Zu klein lohnt sich nicht

33

anhören

Fremdgehen Lügen Engherzigkeit WG

Ich (w) hätte zu Silvester fast einen One Night Stand mit dem Mitbewohner eines Freundes gehabt. An sich eine echte Sahneschnitte, ich habe es mir aber als ich sein Ding in der Hand hielt dann doch anders überlegt und ihm gesagt ich hätte ein schlechtes Gewissen wegen seiner Freundin und sei schon zu müde. Die Wahrheit ist aber das mir sein Teil ganz einfach zu klein war und ich mir dachte "Hey, das lohnt sich nicht." So haben wir dann nur ein wenig gefummelt, rumgeleckt und hinterher in einem Bett geschlafen. Seine Freundin hasst mich jetzt trotzdem, dabei habe ich das Schlimmste doch verhindert.

Beichthaus.com Beichte #00028768 vom 28.03.2011 um 19:46:20 Uhr (33 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Mord vor meinem Haus

34

anhören

Rache Boshaftigkeit Kinder

Mord vor meinem Haus
In unserem kleinen Örtchen wohnen ein paar nervige Kinder, circa 8 bis 9 Jahre alt, die seit mindestens 3 Jahren an jedem 31. Oktober abends verkleidet durch die Straßen laufen, an den Türen der Leute klingeln und "Süßes oder Saures" spielen. Dieses Kopieren von Halloween aus Amerika geht meiner Meinung nach gar nicht und ich (m) schenke dem auch keine besonders große Achtung. Im Jahr 2007 (da waren sie bestimmt höchstens 6 oder 7 Jahre alt) habe ich ihnen widerwillig ein paar Süßigkeiten gegeben, damit ich meine Ruhe hatte. Am 31. Oktober 2008 ist abends niemand zu Hause gewesen, dementsprechend stand unser Haus leer. Als ich nach Hause kam, war vor unserer Haustür ein Schlachtfeld aus Toilettenpapier und unser Briefkasten war mit Edding mit hässlichen Fratzen bemalt worden. Das hat mich tierisch sauer gemacht, weil sich das Geschmiere nicht mehr entfernen ließ und somit ein neuer Briefkasten her musste. Eine gute Bekannte, die etwas weiter unten in unserer Straße wohnt, bestätigte auch, dass diese Kinder ebenfalls bei ihr geklingelt hätten. So beschloss ich, dass ich den Giftzwergen irgendwann einen Denkzettel verpassen werde.

Die Gelegenheit ergab sich dann am 31. Oktober 2009, einem Samstagabend. Ich hatte mir zuvor ein Scream-Kostüm, wie aus dem Film mit schwarzer Robe und Gespenstermaske gekauft. Dazu noch ein unechtes Messer bei dem beim Zustechen die Klinge in den Griff gedrückt wird. Ich habe mir schon denken können, dass die besagten Bälger wieder die Gegend unsicher machen wollen und bat im Vorhinein meine Bekannte aus meiner Straße, mich anzurufen, falls die Rotzlöffel wieder bei ihr klingeln sollten.
An dem Abend war meine Freundin bei mir. Sie wohnt circa 20 Kilometer von mir entfernt, weswegen sie in meiner Gegend auch nicht wirklich bekannt ist. Wir beide wollten ihnen einen Schrecken einjagen indem ich meine Freundin vor deren Augen "ermorde". Dazu hatten wir Kunstblut angefertigt, mit Wasser, Mehl und roter Lebensmittelfarbe und es wie Wasserbomben in geringer Menge in kleine Ballons abgefüllt. Sie hat sich einen alten hellen Pullover mitgebracht, den sie nicht mehr braucht und hat ihn an einigen Stellen eingeschnitten und zerrissen. Schließlich folgte dann tatsächlich der Anruf der Bekannten. Ein breites Grinsen kam in meinem Gesicht, ich zog mir mein Scream-Kostüm an und meine Freundin ihren zerfetzten Pulli, den ich noch ordentlich mit roter Soße beschmiert habe. Sie sah wirklich verdammt gut aus. Also machten wir uns auf und legten uns beide an einer Ecke in der Nähe meines Hauses auf die Lauer.
Es war schon ein düsterer Schauplatz: dunkel, kalt und eine einzelne Straßenlaterne spendete etwas Licht. Irgendwann hörte man schon aus der Ferne das Gequake und Gelächter der kleinen Kinder. Meine Freundin kippte noch etwas von dem Kunstblut in ihren Mund, aber nur so viel, dass sie auch noch sprechen konnte. Als die Kinderstimmen immer näher kamen, ging meine Freundin um die Ecke den Kindern entgegen. Ich konnte sie nicht sehen, nur hören. Hörte von ihr schwer atmend ein wimmerndes "Bitte, helft mir, bitte!". Die Kinder sagten "Au scheiße, ist das echt?". In dem Moment sprang ich in meinem Kostüm aus der Ecke, mit der einen Hand stach ich ihr in den Rücken, mit der anderen Hand klatschte ich ihr eine Wasserbombe mit Kunstblut an den Rücken. Ich denke mal, es ging schnell genug, sodass die drei Kiddies das mit der Wasserbombe nicht gemerkt haben.

Meine Freundin spuckte das Blut aus und schrie mit schmerzverzerrtem Gesicht, während ich sie festhielt und weiter auf sie ein stach. Sofort rannten die Kinder kreischend die Straße runter. Das war ihnen wohl zu viel. Eines der Kinder hat offenbar geheult, zumindest konnte ich in der Ferne noch ein kindliches Weinen hören. Meine Freundin ließ sich auf die Straße fallen. Sie drehten sich beim Rennen noch ein paar Mal um, ich packte derweil meine Freundin an beiden Beinen und zog sie um die Ecke während sie noch einen letzten "Todesschrei" von sich gab. Da bekam ich selbst sogar eine Gänsehaut, sie war große Klasse! Als wir aus ihrem Blickfeld waren, verschwanden wir schnell wieder im Haus und lachten uns einen Ast. Offenbar haben die Bengel es uns wirklich abgekauft, denn meine Freundin hat wirklich großartige Arbeit geleistet.

Ich glaube, dass keiner der Nachbarn das Spektakel mitbekommen hat. Es hat sich zumindest nie jemand beschwert oder sonstige Anzeichen gemacht, die auf diesen Abend hingedeutet haben. Und selbst wenn, ich war ja sowieso maskiert. Am 31. Oktober 2010 blieb sogar wieder unsere Klingel stumm. Für die Kinder tut es mir ein wenig Leid, aber für die Schweinerei im vorigen Jahr, sind wir jetzt quitt.

Beichthaus.com Beichte #00028767 vom 28.03.2011 um 16:01:40 Uhr (34 Kommentare).

Gebeichtet von muetzy
In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein

Date mit einer 25 Jahre älteren Frau

18

Wollust Falschheit Dating

Ich möchte gerne beichten, dass ich eine Frau ausgenutzt habe, um meinen Spaß zu haben. Es war ein düsterer Dezemberabend und zwar letztes Jahr, an welchem ich über das Internet ein wenig auf Dating-Seiten surfte. Da gab es eine Rubrik für spontane Treffen. An […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00028766 vom 28.03.2011 um 14:19:23 Uhr (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Meine politische Kehrtwende

55

Zorn Hass Vorurteile Gesellschaft Politik Hamburg

Ich möchte beichten, dass ich eine Art gefallener Punk bin und fast komplett das Gegenteil meiner alten Meinung vertrete. Früher gehörte ich zu einigen Kreisen Linksextremer und kommunistisch geprägter Gruppen. Doch nach und nach merkte ich, dass außer mir eigentlich […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00028764 vom 27.03.2011 um 16:13:14 Uhr in Hamburg (55 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“35.000

“Beichte

Unsere Porsche Probefahrt

17

anhören

Betrug Falschheit Habgier Stolz Auto & Co. Frankfurt

Durch einen Tipp im Internet sind ein Kumpel und ich (beide Mitte Zwanzig und Studenten sinnloser Studiengänge) auf eine geniale Idee gekommen. Wir haben uns beide jeweils unsere schicksten Anzüge angezogen und haben uns bei einem Lokalen Mietwagen-Händler eine Mercedes E-Klasse gemietet. Somit haben wir temporär unseren Status um einiges gehoben. Mit einem gehörigen Stock im Arsch sind wir zum Porsche Händler gefahren. Dort haben wir uns für junge Unternehmer ausgegeben die ein "repräsentatives" Auto haben wollten. Der Händler hat uns entweder den ganzen Schwindel voll abgekauft oder aber er hat einfach mit gespielt, jedenfalls fand ich uns gut. Ich wollte anfangs den Porsche nur einige Stunden Probefahren, mein Kumpel jedoch (Dreistigkeit in Person) hat ein ganzes Wochenende rausgeschlagen. So hatten wir das ganze Wochenende einen Porsche Carrera 911. Wir haben uns daraufhin wie die letzten Penner angezogen und haben das ganze Wochenende nur diesen Porsche gefahren und man glaubt gar nicht wie leicht Mädels auf sowas reinfallen, hielt das immer für einen Mythos, aber Erfolge waren sehr schnell zu verzeichnen. Das Lustigste war als wir den Porsche dem Händler zurückgebracht haben, ist mein Kumpel noch mit seinem schäbigen B-Corsa hinterher gefahren und haben dem Typen erzählt, das Auto wäre uns zu langsam.

Beichthaus.com Beichte #00028761 vom 25.03.2011 um 23:08:32 Uhr in Frankfurt (17 Kommentare).

Gebeichtet von Bonestorm
In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000