Das frustrierende Gefühl ich zu sein

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Eifersucht Neid

Ich (w/26) bin extrem neidisch auf meine beste Freundin. Wir sind beide lesbisch und studieren an unterschiedlichen Hochschulen auch sehr unterschiedliche Fächer. Sie im technischen und ich seit Kurzem im sozialen Bereich. Im Gegensatz zu ihr liebe ich mein Studium und habe auch sehr viel Spaß daran sowie an dem, wo es mich beruflich verschlagen wird. Obwohl ich vor knapp über einem Jahr mein Leben komplett umgekrempelt habe, bin ich immer noch voller Selbstzweifel, da ich nun bald schon sieben Jahre lang Single bin und seit drei Jahren von keiner anderen Frau geküsst noch berührt wurde. Leider interessieren sich auch kaum lesbische Frauen für mich, obwohl ich ständig unter Menschen bin oder es auf sämtliche Datingportalen ausprobiert habe. Ganz anders als bei meiner besten Freundin.

Sie muss gar nichts tun und die Frauen fliegen ihr praktisch zu. Sie wird ständig von Frauen angesprochen, angebaggert und auf Dates eingeladen, ganz egal, ob sie ganz natürlich und ungeschminkt ist oder sich zurecht macht. Ständig verlieben sich Frauen sowie Männer in sie, ohne dass sie großartig was tun muss. Sie kann sich einfach die rauspicken, die sie am besten findet und ist auch sehr wählerisch dabei. Aktuell hat sie was mit einer tollen Frau, weiß aber noch gar nicht, ob das auf etwas Ernsthaftes hinausläuft weil sie sich noch nicht verliebt hat. Die Frau hingegen ist schon Hals über Kopf in sie verknallt und will sie am liebsten sofort heiraten. Ich hingegen kann nur dumm aus der Röhre gucken, da ich es nicht einmal schaffe eine Frau die ich süß finde, mal zu einem ganz normalen Treffen zum Kennenlernen einzuladen. Nicht, weil ich schüchtern bin, im Gegenteil, ich habe sie gefragt und sie lehnte ab und ignoriert mich seitdem. Ich wünschte, ich könnte mit meiner besten Freundin tauschen, da ich es ziemlich frustrierend finde, ich zu sein.

Ich bemühe mich so sehr, achte darauf gepflegt auszusehen, habe sehr viel abgenommen, weil ich unzufrieden mit meinem hohen Körpergewicht war und unter den Folgeerkrankungen litt, treibe Sport, gehe offen auf die Menschen zu und vieles mehr. Ich bin echt am Verzweifeln, da mich der Neid innerlich auffrisst, würde ich es nie an ihr auslassen, da ich ganz genau weiß, dass sie keine Schuld an meinen Gefühlen trägt. Ich wünschte, ich könnte mit ihr tauschen.

Beichthaus.com Beichte #00040900 vom 20.01.2018 um 22:30:25 Uhr (67 Kommentare).

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Angstpatienten beim Zahnarzt

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Fetisch Hochmut Engherzigkeit Arbeit Gesundheit

Ich bin Zahnarzt und führe eine eigene Praxis. Meine Beichte ist, dass ich diesen Beruf ergriffen habe, weil ich den Umgang mit Schmerz- und Angstpatienten liebe. In meinem Stuhl wird jeder noch so harte Kerl butterweich und handzahm, wenn ich den Bohrer führe oder […]
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Beichthaus.com Beichte #00040899 vom 20.01.2018 um 09:24:24 Uhr (27 Kommentare).

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“Beichte

Die Sextoys meiner Mama

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Peinlichkeit Masturbation Familie Gifhorn

Meine Mutter ist sehr früh und relativ unterwartet verstorben. Meine ältere Schwester und ich (w/22) haben dann, mit Hilfe unserer Tante, die Wohnung unserer Mutter leergeräumt und aussortiert. Wir haben uns jeder ein Zimmer vorgenommen und alles aussortiert und in Kisten verpackt. Nach der Küche habe ich im Schlafzimmer weiter gemacht. Dabei ist mir die Sextoy-Sammlung meiner Mutter in die Hände gefallen und ich war richtig baff, dass sie überhaupt so etwas besessen hat. Sie hatte die letzten Jahre zwar keinen Partner, aber so eine große und ausgefallene Sammlung hätte ich niemals erwartet. Ich weiß, dass es meiner Mama sehr peinlich gewesen wäre, wenn jemand zu Lebzeiten den ganzen Kram gefunden hätte, also habe ich meiner Tante und Schwester nichts davon erzählt. Ich habe die Sachen in eine extra Tüte gepackt und in einem unbemerkten Moment in meinem Auto verschwinden lassen. Zu Hause habe ich alles gereinigt und in meinen Fundus überführt und seither viel Spaß damit. Das hört sich vielleicht ekelig an, aber zum Wegwerfen waren die Sachen viel zu schade. Meine Mama hätte es bestimmt so gewollt.

Beichthaus.com Beichte #00040896 vom 18.01.2018 um 18:03:57 Uhr in Gifhorn (20 Kommentare).

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Ich will die größere Wohnung!

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Boshaftigkeit Schamlosigkeit Nachbarn Selbstsucht

Ich bin scharf auf die Wohnung meiner Nebenmieterin. Meine Nachbarin wohnt in einer 2-Raum-Wohnung während ich in meiner 1,5 Zimmer Bude abhänge. Umziehen in ein anderes Wohnhaus mag ich nicht. Ich kann nur hoffen, dass die ältere Dame bald ins Altersheim abgeschoben wird oder stirbt. Jede Woche stürzt sie und immer wieder müssen der Notarzt und ihr Sohn kommen. Ich hoffe der Sohn hat bald die Faxen dicke und ich eine neue Wohnung.

Beichthaus.com Beichte #00040892 vom 17.01.2018 um 12:56:50 Uhr (10 Kommentare).

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Leben in Freiheit

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Stolz Deutschland

Ich (m/30) bin jetzt endlich aus dem endlosen Hamsterrad ausgebrochen. Was ich beichte? Ich habe dabei viele Freunde und meine Familie etwas verletzt, in dem ich sie einfach zurückgelassen habe. Aber mir geht es hierbei eben erstmal um mich. Mit 26 habe ich nach meinem Studium angefangen als Bauingenieur recht gut bezahlt und mit sehr sicherer Stelle im öffentlichen Dienst zu arbeiten. Ich habe dann Anfang des letzten Jahres einen schönen Betrag von 100.000 Euro in einer Lotterie gewonnen. Das ist eine Menge Geld, aber nicht genug um nie wieder arbeiten zu müssen natürlich. Ich habe lange überlegt was ich damit machen soll, ein kleines Haus anzahlen? Ein teures Auto kaufen? Einfach für später sparen? Vor ein paar Monaten habe ich dann meine Entscheidung gefällt und meinen Job gekündigt. Wie es aber später mal weitergeht, weiß ich noch nicht. Ich habe dann meine Wohnung aufgelöst und ein paar Dinge eingelagert und nach Australien geflogen. Ich werde nun erstmal eine schöne Weltreise machen, denn ich will von meinem Leben einfach mehr haben, als jeden Tag von 9 bis 17 Uhr zu arbeiten, nur damit ich genug Geld habe, um dann in einer Wohnung zu schlafen, damit ich am nächsten Tag wieder pünktlich aufstehen kann.

Ich kann doch die besten Jahre meines Lebens einfach nicht damit verschwenden, jeden Tag in einem scheiß Büro zu sitzen und dann mal drei Wochen im Jahr einen Urlaub in Spanien zu machen. Nein, das will ich einfach nicht. Unsere Gesellschaft ist einfach schon immer ekelhaft, alle Menschen hocken in ihren Hamsterrädern und bekommen gerade so genug Geld um zu leben und sich etwas Unterhaltung zu leisten, damit keiner auf die Barrikaden geht. Damit wird dann ein paar Tausend superreichen "Entscheidern" ein Luxusleben ermöglicht. Ich bewundere all die Aussteiger, die diesem ekelhaften System einfach den Rücken gekehrt haben. Ich werde nie wieder in dieses Hamsterrad zurückkehren und ob ich je wieder nach Deutschland zurückkehre, weiß ich auch noch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00040891 vom 17.01.2018 um 11:13:53 Uhr in Deutschland (24 Kommentare).

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