Die Süßigkeiten im Hort

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Diebstahl Schamlosigkeit Arbeit

Die Süßigkeiten im Hort
Ich (w) bin Erzieherin in einem Hort. In der Küche für die Kinder, in der man auch gemeinsam mit den Kindern kochen kann, lagern viele Süßigkeiten im Schrank - für die Kindergeburtstage. Vor ein paar Wochen hatte ich zwei mal den Spätdienst und war somit zwei Mal die Letzte im Schulhort. Und ich hatte Hunger. Ich muss dazu sagen, einmal war der Spätdienst nicht geplant und mein Essen reichte nicht mehr und beim anderen Mal war mir einfach nach Süßem. Jedenfalls ging ich an den Schrank und nahm mir etwas Süßkram. Seit neuestem liegen die Süßigkeiten im Personalraum, da Kinder verdächtigt wurden, diese gestohlen zu haben. Dies erfuhr ich aber erst auf einer Teambesprechung. Ich beichte hiermit, dass ich die Süßigkeiten genommen hab und es tut mir schrecklich leid. Obwohl immer noch die Kinder verdächtigt werden, seitdem die Sachen nun im Personalraum sind, hat nichts mehr gefehlt.

Beichthaus.com Beichte #00030847 vom 03.03.2013 um 20:03:08 Uhr (7 Kommentare).

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Alkoholverbot in der Jugendherberge

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Diebstahl Ungerechtigkeit Trunksucht Schule Arbeit

Alkoholverbot in der Jugendherberge
Ich hatte lange einen Nebenjob als Spätdienst-Rezeptionistin einer Jugendherberge. Da herrscht ein striktes Alkoholverbot und wir waren angehalten, Lehrer darauf aufmerksam zu machen, wenn Schüler Alkohol auf den Zimmern haben. Ich möchte beichten, dass ich diese Arbeitsanordnung etwas uminterpretiert habe. Anstatt die Kids zu verpetzen, habe ich ihnen die Flaschen abgenommen. Immer mit der Zusage, dass ihr Lehrer oder ihre Eltern die Pulle gerne an der Rezeption abholen können und ich die Flasche nur verwahre. Natürlich wurde nie eine Schnapsflasche bei mir abgeholt. Mit dem Alkohol, den ich im Laufe eines Monats konfisziert habe, konnten ganze WG Partys versorgt werden. Ich habe in der Zeit nie auch nur einen Cent für Partymitbringsel ausgegeben. Einerseits hatte ich immer ein schlechtes Gewissen, weil ich die Kids ausgenommen hab. Andererseits wären sie von den Lehrern nach Hause geschickt worden, wenn ich sie verpfiffen hätte. Oder sie hätten uns die Bude vollgekotzt. Vielleicht könnte man das Ganze als Win-Win-Situation deklarieren.

Beichthaus.com Beichte #00030827 vom 26.02.2013 um 17:25:07 Uhr (27 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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20 Euro Taschengeld

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Diebstahl Familie

20 Euro Taschengeld
Ich (w) konnte nie wirklich mit Geld umgehen. Woran das lag, sei einmal dahin gestellt, und ist an sich auch völlig egal. Bevor ich 18 wurde, habe ich angefangen, mich für die gleichen Dinge zu interessieren wie andere Frauen in meinem Alter auch. Ich wollte neue Kleidung, Abends mal weg gehen, und so weiter und so fort. Allerdings sahen meine Eltern es nicht ein, auch wenn sie es sich ohne Probleme hätten leisten können, mir mal ausnahmsweise eine Hose für mehr als 15 Euro zu kaufen oder mir etwas Geld mitzugeben. Mit 20 Euro mit 15, 16, 17 Jahren kommt man nicht weit. Zwar habe ich nach einem Job neben der Schule gesucht, aber keinen festen gefunden, den ich mit der Schule hätte vereinbaren können.

Kleine Nebenverdienste hatte ich mit Babysitten, aber das, zusammen mit dem Taschengeld, hat auch kaum das gedeckt, was ich gerne gemacht bzw. getan hätte. Zumal ich von dem Geld noch meine Tiere versorgen musste. So kam es eines Tages, dass ich in der Küche ein kleines Geldversteck meiner Mutter gefunden habe. In der Summe sind 1.000 Euro in alles Mögliche geflossen, jedoch in kaum etwas, dass ich bis heute noch behalten habe. Ich habe das meinen Eltern dann irgendwann erzählt, erfreut waren sie nicht. Deswegen habe ich mir nun auch einen Nebenjob gesucht, um es ihnen wieder zurück zu zahlen. Sauer sind sie mir nicht mehr, aber schämen tue ich mich deswegen trotzdem immer noch.

Beichthaus.com Beichte #00030826 vom 26.02.2013 um 14:39:08 Uhr (22 Kommentare).

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Das Trinkgeld der Kollegen

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Habgier Diebstahl Arbeit Arbeit Hamburg

Ich muss etwas beichten, das ich schon lange mit mir herumschleppe. Ich (w/32) habe mal eine Ausbildung zur Hotelfachfrau gemacht und dabei sehr wenig Geld verdient. Als ich im Housekeeping eingesetzt war, musste ich unter anderem Zimmer checken. Das heißt, ich musste kontrollieren, ob die Zimmermädchen alles ordentlich sauber gemacht hatten. Um in die Zimmer zu gelangen, hatte ich einen Masterkey. Nun kam es so, dass ich immer vor den Zimmermädchen in die Zimmer gegangen bin. Angeblich, um zu schauen ob der Gast schon abgereist ist, falls ich erwischt wurde. In den Zimmern habe ich dann das Trinkgeld geklaut, das eigentlich für die Zimmermädchen bestimmt war. Manchmal habe ich gewechselt, weil mein schlechtes Gewissen mich übermannt hat und ich auch Angst hatte, aufzufliegen. Also habe ich, zum Beispiel, fünf Euro genommen, aber zwei wieder hingelegt. Letztendlich tut es mir leid, alle Mitazubis und Zimmermädchen um ihr wohlverdientes Trinkgeld gebracht zu haben. Wenn ich jetzt beruflich in einem Hotel nächtige, gebe ich den Zimmermädchen immer direkt etwas Trinkgeld.

Beichthaus.com Beichte #00030809 vom 20.02.2013 um 14:00:36 Uhr in Hamburg (An der Alster) (11 Kommentare).

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Verzweiflung nach dem EM-Spiel

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Nach dem EM-Spiel zwischen Deutschland und Griechenland beschlossen ein Kumpel und ich, noch feiern zu gehen. Er musste am nächsten Tag arbeiten, weswegen wir uns darauf geeinigt haben, zwischen 2 Uhr und 3 Uhr nach Hause zu fahren. Um 2.15 Uhr war es dann so weit. Ich hatte meine Alkoholobergrenze erreicht und wollte nach Hause fahren, was ihm ja zeitlich hätte passen sollen. Jedoch wollte er noch alleine in der Disco bleiben. Allerdings war mir eine Taxifahrt alleine (ungefähr 35 Euro) zu teuer, weswegen ich einen Kumpel anrufen wollte, damit er mich abholt. Leider ging er, um die Uhrzeit verständlich, nicht an sein Telefon. Allerdings wusste ich immer noch nicht, wie ich nach Hause kommen sollte. In meiner Verzweiflung habe ich dann versucht, ein Fahrrad zu klauen, was mir aber nicht gelang, da alle Fahrräder verschlossen waren. In meiner Wut habe ich mit solcher Wucht an einem Rad gerissen, dass die Kette aufsprang und das Fahrrad frei war. Vielleicht war es auch nur nicht richtig abgeschlossen, aber das war mir in diesem Moment egal. Ich bin dann, nur im T-Shirt, die 20 Kilometer nach Hause geradelt. Da ich sehr betrunken war, bin ich einige Schlangenlinien gefahren, was mir in dem Moment sogar bewusst war. Immer, wenn mir ein Auto entgegen kam, bin ich deshalb abgestiegen und habe das Rad geschoben, damit ich nicht von der Polizei erwischt werden konnte. Einen Kilometer vor dem heiß ersehnten Bett habe ich das Fahrrad dann entsorgt. Ich habe den Diebstahl gleich am nächsten Tag bereut, vor allem, weil es ein recht ordentliches Damenrad war. Mein Kumpel ist übrigens direkt von der Disco mit dem Taxi zur Arbeit gefahren.

Beichthaus.com Beichte #00030801 vom 18.02.2013 um 19:26:23 Uhr in Aachen (17 Kommentare).

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