Call Center Alltag

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Lügen Betrug Arbeit

Ich möchte hier beichten, dass ich nun einige Wochen in einem Call Center eines großen Deutschen Mobilfunkanbieters arbeite. Als ich mich dort bewarb dachte ich dass es dort gesittet zu geht, leider war dem nicht so. Zwar wurde mir von meinem Chef gesagt ich darf keinesfalls lügen, dennoch sagten mir ausnahmslos alle meine Kollegen ich muss lügen, da ich sonst niemals meinen Soll voll kriegen würde. In den ersten Tagen versuchte ich es noch ehrlich. Ich klärte die Kunden über die Kosten auf, jedoch verkaufte ich keine einzige Option. Den zweiten teil des ersten Tages verschwieg ich bewusst Sachen, und gab den tatsächlichen Preis nur bekannt, wenn ich explizit danach gefragt wurde, hier blieb ich ebenfalls bei 0. Am 3. Tag begann ich zu Lügen was das Zeug hält, und habe allein an diesem Tag 10 Optionen verkauft. Zwar ist damit mein Soll noch nicht gedeckt, aber es ist ein Anfang. Ich muss den Kunden am Ende des Gespräches den Vertrag vorlesen und ihr Widerrufsrecht. Und das ganze auf Band aufnehmen, damit alles auf seine Richtigkeit überprüft werden kann. Dort nenne ich auch immer den meist zum ersten mal im ganzen Gespräch genannten tatsächlichen Preis pro Monat, und das sich der Vertrag automatisch verlängert. Doch dann hören sie meistens schon gar nicht mehr zu und sagen nur stumpf "Ja". Ich beichte das mir dies furchtbar Leid tut und es mir wirklich nahe geht wie ich den Kunden über den Tisch ziehe. Jedoch betreiben all meine Kollegen den selben Mist, und wenn die Kunden nicht richtig hinhören sind sie ja auch in gewisserweise selber Schuld. Trotzdem bitte ich um Verzeihung, aber ich brauche das Geld, und ich werde Anfang nächsten Jahres mich nach einem neuen Job umschauen.

Beichthaus.com Beichte #00028401 vom 14.12.2010 um 19:36:54 Uhr (35 Kommentare).

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Kleiderschrank statt Schule

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Faulheit Feigheit Lügen Schule Hennef

Ich (w) hatte oft keine Lust auf Schule und wenn ich dann schon eh 2 Stunden zu spät dran war, versteckte ich mich im Schrank. Meine Mutter dachte ich wäre zur Schule gegangen, in Wirklichkeit saß ich bis zu 4 Stunden eingequetscht, lesend oder schlafend im Kleiderschrank. Das ist bei einer Größe von 1,77 m gar nicht so einfach und tut auch noch verdammt weh.

Beichthaus.com Beichte #00028389 vom 11.12.2010 um 21:30:59 Uhr in Hennef (33 Kommentare).

Gebeichtet von Mauerblümschen.. aus Hennef
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“Beichte

Wo ist mein Auto?

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Trunksucht Dummheit Peinlichkeit Auto & Co. Münster

Vor sechs Jahren, habe ich mein Abitur gemacht und auch um diesen Zeitraum herum meinen Führerschein erhalten. Da zwei Gymnasien in dem Ort miteinander korrespondierten, hatte ich meinen Englischleistungskurs nicht an meiner regulären Schule, sondern an der Partnerschule. An einem Abend habe ich mit meiner Clique ordentlich viel getrunken und bin auch prompt am nächsten Morgen zu spät aufgewacht. Ich wollte schon blau machen, da fiel mir im letzten Moment ein, dass ich eine Klausur an diesem Morgen schreibe. Also zog ich schnell ein paar Klamotten an, setzte mich ins Auto und fuhr los. Während der Fahrt musste ich einmal anhalten, um mich zu übergeben. Da es keinen Schülerparkplatz gab, parkte ich schnell irgendwo und rannte ins Klassenzimmer. Im Anschluss der dreistündigen Klausur wollte ich mit meinem Auto zurück fahren, doch mein Auto war nicht mehr an seinem Platz. Auch abgeschleppt wurde es nicht. Es musste also geklaut worden sein. Ich rief sofort meine Mutter an, (sie ist Psychologin), die aus einem Therapiegespräch zu mir eilte, wir direkt zur Polizeistation weiter fuhren und mein Auto geklaut meldeten. Im Laufe der nachfolgenden Unterrichtsstunden kam immer wieder die Polizei und fragte erneut. Nach Schulschluss holte mein Vater mich recht erbost ab und sagte er habe eine Überraschung für mich. Mein Auto stand eine Straße weiter, genauso wie ich es abgestellt hatte mit einem mittelgroßen Kotzfleck an der Fahrertür! Das ist mir heute alles noch sehr peinlich, da jeder Bescheid wusste, was eigentlich los war und ich soviel Wirbel gemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00028384 vom 11.12.2010 um 12:51:12 Uhr in Münster (16 Kommentare).

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Dönerdusche

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Trunksucht Maßlosigkeit Ekel Peinlichkeit Urlaub Spanien

Ich war dieses Jahr im Urlaub auf Mallorca mit ein paar Freunden. Eines Abends, als ich es mit dem Alkohol etwas übertrieben hatte, ging ich aufgrund meiner Verfassung frühzeitig zurück ins Hotel. Auf dem Heimweg bekam ich trotz meiner schon etwas kritischen Verfassung noch großen Hunger und hab daraufhin noch einen Döner verdrückt, was ich besser hätte sein lassen sollen. Als ich dann letztlich stark torkelnd im Hotelzimmer angekommen war, wurde mir der Döner doch noch zum Verhängnis: Ich rannte schnurstracks auf den Balkon, beugte mich über das Geländer und "aß den Döner nochmal rückwärts". Unglücklicherweise liefen zu diesem Zeitpunkt gerade zwei Mädels vorbei, welche kurz darauf hysterisch anfingen zu schreien und sich vor lauter Ekel beinahe selbst noch übergaben. Ich stammelte dann noch ein undeutliches "Schuldigung" hervor, was die Beiden jedoch nicht davon abhielt, mich völlig hysterisch und heulend übel zu beschimpfen. Am nächsten Tag beim Abendessen müsste ich dann feststellen, dass die Mädels das Selbe Hotel wie wir hatten, denn sie saßen am Tisch direkt gegenüber. Für mich war dies eine sehr unangenehme Situation und ich hoffte, sie würden mich nicht wiedererkennen, doch ihre Blicke sagten mehr als tausend Worte. Ich möchte mich hiermit nochmal bei den zwei Mädels für die unfreiwillige "Döner-Dusche" entschuldigen und um Vergebung bitten.

Beichthaus.com Beichte #00028383 vom 11.12.2010 um 12:10:49 Uhr in Spanien (Palma de Mallorca) (19 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die offene Tür

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Boshaftigkeit Rache Nachbarn Würzburg

Ich habe bis vor einigen Monaten in der Innenstadt in einem Mehrfamilienhaus gewohnt, direkt neben einer größeren Wohnanlage. Eigentlich war es ganz okay dort, aber da die Bewohner des großen Wohnhauses wohl zu faul waren ihren eigenen Hausschlüssel mitzunehmen, wurde dort das Schloss bei geöffneter Tür verschlossen, sodass der Bolzen immer auf dem Türrahmen knallte und somit die Tür nicht schloss. Da diese rücksichtslosen Vollidioten natürlich die Tür nicht langsam zu gemacht haben, knallte der Bolzen immer mit voller Wucht auf den Rahmen, was einen irren Lärm machte. Und da wir eine Studentenstadt sind, kam das auch verdammt oft morgens um 5 Uhr vor.


Jedes Mal, wenn ich nachts betrunken nach Hause kam (was oft vor kam), bin ich in die immer offen stehende Nachbarstür gegangen und dort an den Hauptsicherungskasten, welchen die Deppen ebenfalls offen gelassen haben. Dort habe ich dann ALLE Sicherungen des gesamten Hauses raus gehauen, sodass alle ohne Strom waren. Ich will gar nicht wissen wie viele von den Kaspern da immer morgens verschlafen haben. Bereits nach zwei Malen konnte ich eine Konversation zwischen zwei Bewohnern hören: "Wir müssen unbedingt dafür sorgen, dass diese Tür abgeschlossen wird!" - Ist leider nicht geschehen und so musste ich weitermachen. Man könnte glauben, dass das mit der Zeit langweilig wird, wurde es aber nicht. Ich habe mich sogar noch gesteigert und ihre Mülltonnen direkt vor die letzte Stufe im Treppenhaus platziert, sodass der erste Affe, der die Sicherung im Dunkeln wieder rein machen wollte erst einmal schön darüber stolpern sollte - welch ein Spaß! Die Tür ist übrigens bis heute offen. Der Sicherungskasten inzwischen abgeschlossen. Aber es gibt immer noch genügend Dummheiten, die man dort machen kann!

Beichthaus.com Beichte #00028374 vom 07.12.2010 um 14:59:44 Uhr in Würzburg (15 Kommentare).

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