücken muss, aber ein kurzer kräftiger Druck muss einfach zu spüren sein. Wenn dem so ist, dann hat der Bewerber eigentlich schon meine Sympathien gewonnen. Außer natürlich, er benimmt sich dann wie ein Arsch. Aber wenn der anständige Händedruck da war, ist er eigentlich schon fast eingestellt. Wenn er dann doch nichts taugt, dann ist er ja in der Probezeit schnell wieder weg. Mein Chef würde mir die Hölle heißmachen, wenn er das wüsste.

Beichthaus.com Beichte #00033040 vom 11.04.2014 um 15:36:44 Uhr in Halberstadt (23 Kommentare).

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Toilettengang in der Öffentlichkeit

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Peinlichkeit Eitelkeit Intim Arbeit

An meinem Arbeitsplatz gibt es diese typischen Toilettenkabinen, die nur durch dünne Wände abgetrennt sind, die oben und unten nicht einmal ganz abschließen. Da ich morgens immer ziemlich früh zur Arbeit gehe, muss ich meistens erst dann, wenn ich schon dort bin, […]
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Beichthaus.com Beichte #00033039 vom 11.04.2014 um 15:12:20 Uhr (21 Kommentare).

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Hinterhältige Mobbing-Attacken

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Hass Vorurteile Aggression Gesellschaft Schule

Ich (m/22) lebe seit vierzehn Jahren in Deutschland, damals sind meine Eltern aus Weißrussland hier hergekommen. Wir haben nie von der Sozialhilfe gelebt und ich habe eine abgeschlossene Lehre und einen Realschulabschluss, dabei möchte ich darauf hinweisen, dass ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00033038 vom 11.04.2014 um 11:33:04 Uhr (30 Kommentare).

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