Zähneputzen nie gelernt

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Faulheit Trägheit Gesundheit Ekel

Meine Eltern haben seit meiner Grundschulzeit nie darauf geachtet, ob ich mir die Zähne putzte. Sie standen zwei Minuten hinter mir und gingen aus dem Bad. Später ließ ich nur noch das Wasser laufen und ging ins Bett. Ich war einfach zu faul. Ich putzte mir eigentlich nur die Zähne, wenn ich einen Termin hatte. Hier eine Plombe, da eine Plombe und dort ein Zahn gezogen, fertig war die Sitzung.

Heute bin ich 30 Jahre alt und bereue meine Faulheit. Durch meine Nachlässigkeit fehlen mir einige Zähne. Ich war vielleicht sechs Jahre nicht mehr beim Zahnarzt. Vor zwei Jahren ist mir wieder mal einer abgebrochen. Einen Termin hatte ich noch nicht. Sogar der Oberzahn ist durch Belag fast schwarz, aber durch Putzen wird er nicht besser. Mein Zahnfleisch im Oberkiefer ist auch zurückgegangen. Ich habe Angst, dass mir die Zähne ausfallen. Ich habe weder eine Zahnversicherung, noch putze ich ich mir inzwischen die Zähne regelmäßig. Ich bin echt zu faul, was meine Mundhygiene angeht. Hätten doch meine Eltern besser darauf geachtet!

Beichthaus.com Beichte #00040528 vom 24.10.2017 um 00:01:33 Uhr (21 Kommentare).

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Mittel gegen Einsamkeit

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Feigheit Peinlichkeit Neurosen Verzweiflung Gesundheit

Ich gucke in den Spiegel, um mich nicht so einsam zu fühlen. Meine Facebook-Freundesliste ist fast leer, ich erhalte selten eine Antwort auf PNs. Meine körperliche Krankheit (bin fast bettlägerig) plus meine Depressionen lassen mich kaum aus dem Haus kommen. Angehörige, die mich besuchen könnten, gibt es nicht. Ich gelte als austherapiert ohne Aussicht auf Besserung. Ich bin auch sehr hässlich. Adipös, Akne mit immer noch fast 40, dünnes, schütteres Haar (als Frau!), Bartwuchs. Akne und Bartwuchs decke ich täglich ab bzw. rasiere mich, auch wenn ich tagelang niemanden zu Gesicht bekomme. Es könnte ja jemand klingeln! Gegen mein Gewicht komme ich nicht an. 50 Kilo konnte ich alleine abnehmen, die letzten 30 Kilo schaffe ich leider nicht, so sehr ich mich anstrenge.

Aufgrund meiner Depressionen und der körperlichen Erkrankung habe ich auch kein Interesse und keine Kraft an neuen Aktivitäten, bei denen man Leute kennenlernen könnte. Ich habe verschiedene (kleine) Dinge versucht, wie z. B. einen Fotokurs, aber letztendlich hat es mich körperlich zu sehr erschöpft und davon sind die Depressionen wiederum schlimmer geworden. Selbsthilfegruppen vor Ort gibt es nicht und mir fehlt die Kraft, eine zu organisieren. Ich möchte so nicht weiterleben, weiß aber nicht, wo ich anfangen soll. Diverse Psychiatrieaufenthalte sind an meiner stark eingeschränkten Leistungsfähigkeit gescheitert. Aufgrunddessen wurde ich auch berentet. Ich möchte dem Steuerzahler nicht mehr länger auf der Tasche liegen, mir fällt aber nichts wirklich Konstruktives ein. Darum gucke ich in den Spiegel - sind dann schon zwei, denen es so geht.

Beichthaus.com Beichte #00040515 vom 22.10.2017 um 14:23:16 Uhr (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein Schwiegersohn ist dauerhaft krank!

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Ekel Rache Familie Gesundheit

Ich (m/51) habe einen Schwiegersohn, der der größte Hypochonder im gesamten Universum ist. Der Mann ist 27 Jahre jung und schlimmer als 20 Rentner auf einmal. Jede Krankheit, über die man sich unterhält, hatte er, hat er oder hat er garantiert bald. Alles muss desinfiziert sein, das kann er nicht essen, weil es etwas verursachen könnte, bei jedem Schnupfen denkt er über die schrecklichsten Krankheiten nach und wenn nur ein wenig Zugluft beim Autofahren vorhanden ist, macht er sich die größten Sorgen und man muss das Fenster schließen, weil man das Jammern nicht aushält (wunderbar bei kaputter Klimaanlage, wie im Sommer in meinem Auto der Fall gewesen).

Vielleicht ist es nicht die feine englische Art, aber ich habe ihm vor ein paar Monaten eine Speise der etwas anderen Art bereitet, indem ich die Bockwurst, die ich ihm angeboten habe, davor ganz, ganz gründlich mit meinem einwandfreien Sperma besudelt habe. Er macht sich doch immer so schreckliche Sorgen über Eiweißmangel? Hier hat er genügend davon. Es war ganz angenehm, etwas zu wissen, das er nicht weiß. Irgendwie kann ich seither immer häufiger einfach nur über den Deppen grinsen, anstatt mich zu ärgern. Er ist ja grundsätzlich nett und liebt meine Tochter und sie ihn, aber sein ewiges Krankheitsgetue nervt - zumal er quasi nie krank ist, mal abgesehen von einem etwas kratzigen Hals oder Ähnlichem. Ich hoffe auf Vergebung. Ich mache es auch nicht wieder, aber es musste einfach einmal sein.

Beichthaus.com Beichte #00040494 vom 18.10.2017 um 20:41:39 Uhr (15 Kommentare).

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Schuppenflechte von meiner Kopfhaut kratzen

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Zwang Gesundheit

Seit 15 Jahren habe ich (w/30) phasenweise mit mal mehr oder weniger starker Schuppenflechte zu tun. In der Regel ist die Kopfhaut betroffen. Seit circa 7 Jahren habe ich schon den Zwang, mir dann abends vorm TV auf dem Kopf rumzuknaupeln. Dabei knaupel ich mir kleine alte Grinde von vorhergehenden Knaupeleien und vor allem riesige Schuppen und Borken vom Kopf. Diese sammele ich dann monatelang in einer kleinen Dose. Ist sie voll, schmeiße ich ungefähr die Hälfte des Inhalts weg, um Platz für neue Schuppen zu schaffen. Den kompletten Inhalt kann ich irgendwie nicht wegwerfen, ich brauche quasi immer was auf Lager.

Ich habe schon mal überlegt, ob man das irgendwie als Dünger an Pflanzen machen könnte. Allerdings habe ich noch nichts in der Richtung konkretisiert. Ich knaupel aber nur, wenn ich alleine bin und natürlich wird meine Dose immer wieder gut versteckt. In einer Therapie brachte ich u.a. das mal zur Sprache, jedoch wurde nicht weiter drauf eingegangen. Man sieht mir im Normalfall nichts an, da ich sehr dichtes langes Haar habe und auch sonst bin ich sehr gepflegt. Irgendwie empfinde ich fast schon Glück oder Freude, wenn ich ein besonderes großes Schüppchen gesammelt habe. Mir ist klar, dass das jetzt wohl jeder eklig finden wird, aber ich kann es nicht dauerhaft sein lassen.

Beichthaus.com Beichte #00040455 vom 12.10.2017 um 22:48:20 Uhr (21 Kommentare).

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Peinlichkeit beim Frauenarzt

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Peinlichkeit Wollust Gesundheit Traunstein

Mir (w/38) ist letzte Woche das Schlimmste passiert, was ich mir an Peinlichkeit vorstellen kann. Ich war bei meinem Gynäkologen und ich habe keine Ahnung, warum - aber im Laufe der Untersuchung bin ich relativ unvermittelt aber sehr heftig und somit auch deutlich erkennbar gekommen. Vielleicht, weil ich sehr lange keinen Sex hatte, ich habe wirklich keine Ahnung. Ich wäre am liebsten im Boden versunken. Mein Arzt hat die Situation perfekt umspielt, erst einmal eine Pause eingelegt und gesagt, dass das gar kein Problem ist oder ein Grund sich zu schämen. Aber ich finde das einfach nur schrecklich peinlich und kann doch jetzt nie wieder zu diesem Arzt gehen. Und sprechen kann ich auch mit niemandem drüber, weil es mir dermaßen unangenehm ist...

Beichthaus.com Beichte #00040441 vom 09.10.2017 um 22:22:29 Uhr in Traunstein (24 Kommentare).

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