MMORPG hätte mich fast das Leben gekostet

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Sucht Waghalsigkeit Gesundheit Games Verl

MMORPG hätte mich fast das Leben gekostet
Ich möchte gerne beichten, dass mich ein gewisses MMORPG damals fast mein Leben gekostet hat. Wer hätte gedacht, dass man wirklich so süchtig werden kann. Ich war es. Ihr fragt euch jetzt sicher, wie man bei einem Online Spiel sterben kann. Naja, das ist möglich - unter gewissen Voraussetzungen. Damals kam ein Add-on raus, für das ich mir dann freigenommen habe. Eine Woche. Ich hatte geplant, die Woche durchzuzocken. Doch in meinem Spielwahn habe ich irgendwann weder getrunken noch gegessen. Ich habe wirklich vergessen zu essen und zu trinken. Das klingt unmöglich, aber es geht. Wenn man allein lebt, dann sagt dir ja niemand außer Dein Körper "iss doch mal was" oder "trink mal". Somit ist dein Körper der Einzige, der dir diese Dinge sagen kann. Wenn du aber extrem in etwas vertieft bist, werden diese Signale ignoriert. Nach drei Tagen hatte ich endlich Level 70 (maximales Level damals) erreicht. Das war extrem schnell.

Nun stand ich seit der letzten Pinkelpause, die glaube ich zu dem Zeitpunkt lange Zeit zurückging zum ersten Mal entlastet vom Spielen auf. Nach nicht mal drei Sekunden wurde mir schwarz vor Augen. Ich wachte in meiner Wohnung wieder auf, mein Kumpel war da, er hatte auch einen Zweitschlüssel. Er gab mir was zu trinken und was zu essen und danach ging es mir auch wieder ganz gut. Doch jetzt kommt der Hammer: Er ist nur vorbeigekommen, weil er sich gewundert hat, dass ich in dem Online-Rollenspiel AFK war und nicht geantwortet habe.

Beichthaus.com Beichte #00028300 vom 16.11.2010 um 11:21:19 Uhr in Verl (56 Kommentare).

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Fremdgepoppt mit Folgen

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Fremdgehen Wollust Trunksucht Drogen Ex Augsburg

Ich (32) hatte mit 20 eine ganz süße Freundin (damals 18). Sie war noch Jungfrau. Nach etwa 8 Wochen Beziehung war sie bereit, mit mir zu schlafen. Es war wunderschön, und ich brachte sie auch bei ihrem ersten Mal mehrmals zum Orgasmus, wir hatten insgesamt mehr […]
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Beichthaus.com Beichte #00028285 vom 09.11.2010 um 05:32:30 Uhr in Augsburg (43 Kommentare).

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“Beichte

Rockstar

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Peinlichkeit Dummheit Feigheit Nachbarn Musik Mönchengladbach

Rockstar
Ich bin ein nachtaktiver Mensch, das liegt auch daran, dass ich in Wechselschicht arbeite und so oft Nachts die besten Stimmungen habe und kreativ bin. Ich spiele seit zwei Jahren E-Gitarre und habe mir extra, um in der Nacht spielen zu können, einen teuren, riesengroßen Gitarrenverstärker mit Kopfhöreranschluss geholt. Oft habe ich dann einen wahnsinnigen Spielrausch und spiele eine Stunde vor mir hin und vergesse die Welt dabei, weil man sich halt so gut dabei fühlt.
Vor einem halben Jahr war ich wieder so weit und rockte in der tiefsten Nacht in meiner Wohnung mit den Kopfhörern ab. Der Sound war zwar irgendwie anders als sonst, aber ich war so in meinem Element, dass mich das nicht störte. Ich wunderte mich erst, als durch meine halb offenen Jalousien Blaulicht schienen. Ich war neugierig und legte meine Kopfhörer ab und erschrak mich sofort über den Krach. Ich hatte beim Spielen den Kopfhörer aus der Buchse gezogen und so schaltete mein Verstärker automatisch auf Boxenbetrieb um, und der Amp war fast voll aufgedreht und hatte Konzertlautstärke. Ich hörte also die ganze Zeit während des Spieles nicht den Sound der nun toten Kopfhörer sondern den Sound der Boxen und diese waren so laut, dass ich den Unterschied nicht bemerkte.

Mir war das so peinlich, dass ich mich nicht traute der Polizei die Tür zu öffnen. Die verschwanden aber auch von alleine, nachdem sie merkten, dass ich aufgehört hatte. Ich weiß nicht wie lange ich meine Nachbarn mit meinem anfängerhaften, lauten und unsauberen Gitarrenspiel belästigt habe. Ich habe mich bei keinem meiner Nachbarn entschuldigt und seitdem tue ich mich mit dem Gitarrenspiel schwer.

Beichthaus.com Beichte #00028261 vom 02.11.2010 um 20:06:05 Uhr in Mönchengladbach (Pescher Straße) (29 Kommentare).

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Jackass 3D

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Dummheit Peinlichkeit Medien Nürnberg

Ich (m/24) war vor kurzem mit einem Kumpel (m/23) im Kino gewesen, wir wollten den Film Jackass 3D anschauen. Nach langer Suche fanden wir das ziemlich große Kino in Nürnberg endlich, wo wir das erste mal waren, der Film hatte bereits vor 10 Minuten begonnen. Schnell holten wir an der Kasse die Karten und die 3D Brillen und machten uns auf den Weg den Kinosaal zu suchen. Ich fragte meinen Kumpel, der die Karten hatte, in welchem Kino der Film laufen würde, er antwortete Kino 16.

Als wir im Kino 16 ankamen lief zum Glück noch Werbung, ein paar Mädels starrten uns ziemlich an, was uns aber nicht weiter kümmerte. Also entspannten wir uns erst mal und öffneten ein rein geschmuggeltes Bier und setzten ganz cool die 3D Brillen auf. Die Zeit verging, die Werbung dauerte schon ewig, eine halbe Stunde, dann ging endlich der Film los, aber komischerweise war eine Frau mittleren Alters zu sehen die gerade in ein Haus rum lief, keine Spur von Johnny Knoxville und Co., keine obszöne Szenen.
Wir schauten uns um und merkten das wir die einzigen Deppen waren die eine 3D Brille aufhatten! Jetzt machte alles einen Sinn! Wir waren im falschen FILM! Anstatt Jackass 3D sind wir in eine Liebes-Schnulze gelandet, kein Wunder das die Mädels uns anstarrten, die dachten bestimmt wir wären ein Schwules-Paar gewesen.


Wir zogen schnell die 3D Brillen aus, packten die Getränke wieder ein und liefen raus, als ich zum Schluss noch laut zu meinen Kumpel sagte: na toll, und ich dachte dies wäre Jackass, brüllte der halbe Kinosaal vor lachen. Ich schaute mir die Kinokarten an und stellte fest, das die Zahl 16 die Reihe ist, nicht das Kino, mein Kumpel verwechselte dies, er liest eigentlich nie etwas richtig durch. So fragten wir nochmal am Kinopersonal nach und gingen endlich in den richtigen Kinoraum, der einzige wo 3D ausgestrahlt wird, Jackass lief schon eine halbe Stunde, hier merkten wir sofort das wir richtig sind, nachdem wir ein paar Kotzgeräusche hörten und alle eine 3D Brille auf hatten.

Beichthaus.com Beichte #00028260 vom 02.11.2010 um 14:58:25 Uhr in Nürnberg (28 Kommentare).

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Alkohol am Steuer

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Trunksucht Lügen Auto & Co. Polizei

Ich (m/23) habe letztes Jahr, also 2009, mal wieder mit meinen Bandkollegen einen Abend lang im Proberaum abgehangen und wir haben dabei natürlich auch ein paar Bierchen getrunken. Als es dann schon kurz nach Mitternacht war, entschieden wir uns heim zu gehen. Da ich mit dem Auto da war und nur zwei Kilometer bis nach Hause hatte, entschied ich mich dazu die kurze Strecke doch noch selbst zu fahren. Das waren sowieso fast alles nur 30er-Zonen und an die Geschwindigkeit habe ich mich dann auch gehalten. Ab dem Kreisel bzw. auf der Zielgeraden entschied ich mich dann für 70 km/h um dann in der anschließenden 30er-Zone einfach auszurollen. Gleichzeitig bemerkte ich aber auch ab dem Kreisel ein Auto, das in die selbe Richtung wollte wie ich. Ich habe es für ein normales Auto gehalten. Als ich dann allerdings vor meinem Haus parkte und das Auto hinter mir ebenfalls an die Seite fuhr, wurde ich etwas stutzig. Ich stieg gemütlich aus und schloss das Auto ab. Und dann war mein Verfolger doch tatsächlich ein Polizeibus mit zwei Polizisten. Die wollten dann wissen, ob ich denn etwas getrunken hätte, weil ich so rasant ab dem Kreisel gefahren bin. Ich habe das mit dem Alkohol dann verneint, aber zugegeben, dass ich etwas flott unterwegs war. Nachdem sie dann noch festgestellt hatten, dass ich an Ort und Stelle wohne, haben sie mir noch eine gute Nacht gewünscht und sind wieder abgezogen. Hat mich echt gewundert. Im Nachhinein frage ich mich, was sie getan hätten, wenn ich die Frage mit dem Alkohol bejaht hätte. Immerhin war ich schon nicht mehr im Auto und schon zu Hause als sie mich angesprochen haben. Vorher haben sie kein Zeichen gegeben, dass ich zur Seite ranfahren soll oder ähnliches. Daher besteht meine Beichte eigentlich auch nur darin, dass ich hinsichtlich des Alkoholkonsums gelogen habe, obwohl ich damit sicherlich nicht mehr hätte fahren dürfen.

Beichthaus.com Beichte #00028247 vom 28.10.2010 um 15:38:05 Uhr (23 Kommentare).

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