Mein steriler Albtraum

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Falschheit Lügen Verzweiflung Zwang Partnerschaft

Ich habe ein großes Problem, auf der einen Seite bin ich glücklich verheiratet und liebe meine Frau. Wir machen tolle Reisen zusammen, haben die gleichen Interessen und Hobbys und ich möchte keine Sekunde meines Lebens ohne sie sein. Auf der anderen Seite weiß ich nicht, wie ich weiterhin mit ihr zusammen leben soll. Das Problem ist, meine Frau hat über die Jahre eine psychische Störung entwickelt. Sie muss unsere Wohnung zwanghaft desinfizieren um sie vor Keimen und Schmutz der "Außenwelt" zu schützen. In unserer Wohnung fühle ich mich eigentlich nur wohl, wenn ich alleine bin. Wenn wir zusammen nach Hause kommen, läuft es folgendermaßen: Erst mal noch vor der Haustüre die Socken ausziehen, dann schnell in die Küche und dort alle kontaminierten Kleidungsstücke ausziehen. Anschließend Hände waschen. Dann in die Dusche. Nach dem Haare kämmen - Hände waschen, nach dem Haare föhnen - Hände waschen, nach Öffnen einer Schublade - Hände waschen. Während ich dem Reinigungsritual Folge leiste, desinfiziert sie wie wild alle Lichtschalter, Türklinken usw (auch wenn diese überhaupt nicht von irgendwem berührt wurden). Sobald ich meinen Schlafanzug anhabe, darf ich keine Gegenstände der Wohnung mehr berühren außer Bett und Sofa. Bei allen anderen berührten Dingen - Hände waschen. Sollte mein Körper etwas berührt haben - den Körper waschen, Kleider wechseln etc..

Schon lange dürfen weder Freunde noch Familie zu Besuch kommen, da der Reinigungsprozess viel zu aufwendig wäre, um ihn zu bewältigen. Schade für mich, da ich gerne Besuch habe und immer fadenscheinige Ausreden erfinden muss, um Besuche abzublocken. Ich habe schon oft, völlig verzweifelt, versucht mit ihr zu reden. Sie weiß, dass es nicht normal ist, will aber unter keinen Umständen etwas an ihrem Verhalten ändern. Ich könnte hier noch tausend Dinge aus meinem sterilen Alltag berichten, aber Fakt ist: ich weiß nicht mehr weiter. Ohne sie will ich nicht sein, mit ihr halte ich es nicht mehr aus. Was ist die Lösung? In letzter Zeit frage ich mich immer öfter, ob ich diesen Albtraum von Leben nicht einfach beenden sollte. Meine Beichte ist: Obwohl der Leidensdruck so hoch ist, erzähle ich keiner Menschenseele von meinem Problem und tue nach außen immer so, als ob alles prima wäre.

Beichthaus.com Beichte #00039959 vom 28.06.2017 um 22:07:22 Uhr (21 Kommentare).

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MeanerCleaner: Traumberuf Gebäudereiniger

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Manie Arbeit Bayern

Ich (m/26) arbeite nebenbei in einer Reinigungsfirma, es ist mein absoluter Traumberuf, da Putzen meine größte Leidenschaft ist. Schon als kleines Kind war ich versessen darauf, das Haus zu putzen. Meine Eltern finden es, damals wie heute, besorgniserregend. Aber genug von meinem liebsten Hobby. Ich putze Büros, am liebsten habe ich Nachtschicht, da ich dadurch allein die Büros putzen und dadurch meinem anderen Hobby nachgehen kann. Wenn ich nachts putze, werde ich zum MeanerCleaner, ein Antiheld, der die Straßen von Kriminellen reinigt. Dazu schalte ich das Licht aus und hänge mir ein Handtuch, mein Cape, um.

Ich stelle mir vor, wie ich in dem Büro gegen Verbrecher kämpfe. Ich renne also in der Dunkelheit wie ein Irrer durch die Gegend, während ich putze. Wenn ich die Gauner besiegt habe, stelle ich mich an das riesige Fenster im Obergeschoss und halte Monologe, dort habe ich übrigens einen perfekten Blick auf die leuchtenden Gebäude, durch das dunkle Büro kommen die Lichter noch besser zur Geltung, dadurch fühle ich mich unbesiegbar.

Letzten Freitag war es wieder so weit, ein neues Verbrechen, was nur darauf wartete, von mir bekämpft zu werden. Ich rannte umher, brüllte meinen imaginären Feind an und versprach, ihn mit der Reinigungsmilch zu schwächen. Ich war in meinem Element, doch dann wurde plötzlich das Licht abgeschaltet. Ich drehte mich um und sah eine junge, hübsche Mitarbeiterin (21) die mich mit großen Augen anschaute. Ich kam mir wie ein Idiot vor, mit meinem improvisierten Cape. Sie erklärte, dass sie ihren Schlüssel auf dem Schreibtisch vergessen hatte. Es war ihr zuerst unangenehm, aber dann lachte sie und erzählte, dass sie so etwas auch gerne machen würde, einfach mal wieder den langweiligen Alltag vergessen und die Fantasie benutzen.

Wir haben uns noch lange unterhalten und zusammen geputzt, danach haben wir uns Nudeln vom Asiaten gekauft. Seitdem gehen wir abends, wenn alle weg sind, in das Büro, holen die Capes und spielen Helden, die sich gegenseitig in die Quere kommen, obwohl sie ein gemeinsames Ziel haben. Das läuft meistens so ab, dass sie gegen einen Feind kämpft, der stärker ist. Doch dann komme ich und wir vereinen unsere Kräfte. Wir denken uns jedes Mal neue Szenarien aus, es macht uns beiden großen Spaß und ich freue mich, eine Verbündete im Kampf gegen den Dreck zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00039948 vom 26.06.2017 um 13:56:11 Uhr in Bayern (24 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Jammerlieder: If I were sorry

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Hass Musik Medien

Mir (m/34) geht es inzwischen so etwas von auf den Sack, dass im Radio nur noch traurige, betroffene oder weinerlich-sensible Lieder zu hören sind. Bedauerlicherweise kann ich den Quell meiner Abneigung schlecht definieren, aber "Jammer- und Schluchz-Schnulzen" bringen mich in Rage! Beispiel gefällig? "If I were sorry" von Frans. Brrr, da schüttelt es mich schon beim Schreiben. Das beschränkt sich allerdings nicht auf Musikstücke der neueren Zeit, sondern auch Klassiker wie z. B. die Rolling Stones mit "Angie" bringen mich dazu, den Sender zu wechseln. Leider bin ich oft weite Strecken alleine im Auto unterwegs; ohne Beschallung aus dem Autoradio fällt mir das jedoch sehr schwer. Als Individual-Ausweg schalte ich entweder ab oder auf einen Nachrichtensender wie z. B. DLF.

Ich bekunde hiermit, dass ich aus unerklärlichen Gründen eine Abneigung gegen einfühlsame, sensible Musikstücke habe und mir einen bundesweiten Sender mit endorphin treibender Gute-Laune-Musik wünsche. Am Liebsten mit ausschließlich Hard Rock und Heavy Metal auf der Playlist. Wenn mir eine unliebsame Schluchz-Schnulze ans Ohr dringt, schwanke ich zwischen Wut auf die Gesellschaft, welche solche Jammerlappenlieder in die Charts wählt, und Sorge, was ein derartig weichgespülter Haufen von Warmduschern noch so alles anzurichten vermag. Ich bitte hiermit um Absolution für meine Abneigung gegen einen mir unbekannten Personenkreis aus einem Grund, welcher nur als Luxusproblem bezeichnet werden kann.

Beichthaus.com Beichte #00039944 vom 25.06.2017 um 20:21:43 Uhr (36 Kommentare).

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Mein erstes Mal war Gruppensex

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Drogen Neugier Wollust

Seit ein paar Tagen schießen mir (m/23) Bilder und Erinnerungen in den Kopf, die ich über die letzten Jahre weitgehend verdrängt habe. Schuld daran ist mein ehemaliger bester Freund, den ich seit vielen Jahren nicht gesehen habe. Er stand einfach vor meiner Türe und wir redeten über die alten Zeiten. Damals wohnten wir im selben Ort, und es war Tradition, dass ich in den Sommerferien zwei Wochen bei ihm nächtigte wenn seine Eltern im Urlaub waren.

Seine große Schwester galt dann als Bezugsperson, doch sie war so gut wie nie da, da sie andauern bei ihrem Freund war. Zu dieser Zeit waren wir beide 13 Jahre alt und sehr experimentierfreudig. Als wir auf unsere sogenannte jährliche Erkundungstour gingen, fanden wir im Schlafzimmer einige Pornos und Dildos und darüber hinaus noch ein bis zum Rand gefülltes weißes Päckchen. Aus Filmen wussten wir so ungefähr, was das war und wie man es konsumiert.

Nach der ersten Line und zwei Videokassetten, waren wir so euphorisch und geil, dass wir zwei Freundinnen einluden. Wie das Schicksal so will, kamen diese und das Zusammensein verlagerte sich in den Pool. Sie fanden es extrem witzig, wie wir drauf waren, im wahrsten Sinne des Wortes und haben mitgezogen. Der ganze Abend wurde zu einer einzigen Orgie und wir verloren alle unseren Status als Jungfrau. Natürlich musste an diesem Abend noch die Schwester reinplatzen, den Gesichtsausdruck habe ich gerade ganz klar vor mir. Sie fuhr die Mädels heim, klärte die Eltern über die sexuellen Ereignisse auf und für uns beide gab es eine Schelle. Meine Eltern wurden zu meinem Glück nie informiert. Ich beichte also, mit 13 so stockblöd gewesen zu sein, dass ich in beiden Hinsichten meine Jungfräulichkeit verloren habe und mich kaum noch daran erinnern kann. Es tut mir wirklich leid für die Mädels, die die Pille danach und ich glaube noch etwas anderes, schlucken mussten.

Beichthaus.com Beichte #00039925 vom 21.06.2017 um 17:14:21 Uhr (16 Kommentare).

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Artemis Berlin - Der beste Club der Stadt

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Prostitution Dummheit Berlin

Als ich neu in Berlin war, wurde mir als cooler Club das Artemis wärmstens empfohlen. Ich habe erst an der Eingangstür gemerkt, dass das kein normaler Club ist. Ich habe es trotzdem genossen.

Beichthaus.com Beichte #00039914 vom 20.06.2017 um 01:15:30 Uhr in 10711 Berlin (Halenseestraße 32-36) (28 Kommentare).

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