England vs. Deutschland in Thailand

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Gewalt Zwietracht Vorurteile Rache Urlaub Thailand

England vs. Deutschland in Thailand
Ich (m/25) bin Anfang Dezember von meiner 6-monatigen Asien-Reise zurück gekommen und habe wirklich unglaublich viele tolle Sachen erlebt. Ich habe viele Orte in Laos, Malaysia, Thailand, Myanmar, Indonesien und auf den Philippinen gesehen und so viele nette und offene […]
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Beichthaus.com Beichte #00030628 vom 28.12.2012 um 23:24:49 Uhr in Thailand (Patong, Phuket) (20 Kommentare).

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Ein Bett im Kornfeld

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Dummheit Vandalismus Peinlichkeit Gesellschaft Kiel

Ein Bett im Kornfeld
Ich bin vor zwei Jahren in eine kleine Ortschaft in der Nähe von Kiel gezogen. Das Haus befindet sich sehr schön abgelegen am Ortsrand, leider habe ich einen Nachbarn. Wenn ich mich im Garten im Bikini gesonnt habe, war auch gleich der Nachbar im Garten aktiv. Gerade Sonnen abends auf der Terrasse war aber eine Motivation für mich, hier herzuziehen. Ich hatte sogar mit dem Gedanken gespielt, mich nackt zu sonnen, was bei einem Spanner in der Nachbarschaft natürlich nicht so ein toller Einfall gewesen wäre. Jedenfalls wird hier ziemlich viel Mais angebaut, hinter dem Haus ist auch ein Maisfeld. Das schließt dann wieder an ein anderes an, man kann vermutlich auf diesem Wege ganz Norddeutschland durchqueren, ohne irgendwie gesehen zu werden. In einem Moment, in dem niemand geschaut hat, bin ich abends in das Maisfeld gegangen. Nach einigen paar hundert Metern durch die Reihen, knickte ich den Mais großzügig um. Dann die Decke ausgebreitet, ausgezogen, eingecremt und gesonnt. Es war wunderbar.

Das habe ich die nächsten Wochen dann öfter so gemacht. Mittlerweile war auch schon ein Liegestuhl vorhanden, meine Haut war knallbraun und das ohne irgendwelche helleren Bereiche. Der Entspannungsfaktor mitten im grünen Urwald war logischerweise auch enorm hoch. Eines Tages, ich war gerade im Maisfeld am Schlafen, wurde ich durch ein Rufen und Lachen geweckt. Über dem Maisfeld flog ein Heißluftballon und die Leute haben sich tierisch amüsiert. Zu allem Überfluss hatten die Reisenden im Heißluftballon auch Kameras dabei und benutzten diese nun ordentlich. Ich habe zwar schnell meine Decke umgewickelt, aber es war zu spät. Zum Glück waren die Leute schon älter, die Fotos sind also im Familienalbum gelandet und nicht im Internet. Gesucht habe ich trotzdem lange genug. Meine Beichte ist aber nun, dass ich nicht wirklich daraus gelernt habe. Dieses Jahr bin ich wieder ins Maisfeld gegangen, natürlich mit dem Vorsatz, besser aufzupassen. Dem Bauern knicke ich natürlich immer noch seinen Mais um, was irgendwie Vandalismus ist. Für das Kopfkino, die Maiskolben habe ich aber nie angerührt.

Beichthaus.com Beichte #00030569 vom 10.12.2012 um 16:52:34 Uhr in Kiel (28 Kommentare).

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“Beichte

Eskalation im Hotel

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Dummheit Ekel Trunksucht Vandalismus Last Night

Ich habe während dem Abitur noch meinen Grenzen gesucht. Wie auch an einem Wochenende, an dem vier Schüler unserer Schule das Privileg genießen durften, an einem Karriereseminar eines großen, börsennotierten Unternehmens teilnehmen zu dürfen, zusammen mit Schülern aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Ereignis fand in einem Fünf-Sterne-Hotel statt und sollte drei Tage andauern. Wir wurden gebeten, bereits am Freitag zu erscheinen, obwohl das Programm erst für Samstag angesetzt war. Da das Hotel nur 40 Kilometer von unserer Schule entfernt war, kamen wir selbstverständlich pünktlich zum Abendessen an. Leider feierte ein sehr guter Freund an diesem Abend noch seinen Geburtstag, wo wir natürlich noch hin mussten. In der entsprechenden Bar angekommen, betranken wir uns genüsslich und hatten einen Long Island Ice Tea nach dem anderen. Nachdem es mittlerweile spät in der Nacht war und die Bar gerade schloss, kam uns die glorreiche Idee, die Party in unserem Hotel fortzusetzen. Gesagt, getan. Mit zehn Freunden fuhren wir ins Hotel - mit Taxi selbstverständlich - und bedienten uns an der Bar. Wir tranken die teuersten Whiskys und Unmengen selbstkreierter Cocktails. Nachdem wir langsam ein Hungergefühl entwickelten, suchten wir die Hotelküche und wurden auch schnell fündig. Das Frühstücksbuffet für den nächsten Morgen war bereits perfekt angerichtet, für einen Moment zumindest. Also setzten wir unser Leben im Schlaraffenland fort und verwüsteten so ziemlich alles. Nachdem ich mich kaum noch auf den Beinen halten konnte und die Sonne langsam aufging, wollte ich auf mein Zimmer gehen. Kurz, nachdem ich mich hinlegte, überkam mich allerdings der Alkohol und landete im Bett. Plötzlich hörte ich jemanden neben mir sagen "Ich will noch nicht aufstehen". Ich versuchte, mir diese Situation in meinem Rausch zu erklären, hatte aber leider keinen Erfolg. Also rannte ich aus dem Zimmer und bemerkte auf dem Flur, dass mein wirkliches Zimmer ja eine Türe weiter ist und ging dort hinein, um ein paar Stunden Schlaf zu bekommen. Wie ich in das falsche Zimmer hinein kam, kann ich mir heute noch nicht erklären.


Auf dem Weg zum Frühstücksbuffet am nächsten Morgen wurden wir von einem Seminarleiter abgefangen und in einen Konferenzraum gebeten, in dem sämtliche Teilnehmer topfit versammelt waren, mit Ausnahme von uns. Es wurde berichtet, dass Getränke fehlen, die Küche ein Schweinestall sei, im ganzen Hotel Zigarettenstummel auf dem Boden liegen und jemand in der Küche sein großes Geschäft erledigt habe. Entsetzte Blicke in allen Gesichtern. In diesem Moment meldete sich ein junges Mädchen und fügte hinzu, dass jemand in ihr Bett gekotzt hätte. Nach einem kurzen Auflachen wurde es wieder ernst. Man teilte uns allen mit, dass das Seminar mit sofortiger Wirkung abgebrochen wird und auch in Zukunft nicht mehr stattfindet. Einige Leute fingen an zu weinen, andere warfen meinen Kumpels und mir böse Blicke zu, inklusive den Seminarleitern. In diesem Moment übergab sich ein Freund von mir. Nach unzähligen Bestellungen zum Direktor unserer Schule wurde die Situation so ernst, dass wir es nur mit viel Glück, richtigem Auftreten und Argumentationsgeschick schafften, die Schuld auf Unbekannte zu schieben und somit nicht von der Schule zu fliegen. Ich beichte also, dass es mir unendlich leid tut, mich damals so benommen, eine zehnjährige Tradition unserer Schule zerstört, dem Hotel und seinen Angestellten Mühe und Kosten bereitet und alle Teilnehmer um ein wertvolles Zertifikat gebracht zu haben. Jetzt kenne ich meine Grenzen.

Beichthaus.com Beichte #00030540 vom 04.12.2012 um 23:49:22 Uhr (11 Kommentare).

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Potentielle Schwiegereltern treffen

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Peinlichkeit Ekel Trunksucht

Ich (m/30) kam vor circa 10 Jahren mit einem russischen Mädchen zusammen. Sie hatte Geburtstag und lud mich ein mit ihrer Familie zu feiern. Ich kannte bis dato noch niemanden aus ihrer Familie außer ihre Cousine. Ich sagte natürlich zu, besorgte für sie ein Geschenk und für die Eltern einen Blumenstrauß und war der Meinung ich würde auf ein kleines, ruhiges Familienfest gehen. Wir würden was essen, vielleicht ein Glas Sekt trinken und das wärs dann schon. Ich war furchtbar nervös, weil sie mir erzählt hatte, dass ihre Eltern sehr streng seien und ich hatte die Befürchtung sie könnten mich nicht mögen. Als ich bei ihr Zuhause ankam, traf mich der erste Schlag. Sie wohnte in einem super schicken, großen Haus und die Inneneinrichtung sah auch ziemlich edel und teuer aus und irgendwie machte mich das noch nervöser. Natürlich hatte ich keinen Anzug an oder so was, sondern lediglich eine Jeans und einen Pullover. Ich sah es schon vor mir wie die Eltern mich abschätzig mustern und mich dann rausschmeißen, weil ich nicht gut genug für ihre Tochter bin.


Aber alles sollte ganz anders kommen. Entgegen meiner Vorstellung, dass es ein kleines, ruhiges Familienfest wird, wurde es eine riesige Feier. Die ganze Verwandtschaft war gekommen. Aus allen Teilen Deutschlands und die meisten aus Russland. Es gab so massig viel zu essen und der echte, russische Wodka floss in Strömen. Alle waren furchtbar nett zu mir und jeder wollte mit mir einen Kurzen trinken. Sobald mein Glas leer war, wurde es wieder aufgefüllt. Meine Freundin hatte kaum Zeit für mich, weil sie dauernd in Beschlag genommen wurde. Da wurde getanzt, geküsst und getrunken bis zum Abwinken. Ihre Eltern fanden mich anscheinend in Ordnung, denn auch sie wollten mit mir trinken. Es kam, wie es kommen musste. Ich war solche Massen an Alkohol nicht gewöhnt und nach zwei Portionen russischem Kartoffelsalat, wurde mir furchtbar schlecht. Nur leider war ich so betrunken, dass ich es nicht mehr zur Toilette schaffte, sondern nur noch in den Flur und mich dort in einen Mülleimer erbrach und mich dabei auch noch volle Kanne selbst ankotzte. Irgendwie schafften mich meine Freundin, ihre Mutter und ihre Tante ins Bad und da saß ich nun umringt von drei kichernden Frauen, stockbesoffen und voller Erbrochenem in der Badewanne und wurde von ihnen bis auf die Boxershorts ausgezogen und abgeduscht. Meine Freundin gab mir einen Pyjama ihres Vaters und brachte mich ins Bett und versicherte mir, dass sie ganz bestimmt nicht böse auf mich sei und ihre Eltern auch nicht.

Ich schämte mich am nächsten Morgen beim Frühstück in Grund und Boden, alle kicherten vor sich hin und ihre Mutter kam in das Esszimmer und rief: Na will jemand einen Wodka?! Und zu mir gewandt: Du vielleicht Michael? Aus dem Kichern wurde lautes Gelächter und meine Scham schlug in Ärger um, den ich mir aber nicht anmerken ließ. Ich dachte, ich beichte diese Geschichte mal, bevor ich meine Freundin nächstes Jahr im Januar heirate und ihre ganze Verwandtschaft wiedersehe.

Beichthaus.com Beichte #00030538 vom 04.12.2012 um 13:36:47 Uhr (14 Kommentare).

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Das Geschäft mit der Kartoffelkanone

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Boshaftigkeit Ekel Unreinlichkeit Gesellschaft Wacken

Auf einem sehr bekannten Festival in Norddeutschland habe ich mit einem Kollegen eine Kartoffelkanone aus zwei Colaflaschen, Panzertape und Rohren gebaut, die eigentlich den Pavillon unserer Gruppe halten sollten. Eine Kartoffelkanone ist eine gasbetriebene Kanone nach Explosionsprinzip. Also Deo rein, zumachen, vorne Köttbullar, Ravioli, Erde und diverses andere Zeug rein und zünden. Wir sind damit herumgegangen und haben die Leute unterhalten. Jeder durfte für zwei Zigaretten oder ein Bier ein paar mal auf die besoffenen Pinkler auf der anderen Seite des Pinkelgrabens schießen. Daraus ist ein richtig lukratives Geschäft geworden. Ich entschuldige mich für meine unverantwortliche Handlungsweise, da ich ziemlich besoffen war und Kartoffelkanonen unter das Waffengesetz fallen. Ich entschuldige mich auch im Nachhinein für sämtliche Pinkler, die währenddessen vor Schreck fast in den Graben gefallen wären oder morgens mit Erd-Ravioli-Matsch im Gesicht aufgewacht sind. Ich entschuldige mich ebenfalls bei dem vegetarischen Bassisten meiner damaligen Band, den ich durch gutes Zielen spontan zum Fleischesser gemacht habe und bei dem Gitarristen, der eine Zeit lang dachte, er hätte sich eingekackt, weil wir Erde direkt in seine Unterhose geschossen haben, während er auf dem Boden bäuchlings seinen ersten Rausch ausschlief.

Beichthaus.com Beichte #00030527 vom 03.12.2012 um 21:30:12 Uhr in Wacken (14 Kommentare).

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