Schreibtischstuhl bevorzugt

13

anhören

Unreinlichkeit Ekel Peinlichkeit Last Night Berlin

Hiermit beichte ich, dass ich (m) als 14-jähriger Nachts schlafwandelnd in das Zimmer meiner Schwester gegangen bin und mich dort auf ihren Schreibtischstuhl gesetzt habe. In meiner nächtlichen Verwirrtheit habe ich wohl gedacht ich säße auf der Toilette und habe es laufen lassen. Zu allem Überfluss war ihr Freund zu Nacht bei uns, der auch gleich das Licht anmachte, als er es plätschern hörte. Ich war sofort hellwach und fragte mich, wie ich dahin gekommen bin und wieso zum Teufel mein Schniedel aus der Boxershorts hing. Dann sah ich auch schon die riesige Pfütze um mich herum. Als meine 4 Jahre ältere Schwester anfing zu schreien bin, ich mit hochrotem Kopf aus ihrem Zimmer gestürmt. Diese Geschichte habe ich noch nie jemandem erzählt. Meine Schwester hat den besagten Freund 2007 geheiratet. Auf irgendwelchen Feiern wird hin und wieder im Suff an diese Story erinnert, aber nur so, dass nur wir drei es mitbekommen. Hiermit beichte ich also, dass ich als 14-jähriger Nachts in das Zimmer meiner Schwester gepinkelt habe, als sie und ihr Freund darin geschlafen haben. Heute, nach über 10 Jahren, ist es mir noch immer tierisch peinlich.

Beichthaus.com Beichte #00029759 vom 31.01.2012 um 15:39:07 Uhr in Berlin (Egellsstraße) (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Knoten-Unterricht

45

anhören

Dummheit Waghalsigkeit Selbstverletzung Schule Osnabrück

Ich habe vor einigen Jahren etwas sehr dummes getan. Ich habe damals als Werklehrer in einer Hauptschule unterrichtet.
Es fing damit an das mir der Etat für meinen Unterricht zusammengestrichen wurde. Ich war in dieser Schule nicht alleine davon betroffen, auch in anderen Fächern wurde gespart. Der Unterricht an einer Hauptschule ist generell sehr problematisch, da viele Kinder aus schwierigen Verhältnissen kommen und nicht unbedingt motiviert sind. Ich habe damals im Unterricht viel mit elektrotechnischen Sachen gearbeitet, das hat den Kids gefallen und auch für mich war der Unterricht so stressfrei. Nach dem der Etat gekürzt wurde änderte sich das schlagartig, mir wurde gesagt ich solle das benötigte Geld eben über ein Werkgeld beziehen. In der Theorie mag das möglich sein, in der Praxis kann man Schüler aber nicht davon überzeugen ihr Taschengeld für Unterrichtsmaterial auszugeben. Also habe ich mir etwas anderes ausgedacht.


Vom knappen Etat den ich noch hatte habe ich Bänder gekauft und den Kindern Seemannsknoten beigebracht. Das ganze war ein Riesenerfolg und andere Lehrer haben mich unglaublich dafür respektiert. Leider wird auch die tollste Sache irgendwann langweilig, als es dann irgendwann mal wieder laut in der Klasse wurde und die Motivation nachgelassen hat, habe ich einen Riesenfehler gemacht. Ich habe den Kindern den Henkersknoten beigebracht. Zwei Monate später war es dann soweit. Eines der Kinder hat sich daheim erhängt. Ich weiß bis heute nicht wie, aber ich vermute mit genau diesem Knoten. In der Schule war schnell ein Zusammenhang hergestellt. Mir wurde aufgetragen den Unterricht anders zu gestalten, das war dann auch schon alles. Es wurde als Unfall heruntergespielt, ein Mobbingopfer, das scheinbar auch keine Freunde hatte, niemand war wirklich wütend auf mich. Ein Jahr später habe ich aber die Schule gewechselt und bin nach Süddeutschland gegangen. Die Schule hier ist sehr viel besser aufgestellt und ich kann den Kindern besser etwas beibringen. Auch sind die Klassenverbände kleiner und bestehen nicht aus bis zu vierzig Schülern. Was ich getan habe bereue ich aus tiefster Seele und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00029757 vom 30.01.2012 um 17:53:09 Uhr in Osnabrück (45 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Aufräumen nach der Party

11

anhören

Boshaftigkeit Faulheit Trägheit Last Night WG Heinsberg

Eine Zeit lang habe ich mit einem guten Kumpel zusammen gewohnt. Zu dieser Zeit war er beim Bund und ich war ganz normal arbeiten. Mein Kumpel nahm es mit der Pünktlichkeit nie so genau, weswegen er schon mehrfach Ärger bei der Bundeswehr bekommen hatte, wenn er malwieder verschlafen hat. An einem Wochenende als er zuhause war, hat er Samstags spontan eine "kleine" Party bei uns gefeiert. Im Normalfall ja kein Problem. Nur besagter Herr sah es wohl Sonntags nicht ein, alles wieder sauber zu machen. Das volle Programm: Umgekippte Bierflaschen, Küche versaut, alles voller Kippenstummeln, umgehängte Bilder und ein kaputter Spiegel. Ich habe nicht eingesehen auch nur einen Finger krumm zu machen, da ich bei dieser Party nicht einmal anwesend war. Als ich Sonntag Abend von meiner Freundin nach Hause kam, sah ich das Unheil. Die Bude sah genau so aus, wie ich sie Mittags verlassen hatte. Stinkig und versifft!
Mein Kumpel war in Seelenruhe am ratzen. Meine Versuche ihn zu wecken scheiterten. Er wird dann leicht aggressiv.
Aber nicht mit mir! Ich habe kurzerhand die Akkus aus seinem Wecker genommen.


Am nächsten Morgen als mein Wecker klingelte, bin ich in aller Seelenruhe aufgestanden, habe mir einen Kaffee gemacht und habe dann mal, mit mir im inneren Einklang, an seine Zimmertür geklopft. Das "Verpiss dich" was er mir zurückrief war wie Musik in meinen Ohren. Aber ich habe mal auf ihn gehört und ihn in Ruhe gelassen. An diesem Morgen bin ich extra länger zuhause geblieben (Danke Gott, dass es Gleitzeit gibt!) um noch mitzubekommen wie er checkt, dass er total verpennt hat. Es hat leider ein bisschen lange gedauert, aber das laute "F**K!" aus seinem Zimmer war es wert.
Ich bin als glücklicher Mensch Montags auf die Arbeit gefahren. Für meinen Kumpel war das nicht so angenehm. Er kam vier Stunden zu spät bei seiner Kaserne an und bekam wegen wiederholter Verspätung zwei Wochen Bunker aufgebrummt.
Ich musste die Bude zwar alleine sauber machen, aber hatte dafür das nächste Wochenende sturmfrei. Im Nachinein tut mir die Aktion leid, da sich seine langjährige Freundin wohl an diesem Wochenende von ihm getrennt hat und er einfach kein Bock hatte aufzustehen um überhaupt irgendwas zu tun. Aber er hätte ja auch was sagen können.

Beichthaus.com Beichte #00029756 vom 30.01.2012 um 09:52:36 Uhr in Heinsberg (Apfelstraße) (11 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Unfruchtbar

34

anhören

Zwietracht Engherzigkeit Fremdgehen Schwangerschaft Berlin

Meine Geschichte liegt schon ein paar Jahre zurück. Ich war gerade mit meinem Studium fertig geworden, und mein Freund, mit dem ich seit 5 Jahren zusammen war, begann das Thema Kinder anzusprechen. Ich war auch grundsätzlich nicht abgeneigt. Also setzte ich die Pille ab und wir versuchten unser Glück. Als sich nach 2 Jahren immer noch nichts tat, drängte er mich, einen Arzt aufzusuchen, an ihm könne es schließlich nicht liegen, da er schon einen Sohn aus einer vorhergehenden Beziehung hatte. Also auf zum Arzt. Nach längeren Untersuchungen, die rein gar nichts ergaben, wurde mir einfach geraten, stressfrei zu leben. Das war aber leichter gesagt als getan. Mein Freund machte mir vermehrt Vorwürfe, dass ich mich nicht genug anstrengen würde und nicht dieses oder jenes Präparat zu mir nehmen wollte.
Irgendwann kam es zu einem Riesenstreit, in dem mir die Worte "vertrocknete Jungfer" und "genetische Sackgasse" an den Kopf geworfen wurden.


Noch in der gleichen Nacht packte er seine Sachen und verschwand zu einem Kumpel.
Besagter Kumpel klingelte 3 Tage später an meiner Tür, um noch ein paar Sachen meines Exfreundes einzusammeln.
Ich muss wohl ausgesehen haben wie ein Wrack, denn er blieb noch ein paar Stunden, weil er sich Sorgen um mich gemacht hatte. Nachdem ich mich ausgeheult hatte, brach er wieder auf und setzte meinen Ex eine Woche später vor die Tür.
In den folgenden Monaten sahen wir uns häufiger und kamen letzendlich auch zusammen. Ein Jahr später wurde ich schwanger von ihm. Meinem Ex wurde klar, dass ich vielleicht nicht ganz so unfruchtbar bin, wie er dachte. Mittlerweile hat sich auch herausgestellt, dass sein vermeintlicher Sohn ihm untergejubelt wurde. Ganz ehrlich gönne ich ihm all sein Leid. Der Kleine hat ihm echt viel bedeutet und jetzt musste er auch noch feststellen, dass er seinen eigenen Worten nach "nur ein halber Mann" ist.
Mit seinem Kumpel bin ich mittlerweile glücklich verheiratet und das schon seit 4 Jahren. Demnächst erwarten wir übrigens eine kleine Tochter.

Beichthaus.com Beichte #00029755 vom 29.01.2012 um 12:59:39 Uhr in 13403 Berlin (Antonienstraße) (34 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“35.000

“Beichte

Bastelaktion vermasselt

15

anhören

Rache Diebstahl Vandalismus Kinder Kindergarten München

Ich möchte hier eine Gemeinheit aus meiner Kindheit beichten. Es war im Kindergarten, ich (m/21) war damals 5 Jahre alt. Zu dieser Zeit hatte ich eine Kindergartenfreundin, die ich eigentlich nicht sonderlich mochte, aber da sich unsere Eltern gut verstanden, haben wir halt trotzdem relativ viel miteinander gespielt. Eines Tages mussten wir jeweils zu zweit einen Pappmaché-Osterhasen anmalen und bekleben. Im Normalfall hätte ich diese Aufgabe mit eben dieser Freundin erledigt, doch in diesem Fall wollte ausgerechnet die kleine S. mit mir basteln. Sie war so ziemlich das tollste Mädchen das ich kannte. Ich lies die Freundin also links liegen, worauf diese sehr eingeschnappt reagierte.
Ich und S. bastelten also unseren Osterhasen am Vormittag und verstanden uns dabei super gut und alles war toll. Mittags sind wir mit nach draußen gegangen, die Freundin blieb drinnen, weil sie erkältet war. Naja, als wir zurückkamen und unseren Osterhasen, der frei zugänglich auf einem Sideboard stand, noch einmal begutachten wollten, war dieser wild mit Stiften bekritzelt, mit komischen Papierfetzen beklebt, und total verunstaltet. S. fing an zu weinen und mir war natürlich sofort klar, wer unserem Hasen das angetan hatte. Als ich zu der Freundin hinüber schaute, grinste sie nur frech. Als die Erzieherin sie darauf ansprach, stritt sie selbsverständlich alles ab. Leider war die Beweislage ziemlich dünn, so dass man ihr nichts nachweisen konnte. S. und ich bastelten dann am Nachmittag an einem neuen Hasen.


Trotzdem war ich nicht bereit, diese Schandtat ungesühnt zu lassen. Nun zu meinem teuflischen Plan: die Freundin hatte erst vor kurzem tolle, schwarz glänzende Schuhe bekommen, die relativ teuer waren. Jedem erzählte sie von ihren neuen Schuhen, und das die 100 Mark gekostet hatten, und wie sehr sie diese liebt. Das hätte sie mal lieber gelassen: den ersten Schuh habe ich am nächsten Tag unbeobachtet in einer der kaputten, daher eigentlich nicht zugänglichen Toiletten versenkt, den zweiten in einem Blumentopf mit Hydrokulturkugeln vergraben. Als schließlich der mittägliche Ausflug zum Spielplatz anstand, suchte sie natürlich wie blöd nach ihren Schuhen. Auch die Erzieherinnen fingen an, danach zu suchen, ohne Erfolg. Schließlich halfen alle Kindergartengruppen bei der Ergreifung des entflohenen Schuhpaares mit. Am Ende wurde eine Versammlung mit allen Gruppen einberufen, 120 Kinder mussten sich anhören was passiert war, es wurde NOCHMALS betont wie teuer und schön diese Schuhe doch waren. Auch die Kinder vom angrenzenden Nachmittags-Hort wurden befragt. Sogar die Mutter meiner Freundin war inzwischen eingetroffen um den Kidnapper der Schuhe um Gnade zu bitten. Mich verdächtigte niemand, da ich so tat als sei das mit dem Hasen schon wieder vergeben und vergessen, und außerdem war sie ja meine "beste Freundin". Ich saß einfach ganz unbeeindruckt in der hintersten Ecke und sagte nichts, auch als mich meine Mutter, die mich ziemlich gut kannte und glaub ich auch wusste, das ich das war, später am Abend fragte ob ich was damit zu tun hatte, schüttelte ich nur den Kopf. Nach circa drei weiteren Stunden, wurde schließlich Schuh Nummer eins in der Toilette gefunden. Der Zweite wurde nie wieder gesehen, vielleicht hat ihn mal irgendjemand Jahre später entdeckt, als das Bäumchen mit den Hydrokugeln entsorgt wurde.


Mir tut es eigentlich nur für ihre Mutter Leid, die so viel Geld für diese doofen Treter ausgegeben hatte. Die Freundin hatte es verdient, das sag ich auch heute noch. Sie hat mir die schönste Bastelaktion meiner Kindergartenzeit, mit dem schönsten Mädchen überhaupt vermasselt. Da finde ich meine Tat nur gerecht. S. ist übrigens mittlerweile eine meiner besten Freundinnen und die einzige, der ich diese Story je erzählt habe. Noch heute können wir uns darüber kaputt lachen, wie diese dumme Nuss vollkommen aufgelöst vor ihrem Schuhregal stand.

Beichthaus.com Beichte #00029752 vom 27.01.2012 um 09:23:32 Uhr in München (Dom-Pedro-Platz 1) (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000