Selbstlenkende Einparkhilfe

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Peinlichkeit Stolz Auto & Co.

Mein Auto hat eine automatische Einparkfunktion, die erstaunlich gut funktioniert. Dabei bewegt sich das Fahrzeug selbstständig in eine passende Parklücke. Alles was ich als Fahrer machen muss, ist Gas geben und bremsen. Das Lenkrad wird vom System gesteuert und bewegt sich von alleine. Ich möchte nun beichten, dass ich jedes Mal, wenn ich diese Einparkhilfe in der Öffentlichkeit benutze, meine Hände den automatischen Bewegungen des Lenkrades anpasse und so tue, als würde ich es selbst steuern.

Beichthaus.com Beichte #00040705 vom 29.11.2017 um 14:43:28 Uhr (10 Kommentare).

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Selbstgemachte Geschenke

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Engherzigkeit Eitelkeit

Ich beichte, dass ich keinerlei Respekt vor selbstgemachten Sachen habe. Ich hasse diese gestrickten, geklebten oder gebastelten Geschenke und nehme sie nur an, um meine Mitmenschen nicht zu verletzen. Respekt vor der Zeit, die es gekostet hat und dem Aufwand, den sie betrieben haben, verspüre ich natürlich, ebenso Freude darüber, dass an mich gedacht wurde, nur erfreuen mich diese Unikate einfach nicht. Meist entsorge ich sie nach geraumer Zeit unauffällig. Es ist mir auch nicht so wichtig, wenn sie kaputt gehen. Ich betone gerne, dass ich mir Sachen lieber selbst kaufe, aber trotzdem denken sich die Leute immer wieder Selbstgemachtes für mich aus.

Beichthaus.com Beichte #00040702 vom 28.11.2017 um 21:06:55 Uhr (11 Kommentare).

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“Folge

Kaninchen zu Weihnachten

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Hass Mord Gewalt Tiere Weihnachten Bremen

Als ich noch ein kleines Kind war, hatten wir zu Hause drei Hasen als Haustiere, Rampi, Rumpi und Rompi. Ich habe diese Tiere abgöttisch geliebt! Drei Jahre zur Weihnachtszeit ist immer einer mehr verschwunden. Als Kind habe ich mir nie so wirklich Gedanken darüber […]
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Beichthaus.com Beichte #00040699 vom 28.11.2017 um 11:29:30 Uhr in Bremen (30 Kommentare).

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Das beste Mittel gegen Lustlosigkeit

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Falschheit Begehrlichkeit Partnerschaft Ernährung Berlin

Ich (w) beichte, dass ich meinen Mann seit einigen Jahren manipuliere. Er war bereits während des Studiums mit Mitte zwanzig nicht so die Potenzbombe, nachdem er dann anfing zu arbeiten wurde es noch weniger, als sich dann privat auch noch Kinder und Darlehensabtrag einstellten, war sozusagen der Tiefpunkt erreicht. Durch den Stress und die wohl auch genetisch bedingte Lustlosigkeit musste es immer ein bisschen mehr sein, damit überhaupt Sex möglich war. Eben das typische Verhalten, wenn die Libido ganz unten ist.

In meiner Not, ich hatte einfach keine Lust ständig in Leder rumzulaufen, seinem Wunsch nachzukommen fett zu werden oder darum gebeten zu werden, einen Swingerclub zu besuchen, habe ich ein wenig die Ernährung umgestellt. Das heißt mein Mann bekam künftig viele Sachen vorgesetzt, die angeblich die Libido steigern sollen - einige Sachen waren dabei wohl nur Luft andere zündeten recht schnell. Nach ein paar Wochen hatte ich einen ziemlichen Casanova im Haus. Und was für einen. Das Essen wirkte auch bei mir ein wenig, allerdings nicht ganz so stark. Die ganzen Fetische, Extreme usw. waren danach nicht mehr notwendig, ausziehen reichte aus, einölen führte zu einem verfrühten Orgasmus. Ich glaube er war nicht einmal in seiner Pubertät so spitz.

Normalerweise hätte ich ihm das alles erzählt, leider ist dafür irgendwann der Zeitpunkt abgelaufen. Also habe ich so weitergemacht, wir haben jetzt mit fast fünfzig immer noch ein reges Sexleben und das Essen war zudem auch immer sehr gesund. Ich glaube nicht, dass er wirklich wütend wäre wenn ich es erzählen würde, ich finde es aber auch einfach schöner, wenn er selbst an sich glaubt.

Beichthaus.com Beichte #00040697 vom 27.11.2017 um 21:00:43 Uhr in Berlin (17 Kommentare).

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“Beichte

Meine Eltern haben mich zum Ekel erzogen

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Ekel Unreinlichkeit Familie

Bis zu meinem Auszug von zu Hause vor fünf Jahren war ich (w/25) rückwirkend gesehen ziemlich eklig und ungepflegt. Bis ich so 12 war, habe ich nur einmal die Woche geduscht, als Kind wollte ich das nie so oft und wurde auch nicht dazu angehalten. Freitags kam ich also immer mit klatschfettigen Haaren zur Schule. Je älter ich wurde, desto öfter wollte ich dann von mir aus duschen oder baden, aber meine Mutter hat mir verboten, es täglich zu tun, weil angeblich das Wasser so lange laufen würde und das zu teuer wäre. Baden auch schon mal gar nicht bei dem Wasserverbrauch, alle 2-3 Tage duschen war gerade noch okay. Leider hatten wir kein Bidet oder so etwas und eine tägliche Katzenwäsche hat nicht so recht was gebracht. Schuhpaare hatte ich auch bloß 1-2, man kann sich also denken, wie die rochen ohne viel Zeit zum Auslüften.

Mit frischer Wäsche sah es auch eher karg aus, in den Keller durfte ich bis 15 oder 16 alleine nicht und die uralt WaMa mit all ihren speziellen Macken bedienen bis zuletzt nicht, weil ich sie angeblich nur kaputt machen würde. So wirklich frische Pullis hatte ich nie, bis mir das alles zu viel wurde ich begann, jeden Tag eine Schüssel voll von Hand zu waschen. Das Trocknen dauerte immer ewig ohne Trockner. Meine ganze Pubertät über habe ich also ziemlich gestunken, ich schäme mich so sehr, dass ich das nie jemandem so erzählen würde.

Mittlerweile dusche ich in meiner eigenen Wohnung jeden Tag und habe auch immer frische Wäsche, alles außer mal eine Hose oder Jeans trage ich grundsätzlich nur einmal, es kommt also gar nicht dazu, so fies zu müffeln und mir ist auch selbst aufgefallen, dass ich im Intimbereich endlich neutral rieche und nicht mehr so ungepflegt wie damals. Meine Wasserrechnung ist dennoch nur ein Bruchteil von der in meinem Elternhaus. Keine Ahnung, wer die Leute auf diese Sparmasche gebracht hat. Meine Mutter ist bei den Gewohnheiten geblieben. Alle zwei oder drei Tage Duschen, Klamotten öfter zu tragen und so weiter und das fällt vom Geruch auch auf, zumindest wenn kein Parfum drüber kommt. Vielleicht bin ich da auch mehr sensibilisiert nach dem Auszug, vorher fiel mir das nie so auf. Bettwäsche bleibt auch immer noch ewig drauf in meinem Elternhaus. Da hilft auch kein Febreez oder wie das Zeug heißt. Alte Gewohnheiten bekommt man leider nur schwer raus, wie es scheint, bei meiner Oma gab es damals für die Kinder auch nur einmal die Woche Familienbadetag. Vielleicht sieht man alles etwas anders, wenn man noch aus so einer Zeit kommt. Ich bin froh endlich nicht mehr stinken zu müssen, es ist befreiend.

Beichthaus.com Beichte #00040693 vom 27.11.2017 um 12:52:25 Uhr (10 Kommentare).

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