Selbst gemachtes Geschenk zu Ramadan

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Diebstahl Engherzigkeit Familie Geld Berlin

Ich (m/18) bin Deutscher mit Migrationshintergrund. In den vergangenen Jahren meiner Kindheit habe ich nie wirklich was zu meinem Geburtstag geschenkt bekommen und auch so gut wie nie etwas zu Ramadan, obwohl wir in der Familie gläubig sind. Meine Freunde aus den ebenfalls gläubigen Kreisen haben immer sehr viel Geld zu Ramadan bekommen; ich hingegen gerade mal zehn Euro von meinem Vater. Großartigen Besuch hatten wir auch nicht wirklich. Wir sind an besagten Tagen ab und zu mal zu einer Familie gefahren und haben dann dort den Abend verbracht. Von meinen Verwandten habe ich auch nie Geld bekommen. Ich weiß, das klingt sehr egoistisch und man könnte daran denken, dass es Menschen gibt, die nicht einmal ein Dach über dem Kopf haben. Dennoch wurmte mich das immer. Nun zu meiner Beichte: In den vergangenen Jahren habe ich meinem Vater bestimmt schon über 5000 Euro geklaut. Immer, wenn ich nichts bekommen habe, beruhigte ich mich während der Tat selbst mit Gedanken wie "ja, egal, immerhin hast du ja nun Geld." Das Stehlen fiel auch nie wirklich auf, da ich es immer so im Laufe der Zeit genommen habe. Heute tue ich es sogar immer noch, aber ich brauche nun mal das Geld. Arbeiten kann ich auch nicht aus verschiedenen Gründen. Es tut mir auch wirklich leid, da mein Vater das Geld natürlich selbst braucht, aber ich kenne keine andere Alternative und schwarz arbeiten kann ich ja auch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00030664 vom 10.01.2013 um 16:54:53 Uhr in Berlin (Köpenicker Straße) (24 Kommentare).

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Diebstahl aus dem Kölner Stadtarchiv

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Diebstahl Habgier Morallosigkeit Arbeit Köln

Ich beichte, dass ich, während einem meiner ehrenamtlichen Einsätze als freiwilliger Helfer für das eingestürzte Kölner Stadtarchiv, kleine Bruchstücke der Betonfassade, sowie einige kleine Fragmente von historischen Dokumenten mitgenommen habe, um sie später versteigern zu lassen. Es handelte sich dabei vermutlich um städtische Amtsschreiben aus den 50er- oder 60er-Jahren. Während wir alle damit beschäftigt waren, die Akten und Dokumente mit Bürsten vom Schmutz zu befreien, nahm ich einige kleine Fragmente an mich und versteckte diese in meiner Atemschutzmaske. Da es keine detaillierten Taschenkontrollen und viel Vertrauen gab, war es einfach, die Dinge hinauszubringen. Ich habe die Stücke zudem nicht abgetrennt, sondern diese waren vorher schon perforiert. Alle Kölner mögen mir diesen Frevel verzeihen.

Beichthaus.com Beichte #00030629 vom 29.12.2012 um 00:45:27 Uhr in Köln (Portastraße) (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Panini Sticker

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Manie Diebstahl Verschwendung Stutensee

Panini Sticker
Als ich noch 8 Jahre alt war, waren bei uns in der Grundschule die Fußball-Sticker eines italienischen Unternehmens voll im Trend. Es gab auch zugehörige Hefte, die es galt voll zu machen, wer ein volles Heft hatte gehörte zu den Coolen. Man konnte sich natürlich so viele Sticker kaufen wie man wollte, doch so billig war es nicht und man zog (im Laden ein Päckchen 1 Euro, a 6 Sticker) oft die selben Spieler. Im Tauschen und spielen mit den Stickern war ich relativ gut, doch am Ende des Jahres fehlten mir immer noch ein paar. Da ich es Leid war Geld für die Päckchen auszugeben in denen mein gesuchter Spieler sowieso nicht drin war, beschloss ich meinen Klassenkameraden meine Fehlenden einfach abzukaufen. Meine Klassenkameraden kannten meine Notlage und verlangten so dann schon mal 2 Euro für einen einzelnen Sticker. Mein Taschengeld reichte da natürlich nicht aus und somit stahl ich meiner Mutter morgens immer 2-4 Euro aus dem Geldbeutel um mir meine Sticker zu kaufen. Nach einer Weile hatte ich mein Heft dann auch voll und meine Mutter hatte nichts von den inzwischen fehlenden 30 Euro bemerkt. Ich hatte lange ein schlechtes Gewissen, was ich noch heute versuche zu bereinigen. Ich schenke meiner Mutter immer etwas mehr zu ihrem Geburtstag oder Weihnachten. Trotzdem fühle ich mich immer noch schlecht. Etwas Positives hat es wenigstens, ich habe nie wieder mein Geld für so etwas Unsinniges ausgegeben.

Beichthaus.com Beichte #00030624 vom 28.12.2012 um 12:02:16 Uhr in 76297 Stutensee (Hauptstraße) (11 Kommentare).

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Teures Internet

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Betrug Diebstahl Selbstsucht Internet

Ich (m/18) bin letztes Jahr in eine neue Wohnung umgezogen. Das Problem bei der Sache war jedoch, dass es in einem neu gebauten Haus erst eine Weile dauert, bis die Telefonleitungen, sowie DSL freigeschaltet werden - in meinem Fall vier Monate. Da heutzutage das Internet aus dem täglichen Leben kaum wegzudenken ist und ich kein Geld für einen UMTS-Stick ausgeben wollte, habe ich mich in der Nachbarschaft nach offenen WLAN-Netzen umgeschaut und auch wirklich eines gefunden. Und nun zu meiner eigentlichen Beichte. Abgesehen davon, dass auch der Zugang zu seiner/ihrer Routerkonfiguration völlig ungeschützt war, kam es nach einmonatigem Surfen zu einer Meldung im Webbrowser, dass das Internetkontingent von einem Gigabyte aufgebraucht wäre. Weiter hieß es: "Klicken Sie auf "fünf Gigabyte" (19 Euro) oder "ein Gigabyte" (neun Euro), um weiterhin, wie gewohnt, zu surfen". Ohne zu überlegen habe ich natürlich gleich die volle Packung bestätigt und somit den Besitzer um 19 Euro erleichtert. Heute tut es mir leid, auch wenn eine Teilschuld sicherlich beim Besitzer selbst liegt.

Beichthaus.com Beichte #00030576 vom 13.12.2012 um 15:34:51 Uhr (19 Kommentare).

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Angst vor polnischen Langfingern

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Diebstahl Dummheit Vorurteile Trunksucht Last Night Meschede

Ich (m/19) war Freitagabend feiern. Natürlich haben wir alle auch sehr viel getrunken. Nach einer gewissen Zeit auf der Tanzfläche fiel mir dann ein Mädchen besonders ins Auge. Sie schaute mich die ganze Zeit an und irgendwann, als ich mich dann selbst überwunden hatte, sie anzusprechen, bin ich zu ihr hin. Sie war auch ganz nett, wir redeten etwas und haben auch das eine oder andere getrunken. Nebenbei erwähnte sie auch, dass sie Polin sei. Irgendwann sind wir wieder tanzen gegangen auch ziemlich nah. Der restliche Abend verlief eigentlich genauso weiter. Irgendwann kam dann die Frage "zu mir oder zu dir?" Sie, anscheinend davon überrascht, wollte dann zu mir, allerdings erst später. Also sollte ich schon mal vorgehen; sie wusste, wo ich wohne. Also bin ich, schon sehr betrunken, aufgebrochen und malte mir die ganze Geschichte schon richtig schön aus. Als ich endlich Daheim ankam, räumte ich noch schnell etwas meine Wohnung auf. Und wartete darauf, dass sie endlich zu mir kam. Leider erschien sie dann doch nicht. Etwas enttäuscht bin ich dann schlafen gegangen. Am nächsten Morgen wachte ich auf und wollte schauen, wie viel Geld ich noch in meiner Geldbörse habe. Aber ich fand sie nicht. Ich wurde richtig nervös, lief den ganzen Weg zur Disco und zurück immer wieder ab. Nur leider war dort nirgends meine Geldbörse. Ich war mir irgendwann auch schon richtig sicher, dass das Mädchen von letzter Nacht die Geldbörse geklaut hatte, wahrscheinlich beim Abschied. Sie war ja auch Polin. Ich rief bei der Polizei an und war noch einmal in der Disco, aber meine Geldbörse wurde nicht abgegeben. Ich rief also bei meinem Kreditkarteninstitut an und ließ meine Karte sperren. Ich wollte gerade zur Polizei, da Führerschein und Ausweis ebenfalls weg waren, da ließ ich den vergangenen Abend noch einmal Revue passieren. Und da fiel es mir ein.
Ich hatte in meinem Suff meine Geldbörse zwischen meinen Socken versteckt, weil ich Angst hatte, dass die Polin mich ausraubt, wenn ich schlafe. Nur leider hatte ich das bis zum nächsten Tag vergessen. Es tut mir leid, dass ich ihr gegenüber solche Vorurteile hatte und dass ich so betrunken war.

Beichthaus.com Beichte #00030562 vom 08.12.2012 um 12:22:28 Uhr in Meschede (Winziger Platz) (17 Kommentare).

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