Der Traum vom Leben auf dem Bauernhof

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Vandalismus Tiere Bochum

Ich wohne seit vielen Jahren auf einem Bauernhof zur Miete, auf dem ich auch Pferde halte. Seit Jahren schmeisse ich dem Bauern für die Wohnung und den Stall eine ganze Menge Geld in den Rachen, nur um den Traum Leben zu können, bei meinen Tieren zu sein. Nun ist es schon seit circa 4 Jahren so, das der Bauer einfach alles verfallen lässt, was mit den Pferden zu tun hat,während er für sich und seine Familie alles Tip Top und luxuriös ausbaut.Mittlerweile verfallen die Zäune und der Reitplatz ist total zugewuchert, während Monsieur die 6. Terrasse aus dem Material, das für die Zäune gedacht war zusammengezimmert. Es ist einfach ätzend.

Gestern ist mir eines meiner Pferde durch ein von ihm offen gelassenes Tor abgehauen und erstmal ein paar mal durch seinen schönen Top gestalteten Garten geackert. Es war herrlich mit anzusehen wie sie über den englischen Rasen bockte und überall die Grasnarbe rumflog, zu allem Überfluss ist sie dann noch über diverse Beete gesprungen und hat dabei wirklich einiges zerstört. Ich beichte, das es mich richtig glücklich gemacht hat, meinem wunderschönen Pferd zuzuschauen, wie sie den Garten von dem faulen Sack zerstört hat, von mir aus hätte sie es alles umgraben dürfen.

Beichthaus.com Beichte #00041229 vom 30.04.2018 um 13:38:48 Uhr in Bochum (22 Kommentare).

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Das rote Ferrari-Cabrio vom Chef

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Ignoranz Neid Chef München

Ich (w/26) arbeite in einer Steuerkanzlei im Büro. Alle 14 Tage kommt so ein schmieriger Typ zu Besprechung seiner Geschäfte in unsere Kanzlei. Meistens dauert die Besprechung 30-45 Minuten. Ein widerlicher Typ, Goldkettchen behangen und ein Schmierlappen. Hinter dem Büro ist der Parkplatz, den ich gut einsehen kann. Und da kam er wieder, im Ferrari-Cabrio in rot. Das Auto ist klasse, der Typ passt da aber fast nicht rein. Es war gut bewölkt, aber sehr warm. Er fuhr offen an und ließ das Dach offen. Dann kam er ins Büro, unsympathisch wie immer. Seine Ansage: "Schätzchen, irgendwann darfst mal mitfahren."

Er verschwand im Hinterzimmer bei meinem Chef. Es hat keine 10 Minuten gedauert und aus heiterem Himmel kam ein gewaltiger Wolkenbruch. Bei meinem Chef waren die Fenster zu und die Vorhänge waren auch zu, wegen der Klimaanlage im Büro. Also haben die nichts mitbekommen. Dem Platzregen habe ich so 10 Minuten zugesehen, da flossen viele Liter in das Cabrio. Langsam ging ich den Flur entlang und habe Bescheid gesagt, ich wollte ja noch die Panik erleben. Der Schmierlappen sprang aus dem Sessel und ist zu seinem Sportwagen gerannt. Sein Fluchen und Jammern hat man bis ins Büro gehört. Ich beichte, dass ich Schadenfroh und hinterhältig bin. Ich würde es aber wieder so machen.

Beichthaus.com Beichte #00041202 vom 20.04.2018 um 19:05:54 Uhr in München (17 Kommentare).

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Das etwas andere Sauberkeitsempfinden

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Eitelkeit Aggression Familie

Ich (w/25) habe gerade die Exfreundin meines Bruders zu Besuch. Die beiden sind seit Jahren getrennt, ich bin aber immer mit ihr in Kontakt geblieben. Sie ist zwischenzeitlich umgezogen und jetzt aus beruflichen Gründen für 4 Tage in der Stadt. Da sie sich die Hotelkosten sparen wollte, hat sie mich gefragt, ob sie für die Zeit bei mir unterkommen kann, was ich auch für eine gute Idee hielt, da sie wirklich eine gute Freundin ist. Wir mussten beide arbeiten und haben uns somit nur morgens und abends gesehen, aber das hat mir schon gereicht. Ich muss dazu sagen, ich mag Ordnung und lege sehr viel Wert auf Sauberkeit, allerdings nicht zwanghaft, ich kann auch mal was liegen lassen. Jetzt ist es aber so, dass die Dame sich hier so einiges erlaubt hat, was ich niemals machen würde, wenn ich bei jemandem zu Gast wäre. Ich habe die Wohnung geputzt, bevor sie hergekommen ist, damit sie sich auch wohl fühlt, das hätte ich mir allerdings sparen können, da sie die größte Drecksau ist, die man sich vorstellen kann.

Als sie ankam ging sie direkt mit ihren regennassen Schuhen ins Schlafzimmer durch, um ihren Riesenkoffer abzuladen, beim Abschminken hat sie mein gesamtes Bad eingesaut. Mir ist immer noch nicht klar, wie sie das überhaupt geschafft hat. Wenn ich mich abschminke, sieht das Bad danach aus wie vorher. Beim Zähneputzen hat sie den Spiegel auch vollgesaut. Sie isst auf dem Sofa und krümelt dabei alles voll, sieht es als selbstverständlich an, dass ich ihr hinterher räume, tut wirklich keinen Handschlag. Versteht mich nicht falsch, sie ist mein Gast und soll sich wohl fühlen, aber man kann meines Erachtens zumindest Hilfe anbieten, wenn man sieht, dass der andere nach einem 12-Stunden-Tag abwäscht und aufräumt.

Am ersten Morgen habe ich erstmal ihre halbe Haarpracht aus meiner Dusche fischen müssen, damit ich dann auch duschen konnte. Sie hat ein anderes Sauberkeitsempfinden als ich, ich habe schon damals, als sie mit meinem Bruder zusammen wohnte, ihre Wohnung immer als recht dreckig wahrgenommen, aber wenn man irgendwo zu Gast ist, bemüht man sich doch, möglichst wenig zusätzlichen Aufwand zu erzeugen, mache ich jedenfalls so. Ich musste heute morgen um 5 aufstehen und sie hat mir bis 1 ein Schnitzel ans Ohr gelabert, dass ihr Freund, mit dem sie seit Kurzem zusammen wohnt, so unordentlich und faul im Haushalt wäre, obwohl ich sie mehrmals gebeten habe, mich schlafen zu lassen. Ich habe heute nach der Arbeit die gesamte Wohnung geputzt und aufgeräumt, bin völlig übermüdet und habe dermaßen Aggressionen, dass ich gar nicht weiß, wohin damit. Wenn sie das nächste Mal in der Stadt ist, wird sie wohl ein Hotelzimmer bezahlen müssen, da kriegen die Zimmermädchen wenigstens Geld fürs Hinterherräumen. Ich bewundere es, dass mein reinlicher Bruder es so lange mit ihr in einer Wohnung ausgehalten hat und bitte um Absolution für meine fiesen Gedanken ihr gegenüber. Drecksau.

Beichthaus.com Beichte #00041199 vom 20.04.2018 um 18:09:47 Uhr (11 Kommentare).

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Zwei-Klassen-Medizin in Deutschland

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Ungerechtigkeit Zorn Arbeit Gesundheit Rheinland-Pfalz

Ich (34) bin Krankenpfleger in einem katholischen Krankenhaus. Seit vielen Jahren ärgert mich die Zwei-Klassen-Medizin in Deutschland! Es ist für mich ein Hohn, wenn ich Politiker im TV sehe, wenn diese behaupten, dass ein gesetzlicher Kassenpatient genauso gut versorgt werden würde! Jeder in der medizinischen Branche weiß, dass dies nicht der Fall ist.

Bestes Beispiel heute: Samstag - Kassenpatient hat unklare Diagnose und muss bis Montag warten bis er ein CT und MRT bekommt. Bei einem Privatpatienten kommt natürlich der Oberarzt selbst ins Patientenzimmer und lässt seine Beziehungen spielen, dass jegliche notwendige Untersuchung veranlasst wird. Leider wurde bei dem Kassenpatienten festgestellt, dass er einen akuten Gefäßverschluss eines Blutgefäßes des Darms (Mesenterialischämie) hatte. Er ist einen Tag später verstorben. Wäre ein CT gelaufen, würde der Patient eventuell noch leben. Es ist schlimm.

Ich will beichten, dass ich schon seit Jahren keinen Unterschied zu Privat- und Kassenpatienten mache! Wenn Zugänge auf meiner Station kommen, welche nicht privat sind: Bestelle ich denen auch Obst- und Salatteller und das Beste von unserer Küche, was sonst nur Privatpatienten vorbehalten wäre. Daneben verplane ich manchmal auch die gesetzlichen Patienten in ein Zweibettzimmer (statt normalerweise Dreibettzimmer) ohne dass sie dafür zahlen müssen. Ein Krankenhaus ist ein Wirtschaftsunternehmen. Es geht nur ums Geld. Bei mir ist jeder Mensch gleich viel wert und sollte gleiche Behandlung verdienen. Natürlich könnte ohne die Leistung der Privaten das ganze System nicht aufrechterhalten werden - trotzdem stinkt mir das zum Himmel. Tja und bei der Versorgungszeit, welche ich für die Patienten zur Verfügung habe, ist das natürlich genauso.

Beichthaus.com Beichte #00041183 vom 15.04.2018 um 23:28:41 Uhr in Rheinland-Pfalz (22 Kommentare).

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Meine Messi-Wohnung

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Feigheit Sucht Dating

Ich bin (w/34) treffe mich seit ein paar Wochen mit einem netten Mann. Es scheint etwas ernstes zu werden. Leider habe ich ihm noch nichts von meinem Problem erzählt: Ich kann (fast) nichts wegwerfen. Als Messi würde ich mich aber nicht bezeichnen, da ich Dinge wie leere Joghurtbecher, benutzte Alufolie, Servietten oder WC Rollen immer sofort entsorge. Ich hebe nur reinliche Ware auf. Leere Tüten, Geschenkpapier, falsch bedrucktes Papier, kaputte Laptops, alte Fernbedienungen, auseinander gefallene Bilderrahmen, löchrige Strumpfhosen, alte Zeitungen, entfernte Tapeten, leere Kaugummidosen, ein Stückchen Gartenzaun vom Nachbarn. Ich bin stets bedacht, dass man es nicht merkt. Habe vieles in Schubladen und Schränken verstaut, der Rest ist in Tüten. Aber meine Wohnung ist klein und der Platz knapp. Sobald man die Besteckschublade öffnet, muss man sich zunächst durch einen Haufen an Kassenzetteln (teilweise von Einkäufen die über 10 Jahre zurückliegen ) wühlen.

Wenn man den Schlafzimmerschrank aufmacht, kann es sein, dass einem eine Zeitung aus dem Sommer 2006 entgegen fällt und wenn man im Bad die Kommode aufmacht, sieht man unzählige Batterien, Bierdeckel, Knöpfe und kaputte Armbanduhren neben dem Kosmetikzeug. Neben der Kaffeemaschine ist eine große Metalldose, nicht mit Bohnen, sondern mit Kugelschreibern, die nicht mehr schreiben befüllt. Abgesehen davon sauge und putze ich jede Woche. Alles ist sauber. Aber wie soll ich es dem Mann erklären? Ich würde ihn am liebsten fragen, ob er mit mir gemeinsam alles wegwirft; allein krieg ich Panik und schaffe es nicht. Aber dann ist er weg. Aber ich werde ihn nicht ewig vertrösten können; bisher habe ich immer Ausreden erfunden, warum wir nicht mal in meine Wohnung können.

Beichthaus.com Beichte #00041171 vom 13.04.2018 um 00:39:21 Uhr (15 Kommentare).

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