Mietminderung

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Habgier Peinlichkeit Studentenleben Berlin

Ich (m/22) möchte beichten, dass ich wohl soetwas wie eine männliche Schlampe bin. Vor zwei Jahren bin ich daheim ausgezogen, in eine tolle Wohnung, die ich mir eigentlich nicht leisten kann. Seit fast einem Jahr muss ich mich jetzt regelmäßig vor meinem Vermieter ausziehen. Er will zum Glück nicht mehr, ihm reicht es einfach nur Fotos von mir zu machen. Er hat mir ziemlich direkt den Vorschlag gemacht als ich die Miete nicht zahlen konnte und ich muss zugeben,
dass ich sehr schnell darauf eingegangen bin und sogar dankbar war. Ich möchte betonen, dass ich nicht schwul oder bisexuell bin, mein Vermieter scheint es aber zu sein. Er meint jedenfalls das dass Kunst ist. Die Bilder sind auch alle in schwarzweiß oder sepia. Letzten Sommer musste ich auch welche an einem See machen, ich denke schon das er sehr erregt war. Ich bin mir logischerweise extrem scheiße dabei vorgekommen. Kurz und gut, ich kriege deswegen eine enorme Mietminderung und kann trotz Studiums eine sehr coole Wohnung haben. Meine Freundin weiß von der Geschichte nichts, meine Eltern würden mich vermutlich enterben. Also, vielleicht vergibt mir ja jemand meine Sünden. Ich bin jung und brauche tatsächlich die Kohle.

Beichthaus.com Beichte #00029596 vom 06.12.2011 um 15:47:57 Uhr in Berlin (19 Kommentare).

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Autobahnterror

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Aggression Zorn Waghalsigkeit Auto & Co. Herzogenaurach

Ich hatte im Mai einen schweren Motorradunfall. Nach der OP kam ich für vier Wochen in eine stationäre Reha-Klinik. Heimwärts konnte ich bereits wieder selbst Auto fahren, war aber aufgrund des Unfalls noch stark verunsichert und von daher mit meinem schwarzen BMW mit nur 90 km/h auf der rechten Spur der Autobahn unterwegs. Erlaubt waren 100 km/h und es regnete stark. Ich fuhr also vor mich hin, als ich plötzlich von einem Corsa oder ähnlichem untermotorisierten Gefährt laut hupend überholt wurde. Zudem zeigt mir die Fahrerin noch den Vogel.
Ich ignorierte die dumme Nutte am Steuer und fuhr weiter. Kurz darauf kam meine Autobahnabfahrt, und siehe da, die nette Dame von vorhin stand an der roten Ampel und wartete. Ich kam hinter ihr zum Stehen und wollte sie zur Rede stellen. Also zog ich die Kapuze meines Pullis wegen des Regens auf und stieg aus. Ich lief vor zu ihrem Auto. Scheinbar hatte die Fahrerin mich bemerkt und Panik bekommen, denn als ich auf Höhe ihrer Türe ankam, trat sie plötzlich trotz roter Ampel aufs Gas und bog ab. Einige andere Autos mussten scharf bremsen, zu einem Unfall kam es zum Glück nicht. Beichten will ich eigentlich nur, dass ich am Wochenende einen vor mir fahrenden Smart so hart penetriert habe, dass er letztlich rechts rangefahren ist, um mich vorbeizulassen. Ich verspreche hiermit, keinen anderen Autofahrern mehr Angst einzujagen und anständiger zu fahren, vor allem auch weil meine Freundin sich das wünscht!

Beichthaus.com Beichte #00029537 vom 21.11.2011 um 14:23:05 Uhr in Herzogenaurach (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Toner entsorgt

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Dummheit Waghalsigkeit Hochmut Arbeit Hamburg

Ich bin IT-Admin bei einer kleinen Firma. Mir wurde heute aufgetragen, den Waste-Toner unseres Laserdruckers auszuleeren. Für alle, die nicht wissen, wie ein Laserdrucker funktioniert: Ein Laserdrucker schießt winzige Farbpartikel mit Hochgeschwindigkeit aufs Papier. Deswegen ist die Farbe für Laserdrucker auch Pulverförmig.
Dabei entsteht Abfall, da ein Teil dieses Pulvers nicht aufs Papier gelangt. Der Drucker fängt dies in einer "Waste-Toner"-Box auf, da ist also dieses Restpulver drin. Ich sollte also den Toner ausleeren. Ich habe mich etwas veräppelt gefühlt, weil ich dachte, das man von mir etwas höhere Aufgaben verlangen könnte als einen Toner auszuleeren.
Was hab ich gemacht? Ich bin aufs Damenklo, habe da das Fenster aufgemacht und das Pulver aus dem 3. Stock in den Innenhof herausrieseln lassen. Nicht gerade sachgemäß entsorgt, ich weiß. Was mir danach aufgefallen ist, war das geringe Gewicht des Pulvers; es verteilte sich überall in der Luft und im Innenhof. Die gesamte Wand unter mir war pechschwarz, genau wie das Fensterbrett des Klos im Büroraumes unter uns. Nach einer hektischen, aber gründlichen Putzaktion hoffe ich einfach, dass dies niemand bemerkt und der nächste Regen alles beseitigt. Ungünstigerweise ist dieses Zeug ziemlich resistent. Mal schauen, was daraus wird. Ich beichte nochmal, wenn ich gefeuert wurde.
Auf die Nachfrage, wo das Zeug gelandet sei, sagte ich bloß mit einem dicken Grinsen "entsorgt".

Beichthaus.com Beichte #00029526 vom 16.11.2011 um 19:16:42 Uhr in Hamburg (Jungfernstieg) (40 Kommentare).

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Karnickel ausgeliehen

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Diebstahl Falschheit Tiere Nachbarn Suhl

Mein Bruder und ich stritten uns oft. Eigentlich ständig, es sei denn wir haben jemand anderem Streiche gespielt. Aber einer ging zu weit. Ich war mit den Nachbarskindern gut befreundet, die hatten immer Hasen. Meistens Stallhasen, also die die man hält um sie zu essen. Die sind auch jedes Jahr in den Urlaub gefahren, während die Großeltern auf die Tiere aufgepasst haben. Einmal haben wir uns bei ihnen in den Garten geschlichen und haben einen jungen, schwarzen Rammler geklaut. Uns hat dabei keiner gesehen. Ich war damals 4 oder 5, mein Bruder 9 oder 11. Unseren Eltern haben wir erzählt, damit sie nicht ins Zimmer meines Bruders kommen, das wir Geschenke für sie basteln. Als die zwei Wochen Urlaubszeit zu ende war, haben wir den Hasen wieder in den Stall gesetzt, ihm Futter rein getan, sind davon geschlichen und wurden erwischt, von einer anderen Nachbarin.


Die hat uns verpetzt und totalen Schwachsinn erzählt. Wir hätten den Hasen auf der Straße ausgesetzt und ihn misshandelt. Hätten wir nie getan! Auf jeden Fall durften wir nicht mehr mit den Nachbarskindern spielen und angeblich hatte der Hase eine gebrochene Hinterpfote und musste geschlachtet werden (auch Schwachsinn! wir waren gut zu ihm!). So und nun zu dem was ich eigentlich bereue: Ich habe erzählt das mein Bruder mich gezwungen hat den Hasen zu klauen und habe ihm auch später noch damit gedroht die ganze Sache unseren Eltern zu stecken. Die Nachbarskinder haben mir verziehen, die Eltern nicht also haben wir ab da nur noch heimlich miteinander gespielt. Die Eltern hasse ich bis heute (konservative Erzkatholiken) deshalb bereue ich auch nicht das mit dem Karnickel, sondern nur das wir erwischt wurden und das ich eben meinen Bruder so mies verraten habe nur um mich selbst in ein besseres Licht zu rücken. Es war zwar wirklich seine Idee, aber hätte ich nein gesagt hätte er die Sache vergessen.

Beichthaus.com Beichte #00029506 vom 08.11.2011 um 22:31:05 Uhr in 98527 Suhl (Am Himmelreich) (6 Kommentare).

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“Beichte

Rußhände

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Stolz Wollust Trunksucht Last Night Eichstätt

Es war vor circa zwei Jahren auf einem Festival in Eichstätt. Ein eher kleineres Festival mit knapp 3.000 Leuten. Wie das auf einem Festival eben so üblich ist, wird gegrillt und viel getrunken. Da man zum Nachfüllen des Grills mit Kohle nichts anderes hat als die […]
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Beichthaus.com Beichte #00029486 vom 03.11.2011 um 15:23:00 Uhr in Eichstätt (21 Kommentare).

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