Ich will keine Schokolade

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Engherzigkeit Familie Weihnachten Kasendorf-Azendorf

Ich will keine Schokolade
Meine Mutter wollte diesmal zu Weihnachten keine Schokolade bekommen. Ich habe ihr daher eine Packung Raffaello in die Hand gedrückt.

Beichthaus.com Beichte #00030623 vom 28.12.2012 um 02:25:27 Uhr in Kasendorf-Azendorf (11 Kommentare).

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Kein Weihnachtsgeschenk für den Freund

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Lügen Selbstsucht Partnerschaft Weihnachten

Kein Weihnachtsgeschenk für den Freund
Ich beichte, dass ich Freunde und Familie anlüge, wenn sie fragen, warum mein Lebensgefährte und ich uns gegenseitig zu Weihnachten nichts geschenkt haben. Die offizielle Version ist, dass wir uns den Stress und das Geld sparen wollen. In Wirklichkeit hingegen ist es so, dass ich ihm das vorgeschlagen habe, damit ich nicht wieder enttäuscht werde. Ich gebe mir Mühe, mache durchdachte Geschenke, überlege lange - er hingegen neigt dazu, das zu vergessen und mir gedankenlos irgendetwas in die Hand zu drücken oder es zu vergessen und mich dann mit einer Ausrede abzuspeisen. Dieses Jahr hatte ich weniger Stress und weniger Ärger und habe mir mein Geschenk selbst gekauft. Vielleicht ist das selbstsüchtig, aber definitiv entspannender!

Beichthaus.com Beichte #00030620 vom 27.12.2012 um 14:14:03 Uhr (19 Kommentare).

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Keine Geschenke von den Eltern

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Ignoranz Zorn Familie Kinder Weihnachten

Keine Geschenke von den Eltern
Als ich ein Kind war, habe ich von meinen Eltern zu Weihnachten fast nie Geschenke bekommen. Wenn es etwas gab, dann nicht die, die ich mir gewünscht hatte. Um das gleich aus dem Weg zu räumen: Meine Familie war nicht arm. Ganz im Gegenteil. Ich war meinen Eltern bloß nie besonders wichtig. Meine Geschwister standen immer im Vordergrund. Eines Weihnachtsmorgens, wir beschenkten uns immer erst am Christtag, stand ich in der Früh auf, zog mich an und ging schon voller Vorfreude zum Christbaum. Als die Erwachsenen, also Onkel, Tanten, und so weiter, auch ins Wohnzimmer gekommen waren, hieß es für uns Kinder: Geschenke auspacken. Alle durften sich über Spielsachen, Bücher, DVDs und CDs, sowie Handys freuen. Von jedem Verwandten bekam ich ein Päckchen überreicht, nur von meinen Eltern nicht. Meine Eltern hatten mich anscheinend vergessen. Dabei hatte ich noch vor der Adventszeit meine Großmutter um Geld gebeten, um meiner Mutter eine schöne Kristallvase zu kaufen. Mein Vater hat mir dann später eine Unmenge an Geld in die Hand gedrückt und gemeint, ich solle mir, mit meinen damals sieben Jahren, etwas Schönes kaufen. Ich beichte, dass ich Weihnachten inzwischen hasse und nie jemandem etwas davon erzählt habe, aus Angst, die Menschen würden mich nicht verstehen.

Beichthaus.com Beichte #00030615 vom 24.12.2012 um 23:10:22 Uhr (17 Kommentare).

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Glühwein mit zerstörerischen Folgen

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Dummheit Trunksucht Weihnachten

Mir (m/23) ist vor einigen Jahren zu Weihnachten etwas total Peinliches passiert, womit mich meine Eltern und mein Bruder heute noch jedes Jahr aufziehen. Damals war ich 16 und, wie Teenager so sind, wollte ich an Heiligabend lieber mit meinen Kumpels Party machen, als mit der Familie unter dem Baum zu hocken. Nach einigen Diskussionen einigten mein Vater und ich uns auf Folgendes: Ich durfte nach der Bescherung mit der Familie verschwinden, sollte aber um Mitternacht wieder zu Hause sein und nicht mehr als zwei Bier trinken, da wir am 25. früh aufstehen wollten, um zu meinen Großeltern zu fahren. Also ging ich nach der Bescherung mit der Familie mit meinen Kumpels in unsere Dorfdisco. Dort war leider nicht so viel los, deshalb schlug einer meiner Kumpels vor, wir sollten zu seinem älteren Bruder gehen. In dessen Garage würde eine Party steigen. Wir begaben uns also dorthin und setzten uns dazu. Da es in der Garage recht kalt war, hatte besagter Bruder ein Feuer vor der Garage gemacht und darüber einen Kessel mit Glühwein nach einem "Spezialrezept", wie er sagte, aufgestellt. Eigentlich wollte ich davon nichts trinken, aber nach einer Weile war es so kalt, dass ich doch eine Tasse nahm. Das Zeug war echt lecker, also trank ich noch eine Tasse und dann noch eine... Keine Ahnung, wie viel ich insgesamt davon getrunken habe, aber die Party wurde immer lustiger, so dass ich völlig die Zeit vergaß.


Als ich dann mal auf die Uhr blickte, stellte ich erschrocken fest, dass es schon fast zwei Uhr morgens war und ich schon längst hätte zu Hause sein sollen. Also verabschiedete ich mich schnell und ging nach Hause. Auf dem Weg merkte ich deutlich die Wirkung des Spezialglühweins. Ich konnte kaum noch geradeaus laufen und fiel auch mehrmals beinahe hin. Irgendwie schaffte ich es aber dennoch zu unserem Haus. Da war schon alles dunkel und ich dachte, ich könnte mich unbemerkt ins Bett schleichen. Falsch gedacht. Auf der Treppe vor der Haustür rutschte ich aus. Ich wollte mich noch irgendwo festhalten und griff nach dem Zweig des Tannenbaums, der in einem großen Topf neben der Haustür stand. Leider ein Fehlgriff, ich flog voll auf mein Gesicht, der Baum fiel um und auf mich drauf, dabei ging der Topf mit lautem Scheppern zu Bruch. Davon wurden meine Eltern und mein Bruder wach und standen plötzlich in der Tür. Mein Bruder lachte mich aus, meine Mutter fragte mich besorgt, ob ich mich verletzt hätte und mein Vater war sauer, da ich unsere Absprache nicht eingehalten hatte und hielt mir eine ordentliche Standpauke. Am nächsten Morgen war mir so übel, dass meine Eltern und mein Bruder alleine zu den Großeltern fuhren, denen sie erzählten, ich hätte mir einen Magen-Darm-Virus eingefangen. Den kaputten Topf und die ebenfalls zerstörte Baumdeko musste ich von meinem Taschengeld bezahlen. Seitdem habe ich nie wieder Glühwein getrunken.

Beichthaus.com Beichte #00030613 vom 24.12.2012 um 17:14:34 Uhr (7 Kommentare).

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6 Gründe warum ich Weihnachten hasse

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Hass Zorn Engherzigkeit Weihnachten Gesellschaft Köln

6 Gründe warum ich Weihnachten hasse
Ich beichte, dass ich Weihnachten hasse wie die Pest. Ich hasse:
1. die widerlichen, proppevollen Weihnachtsmärkte, in denen minderwertiger Krempel, den kein Mensch braucht, und der auf dem Umweg über den Keller bald auf dem Sperrmüll landet, zu überhöhten Preisen angeboten wird.
2. den minderwertigen Glühwein, der einem Löcher in die Magenwand ätzt, und die verkohlten Maronen.
3. alle diese bekloppten, zu Millionen in China gefertigten Weihnachtsmänner aus dem Baumarkt, die an Dachrinnen und Balkonen hoch klettern.
4. die Weihnachtsbeleuchtungen und Lichterketten an den Häusern, vor allem die mit dem fahlen, blass blauen Licht aus den LED Lampen, die den Winter noch kälter erscheinen lassen als er ohnehin schon ist.
5. das süßliche Gesülze vom Jesuskindlein in der Krippe, dass jedes Jahr von neuem in den Kirchen abgelassen wird.
6. das ewige Gedudel von Weihnachtsmusik an allen Ecken und Enden. Ja, ich weiß, aber die lieben Kinderlein freuen sich doch! - Nein! Den lieben Kinderlein geht die Geburt des lieben Jesulein am Arsch vorbei, die interessieren sich nur dafür, ob die neue Xbox oder das neue iPhone unterm Tannenbaum liegen. Ob ich mich über etwas freue? Ja, ich freue mich auf den 27. Dezember, wenn die ganze Weihnachtskacke vorbei ist.

Beichthaus.com Beichte #00030610 vom 22.12.2012 um 13:49:34 Uhr in Köln (Schildergasse) (33 Kommentare).

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