Dreckige Fensterscheiben

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Faulheit Trägheit Unreinlichkeit

Ich beichte, dass meine Fensterscheiben so unglaublich verdreckt sind, dass heute Morgen die Verwaltung anrief. Die Dame meinte, dass meine Fenster eine Schande für die Außenfassade seien. Außerdem drohte sie mir damit, dass wenn ich meine Fenster nicht umgehend putze, sie jemanden anstellt, der das erledigt, und zwar auf meine Kosten. Ich muss zugeben, die Fenster sehen wirklich schlimm aus. Sonst bin ich eigentlich sehr reinlich, aber Fenster putzen ist echte Knochenarbeit. Ich beichte außerdem, dass ich keinen Finger rühren werde, soll die Tussi doch jemanden einstellen. Das schafft Arbeitsplätze und die paar Euro sind es mir wert.

Beichthaus.com Beichte #00033032 vom 10.04.2014 um 19:39:58 Uhr (11 Kommentare).

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Netzwerk aus Gefälligkeiten

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Selbstsucht Morallosigkeit Falschheit Hochmut

Ich (m/19) bin in der Schule sehr beliebt, obwohl ich Menschen hasse. Es gibt nur wenige, an denen mir etwas liegt. Die meisten sind mir jedoch vollkommen egal. Mein Talent ist einfach, dass ich anhand von Mimik, Körpersprache und Sprechweise mein Gegenüber sehr gut einschätzen kann. Das war einfach schon immer so, wurde mir aber erst später bewusst. Dadurch finden mich Leute oft sehr sympathisch, da ich mit ihnen auf einer Wellenlänge zu sein scheine. Und ein kurzer Blick in die Tageszeitung gibt mir häufig genug Grundinformationen, um überall mitreden zu können. Dieses Talent nutze ich immer wieder aus - ich zerstöre gezielt Beziehungen, indem ich andere Menschen beeinflusse, wiederum andere zu beeinflussen. So fällt der Verdacht nie auf mich, auch wenn ich schließlich immer davon profitiere und zum Beispiel mit der nun beziehungslosen Frau zusammenkomme


Außerdem nutze ich mein Umfeld immer wieder aus. Viele Menschen denken, ich würde sie als Freunde sehen, dabei lasse ich sie einfach nur andauernd für mich bezahlen. Den wenigsten ist das bisher aufgefallen, und falls es doch mal einer irgendwann gemerkt hat, habe ich mich schnell in einer Weise revanchiert, die einfach billig ist. So hatte ich einen Bekannten, der ein kleines Restaurant besaß. Alle paar Wochen erschien ich dort und bekam Essen und Trinken zum reinen Einkaufspreis, wenn nicht sogar komplett kostenlos. Einen anderen Kollegen, der mir bereits zahlreiche andere Tätigkeiten ausgegeben hat, habe ich einfach mal mitgenommen und konnte so auch ihn billig durchfüttern. Da ich hinten am Tresen den üblichen Minimalpreis zahlte, ist es ihm am Tisch auch nicht aufgefallen. Den Restaurantbesitzer habe ich dann woanders zu einer Party mitgenommen, von der ich wusste, dass dort einige echt scharfe Bräute wieder total besoffen sein würden. Er hatte jedenfalls seinen Spaß und ich wieder ordentlich Punkte bei ihm gesammelt. Mit der Zeit habe ich mir so ein Netzwerk aus Gefälligkeiten zugelegt, ich habe so allein in den letzten drei Monaten über 1800 Euro sparen können. Das ist für einen Schüler, der kurz vorm Abitur steht, echt nicht wenig. Ich vermute, ich werde noch mein gesamtes Leben so verbringen. Oder ich werde Politiker und lasse auch dort andere alles tun. Wer weiß, vielleicht bin ich ja bald euer aller Präsident.

Beichthaus.com Beichte #00033031 vom 10.04.2014 um 16:36:54 Uhr (16 Kommentare).

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Zombie unterm Bett

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Feigheit Verzweiflung Peinlichkeit Last Night

Zombie unterm Bett
Ich bin ein gestandener Mann von fast dreißig Jahren, habe einen Job, Geld und eine tolle Wohnung und bin, soweit ich das beurteilen kann, auch geistig erwachsen. Aber jedes Mal, wenn ich abends ins Bett gehe, schaue ich vorher drunter, ob dort nicht ein bestimmtes Monster liegt. Angefangen hat das, als ich zehn Jahre alt war und das erste Mal bei einem Kumpel Resident Evil gespielt habe. Da gibt es am Anfang so eine Szene mit einem Zombie, der sich umdreht, einen grimmig ansieht und einem dann ans Leder will - das hat mich derart traumatisiert, dass ich nicht schlafen kann, wenn ich nicht vorher geschaut habe, ob der Knilch bei mir unter dem Bett liegt. Als ich Freundinnen hatte, die bei mir übernachtet haben, habe ich das komischerweise nie gemacht. Allerdings habe ich auch immer den Liegeplatz gewählt, der den kürzesten Fluchtweg Richtung Tür hatte. Ich beichte hiermit also, dass ich eine völlig unbegründete Angst vor einer Videospielfigur habe und dazu noch meine Lebensabschnittsgefährtin im Falle eines Zombieangriffs im Stich lassen würde, um meine eigene Haut zu retten.

Beichthaus.com Beichte #00033030 vom 10.04.2014 um 14:34:48 Uhr (17 Kommentare).

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Der Flirt meiner Verlobten

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Eifersucht Misstrauen Fremdgehen Partnerschaft München

Ich bin seit über zwei Jahren mit meiner Freundin zusammen und seit Kurzem sind wir verlobt. Ich liebe sie über alles und eigentlich läuft unsere Beziehung bestens. Allerdings gibt es da eine Sache, die mich stört: Als wir, zu Beginn unserer Beziehung, auf einer Party waren, kam sie mit einem Mann ins Gespräch - eigentlich ging es darum, ihre beste Freundin mit seinem Begleiter zu verkuppeln. Meine Freundin ist sehr attraktiv und natürlich hat er sie erst einmal total angebaggert. Sie hat ihm aber auch direkt gesagt, dass sie einen Freund hat und er hat das scheinbar akzeptiert. Allerdings schreiben die beiden seitdem hin und wieder. Er klagt ihr oft sein Leid wegen seines unglücklichen Single-Daseins und heult sich bei ihr aus. Wir hatten wegen ihrer Gespräche mit dem Typen sogar mal einen heftigen Streit und ich habe ihr erklärt, dass es mich schon sehr verletzt, dass sie mit ihm noch immer Kontakt hat. Für mich ist nämlich ganz klar, dass er noch immer was von ihr will und seine Chance, sollte er denn je eine bekommen, nicht ungenutzt lassen würde. Meine Freundin hat mir glaubhaft versichert, dass sie nichts von ihm will und sich einfach nur gut mit ihm verstehen würde. Man muss vielleicht noch erwähnen, dass meine Freundin auch viele männliche Freunde hat - die meisten davon kenne ich selbst sehr gut und verspüre auch keinerlei Eifersucht, wenn sie sich mal mit einem von ihnen auf einen Kaffee trifft. Ich habe ja selbst auch weibliche Freunde und meine Freundin würde mir deswegen nie eine Szene machen.


Allerdings hat sie vor ein paar Monaten vergessen, sich aus ihrem Profil bei einem sozialen Netzwerk auszuloggen. Ich war alleine und das Chat-Fenster mit besagtem Typen war noch geöffnet. Ich konnte nicht anders, als die Konversation zu lesen, auch wenn ich so etwas vorher noch nie gemacht habe. Das meiste des Gespräches war harmlos, auch wenn er sich darin immer wieder mal erkundigt hat, wie es denn mit mir läuft. Hin und wieder kamen auch Komplimente von ihm, was für eine tolle Frau sie doch sei, dass er sich auch eine wie sie wünsche, im nächsten Leben wäre er dann ihr Traummann, etc. Meine Freundin ist darauf allerdings nie eingegangen. Allerdings hat sie mir in unserem Streit auch erzählt, er hätte sie nach dem ersten Treffen auf der Party nie wieder angebaggert und dass sie ansonsten, aus Respekt vor mir, den Kontakt abbrechen würde, was ja dem Gesprächsverlauf nach nicht die ganze Wahrheit ist. Ich wurde bisher in jeder Beziehung, die ich hatte, von meiner jeweiligen Freundin belogen und betrogen, vielleicht rührt daher mein Misstrauen, vielleicht ist es auch einfach nur die Angst, diese tolle Frau zu verlieren.


Am liebsten würde ich sie darauf ansprechen, dass er sie trotzdem immer wieder mal anflirtet und sie bitten, den Kontakt mit ihm abzubrechen, denn es treibt mich in den Wahnsinn. Dann müsste ich aber auch zugeben, dass ich in ihrem Profil herumgeschnüffelt habe und ich weiß, dass sie das sehr verletzen würde. Ich selbst habe mich auch sehr dafür geschämt und es seitdem nie wieder getan. Neulich lag ihr Handy allerdings wieder mal herum und ich konnte sehen, dass sie wieder mit ihm schreibt. Ich beichte, dass ich seitdem mit dem Gedanken spiele, mir diese Konversation noch mal anzusehen, um zu wissen, in welche Richtung sich ihre Gespräche wohl entwickelt haben. Ich kann nicht aufhören, daran zu denken, auch wenn ich wirklich versuche, es zu vergessen und ihr in dieser Angelegenheit einfach zu vertrauen.

Beichthaus.com Beichte #00033029 vom 10.04.2014 um 11:22:52 Uhr in 80636 München (Birkerstraße) (20 Kommentare).

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Liebe außerhalb der Ehe

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Begehrlichkeit Fremdgehen Ehebruch

Ich (m/40) habe vor ungefähr einem Jahr eine Frau in einem Chat kennengelernt. Da ich verheiratet bin, ging es mir nur um "just for fun". Also nur etwas schreiben - mehr nicht. Dann fanden wir uns jedoch sehr sympathisch und trafen uns auch, um ein bisschen zu quatschen und etwas zu trinken. Nur damit wir uns dann nach ungefähr einem Jahr ineinander verliebten. Sie ist zwar Single, aber ich bin ja noch verheiratet. Allerdings liebe ich sie wirklich sehr, während meine Ehe nur noch Routine ist. Natürlich hätte ich nie gedacht, dass mir so etwas passieren könnte. Inzwischen sehen wir uns mehrmals in der Woche, obwohl sie über 100 Kilometer weit weg wohnt. Ich würde wirklich gerne mein Leben mit ihr teilen. Aber da ist ja immer noch meine Ehe.

Beichthaus.com Beichte #00033028 vom 10.04.2014 um 06:58:45 Uhr (11 Kommentare).

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