Mein langweilig legales Spießerleben

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Neid Habgier Frankfurt

Kriminalität (Mord und Menschenhandel ausgenommen) toleriere ich vollkommen, habe kein Gewissen und bereue, nicht denselben Weg wie meine ehemaligen Mitschüler und Bekannten eingeschlagen zu haben. Ich musste dieses Jahr mein Studium abbrechen, weil ich kein Geld mehr hatte. Meine Eltern und der Staat können bzw. wollen mich nicht unterstützen. Dabei habe ich schon nebenbei gearbeitet und ständig an allem gespart. Wenn ich dann sehe, dass ich mich jahrelang in der Schule angestrengt habe und Mitschüler und Bekannte, die alles andere als legal leben und arbeiten, erfolgreich sind und sich Urlaube, Klamotten und Wohnungen leisten, wovon ich nur träumen kann, werde ich extrem sauer auf mich und meine Dummheit.

Ich dachte doch tatsächlich, dass ich durch Bildung, harte Arbeit und Ehrlichkeit etwas im Leben erreichen könnte. Außerdem hatte ich die Chance so zu werden wie ein Teil meiner ehemaligen Mitschüler, doch ich blöde Kuh war zu feige diese Chancen zu ergreifen. Außerdem möchte ich beichten, dass ich voll hinter Leuten wie meinen Mitschülern und Bekannten stehe, schließlich wird Ehrlichkeit und harte Arbeit nur bestraft. Man kann sich dumm und dämlich arbeiten und verdient selten so gut wie mit illegalen Tätigkeiten. Nun wartet ein langweiliges Spießerleben auf mich, während andere Luxus und Nervenkitzel genießen dürfen. Aber ganz ehrlich, ich habe es nicht anders verdient, Dummheit gehört eben bestraft.

Beichthaus.com Beichte #00040035 vom 13.07.2017 um 17:29:37 Uhr in Frankfurt (11 Kommentare).

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Ich mache slawische Frauen zu Huren!

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Begehrlichkeit Selbstsucht Falschheit Prostitution Geld

Ich hatte in einem früheren Unternehmen die Gelegenheit, slawische Sprachen zu lernen und nahm diese auch wahr. Heute spreche ich also ein paar osteuropäische Sprachen zwischen leidlich und ganz gut, treibe mich auch manchmal in Chats und auf Anzeigenseiten dieser Länder herum, da ich die slawischen Mädels mag, insbesondere was das Sexuelle betrifft. Viele suchen dort auch Hilfe bei der Wohnungs- oder Jobsuche in Österreich - natürlich Hilfe von ihren Landsleuten, die hier leben, die meisten ahnen ja nicht, dass es auch Österreicher gibt, die ihre Sprache sprechen und auf diesen Seiten aktiv sind. Jedenfalls nutze ich manchmal aus, wenn eine Süße, die schon in Wien lebt, hier nach Arbeit sucht, und biete dann Geld für "schöne gemeinsame Stunden". Im Normalfall 100 EUR / Abend. Das ist ein gutes Geschäft für mich, denn diese Mädels haben oft absolut keine Erfahrung im Gewerbe, für die meisten ist es eine neue Erfahrung, und die geben sich dann ganz natürlich, einige haben selbst auch ihren Spaß dran, und natürlich würde das beispielsweise bei einer Escortagentur viel mehr kosten.

Also ein gutes Geschäft für mich und auch leicht verdientes Geld für die Damen. Jetzt habe ich gerade eine junge (Mitte zwanzig) Slowakin an der Angel, die ich wahrscheinlich diese Woche mal verwöhnen werde. Hat einen super Körper, perfekte Beine, Knackpo, arbeitet eigentlich als Hilfe bei einer alten Dame, die sich nicht selbst versorgen kann, verdient dabei nicht die Welt, hat aber in SK ein Kind und braucht dringend etwas dazu. Also nimmt sie mein Angebot an. Bin ich froh, dass sie darauf einstieg, denn ich hatte sie schon ein paar Mal angebaggert, da hat sie immer nur gemeint, dass sie sich eine Beziehung mit einem älteren Mann (He, ich bin nicht mal 40!), nicht vorstellen kann. Jetzt aber suchte sie einen Nebenjob, da sie Geld braucht. Perfekt. Erfahrung in dem Bereich hat sie keine (klarerweise, sonst würde sie das Dreifache verlangen, aber mindestens), ich werde sie also erstmalig zur Hure machen. Manchmal tun mir die Mädels fast leid. Ich beichte also, dass ich darüber nachdenke, mir vor dem Date mit ihr eine Viagra einzuschmeißen und sie dann stundenlang so richtig zu nageln - oder ich nehme keine Viagra und lasse mich nur zwei Mal gemütlich von ihr entsaften. Sicher bin ich noch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00040014 vom 10.07.2017 um 09:01:40 Uhr (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Sind alle zu blöd für den Straßenverkehr?

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Zorn Selbstsucht Auto & Co. Hamburg

Ich (m/32) hasse das allgemeine Verhalten von Menschen im Straßenverkehr. Egal ob ich als Fußgänger, Radfahrer oder Autofahrer unterwegs bin, laufend ist man von rücksichtslosen Idioten umgeben. Als Autofahrer muss ich aufpassen, dass mir in der Stadt trotz roter Ampel keine Leute vor das Auto laufen, muss beim Reißverschlussverfahren zwei Leute vorlassen, weil einer wieder cleverer ist als die anderen und massiv drängelt und muss auf Radfahrer achten, die ich nach fünf Minuten Schleichen endlich überholen konnte, damit die an der nächsten Ampel sich rechts an mir vorbeiquetschen. Als Radfahrer darf ich alle zwei Wochen meine Bremsen testen, weil Autofahrer nicht auf Radfahrer achten (trotz hervorragend einsehbarer Wege und Radfahrerampeln), muss den Nichtsmerkern ausweichen, die trotz vier Meter Fußweg plötzlich auf den einen Meter Radweg laufen müssen (ohne zu schauen selbstverständlich) und werde von der Straße gedrängt, in welcher Radfahrer von beiden Richtungen vorsichtig einfahren dürfen (weil die Autofahrer keine Schilder lesen).

Als Fußgänger muss ich am besten neonfarbene Klamotten tragen, zu jeder Zeit, weil Rechtsabbieger keine fünf Sekunden warten können, muss Radfahrern ausweichen die auf der falschen Straßenseite auf dem Bürgersteig fahren (was übrigens eine Ordnungswidrigkeit ist) und muss auch den Nichtsmerkern ausweichen, weil die an mir vorbeirennen und dann direkt vor mir stehen bleiben. Nicht selten kommt es dann zu einem verbalen Schlagabtausch, weil ich beim 50. Vorfall am Tag irgendwann dann nicht mehr ruhig bleiben will. Drei Mal in den vergangenen Monaten wurde es etwas heftiger, einmal habe ich die Polizei gerufen (da hat mich ein Autofahrer in die parkenden Autos abgedrängt, weil er meinte, ich dürfte gar nicht auf der Straße in diese Richtung fahren - steht aber überall Radfahrer dürfen in die Einbahnstraße). Auf meinen Hinweis hin, dass ich ihm sogar Platz gemacht habe und er dann meinte, er wolle mich anzeigen, hat es mir gereicht. Ende vom Lied war eine Anzeige gegen ihn, u. A. wegen Nötigung und Sachbeschädigung.

Beim zweiten Vorfall habe ich einen Kerl umgefahren, weil ich absolut nicht bremsen konnte (mit dem Fahrrad), dabei war ich nicht mal schnell unterwegs. Der Depp hat aber nur auf sein Telefon gestarrt und nicht auf den Weg geachtet. Ich habe mich nicht entschuldigt, sondern ihn angepöbelt und er ist kleinlaut abgehauen. Der dritte Vorfall ist mein Highlight. Ein Autofahrer, der auf sein Telefon guckt und mich beinahe umfährt. Seine Erklärung, er wolle da ja nur kurz halten (auf einem Zebrastreifen) weil er Pokemon Go spielt und ich hätte ja aufpassen sollen, war dann zu viel an dem Tag. Ich hatte ihm beim Ausweichen schon versehentlich den Seitenspiegel abgerissen und habe mich dann dazu hinreißen lassen, ihm zu drohen. Er wollte dann die Polizei rufen, aber hat dann gemerkt, dass er den Mist gebaut hat und ist doch lieber schnell abgehauen.

Egal was ich mache, egal welche Routen ich nehme, ich muss immer mit der Dummheit anderer rechnen und ich kann jeden verstehen, der dadurch ein Aggressionsproblem bekommt. Davon bin ich noch weit entfernt, aber wenn sich die Vorfälle weiter häufen, hilft auch das tiefe Durchatmen nicht mehr.

Beichthaus.com Beichte #00039988 vom 05.07.2017 um 11:05:13 Uhr in Hamburg (10 Kommentare).

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Zu feige für einen Internetanschluss

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Feigheit Faulheit Internet Frankfurt

Ich (w/24) hatte sechs Monate kein Internet, weil der Techniker zum vereinbarten Termin nicht kam und ich zu feige war, den Kundenservice anzurufen, um dort nachzufragen. Außerdem habe ich mich nicht getraut, meinen Chef um noch mehr Urlaub zu bitten, um ein zweites Mal auf den Techniker zu warten. Ich habe allen erzählt, dass mein Internet super funktioniert und stattdessen das WLAN der Nachbarn mitbenutzt. Größere Downloads habe ich mit meinen Geräten auf der Arbeit gemacht, weil das WLAN der Nachbarn hier nur sehr schwach ist. Die Rechnung dafür habe ich natürlich das halbe Jahr brav weiter gezahlt. Jetzt schäme ich mich, dass ich so feige und bequem bin. Allerdings habe ich endlich beim Anbieter angerufen. Sie haben sich innerhalb eines Tages darum gekümmert und mich hart ausgelacht. Habe ich wohl verdient.

Beichthaus.com Beichte #00039977 vom 01.07.2017 um 19:51:36 Uhr in Frankfurt (6 Kommentare).

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Mein Studium bringt mich an meine Grenzen!

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Zwang Verzweiflung Maßlosigkeit Studentenleben Witten

Momentan bin ich durch meine Lebensumstände so unglücklich, dass ich mich am liebsten auf die nächste Autobahn stürzen würde. Ich bin Anfang 20 und studiere einen Naturwissenschaftlichen Studiengang. Der Arbeitsaufwand ist so immens, dass es mich an und über die Grenzen meiner Leistungsfähigkeit bringt. Teilweise 14-Stunden-Tage, jedes Wochenende arbeite ich für das Studium - ich stehe, da ich pendle, mitten in der Nacht auf und gehe abends sehr früh ins Bett; ich habe momentan also leider nichts von meinem Tag geschweige denn soetwas wie Freizeit. In der vorlesungsfreien Zeit schreibe ich so viele Klausuren, dass es auch da keine Freizeit geben wird. Ich bin, was dazu kommt, sehr unzufrieden mit mir selbst. Ich achte schon sehr penibel auf meine Ernährung aber bekomme die letzten Kilos (ich habe bereits um die 10 abgenommen) einfach nicht runter, für Sport fehlt mir die Zeit - momentan auch einfach der Antrieb. Ich wünschte einfach so sehr wenigstens dieser Teil meines Lebens wäre unkompliziert und ich könnte Essen, was ich möchte und würde dabei gut aussehen.

Ich lebe in einer Beziehung; aufgrund der Entfernung sehen wir uns nur am Wochenende. Mein Freund ist zurzeit arbeitslos und seine Prognose für dieses Jahr eine Ausbildung zu finden ist sehr schlecht, was mich zusätzlich belastet. Ich habe von Seiten meiner Familie leider wenig bzw keine Unterstützung, meine Familie stellt da eher eine Belastung dar; aber das zu erklären würde zu lange dauern. Das Einzige, worüber ich mir keine Sorgen machen muss, ist meine finanzielle Situation, da mir mein Nebenjob genug Geld für ein Leben als Student einbringt. Tja, nächstes Semester wird es hoffentlich besser, aber gerade kommen einfach all diese Dinge zusammen und ich weiß nicht wohin mit mir und ich wüsste auch nicht, mit wem ich darüber reden könnte. Wenn ich meinem Freund davon erzähle, wie hart alles ist, dieser Druck, die Abgaben, die 14-Stunden-Tage, dann versteht er das nicht so recht. Die Freunde spielen bei dem Thema immer nur denselben Text ab: "Du schaffst das schon!" Ja, danke für gar nichts. Naja, ich bedanke mich schonmal für die Aufmerksamkeit. Und btw: Nein, es geht nicht nur mir so mit der Überforderung. Ich kriege alles immer auf die Kette und habe bisher jetzt jede Klausur bestanden, aber der Preis dafür ist eben sehr hoch.

Beichthaus.com Beichte #00039962 vom 29.06.2017 um 15:38:48 Uhr in Witten (15 Kommentare).

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