Fahrkarten gefälscht

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Betrug Geiz Falschheit Bahn & Co. Oldenburg

Ich habe früher regelmäßig Busfahrkarten gefälscht, aus Juni hab ich mit etwas Tipp-Ex und schwarzem Fineliner ein Juli gemacht oder auch bei Wochenkarten mal die Zahlen etwas umgeändert. Das Geld was mir meine Eltern eigentlich dafür gegeben hatten, habe ich dann für Zigaretten, Schmuck, Süßigkeiten oder sonstigen Blödsinn verpulvert. Heute tut es mir Leid, denn ich habe nicht nur den Stadtverkehr betrogen, sondern auch meine Eltern verarscht. Zum Glück ist es nie aufgeflogen, aber was tut man nicht alles in der jugendlichen Geldgier.

Beichthaus.com Beichte #00027403 vom 12.01.2010 um 19:34:14 Uhr in 23758 Oldenburg (16 Kommentare).

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Drogen und Hartz IV

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Drogen Dummheit Stolz

Ich (m/24) bin seit dem Abschluss meiner Ausbildung Ende 2008 arbeitslos. Aus falschem Stolz bin ich nicht zum Amt gegangen und habe keinerlei Unterstützung beantragt. Da ich natürlich Geld brauchte um meinen Lebensunterhalt zu finanzieren habe ich Drogen verkauft, schwarz gearbeitet und noch mehr Drogen verkauft.

Es ging mir gut, ich konnte tun und lassen was ich wollte, schlafen so lange ich wollte, mir kaufen was ich haben wollte und hatte immer genug Geld in der Tasche. Meine Tage bestanden hauptsächlich daraus zu kiffen und Spaß zu haben. Vor zwei Monaten habe ich damit aufgehört und Hartz4 beantragt. Wenn ich heute in den Spiegel schaue wird mir schlecht, ich fühle mich wie ein nutzloser Bettler der es nicht schafft für sich selbst zu sorgen. Ich bin pleite, kann mir nur jeden zweiten Tag was warmes zu essen leisten und habe Schulden. Dafür kann ich meiner Mutter wieder ohne schlechtes Gewissen in die Augen schauen, einfach nur weil ich ihr nicht irgendwann erklären muss warum ich im Knast sitze.

Beichthaus.com Beichte #00027319 vom 15.12.2009 um 23:10:05 Uhr (16 Kommentare).

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Pyromanische Phase

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Vandalismus Neugier Kinder

Als ich 12 Jahre alt war, hatten zwei Kumpels (einer war erst 8, der andere 12) und ich unsere pyromanische Phase. Günstigerweise lag in der Nähe ein großes Krankenhaus und da wir uns in der Phase über brennbare Materialien informiert hatten, fanden wir - unter anderem nach langem Experimentieren mit allerlei Mitteln - heraus, dass Desinfektionsmittel zerstäubt ziemlich gut geeignet ist. Nun begannen wir das Mittel auf den Toiletten des Krankenhauses zu ernten. Große Teile der Klinik waren frei zugänglich und der jüngste düste nun mit Rollerblades und mit Rucksack beladen durch die langen Flure und füllte immer einen Teil der in den Toiletten angebrachten Flaschen in leere Colaflaschen in seinem Rucksack um. Er war wirklich ein Meister der Unauffälligkeit. Meistens wurden die Flaschen in den Toiletten ziemlich schnell wieder aufgefüllt, zum Teil konnten wir mehrfach am Tag ernten. So kamen schnell mal bei zwei Sessions 2-3 Liter zusammen. Das Mittel füllten wir draußen dann schließlich in Wassersprühflaschen für die Blumenbewässerung um. Damit konnten wir dann die Unfug"raubzüge" starten. Ich erinnere mich vor allem noch an zwei Vorfälle: bei einer Gelegenheit errichteten wir eine mindestens zwei Meter hohe Holzpyramide am nahen Waldrand und besprühten sie intensiv mit mindestens 2 Litern dieses Mittels. Die Flammen loderten wirklich hoch und die Rauchfahne noch viel höher und wir mussten ziemlich schnell abhauen, denn aufgrund der Rauchentwicklung kamen auch schon bald irgendwelche Leute. Kurze Zeit später suchten wir nach neuen Anwendungsmöglichkeiten und besprühten im Klinikparkhaus die Wand über eine ziemlich große Fläche und zündeten sie an. Da uns diese Aktionen irgendwie noch zu wenig "impact" hatten, beschlossen wir auf heißeres Feuer umzusteigen. Irgendwie kamen wir an einen Gasbrenner mit 2000° Flamme (ich weiß den Wert noch ganz genau, weil ich das damals so toll fand) und dann begannen wir - nach diversen kleineren Vorexperimenten - im Parkhaus die Plastikschalen der Griffe der Notausgangstüren so lange zu zerschmelzen und wieder erstarren zu lassen, bis sie sich auch mit Gewalt nicht mehr öffnen ließen. Nachdem wir auch noch den Schacht der Notausgangtreppen mit verschiedenen Mitteln und Brennstoffen so verkokelt hatten, dass der ganze Schacht schwarz vor Ruß war, kamen wir irgendwann auf den glorreichen Gedanken, dass es vielleicht mal genug sei - vielleicht wurde es auch einfach nur langweilig, das weiß ich nicht mehr so genau.
Dieser von experimenteller Neugier getriebene, sinnlose Vandalismus, nüchtern und am helligten Tage, ist mir heute allerdings ein Rätsel.

Beichthaus.com Beichte #00027314 vom 14.12.2009 um 19:40:02 Uhr (17 Kommentare).

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Mit Schild gegen die Blitzer

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Ungerechtigkeit Verrat Auto & Co.

Ich möchte hier beichten, dass ich regelmäßig Blitzer ärgere, die von der Polizei nicht ganz so oft, da ich mich mit den Messbeamten schon öfter gut unterhalten habe und die Toleranz auf 21 steht. Doch die privaten Messfirmen hier in der Gegend gehen mir gewaltig auf den Sack. Wurde bis jetzt 2 Mal geblitzt. Einmal mitten in der Nacht in einer 30er Zone (die 30 gelten wegen einem Busbahnhof in der Nähe, bei dem jedoch um halb 2 in der Nacht keinerlei Busse mehr verkehren und Sonntag morgens um halb 9. Auf der Straße unterwegs: genau, außer mir niemand, tja, Pech gehabt. Das schärfste war aber, dass mir ein Angestellter dieser privaten Messfirma die Polizei nach Hause geschickt hat. Angeblich wäre ich "mindestens 10 mal" an seiner Messstelle vorbeigefahren und hab alle per Lichthupe gewarnt. Insgesamt war ich aber nur 4 mal innerhalb kurzer Zeit vorbeigefahren. Einmal hin, dann wieder her, dann nochmal hin und dann wieder her ;) aber weil ich Termine hatte/was abzuholen. Da ich aber ein sehr auffälliges Auto habe, welches dem Messpersonal auch anscheinend nicht gefällt, stand dann die Polizei vor meiner Tür. Natürlich total genervt, dass die wegen so einem Mist ausrücken mussten. Dann sagte der Polizist zu mir (und das fand ich wirklich toll) ich soll doch ein Schild nehmen und aufstellen, da kann der mir gar nichts und sie müssen nicht sinnlos rausfahren und sich um so eine Lapalie kümmern.


Seitdem hab ich einige große laminierte Radar-Schilder im Auto (Schwarze Schrift auf neongelbem Papier). Da ich beruflich den ganzen Tag rumfahren muss komme ich sehr oft an Blitzern vorbei. Und wenn ich dann sehe, dass es das ****** von der privaten Abzockfirma ist, wird flott so ein Schild montiert (entweder an einem parkenden Auto hinterm Scheibenwischer oder mit Kabelbinder an ein Verkehrsschild etc) und der Mann macht kein Geschäft mehr. Wenn ich nach einer Zeit wieder vorbeikomme und der gute Mann ist weg, dann wird das Schild wieder eingepackt. Bisher weiß keiner, dass ich derjenige mit den Schildern bin. Stand sogar mal in der Zeitung, dass irgendein Unbekannter wohl etwas gegen Geschwindigkeitskontrollen hat. mit Bild von so einem Schild. Keiner weiß es, außer ihr jetzt! Inzwischen hat einer meiner Kollegen auch schon Schilder im Auto, ein 3. will auch noch mitmachen. Bin nicht für Anarchie auf den Straßen, aber man kann es mit der Überwachung auch übertreiben.

Beichthaus.com Beichte #00027276 vom 01.12.2009 um 18:48:59 Uhr (36 Kommentare).

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“Beichte

Nachmachpatronen

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Betrug Geiz Shopping

Ich (m/26) möchte beichten, das ich meinem Drucker bescheiße und ihm gefälschte Tintenpatronen zu fressen gebe. Ich bemerke kaum einen Unterschied, zwischen den orig. Patronen und den gefälschten. Die Druckergebnisse sind fabelhaft. Ein Händler aus unserer Stadt hat diese Nachmachpatronen und der Preis ist mehr als OK. Sonst bezahle ich für einen Satz mit 5 Patronen 60 € ! Bei den nachgemachten Patronen sind es für die gleiche menge Tinte 17,50 €. Die Herstellerfirma des Druckers ist reich genug, ich bin es nicht. Ganz kampflos lässt sich der Hersteller aber sein Geschäft nicht nehmen, man muss die Füllstandschips von den Original Patronen abknibbeln und auf die Kuckus- Patrone draufkleben, damit der Drucker nicht dauernd meckert, man hätte ihm gefälschten Scheiß gegeben. Besonders für Bewerbungsunterlagen finde ich es wichtig, günstige Tinte zu haben, weil es manchmal reichlich viele sind. Am liebsten hätte ich ein ganzes Fass mit schwarzer Druckertinte unterm Schreibtisch mit einer Leitung zum Druckkopf, damit käme ich bis zu meinem Lebensende aus.

Beichthaus.com Beichte #00027169 vom 01.11.2009 um 00:33:29 Uhr (37 Kommentare).

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