Der Einbrech-Kick

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Neugier Waghalsigkeit Manie Trunksucht Last Night Stödtlen

Ich beichte, dass ich (m/23) ein eigenartiges Hobby habe. An Wochenenden, wenn ich gut einen getrunken habe und dann angetütert nach Hause laufe, kann ich es nicht lassen, besonders bei den Häusern wohlhabender Leute, in den Garten einzusteigen und mich umzusehen. Ich will nichts stehlen und hab auch sonst keine perversen Absichten oder so - ich interessiere mich lediglich dafür, wie die Menschen so leben. Ich stöbere also durch fremde Gärten und guck mir alles so an, natürlich heimlich, was mir einen unglaublichen Kick gibt. Meine größten Feinde sind Lampen mit Bewegungsmeldern sowie Hunde, das hat schon so manches mal zu einem beachtlichen Heckensprung geführt! Doch seit einigen Wochen gehe ich weiter. Ich versuche mir Zutritt zu den Häusern zu verschaffen. Es ist erstaunlich, wie schlecht die Menschen, besonders gut betuchte, ihre Häuser gegen Diebstahl absichern. So kam es schon ein halbes Dutzend mal vor, dass ich mich nachts durch die Häuser wildfremder Leute geschlichen habe, still und heimlich. Ich hätte Diebesgut in beträchtlicher Höhe mitnehmen können - aber das will ich gar nicht, ich will nur sehen wie die Leute sich so einrichten und was es an toller Raumarchitektur zu bestaunen gibt. Und der Kick ist mehr als unglaublich! Mittlerweile geht das schon so weit dass ich mir zu hause einen antrinke, mir dann möglichst bequeme schwarze Sachen anziehe und beinahe schon Splinter-Cell-mäßig in irgendwelche Häuser eindringe. Das ist mehr als schräg, aber unglaublich spannend, und wie gesagt, der Kick - heller Wahnsinn.

Beichthaus.com Beichte #00027876 vom 02.06.2010 um 18:37:49 Uhr in Stödtlen (56 Kommentare).

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Katzenplage umgeleitet

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Schamlosigkeit Tiere Auto & Co.

Katzenplage umgeleitet
Ich fahre einen älteren, schwarzen BMW, der auf Deutschlands Straßen nahezu ausgestorben ist. Es ist ein richtiges Liebhaberauto und wird dementsprechend auch von mir gepflegt, damit er später mal das H-Kennzeichen bekommt. Leider wohnen wir in einem Reihenhaus und verfügen über nur eine Garage. Mein Vater hat für mein Hobby keinen Sinn, weshalb sein japanischer Möchtegern-Jeep immer in der Garage steht und ich auf der Straße parken muss. Zudem gibt es bei uns viele Katzen, welche sich besonders gerne auf schwarze Autos legen und damit nicht nur den Lack zerkratzen sondern auch überall Fußtapser hinterlassen, sodass man jeden zweiten Tag seinen Wagen waschen könnte. Das ärgert mich wirklich, jegliche Versuche die Biester von meinem Wagen fern zu halten sind bis jetzt gescheitert und die viel versprechende Methode die Karosse unter Strom zu setzen traue ich mich nicht, da wir selbst auch einen Kater haben (der hat aber Angst vor Autos und traut sich nicht mal in die Nähe der Straße). Letztens kam mir auf dem Klo die Idee, wie ich das Katzenproblem lösen kann. Ich bin in den Supermarkt und habe mehrere Dosen Thunfisch gekauft und diesen in einer Nacht- und Nebelaktion Häppchenweise in den Radkästen der umstehenden Autos versteckt, nur bei meinem nicht. Seit gut einer Woche habe ich keine Fußtapser auf dem Auto, dafür haben sich einige Nachbarn bereits über die zunehmende "Katzenplage" beschwert.

Beichthaus.com Beichte #00027847 vom 25.05.2010 um 18:38:35 Uhr (45 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine indische Gastfamilie

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Rache Boshaftigkeit Hass Vorurteile London

Ich (m/20) möchte beichten, dass als wir damals in der siebenten Klasse auf Klassenfahrt in London waren, mein Zimmerkamerad und ich bei unserer Abreise die gemachten Brote (Fischcremebrötchen) der Gastfamilie in die Betten geschmiert haben. Auch die in Deutschland angefertigten Dankeskarten haben wir zerrissen und hinzugelegt.

Dies alles geschah jedoch nicht ohne Grund, denn die Gastfamilie war sehr unfreundlich zu uns. Zum Beispiel gaben sie uns nur den billigsten Fraß und mit Leitungswasser gestreckte Limonade, auch mussten wir zu anderen Zeiten speisen als sie. Wir mussten barfuß durch die Wohnung mit der Begründung: "Der Boden geht sonst kaputt." Unser Bad war das versiffteste was ich je gesehen habe und wir konnten in unserem Zimmer keine Fenster öffnen, obwohl die Heizung glühte. Wir mussten selbstständig zum Treffpunkt gelangen obwohl alle anderen Kinder hingefahren wurden. Man betone in einer fremden Großstadt in der siebenten Klasse!
Die Leute hatten den größten Flachbildschirm in ihrem Wohnzimmer und wir mussten uns mit einem alten Schwarz/Weiß TV rumschlagen und zu allem Übel gab es 3 englische Programme aber dafür 20 indische. An dieser Stelle sei gesagt, dass diese Leute Inder waren.
Die Gastmutter hatte zu dieser Zeit Grippe und so kam es, dass ich mich ansteckte und somit sieben Tage fiebrig durch London latschen musste. Seit dieser Zeit kann ich keine Inder mehr leiden und habe eine regelrechte Wut auf diese Leute da sie sich offensichtlich nur als Gastfamilie anboten um ordentlich Geld einzusacken.

Beichthaus.com Beichte #00027816 vom 16.05.2010 um 16:17:48 Uhr in London (Crowley Crescent, Croydon) (42 Kommentare).

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Zeugnis gefälscht

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Betrug Lügen Schamlosigkeit Arbeit Zürich

Zeugnis gefälscht
Ich (m/28) war als Teenager auf der Suche nach einer passenden Lehrstelle (Kaufmann). Ich war jedoch ein äußerst fauler Schüler, weshalb meine Noten dementsprechend schlecht waren. Monatelang habe ich mich vergeblich um eine Lehrstelle bemüht. Also habe ich mein Zeugnis für die Lehrstellensuche aufgemotzt.

Ich habe das Zeugnis kopiert und die wenigen guten Noten ausgeschnitten. Diese habe ich mit einem schwarzen Kugelschreiber geringfügig verändert. So, dass sie ein ganz klein wenig anders aussahen als die "richtigen" guten Noten. Die Fälschungen habe ich dann auf eine zweite Kopie meines Zeugnisses geklebt und auf der neuen Kopie konnte man diesen Schwindel nicht ausmachen. Kurz darauf habe ich eine Lehrstelle gefunden. Die Abschlussprüfung habe ich mit Bravour bestanden und ich bin mittlerweile ein erfolgreicher Mitarbeiter eines großen Konzerns.

Ich bereue nicht, es getan zu haben, denn dieser Betrug war für mich ein wichtiges Sprungbrett in mein Leben. Dennoch, ich schäme mich ein wenig dafür und denke ich oft daran. Dann frage ich mich, was ich heute wäre, wenn ich das nicht getan hätte.

Beichthaus.com Beichte #00027798 vom 12.05.2010 um 15:38:34 Uhr in Zürich (36 Kommentare).

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“Beichte

Der böse schwarze Mann

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Lügen Falschheit Vorurteile Kinder Kamern

Der böse schwarze Mann
Ich (m/25) möchte folgende Jugendsünde beichten:

Es müsste jetzt knapp 15 Jahre her sein, ich ging noch in die 4. Klasse, als wir einen gemeinsamen Schwimmbadbesuch für den Nachmittag geplant haben. Gesagt getan, 3 Klassenkameradinnen, 1 Freund und ich trafen uns zum gemeinsamen Schwimmen im örtlichen Hallenbad. Es hatte uns Kindern viel Freude bereitet ausgiebig zu planschen und uns gegenseitig kleine Streiche zu spielen. Wir balgten und tobten im Wasser bis wir müde wurden.
Als ich kurz unachtsam war, trat mir eine Klassenkameradin im Wasser in den Bauch, natürlich unabsichtlich, aber es hatte mir sehr wehgetan. Danach ist mir die Lust vergangen und ich wollte nach hause gehen. In der Umkleide machte ich mir immer noch Gedanken um den Tritt in meinen Magen.
Sollte ich irgendjemanden erzählen das mir ein Mädchen weh getan hat? Natürlich nicht! Als kleiner Junge möchte man Heldentaten vollbringen und sowas wie Feuerwehrmann werden. Ich sponn mir so meine Gedanken im Kopf, in welcher Situation mir jemand in den Magen hätte treten können.
Ich verließ das Hallenbad, spazierte durch den anliegenden Park nach Hause zu meiner Mutter. Kaum angekommen fragte sie natürlich wie es gewesen sei und ob ich Spaß gehabt hätte. Ich bejahte die Frage, dachte kurz an den Tritt in den Magen, und sagte ohne darüber nachzudenken, "ein schwarzer Mann hat mir vorm Schwimmbad in den Bauch getreten!" Oh, misst warum habe ich das jetzt gesagt? "Und ich habe mich verteidigt (Ich habe damals Kinder-Judo gemacht, vielleicht so 3 Monate), habe ihm ins Gesicht getreten und dann ist er weggerannt."
Oh ha, kaum ausgesprochen, schon bereut, aber ein zurück gab es in der Situation für mich nicht. Meine Mutter war empört, rief meinen Vater im Büro an und erzählte ihm die ganze Geschichte. Als mein Vater Abends nach hause kam machte er mir klar, dass wir eine Anzeige bei der örtlichen Polizeidienststelle machen müssten. Ich versuchte durch weinen und verneinen die Anzeige zu umgehen, aber mein Vater setzte sich durch und überredete mich. Wen soll ich denn Anzeigen? Den armen schwarzen Mann in meinem Kopf? Hey, ich war 10 Jahre alt ich wollte nicht als Lügner dastehen, also habe ich das durchgezogen.
Nunja, bis hierhin war es noch eine kleine Lüge, aber was dann kam hätte ich im Leben nicht geglaubt:
Mein Vater und ich fuhren zur Polizei: "Guten Tag, wir wollen eine Anzeige gegen unbekannt machen!" Der Polizist stellte mir verschiedene Fragen: Wann ist das genau passiert? Wo? Jetzt bitte eine Personenbeschreibung? Welche Personenbeschreibung, schließlich gab es ja niemanden! "Äh, äm, ja, gut, also er, also er war schwarz, äh ich meine dunkelhäutig." Welche Kleidung hatte er an? "Äm, ja, äm eine blaue Jeans. Äh weißes T-Shirt und äm vielleicht Turnschuhe?!" Wie groß war die Person? "Ja gut, so, größer als ich natürlich, vielleicht 1,5 mal so groß!" Also circa 180? "Ja, kommt hin." Jetzt schildern Sie mir die Situation. "Äh ja gut, also wir waren schwimmen, ich bin früher raus, und vor der Eingangstreppe stand ein schwarzer Mann, ich ging die Treppe runter und er packte mich am Arm, er sagte "Gib Geld kleiner", ich war irritiert, sagte nein, er schlug mir in den Magen, ich (als kleiner Judo-Superman) wollte mich verteidigen, ging drei Treppenstufen rauf und trat Ihm ins Gesicht! Er packte sich an die Nase und flüchtete ins naheliegende Wohngebiet."
Der Polizist stand auf und freute sich über soviel Selbstverteidungseinsatz von einem kleinen Jungen. Er rief seinen Kollegen aus dem Nachbarzimmer, um Ihn an der Story teilhaben zu lassen. Sie freuten sich über meinen Einsatz und plötzlich war ich ein kleiner Held! Ich hätte vor Scham im Boden versinken können!
Naja, am nächsten Tag am Frühstückstisch war der "Vorfall" natürlich Gesprächsthema Nummer eins. Meine Mutter zückte die Tageszeitung und siehe da, der schwarze Mann war zur Fahndung ausgeschrieben. Gut das die Personenbeschreibung auf jeden zutreffen kann. Naja, jeder sprach mich darauf an, meine Nachbarn, Freunde und Bekannte, meine Klassenkameraden usw., ich wusste ja nicht das die Geschichte so große Wellen schlagen würde, ich betete zu Gott, dass alles ganz schnell vorbei sein wird.
Nach 2 Wochen hatte ich fast nicht mehr daran gedacht, doch die liebe Kripo schon:
Vorladung zur Gegenüberstellung mit Tatverdächtigen. Nein, bitte nicht, aber es war klar das ich da erscheinen muss. Nun ja, als Begrüßung haben zwei Kripobeamte geklatscht, dass ich doch ein kleiner Held sei, usw. Ich wollte es nicht mehr hören und am liebsten alles rückgängig machen, aber ich hatte Angst das ich ins Gefängnis komme, weil ich gelogen habe. Nun gut ich ließ die Zeugengegenüberstellung über mich ergehen, 8 dunkelhäutige Männer standen hinter einer Spiegelwand; Können Sie den Täter wiedererkennen? "Äh, nein, glaube nicht." Schauen Sie sich die Männer nochmal ganz genau an. "Nein", sagte ich, keiner von denen. Der Polizist guckte etwas irritiert und sagte dann zu seinem Kollegen, dass er hätte schwören können, dass die die Nummer 3 gewesen sei, da dieser ein Stadtbekannter Kleinganove sei und zum Tatzeitpunkt kein Alibi hatte.
Nachdem die Gegenüberstellung erfolglos war, drückten Sie mir circa 10.000 Fotos von bekannten, ausländischen kriminellen in die Hand mit der Bitte um Durchsicht. Boah, alter wie lange soll ich die Nummer denn noch durchziehen!? Aber gut nach circa 2 Stunden "Nein" zu jedem Foto, war ich endlich fertig.
Nach circa 6 Monaten kam ein Brief von der Staatsanwaltschaft, mit dem Betreff: Einstellung des Ermittlungsverfahrens. Ich habe mich riesig darüber gefreut, natürlich nicht nach außen, dass diese dumme Lüge endlich überstanden sei! Jetzt nochmal meine Entschuldigung an alle dunkelhäutigen Männer in unserem Land, ich wollte kein Klischee untermauern, Sorry!

Beichthaus.com Beichte #00027771 vom 03.05.2010 um 17:00:56 Uhr in Kamern (52 Kommentare).

Gebeichtet von knetchen
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