Meine Eltern haben ihre Kinder in Depressionen gedrängt

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Misstrauen Boshaftigkeit Familie

Ich habe jahrelang meine depressiven Geschwister gemobbt und sie übelst und derbe beleidigt, weil ich mich von unseren Eltern gemaßregelt und benachteiligt gefühlt habe. Jetzt erst habe ich verstanden, warum auch ich von ihnen körperlich geschlagen wurde, wenn sie sich angegriffen von mir fühlten. Bin die Jüngste und leide selbst an Depressionen. Es ist in der Familie so, dass man über Probleme nicht redet und das die Eltern immer Recht behalten wollen. Eltern sind so eingestellt, das Kinder keine eigene Meinung haben dürfen und dumm seien.

Mich hat das damals als Kind schon immer schwer belastet und ich musste mich oft genug durchsetzen, damit ich nicht als eine Art Spielball für alle gelte. Denn auch Verwandte und Bekannte meinten immer wieder, mich herabwerten zu müssen, weil ich nicht so schick wie meine älteren Geschwister aussehen würde (in Zeiten als wir noch Kinder waren) oder dass ich als jüngste nur frech und dumm sei und man sich entweder künstlich bis echt aufgeregt hatte oder mich bedroht und geschlagen hatte, wenn ich derer Meinung "aufmüpfig" wurde - aber nur, weil ich Eins und Eins zusammen gezählt hatte und Schlüsse gezogen habe und sie ahnten, dass ich das Spiel durchschaue. Ich würde meine Eltern heutzutage nicht pflegen wollen, weil sie mich auch heute noch als Versagerin ansehen und auch den Leuten gegenüber mich als Boshaft und Versagerin hinstellen. Bewusst wollen sie sich das nicht machen, denn sonst machen sie mir Vorwürfe, ich würde streiten wollen - was meinerseits nicht wahr ist. Aber ich lass mir diese Ungerechtigkeiten nicht mehr gefallen von den Eltern immer für eine Null gehalten zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00040129 vom 30.07.2017 um 14:45:07 Uhr (2 Kommentare).

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Mein neuer Stiefbruder

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Masturbation Begehrlichkeit Schamlosigkeit Ludwigsfelde

Vor ca. zwei Jahren hat meine Mama einen neuen Freund kennengelernt. Der ist etwas älter, aber hat einen Sohn in meinem Alter. Von Anfang an wollten unsere Eltern dass wir uns gut verstehen und so haben wir viele Familienausflüge gemacht und sollten auch zusammen mindestens ein Mal in der Woche etwas unternehmen. Über die Zeit hat sich das auch gelohnt, denn wir verstehen uns inzwischen wirklich ganz gut, vor allem seit er vor zwei Monaten mit seiner doofen Ex-Freundin Schluss gemacht hat. Jetzt, wo ich die letzten Ferien habe, weil ich mit der Schule fertig bin und er gerade frei hat, machen wir sogar fast jeden Tag etwas zusammen. So auch heute. Wir haben Nachmittags eine Fahrradtour und Abends dann noch ein kleines Picknick gemacht, um den Sonnenuntergang anzuschauen und dann ging es nach Hause und wir haben noch zusammen ferngesehen.

Was ich jetzt jedenfalls beichten will, ist dass wir uns vorhin beim Fernsehen geküsst haben und er auch mit der Hand an einer Stelle war, wo er eigentlich nicht hätte sein sollen. Mehr ist zum Glück nicht passiert, aber davor habe ich jetzt echt Angst, denn es war gar nicht schlimm für mich, im Gegenteil. Es hat mir gefallen. Bisher hatte ich mit Männern nur schlechte Erfahrungen und darum macht es mir um so mehr Sorgen dass es mir ausgerechnet bei ihm gefallen hat. Jetzt schäme ich mich total und weiß nicht, was ich machen soll - vor allem falls wir nochmal in so eine Situation kommen.

Beichthaus.com Beichte #00040128 vom 30.07.2017 um 02:25:59 Uhr in Ludwigsfelde (14 Kommentare).

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Das zufällige Treffen mit meinem ehemals besten Freund

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Peinlichkeit Dummheit Bahn & Co.

Ich (w/24) beichte, dass ich mich vor ein paar Tagen auf einer Zugfahrt von München nach Salzburg über eine Stunde in der Toilette eingesperrt habe. Manche Leute bekamen mit, wie lang ich dort drin war und tuschelten, ob ich schwarz gefahren bin und mich vor dem Kontrolleur verstecken wollte oder einen nervösen Magen habe. Es war unglaublich unangenehm. Ich habe mich vor Schreck dort verschanzt, weil mein ehemals bester Freund am Ostbahnhof in den Zug einstieg und ich mich derart erschrocken hatte.

Wir beide kannten uns seit der zweiten Klasse. Er war damals mein Nachbar und wir waren 10 Jahre lang allerbeste Freunde. Als wir noch klein waren, war er fast jeden Tag bei uns zu Hause und auch am Wochenende kam er oft auf Familienausflüge mit, da seine Eltern nie etwas unternahmen. Seine Mutter war depressiv und sein Vater nur am arbeiten. Es verging kein Tag, an dem wir keinen Kontakt hatten, wenn wir uns nicht sehen konnten, telefonierten wir oder schrieben. Wir haben uns alles erzählt und hatten nie Streit. Als wir älter waren, dichteten uns viele eine Beziehung an. Aber wir waren nie zusammen. Wir waren wie Geschwister, die sich sehr gut verstehen; eigentlich Seelenverwandte. So viele Leute wunderten sich stets über unser Verhältnis. Einmal hatte er eine Freundin die auf mich eifersüchtig war, aber sie waren nicht lange zusammen und wir hatten trotzdem Kontakt.

Im Jahr 2009 trennten sich dann seine Eltern und er zog mit seiner Mum in eine andere Stadt, eine Stunde entfernt. Wir besuchten uns trotzdem nahezu jedes Wochenende und telefonierten unter der Woche. Im Februar (2010) wurde jedoch plötzlich alles anders. Er verhielt sich immer seltsamer, ging oft nicht an sein Handy und rief auch nicht zurück. Als er mich besuchte, hatte er nicht viel zu erzählen. Irgendwann hatten wir zwei Wochen gar keinen Kontakt gehabt. Das war extrem ungewöhnlich und furchtbar für mich. Da ich ihn nicht erreichte, fuhr ich an einem Samstag im April damals einfach zu ihm und wollte ihn zur Rede stellen. Durch meinen unangekündigten Besuch erfuhr ich zufällig, was für Freunde er inzwischen gefunden hatte. Kurz gefasst; er ist in die Nazi-Szene geraten. In einem Zeitraum von etwa zwei Monaten (ich hätte nie gedacht, dass das möglich ist in so kurzer Zeit). Davor kannte er diese Leute noch gar nicht. Ich und unsere damals gemeinsamen Freunde haben alles versucht, damit er wieder "normal" wird. Ich sprach mit seinen Eltern und kontaktierte sogar seine Großeltern in Österreich. Es half nichts. Ab einem Punkt musste ich den Kontakt zu ihm komplett abbrechen, da ich mich sonst in Gefahr gebracht hätte. Ein Mädel aus seinem neuen Freundeskreis hatte mich angegriffen und mit ihrem Freund bedroht.

Das war vor sieben Jahren. Ich vermisse sein altes ich bis heute unglaublich. Selbst heutzutage will ich ihn noch öfter instinktiv anrufen, wenn ich etwas lustiges sehe oder gute Nachrichten bekomme. Bis ich mich wieder daran erinnere, dass wir nicht mehr sprechen. Es ging so weit, dass ich ihn (2013) in meiner Whatsapp-Liste gesucht habe und von meiner Ausbildung berichten wollte, bis mir einfiel, dass ich seine Nummer längst nicht mehr habe. Als er dann tatsächlich nach all den Jahren vor mir stand, bin ich einfach instinktiv geflüchtet, ohne etwas zu sagen. Er hatte mich angeschaut und schnell wieder weggeguckt. Er sah komplett normal aus, ich habe keine Ahnung, ob er überhaupt noch in der rechten Szene ist (aber Aussehen ist ja heute kein Kriterium mehr dafür, außerdem hätte er sich dann bestimmt wieder bei mir gemeldet, wäre er ausgestiegen). Irgendwann verließ ich das WC und er war weg... Ich werde das Getuschel und die Situation insgesamt nie vergessen. Ich fühlte mich den restlichen Tag wie eine komplette Idiotin.

Beichthaus.com Beichte #00040120 vom 29.07.2017 um 00:48:19 Uhr (17 Kommentare).

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Zu Hause trage ich Röcke mit Extra!

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Peinlichkeit Sucht Freizeit Wolfsburg

Ich habe eine seltsame Methode zum Stressabbau: Ich trage zu Hause gerne Röcke, an denen ich mir hinten mit einer Sicherheitsnadel einen oder mehrere aufgeblasene Luftballons befestige (Nadel durch den Knoten). Natürlich nur wenn ich alleine bin. Dann kann ich auch prima bei der Hausarbeit entspannen. Irgendwie finde ich das Rascheln beim hin- und herschwingen des Ballons beruhigend. Wenn ich weiß, dass mein Freund bald kommt, entsorge ich Ballons natürlich vorher. Er weiß nichts davon. Ich glaube, es ist mir auch peinlich, wenn irgendjemand davon wüsste.

Beichthaus.com Beichte #00040119 vom 28.07.2017 um 23:09:28 Uhr in Wolfsburg (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Bisexuell gefangen in einer unglücklichen Ehe

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Ehebruch Lügen Begehrlichkeit Verzweiflung Marienburg (Köln)

Ich (27) bin ein schwuler Mann. Ich habe eine sehr gute Beziehung zu meiner Familie, besonders zu meiner Oma und meinem Vater. Letztes Silvester war ich bei meiner Familie in Marienburg und wurde Bekannten der Familie vorgestellt, die ich vorher nicht kannte, da mein Vater absolut begeistert von ihnen war. Alle waren (mindestens) ein bisschen angetrunken und da wird man ja so schnell brüderlich und fängt an mit allen rumzutratschen, pi pa po. Und da traf ich mein jetziges Problem an. Ich kam mit dem Herr des Hauses ins Gespräch und, da er stark angetrunken war, erzählte mir von ihren Eheproblemen und den Missetaten seiner Frau. Sie soll die größte Schlampe Kölns sein, er hat bloß keine Beweise dafür. Ich nickte alles ab, ich kannte die Familie ja kaum. Noch dazu soll sie Alkoholprobleme haben und sich jeden Tag ohnmächtig saufen. Die Bekannten sind eine kleine Familie, eine wirklich sehr beschauliche noch dazu. Sie besteht aus einer Frau, dem Mann und deren drei Kindern, die alle im Teenie-Alter sind.

Die Tage darauf verbrachte ich weiterhin bei meiner Familie und traf diesen Mann dann auch regelmäßig. Wir sprachen oft miteinander und ich fand ihn echt sympathisch, wenn er denn nicht über seine Frau herzog. Im Februar war ich dann erneut bei meiner Familie. Irgendwann tauschten ich und der Mann Nummern aus und ich lernte sogar seine Kinder und Frau kennen, als wir einen gemütlichen Abend miteinander verbrachten. Kurz vor Ostern kamen beide Familien zusammen, beim Karten spielen. Da traf ich ihn beim (heimlichen) Rauchen auf der Terrasse und es kam zu einem eher tiefgründigen Gespräch, woraufhin wir uns wild wie zwei unerfahrene Teenager küssten.
Von da an hatten wir sozusagen eine Affäre, mit Sex und allem Drum und Dran. Ich wusste ja von Anfang an, dass er verheiratet war und war definitiv nicht auf Spielchen aus und sagte ihm, dass er einen klaren Kopf kriegen sollte, bevor er sich in etwas reinstürzt, was er eventuell nicht will. Dennoch war er sehr persistent und ich muss zugeben, dass ich mich doch verliebt habe.

Bloß hat er mir vor ein paar Tagen gesagt, dass er mich liebt, sein Leben lang bisexuell war und er definitiv keine Gefühle für seine Frau hegt; sagte aber auch klipp und klar, dass er seine Frau nicht verlassen kann und will, da er sie nicht im Stich lassen möchte, weil sie psychische Probleme hat (Alkohol, Depressionen, etc.) und er seinen Kindern das nicht antun will. Und teilweise verstehe ich das auch. Und so war sein Einfall, dass wir weiterhin eine Beziehung führen, er aber bei seiner Frau bleiben wird.

Meine Beichte ist: ich habe mit einem verheirateten Mann etwas angefangen, wir haben Gefühle füreinander und jetzt bin ich in einer Zwickmühle. Ich will ihn verlassen, da er sich und seiner Familie, wenn er denn nicht mit ihnen klar Schiff macht, großen Schaden zufügt und ich definitiv keine Zeit für so ein Kasperletheater habe, aber trotzdem will ich gleichzeitig bei ihm bleiben, da ich starke Gefühle für ihn habe. Jetzt bin ich kinnhoch in der Scheiße.

Beichthaus.com Beichte #00040115 vom 27.07.2017 um 22:54:26 Uhr in Marienburg (Köln) (18 Kommentare).

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