Ich verheimliche meine schlechte Gesundheit!

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Verzweiflung Falschheit Lügen Gesundheit Koblenz

Ich (w/21) habe eine ganze Menge an Krankheiten, an denen ich seit meinem achten Lebensjahr leide. Ich meine keine Geschlechtskrankheiten und auch nichts, bei dem man sich anstecken könnte. Aufgrund meiner Hauptsache, die leider vier Jahre später erst entdeckt wurde, sind viele weitere Krankheiten ausgebrochen. Nun habe ich Angst, meinem festen Freund zu sagen, warum ich alle zwei Wochen für einige Stunden weg bin (ambulante Tagesklinik-Therapien über die Vene / Infusionstherapie). Erst gestern sagte er mir, dass er denkt, ich würde ihn betrügen. Es hat mich so sehr getroffen, dass ich kein Wort rausbrachte. Er nahm es aber so auf, als wäre mein Schweigen eine Bestätigung für seine Vermutung. Nun warte ich, bis er von der Arbeit zurückkehrt, damit ich ihm beichten kann, meine Zeit in der Klinik zu verbringen. Ich habe die Ausreden satt, aber auch Angst vor seiner Reaktion. Schon die bemitleidenden Blicke, wie damals von Freunden, ertrage ich nicht. Ich habe Angst es ihm zu sagen. Ich habe sogar Angst, dass er damit nicht klarkommt und mich deshalb verlässt.

Beichthaus.com Beichte #00040737 vom 06.12.2017 um 18:37:39 Uhr in Koblenz (9 Kommentare).

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Ich ruiniere meine Gesundheit

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Dummheit Maßlosigkeit Ernährung Sucht Gesundheit

Meine (m) eigene Gesundheit geht mir am Arsch vorbei. Ich qualme wie ein Schlot. Bestimmt 20 Zigaretten oder mehr am Tag, schwarzen Tabak und selbst gedreht. Dazu trinke ich unheimlich viel Kaffee und esse eigentlich zu wenig. Sport habe ich vor sechs Jahren zuletzt gemacht. Dazu bin ich fast vollständig tättowiert, was auch nicht sonderlich gesund ist, da die Tinte ja immer noch ein Fremdkörper ist. Ich bin 1,70 m groß und wiege 57 kg, was auch laut Betriebsarzt schon fast zu wenig ist. Am Wochenende kippe ich mir dann immer schön das Bier in den Rachen. Eigentlich müsste ich es besser wissen, da ich in einem Hospiz arbeite, wo man die Folgen von so einem Lebensstil sieht. Ich glaube, ich werde nicht alt. Vergebt mir und meinem falschen Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00040685 vom 25.11.2017 um 22:06:04 Uhr (11 Kommentare).

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Schlechte Bewertung für Ärzte

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Gesundheit Kulmbach

Während meiner Zeit in der Psychiatrie bin ich auf eine Ärztin gestoßen, mit der die Begegnung nicht gerade ein den Tag erhellendes Event war. Daraufhin habe ich ihr ein Jahr später - sie war inzwischen selbstständig - mit einer eigens dafür angelegten E-Mail-Adresse anonym die Meinung gegeigt (erhielt jedoch keine Antwort) und ihr zudem in einem Online-Portal eine sehr schlechte Bewertung geschrieben. Gelegentlich habe ich aus Neugier dann immer wieder mal in das Portal geschaut, aber mein Statement war das einzige Schlechte. In der letzten Bewertung stand, dass es schade sei, dass sie wegen Krankheit nicht mehr praktiziere. Ich gestehe, ich hatte kein Mitleid mit ihr und dachte noch, jeder kriegt auf kurz oder lang, was er verdient. Als ich sie aber vor ein paar Tagen noch einmal per Google stalkte, stieß ich auf eine Traueranzeige. Ich gestehe, dass ich mich jetzt ziemlich mies fühle und ihr das dann doch nicht gegönnt hätte.

Beichthaus.com Beichte #00040663 vom 20.11.2017 um 12:09:17 Uhr in Kulmbach (8 Kommentare).

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Ritzen aus Verzweiflung

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Selbstverletzung Gesundheit

Ich war heute bei einer Psychologin (war nicht das erste Mal). Ich habe ihr gebeichtet, dass ich mich in einem Anfall an Verzweiflung selbst verletzt habe (typisches Ritzen). Daraufhin habe ich Beruhigungstabletten bekommen, die ich nehmen soll, falls ich wieder so einen Anfall habe. Der Arztbesuch, das Reden und die ganze Situation haben mich so fertig gemacht, dass ich mich direkt wieder geritzt habe.

Hat auch im ersten Moment geholfen. Aber jetzt habe ich Angst, dass sie beim nächsten Termin etwas davon mitbekommt und deswegen Stress macht. Ich will keine Tabletten nehmen. Ich will einfach wieder glücklich sein und normal durchs Leben gehen. Ich versuche trotzdem das nächste Mal die Tabletten zu nehmen. Auch weil ich Angst habe, dass irgendwann die Spuren nicht mehr zu verstecken sind und ich in meinem Umfeld als Psychowrack durchgehe.

Beichthaus.com Beichte #00040645 vom 14.11.2017 um 13:52:22 Uhr (29 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Wie viele Patienten pro Pflegekraft im Krankenhaus?

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Feigheit Gesundheit Arbeit Wien

Ich (m/24) arbeite im Krankenhaus als Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger. Die Arbeit die ich mache ist für die Patienten lebenswichtig, da ich zur Notfallstation gehöre. Leider wird nicht auf das Personal geachtet, wir haben oft über 14 Aufnahmen in der Nacht, sind aber nur zwei Pflegepersonen. Nebenbei noch Kontrollgänge, Infusionen, Patientenglocke, Körperpflege und Inkontinenzmaterialien​ wechseln. Leider wird dies nicht gesehen, wir arbeiten uns selbst kaputt, nur damit es anderen gut geht, leider achten wir zu wenig auf uns. Die Regierung will weiter einsparen an Personal, wie sollte das enden?

Wir haben jetzt schon eine der höchsten Patientenstände pro Pflegeperson (1 zu 13) in der nacht oft bis zu 1 zu 40. Ich beichte hiermit, dass ich bald nicht mehr kann. Oft denke ich darüber nach, welchen Unfall ich haben könnte, der schlimm genug ist, damit ich nicht mehr arbeiten muss, aber nicht zu schwer ist, damit ich bleibende Schäden davon trage. Ich weiß, ihr sagt, wechsle doch. Habe ich schon drei Mal! Jedoch ist es überall dasselbe. Ich glaube, wenn es so weitergeht, bricht das alles zusammen. Leider sehen viele Patienten nicht die Arbeit, die dahinter steckt, auch dass die Freundlichkeit verschwindet. Man hört kaum ein Danke, es ist alles selbstverständlich. Jedoch weiß die Schwester oft mehr als der Arzt und hat somit schon viele Diagnosen gestellt und den Patienten das Leben gerettet, da der Arzt ihn nicht gesehen hat. Vom Gehalt brauchen wir gar nicht reden, das ist unterirdisch. Andere Berufe, die diese Verantwortung nicht haben, werden weitaus höher entlohnt. Es ist traurig, wie wenig die Gesundheit eines Menschen wert ist, vor allem die der Pflegepersonen. Wacht bitte mal auf! Mehr Personal, mehr Zeit für den Patienten, mehr Gehalt.

Beichthaus.com Beichte #00040590 vom 04.11.2017 um 00:07:14 Uhr in Wien (8 Kommentare).

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