Mein Leben nach dem Diebstahl

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Diebstahl Verzweiflung Chef Versmold

Seit über einem Jahr schleppe ich das Ganze nun schon mit mir herum und ich will es endlich loswerden. Ich habe in einem Klamottenladen gearbeitet und bekam einen sehr geringen Lohn. Ich war damit sehr unzufrieden, sagte mir jedoch, dass es besser als nichts sei. Dann kam ich auf den Gedanken, eine Strickjacke und ein T-Shirt zu klauen, da der Laden fast keine Sicherheitsvorkehrungen hatte. Ich dachte mir eine haarsträubende Geschichte aus, um die Sachen auch im Laden tragen zu können. Doch dann hatte ich Angst, man könnte mich erwischen, wenn die Teile im Lager fehlen würden und brachte sie zurück dorthin. Meine Chefin, die mir die Geschichte sowieso nicht geglaubt hatte, sah mich beim Zurückbringen. Einige Tage später rief sie mich an und entließ mich. Um mein Gesicht vor meiner Familie nicht zu verlieren, schrieb ich meiner Chefin einen Brief und leugnete alles. Daraufhin schrieb meine Chefin eine SMS, dass ich froh sein solle, dass sie nicht die Polizei gerufen habe. Den Laden gibt es heute nicht mehr und ich werde diese Menschen nie wieder sehen, doch immer noch bekomme ich Herzrasen und mir wird übel, wenn ich daran denke. Außerdem habe ich nach wie vor Angst vor einer Anzeige. Ich hoffe, jetzt wo ich die Wahrheit gebeichtet habe, muss ich nicht mehr so oft daran denken und kann endlich davon loslassen. Ich würde so etwas niemals wieder tun!

Beichthaus.com Beichte #00030962 vom 03.04.2013 um 00:41:19 Uhr in Versmold (18 Kommentare).

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Satanistische Symbole für die Gläubigen

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Boshaftigkeit Vandalismus Vorurteile Kinder Chemnitz

Satanistische Symbole für die Gläubigen
Als ich ungefähr neun Jahre alt war, gab es in unserer Nähe eine sehr strenge Gemeinde. Ich weiß nicht genau, was es war, sie trafen sich immer in einem sehr neuen Gebäude. Zeugen Jehovas waren es aber nicht. Auf jeden Fall haben die Mitglieder mich und meinen etwas älteren Bruder immer ziemlich mit Bekehrungsversuchen genervt, wenn wir an besagtem Gebäude vorbeigingen und ihnen dabei begegneten. Natürlich bekamen wir auf diese Weise aber auch mit, wann sie sich zum Gebet versammelten. In einer gut durchgeplanten Nacht- und Nebelaktion - zugegeben: es war Tag - haben wir ihren Eingangsbereich verschandelt. Aus Ermangelung an echtem Graffittilack mussten drei Dosen Schlagsahne herhalten. Mit denen haben wir dann allerlei satanistische Symbole und so überaus kreative Sprüche wie "Satan wird euch alle holen" an ihre Pforte und auf den Platz davor gesprüht. Doch damit nicht genug der Sünde. Anschließend sind wir mit unseren Hunden spazieren gegangen und haben zugesehen, wie die geschockten Gläubigen nach und nach eintrudelten. Auf Nachfrage haben wir ihnen außerdem vermittelt, dass wir bedauerlicher Weise keinen Täter gesehen hätten. Ich entschuldige mich hiermit offiziell für die Todesangst und den Schrecken, den wir ganz sicher verbreitet haben.

Beichthaus.com Beichte #00030958 vom 02.04.2013 um 10:43:51 Uhr in Chemnitz (20 Kommentare).

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Echtes Fleisch zum Mittagessen

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Boshaftigkeit Lügen Ernährung Hamburg

Heute Mittag waren einige Freunde bei mir zum Mittagessen, da ich mich angeboten habe, etwas für alle zu kochen. Wie ich kurz davor erfahren habe, brachte einer eine verhasste Bekannte mit, die ich am liebsten gleich wieder ausgeladen hätte. Diese Person ist überzeugte Vegetarierin und liebt es, den sogenannten Fleischfressern Vorträge über ihre Essgewohnheiten zu halten und alle damit zu terrorisieren. Nur nebenbei, ich habe nichts gegen Vegetarier, aber gegen egoistische Nervensägen, die mir vorschreiben wollen, wie ich zu leben habe. Ich hatte vorgehabt, Lasagne zu machen, das konnte ich ja nun eigentlich vergessen. Ich hätte auch sofort etwas anderes zubereitet, aber dann schrieb mir diese Person eine unhöfliche SMS, in der sie nochmal klipp und klar ansagte, was auf den Tisch kommen soll. Ich war leider schon so gereizt, dass ich einfach meine Lasagne machte und es später als dieses Fake-Fleisch (ich habe leider keine Ahnung, wie man das nennt, aber es ist kein Tofu) verkaufte. Ich war mir erst sicher, dass die Kuh mich sofort enttarnen würde. Meiner Ansicht nach schmeckt man nämlich einen Unterschied zwischen Fake-Fleisch und richtigem, aber nichts da, sie fand es köstlich und nahm sich nochmal nach. Ich musste mich die ganze Zeit über so beherrschen, mich nicht totzulachen und sie zu sehr beim Essen zu beobachten. Im Nachhinein tut mir das ganze schon leid, weshalb ich es hier auch beichte, aber wenn ich daran denke, kommt doch noch ein Grinsen auf mein Gesicht. Ist sicherlich nicht eines der schlimmsten Geschehnisse, die hier teilweise verbreitet werden, aber für einen sonst immer braven und berechenbaren Menschen wie mich schon.

Beichthaus.com Beichte #00030957 vom 02.04.2013 um 01:56:10 Uhr in Hamburg (Lübecker Straße) (30 Kommentare).

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Spaß mit einem Römer

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Fetisch Sex Partnerschaft München

Spaß mit einem Römer
Ich (w/24) habe schon, seit ich etwa 13 bin, die Fantasie, mit einem Römer - und ich meine die, die um 100 v. Chr. gekämpft haben - zu schlafen. Also nicht irgendein Kuschelsex, sondern richtig harter. Warum, weiß ich nicht. Ich bin vor etwa einem Jahr sogar so weit […]
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Beichthaus.com Beichte #00030955 vom 01.04.2013 um 00:54:17 Uhr in München (Nürnberger Straße) (28 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der zurückgelassene beste Freund

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Engherzigkeit Ignoranz Morallosigkeit Ungerechtigkeit Gesellschaft Düsseldorf

Ich muss beichten, dass ich meinen besten Freund wegen meinem Freund wie Müll behandelt habe und so unsere Freundschaft kaputt gemacht habe. Mein bester Freund war schon längere Zeit in mich verliebt und solange ich single war - knapp zwei Jahre - war es wirklich schön, jemanden zu haben, der für mich da war, mit dem ich was unternehmen und auch mal Arm in Arm spazieren gehen konnte. Allerdings nur so lange ich single war. Meine Beichte: Kaum, dass ich mit meinem Freund zusammen war, habe ich meinen besten Freund nur noch wie Müll behandelt. Ich habe ihm verschwiegen, dass ich einen Freund habe, ich habe angefangen, sämtliche SMS und Anrufe zu ignorieren und gemeldet habe ich mich nur, wenn ich was gebraucht habe. Ich habe ihn über ein knappes halbes Jahr hinweg bei wirklich jeder Gelegenheit versetzt. Ich habe sogar mal so getan als hätte ich ihn nicht gesehen, weil ich möglichst schnell zu meinem Freund wollte und als wir uns mal zum Eis verabredet haben, bin ich nach 20 Minuten abgehauen, weil ich Reizwäsche kaufen wollte.


Je ekliger ich zu ihm war, desto mehr Mühe hat er sich gegeben und desto ekliger bin ich zu ihm geworden. Das ging dann so lang weiter, bis wir einen größeren Streit hatten und er sich zwei Monate lang nicht mehr gemeldet hat. Ich habe ebenfalls keinen Kontakt mehr aufgenommen. Zu meinem Geburtstag jedoch hat er mir eine Karte geschickt mit Glückwünschen und so weiter und ich habe mich bei ihm gemeldet, dass wir uns doch bitte mal wieder treffen sollen. Zeit und Ort verabredet, aber erschienen bin ich nicht. Ich war den Tag mit meinem Freund und ein paar Freunden unterwegs und habe ihn ohne ein Wort versetzt. Eine Woche später bekam ich ein Paket von meinem alten Freund, in dem mein Geburtstagsgeschenk war, das er für mich gekauft hatte, ein Teddy. Ich hatte ein wirklich schlechtes gewissen, habe den Teddy im Keller deponiert und das Ganze verdrängt und vergessen. Ich war glücklich, ich hatte meinen Freund und neue gemeinsame Freunde und er war nur noch ein schlechtes Gewissen, das ich los werden wollte. Nach gut drei glücklichen Jahren hat mein Freund jetzt Schluss gemacht, weil er, bevor er alt wird, noch etwas Spaß haben will. Ich bereue die Zeit mit ihm nicht, es tut mir aber leid, was ich alles für ihn aufgegeben habe. Ich habe mich mal wieder per SMS bei meinem damaligen Freund gemeldet und mich entschuldigt. Er meinte, er hätte Verständnis für mich, wäre mir auch nicht böse, möchte aber mit mir keinen Kontakt mehr haben. Ich hätte ihn zu oft ignoriert und versetzt, sodass ich für ihn kein Mensch mehr wäre, dem er vertrauen könne und wolle. Meine Erfahrung: Was man einem Menschen Wert ist, erkennt man daran, wie er einen behandelt, wenn man ihn nicht mehr braucht. Deshalb vergesst die Menschen nicht, die für euch da waren.

Beichthaus.com Beichte #00030954 vom 31.03.2013 um 21:03:21 Uhr in Düsseldorf (Badendonker Straße) (26 Kommentare).

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