Fotos drucken

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Diebstahl Shopping Pasewalk

Ich war einmal in einer Drogerie und habe dort Bilder ausdrucken lassen. Es waren ziemlich viele Bilder, auf dem Bon, den man ja dann ausdrucken muss, waren ungefähr 15 Euro. Ich hab den Bon und die Bilder eingesteckt und bin noch im Laden herumgelaufen. Als ich dann an der Kasse zum Bezahlen stand, habe ich den Bon einfach vergessen! Was mir erst im Nachhinein eingefallen ist, als ich ihn zuhause entdeckt hatte. Zu meiner Beichte, danach habe ich noch zweimal Bilder ausgedruckt. Ich habe zuerst einen Bon ausgedruckt, auf dem nur 2-3 Bilder berechnet wurden und den anderen Bon für die restlichen Bilder habe ich einfach in den Regalen verschwinden lassen.

Beichthaus.com Beichte #00030284 vom 24.09.2012 um 14:23:10 Uhr in Pasewalk (Stettiner Chaussee) (15 Kommentare).

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Der Supporter

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Boshaftigkeit Zwietracht Telefon Kollegen Arbeit Zürich

Ich arbeite zurzeit am IT Service Desk. Da haben wir jeden Tag um die 300 Anrufe. An Spitzentagen sogar bis zu 600. Wir haben um die 7.000 Mitarbeiter und mit der Zeit kennt man die Leute, da immer wieder dieselben anrufen. Nun habe ich einmal das Telefon abgenommen und da hatte ich eine Frau von der Nationalbank dran, die gerne einen Tisch zu essen reservieren wollte. Da habe ich ihr kurzerhand die Nummer von einem Supporter gegeben, der mich nie gemocht hat und mir immer Drecksarbeit gegeben hat.
Ich gebe immer wieder externen Leuten, die sich zu uns verirren die Nummer von diesem Supporter. Er hat sich auch schon oft über solche Anrufe aufgeregt. Ich und die Kollegen vom Service Desk müssen dann immer Schmunzeln und uns manchmal auch beherrschen, dass wir nicht einfach laut loslachen. Der Supporter ist auch einer, der sehr unhöflich sein kann und ich habe einmal mitbekommen, wie er so eine Person angeschnauzt hat nicht seine Zeit zu verschwenden. Ich bitte um Absolution dafür, dass ich die armen falschverbundenen Leute an so einen sozial inkompetenten Menschen verweise, mich darüber amüsiere und meine Stelle am Service Desk dafür ausnutze. Dafür, dass ich den Supporter so nerve, will ich keine Absolution, weil wir uns alle einig sind, dass er es verdient hat.

Beichthaus.com Beichte #00030281 vom 21.09.2012 um 13:22:57 Uhr in Zürich (Huttenstrasse) (11 Kommentare).

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Die Trojaner und die Sucht

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Neugier Manie Sucht Internet

Ich (m/30) habe einen ziemlich seltsamen Fetisch entwickelt. Schon zu meiner Jugendzeit bin ich immer ziemlich auf die Mädels aus meiner Clique abgefahren. So kam es dann, dass ich mit 16 das erste Mal versuchte, die Laptops bzw. PCs meiner Bekannten nach Fotos von den Mädels zu durchsuchen. Da ich mich schon damals sehr gut mit Computern auskannte, wurde ich gerufen, um irgendwelche Probleme zu lösen. Dabei nutzte ich dann die Möglichkeit, nach Fotos zu suchen. Zu dieser Zeit habe ich aber nie irgendwelche Nacktfotos gefunden, das Beste waren Bikini-Bilder. Aber auch Bilder, auf denen sie Jeans und ein leichtes Top anhatten, machten mich extrem scharf und wurden dementsprechend auch kopiert. Auch kamen manchmal meine Bekannten mit ihren externen Festplatten sogar zu mir, um illegal heruntergeladene Filme zu bekommen. Ich durchstöberte dann natürlich auch deren Festplatten. Auch habe ich in den einschlägigen sozialen Netzwerken immer nach "schönen" Bildern von meinen weiblichen Bekannten gesucht. Eigentlich war das auch der Hauptgrund, warum ich mich dort überhaupt anmeldete.
Nun, das Ganze ging etwa 2 oder 3 Jahre so. In dieser Zeit habe ich nie wirklich richtige Nacktfotos ergattern können. Ein paar Urlaubsbilder, ein paar Fotos von Hintern in engen Jeans. Am Baggersee oder Schwimmbad habe ich auch ab und an (wenn die Gelegenheit da war und niemand hinschaute) ein paar Bilder mit dem Handy gemacht.
Danach aber kam eine Auszeit, da ich aufgrund meines Berufes nur noch am Wochenende Kontakt mit Freunden hatte. Und irgendwie hatte ich auch das Interesse daran verloren und lud mir ziemlich viel der üblichen Pornos aus dem Internet. Speziell hatte ich ein Faible für Amateurbilder und -videos.


Aber dann kam noch die Wende:
Ich hatte mir Gedanken gemacht, dass es doch irgendwie möglich sein müsse, wirklich in Ruhe die PCs meiner Bekannten durchsuchen zu können. Dabei bin ich bei meinen Recherchen in ein Forum gelangt, in welchem frei über die korrekte Verwendung von Trojanern geredet wurde. Aber auch alle anderen Themen der Internetkriminalität wurden dort offen diskutiert, wie z.B. Kreditkartenbetrug und derlei.
Ich war hin und weg und war die nächsten Wochen quasi nur in diesem Forum und habe alles gelesen, was es zu lesen gab.
Nach ein paar Wochen der intensiven Recherche und Vorbereitungen hatte ich mir dann den passenden Trojaner-Baukasten heruntergeladen, konfiguriert und ein Programm gekauft, mit dem alle üblichen Antiviren-Softwares ausgehebelt wurden und nicht mehr anschlugen. Ich hatte mir sogar einen VPN gekauft und eingerichtet, mit dem der ganze Internetverkehr über Osteuropa umgeleitet wurde. Somit war ich auch sicher, sollte mein Trojaner zur Polizei kommen und analysiert werden.
Dann war es so weit: Mein Trojaner kam das erste Mal bei einer guten Freundin von mir, die wirklich sehr heiß aussieht und einen super Vorbau hat, zum Einsatz. Und alles funktionierte. Ich konnte nun in aller Gemütlichkeit ihren PC durchforsten und mir alles runterladen, was sie darauf gespeichert hatte.


Ich fand aber keine Nacktfotos von ihr. Dadurch lies ich mich aber nicht unterkriegen. Ich verteilte in den nächsten 6 Monaten meinen Trojaner noch an andere weibliche Bekannte von mir. Bei manch einer fand ich auch, was ich suchte, und masturbierte in dieser Zeit auch wirklich sehr viel.
Nach diesen 6 Monaten hatte ich aber immer noch nicht genug und wollte mehr: Ich schickte meinen Trojaner nicht mehr nur an Bekannte, sondern auch sogar an Frauen, die ich gar nicht kannte. Ich tat dies, indem ich die Zugangsdaten von ICQ eines meiner vorigen Opfer crackte (sind nur als MD5-Hash verschlüsselt), mich dann in den gehackten ICQ-Account einloggte und dann schaute wer der Damen, die gerade online waren, ein ansprechendes Profilbild hatte. Denen gegenüber gab ich mich als eben die aus, deren Account ich hackte und schickten ihnen meinen Trojaner. Somit konnte ich dann auch deren ICQ-Passwort cracken und dann Spiel ging dann immer so weiter. Ich saß wirklich in jeder freien Minute vor dem PC und schaute, wer gerade mit meinem Trojaner online ist und schnüffelte, was nur möglich war.
Vor etwa 1,5 Jahren habe ich dann damit aufgehört und auch alle Bilder gelöscht, die ich durch die Verwendung des Trojaners ergattern konnte. Die Bilder, die ich aber zu Anfang kopiert hatte, habe ich immer noch. Ich schaue sie zwar kaum noch an, will sie aber irgendwie auch nicht löschen. Wegen dieser Bilder habe ich auch kein schlechtes Gewissen, da ich denke, dass ziemlich viele andere männliche Teenies in diesem Alter ebenfalls mal schnell denn PC/Laptop einer Bekannten durchsucht und Bilder auf ihren Stick kopiert haben.


Was ich aber beichten möchte, ist, dass ich mit einem Trojaner in die innerste Privatsphäre meiner Bekannten und auch Fremder eingedrungen bin und heimlich ihre privatesten Sachen gestohlen habe, und habe auch nun ein schlechtes Gewissen.
Dennoch muss ich recht oft an diese Zeit zurückdenken, denn es war für mich auch ein unheimlicher Adrenalinkick, wenn ich wieder versuchte, einer Frau meinen Trojaner unterzujubeln.
Durch diese Zeit habe ich meine Fähigkeiten im Social Engineering und auch in Sachen Internetsicherheit unheimlich verbessert. Mittlerweile gebe ich meinen Bekannten viele Tipps, wie sie sich besser vor Malware schützen können und wenn ich mal für einen Kumpel ein neues Spiel runterlade, dann checke ich den Crack immer auf Malware, sodass er sich nichts einfängt. Natürlich habe ich meine Bekannten nie über meine Vergangenheit aufgeklärt. Dennoch kommt öfters mal wieder der Gedanke, damit wieder anzufangen. Diese Mischung aus Adrenalin und Erotik macht einfach unheimlich süchtig. Ich habe nie und hatte auch nie vor, auch nur Teile meiner ergaunerten Daten im Internet zu veröffentlichen - sie waren stets für den privaten Gebrauch gedacht.

Beichthaus.com Beichte #00030278 vom 20.09.2012 um 11:38:11 Uhr (29 Kommentare).

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Schlankheitswahn

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Hass Falschheit Ernährung Partnerschaft

Ich (m/25) möchte beichten, dass ich bei meiner Freundin (23) gute Miene zum bösen Spiel mache. Als wir vor einem Jahr frisch verliebt waren, war sie noch etwas molliger als jetzt (nicht dick). Sie hat dann begonnen, eine Diät und Sport zu machen. Sie hatte mehr […]
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Beichthaus.com Beichte #00030273 vom 18.09.2012 um 21:50:46 Uhr (29 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Rechnung von der Bibliothek

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Faulheit Peinlichkeit Lügen Studentenleben Stuttgart

Als Studentin habe ich einmal eine ganze Menge Bücher aus der Bibliothek daheim gehabt und war zu faul, um sie wieder zurückzubringen. Ich habe das immer wieder vor mir hergeschoben. Nachdem ich die Bücher ein ganzes Semester nicht abgegeben hatte, flatterte mir eine unglaublich Rechnung über 150 Euro ins Haus. Ich hob Geld von meinem Konto ab und fuhr zur Bücherei. Ich war so unheimlich peinlich berührt, als ich in der Schlange wartete und als ich dran war und die nette junge Dame den Code des ersten Buches eingescannt hatte und erschrocken in den Bildschirm ihres Rechners starrte, stammelte sie nur: Das kann doch jetzt gar nicht sein!


Ich wollte nicht, dass jeder um uns rum das ganze mitbekommt und meinte hastig: Doch, das kann leider sein! Sie schaute mich so böse an und ich merkte schon, wie ich rot wurde. Da erzählte ich einfach, dass ich die Bücher so lange nicht abgeben konnte, weil ich ein Semester im Ausland verbracht hätte. Das entsprach absolut gar nicht der Wahrheit, aber mir war das so rasend unangenehm und ich wollte einfach eine Erklärung liefern!! Sie wurde freundlicher und fragte, wo ich denn gewesen sei. Ich sagte: Finnland, warum, weiß ich bis heute nicht, es fiel mir eben spontan ein. Sie freute sich enorm und meinte, dass sie auch ein Semester in Finnland studiert hätte und wo genau ich denn gewesen sei. Panisch überlegte ich und sagte die einzige Stadt, die ich wenigstens namentlich kannte: Helsinki.


Daraufhin freute sie sich noch mehr und rief fröhlich: Ich auch! Mir brach der Schweiß aus, aber ich gab ebenfalls vor, mich enorm zu freuen. Da meinte sie, dass sie da was an der Rechnung drehen könne, das sei doch gar kein Problem! Ich lehnte ab und meinte, dass ich doch anderen Studenten, die Bücher doch vorenthalten hätte, aber sie meinte nur "Ach was!", tippte irgendwas ein und meinte strahlend, dass ich nur 50 Euro zahlen bräuchte. Ich zahlte, ging und schämte mich. Sie war ja so nett und freundlich gewesen und ich war so ein verlogenes Stück! Ich war so sinnlos feige und verlogen, es tut mir echt Leid! Ich habe nie mehr etwas aus der Landesbibliothek ausgeliehen.

Beichthaus.com Beichte #00030267 vom 16.09.2012 um 17:00:03 Uhr in 70173 Stuttgart (Konrad-Adenauer-Straße 8) (27 Kommentare).

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