Keine Lust auf Mimimi Internetsupport

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Faulheit Ignoranz Waghalsigkeit Arbeit

Ich arbeite bei einer bekannten und großen Telekommunikationsfirma in Österreich (circa 800.000 Kunden). Ich bin dort für den Internetsupport zuständig. Nur was ich den ganzen Tag mache, ist alles andere als zu arbeiten. Der Arbeitstag ist im Prinzip immer das selbe. Der Kunde hat Probleme oder Fragen zu seinen Diensten und wir sollten dem Kunden natürlich mit Rat und Tat zur Seite stehen. Das erste Jahr war das auch kein Problem, ich hatte Spaß daran, auch wenn ich öfters ungehaltene Kunden am Hörer hatte. Ich möchte beichten, dass ich den ganzen Tag Kunden aus der Leitung schmeiße, um in Ruhe im Internet zu surfen. Das läuft jetzt schon bestimmt 6 Monate so, und mein Chef hat keine Ahnung, wie sehr ich der Firma schade. Warum sollte ich mir auch eine andere Arbeit suchen? Mir wird ja quasi das Geld einfach nur in den Arsch gesteckt! Natürlich tun mir die Kunden auch Leid, ist ja nicht so, dass ich jeden Kunden aus der Leitung kicke. Aber wenn man den ganzen Tag nur Gejammer hört, stumpft man irgendwann ab. Dann sieht man nicht mehr die Menschen am anderen Ende der Leitung, sondern nur Mimimi hier und Mimimi da! Auch jetzt in diesem Moment, sitze ich in der Firma, und schreibe diese Beichte, während ich nebenbei geistesabwesend mit einer (vermutlich) netten Dame spreche. Hiermit möchte ich mich bei allen Kunden entschuldigen, die ich absichtlich aus der Leitung geschmissen habe!

Beichthaus.com Beichte #00028622 vom 09.02.2011 um 19:42:15 Uhr (19 Kommentare).

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Fahrstuhl Musik

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Dummheit Peinlichkeit Games Bahn & Co. Nidderau

Ich (Abiturientin) möchte beichten, dass ich selbst Verhalten gezeigt habe, über das ich mich bei anderen immer aufrege. Und das kam so: Ich fuhr mit dem Zug im Berufsverkehr nach Hause. Weil es keine freien Sitzplätze mehr gab, blieb ich im Bereich der Tür unter einem Lautsprecher (wie ich meinte) stehen, packte mein iPhone aus und begann, zum Zeitvertreib BubbleShooter (eine unterhaltsame App) zu spielen. Aus dem Lautsprecher über mir ertönte auf einmal nervige "Fahrstuhl-Musik", woraufhin ich meinen Mitreisenden verschwörerische Blicke zuwarf und mit den Augen rollte, so nach dem Motto "Ach nee, jetzt fängt die Bahn auch noch an, uns mit Musik zu nerven". Erst als ich nach einer Viertelstunde Fahrt ausstieg, stellte ich fest, dass ich aus Versehen mein Handy nicht auf stumm gestellt hatte und die nervige Musik von der App und damit die ganze Zeit von mir kam. Sorry, an alle Mitreisenden, die ich mit meiner Handymusik genervt habe und es tut mir Leid, dass ich so blöd war, die ganze Zeit zu denken, dass sie aus dem Lüfter, den ich fälschlicherweise für einen Lautsprecher hielt, kommt.

Beichthaus.com Beichte #00028620 vom 08.02.2011 um 22:06:48 Uhr in Nidderau (32 Kommentare).

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Teletubbie im Sande verloren

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Neid Diebstahl Engherzigkeit Kindergarten Kinder Hamburg

Als ich noch im Kindergarten war, gab es einen Jungen, der die Teletubbies über alles liebte. Ich fand die auch ganz toll. Eines Tages hat er dann so Teletubbie Spielfiguren mit in den Kindergarten genommen und hat sie uns stolz präsentiert. Er sagte uns, dass er die Figuren von seinem Vater geschenkt bekommen hätte. Seitdem brachte er die Figuren immer mit in den Kindergarten. Ich habe dann mal meine Mutter gefragt, ob ich auch die Figuren bekommen kann und sie meinte ich kann sie mir ja zum Geburtstag wünschen. Jeden Tag war ich dann neidisch auf den Jungen. Auch viele andere Kinder wollten die Figuren. Eines Tages beschlossen ein paar Kinder und ich ihm die Teletubbies weg zunehmen. Wir fragten ihn, ob wir auch mal damit spielen dürfen und er sagt Ja. Aber anstatt mit den Figuren zuspielen, haben wir sie dann in einem großen Sandkasten eingebuddelt. Kurze Zeit später hat er mich dann gefragt, ob wir ihm seine geliebten Teletubbies wieder geben könnten. Ich habe dann zu ihm gesagt, dass ich sie nicht hätte und auch die anderen Kinder haben gesagt sie hätten die Spielfiguren nicht. Er hat dann geweint. Nach 2 Wochen war für mich die ganze Sache vergessen und ich habe es auch nicht bereut, aber dann kam er und erzählte mir, dass sein Vater gestorben sei und die Teletubbie Figuren ihn halt an ihn erinnern. Ich war sehr traurig, da ich selbst meinen Vater verloren hatte und damals mein Teddybär (den ich immer noch habe) ein Geschenk von ihn war. Ich bin dann also schnell in dem großen Sandkasten gegangen und habe nach den Figuren gesucht. Der Sandkasten war ziemlich groß. Ich habe sie leider nicht gefunden. Dieses Kindheitserlebnis sitzt bei mir heute noch ziemlich tief. Wie gesagt, ich habe selbst meinen Vater verloren und wenn ich mir vorstelle, dass mein Teddy geklaut wird, würde ich wirklich traurig sein. Ich möchte mich entschuldigen, dass ich ihm etwas wertvolles weggenommen habe. Es tut mir Leid.

Beichthaus.com Beichte #00028619 vom 08.02.2011 um 21:14:11 Uhr in Hamburg (28 Kommentare).

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Rotzgören auf der Clubtoilette

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Boshaftigkeit Hass Peinlichkeit Last Night Arbeit Wien

Ich (m/20) arbeite zusammen mit einem guten Freund (29) in einem Club in der Innenstadt. Wir sind im Prinzip zu zweit zusammen mit ein paar ehrenamtlichen Aushilfen, das heißt wir warten und reinigen auch alles selbst. Meistens vermieten wir den Club und immer wenn […]
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Beichthaus.com Beichte #00028612 vom 07.02.2011 um 03:48:24 Uhr in Wien (66 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein gut aussehender Kumpel

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Neid Lügen Zwietracht

Mein bester Freund seit Kindheitstagen sieht wirklich sehr gut aus. Mehr als nur durchschnittlich gut. Ich (m/26) habe echt noch keine Frau gesehen, die nein zu ihm gesagt hätte. Zudem stimmt bei ihm das Gesamtpaket: Er ist nett, höflich, nicht eingebildet und hat auch noch was im Kopf. Soweit haben wir zwei eigentlich sehr viel gemeinsam. Nur kann ich optisch alles andere, als mithalten. Ich bin nicht grottenhässlich, aber leider übergewichtig und eher unscheinbar. Wenn wir zusammen weggehen, sieht es immer so aus, dass uns die Weiber zwar umzingeln, ich aber gar nicht wahrgenommen werde. Manchmal schiebe ich ihm gedanklich die Schuld dafür in die Schuhe und schaukel mich emotional richtig hoch. Im Grunde habe ich aber schon oft gemerkt, dass diese Art von Mädels mich eh nicht anschauen. Das sind halt alles meistens Hammerweiber. Das Amüsante ist, dass mein Freund die aber meistens gar nicht will. Seine Exfreundinnen waren alle graue Mäuse und Durchschnittsweiber.


Meine Beichte: Ich habe seiner Freundin aus Frust Lügen über ihn erzählt. Dass er ein Macho, ein Checker und ein Schwein wäre, der die Weiber reihenweise flach legt und sie dann fallen lässt. Da das alles noch recht frisch war und sie eh Zweifel wegen seinem Aussehen hatte, beendete sie die Beziehung. Mein Kumpel versteht jetzt natürlich die Welt nicht mehr und ist ziemlich fertig. Und ich habe Schiss, dass sie sich aussprechen, weil ich ihn als Freund eigentlich nicht verlieren will. Warum ich das gemacht habe? Nicht weil ich die Kleine wollte. Aber irgendwie wollte ich ihm eins auswischen. Ich könnte jedes Mal kotzen, wenn ich sehe, wie sehr sich ihm jedes Weib an den Hals wirft. Das ist doch einfach nicht fair. Ich muss ackern und schuften, damit mich überhaupt mal so eine elende Durchschnittstussi ansieht und er sieht selbst mit einer Grippe und 40 Grad Fieber so aus, als wäre er aus einem Katalog gesprungen. Ich weiß, das ist hinterlistig, feige und unter aller Sau. Aber irgendwie kann ich nicht anders, als ihn manchmal aus Neid zu hassen.

Beichthaus.com Beichte #00028611 vom 07.02.2011 um 00:37:54 Uhr (61 Kommentare).

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