Verliebt in meinen Dozenten

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Verzweiflung Liebe

Ich (w/29) habe mich vor knapp 3 Jahren während einer Weiterbildung in meinen noch sehr jungen Dozenten verliebt. Von Anfang an habe ich eine unheimliche Sympathie für ihn empfunden bis mir nach nicht einmal ganz 2 Monaten plötzlich mitten im Unterricht klar wurde, dass ich mich in ihn verliebt hatte. Er strahlte immer so eine Fröhlichkeit und Leichtigkeit aus, war sehr lieb und humorvoll und hatte Selbstbewusstsein. Ich fühlte mich in seiner Nähe trotz meiner Aufregung und Schüchternheit unglaublich wohl und mir sprang regelmäßig das Herz aus der Brust, wenn ich in seiner Nähe stand. In seinem Unterricht arbeitete ich immer besonders fleißig mit, damit ich bei meiner mündlichen Mitarbeit seine vollste Aufmerksamkeit bekam. Außerdem ging ich mindestens jede Woche shoppen, nur, um ihm aufzufallen. Am schönsten war allerdings sein Lächeln, das er hatte. Ich erinnere mich noch gut daran, als ich nach der Pause den Kurssaal wieder betrat und er von seinen Büchern aufschaute. Das Lächeln, mit dem er mich anschließend ansah, war so unbeschreiblich warm und herzlich. Im Herzen hatte ich das Gefühl, als käme ich endlich nach Hause.

Nachdem ich mich 5 Monate im wunderschönen Gefühl des Verliebtseins suhlte und mir Hoffnungen machte, erfuhr ich durch Zufall, dass er einige Wochen zuvor Vater geworden war. Dass er auch noch verheiratet war, begrub all meine Hoffnungen dann völlig und ich hatte furchtbaren Liebeskummer. Damals hatte ich mir vorgenommen, spätestens nach Ende der Weiterbildung mit der Träumerei aufzuhören, doch jetzt, wo ich ihn seit einem Jahr schon nicht mehr gesehen habe, denke ich noch immer an ihn, wenn auch nicht mehr so intensiv wie damals. Auch meine Gefühle für ihn sind geblieben und andere Männer sind mir zwar durchaus sympathisch, aber es stellt sich kein Gefühl der Verliebtheit ein. Noch nicht einmal eine Schwärmerei. Es tut weh, im Nachhinein erfahren zu haben, dass auch ich ihm zumindest ein wenig etwas bedeutet habe, aber er diese Gefühle nicht mehr haben will, weil er treu sein möchte. Ich muss beichten, dass ich mich schäme für den Gedanken, einer anderen Frau den Mann ausspannen zu wollen. Und ich habe einfach ein schlechtes Gewissen, in einen verheirateten Mann verliebt zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00041569 vom 24.09.2018 um 17:32:03 Uhr (16 Kommentare).

Gebeichtet von FräuleinSteuerrecht aus NRW
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Gartenzwerg mit Kackmütze

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Fetisch Ekel Unreinlichkeit

Ich (w) bin ein richtiges Schwein! Außenrum wirke ich immer gepflegt und normal aber wehe, die Tür zu meiner Wohnung fällt zu, dann suhle ich mich im Dreck. Aber auch nicht irgendwelcher Dreck, sondern ich habe eine Vorliebe für Kot. Ich liebe es, mir in die Hosen zu kacken und mich dann darin zu wälzen. Das alleine ist zwar nur meine Sache, aber das befriedigt mich schon lange nicht mehr genug. Ich lasse mir immer neue, verrückte Dinge einfallen. Erst letzte Woche habe ich meinen verschmierten Slip, der Gartenfigur einer Nachbarin auf den Kopf gesetzt. Das Geschrei am nächsten Morgen war groß und ich fand ehrlich, dass der Zwerg nun viel besser aussah. Einmal habe ich sogar einer Mitstudentin, welche im gleichen Kunstkurs ist, eine Box vor die Tür gestellt. Den Inhalt in Form einer großen Kackwurst, ummantelt von einer Seidenstrumpfhose.

Der Täter wurde nie gefunden und ich habe mich ömmelig gelacht. Das ist der Kick, den ich brauche! Meine letzte Aktion war in einem Fast-Food-Lokal. Ich hatte mich darauf vorbereitet und eingemacht. Dann bin ich gemütlich zum Tresen und habe bestellt. Der Gedanke, dass die Leute wissen, was da in meinem Slip gerade los ist, macht mich unglaublich geil. Nach dem Essen bin ich aufs Klo verschwunden, habe meine Unterhose ausgezogen und diese nachher auf dem Tablett platziert. Dann bin ich seelenruhig rausspaziert. Niemand hat mich aufgehalten. Der Kick war unvergesslich! Trotzdem will ich Buße tun und versuchen mich zu verändern. Ich bin ja schließlich auch nur ein Mensch und nicht perfekt. Darum verzeiht mir meine Eskapaden.

Beichthaus.com Beichte #00038798 vom 06.10.2016 um 16:30:24 Uhr (22 Kommentare).

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“Beichte

Darmwind am Pissoir

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Ekel Peinlichkeit Feigheit Arbeit Suhlendorf

Ich bin Buchhalter in einem Handelsunternehmen. Nachdem ich morgens gegen 10 Uhr bereits meinen dritten Becher Kaffee intus hatte, drückte meine Blase. So weit, so gut. Ich ging also kurz auf die Toilette. Dazu muss man wissen, dass unsere Toiletten zwei Pissoirs mit verschließbarer Tür und zwei richtige Einsitzer haben. Ich ging zum Pissoir. Während der Strahl in Becken plätscherte, merkte ich, wie sich ein Darmwind anschickte, meine Himmelspforte zu passieren. Ich schätze die Gelegenheit als günstig ein und drückte etwas, um die Sache zu beschleunigen. In dem Moment passierte es: "Splortsch". Ich merkte, wie sich zusammen mit dem Darmwind eine warme Masse den Weg in meine Unterhose bahnte. Scheiße. Im wahrsten Sinne des Wortes. Da ich zu diesem Zeitpunkt alleine auf der Toilette war, wechselte ich kurzerhand in eine Box mit einem Einsitzer, zog mir die Hose vorsichtig herunter und reinigte mich mit sehr viel Klopapier ausgiebig. Da ich nicht wusste, wohin mit der vollgedrückten Unterhose, warf ich auch diese zu den Bergen Klopapier mit in die Schüssel und spülte. Und verstopfte das Klo. Ich verkroch mich heimlich wieder zu meinem Schreibtisch und fand geschlagene 15 Minuten später in meinem Postfach die lang ersehnte Rundmail eines anderen Kollegen, der sich über die verstopfte Toilette beschwerte. Der Hammer kam dann jedoch, als der Rohrreiniger kommen musste und die Verstopfung aufwendig beseitigen musste: 780 Euro hat der Spaß meine Firma gekostet. Es tut mir leid, aber ich schäme ich deswegen immer noch sehr und möchte mich nicht outen.

Beichthaus.com Beichte #00035532 vom 22.04.2015 um 20:33:50 Uhr in Suhlendorf (10 Kommentare).

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Undiszipliniert durch das Abitur

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Faulheit Trägheit Verschwendung Schule Suhl

Ich möchte beichten, dass ich einfach nur faul bin und mein Abitur mich nicht kümmert. Ich bin die letzten Jahre ohne großen Aufwand durchs Gymnasium gekommen und war vor Beginn des Abiturs in der Situation, mit relativ guten Noten, noch eine eins vor dem Komma zu bekommen. Am Dienstag ist meine letzte Prüfung und ich merke, wie ich es schon wieder, analog zu den vier Prüfungen vorher, nicht auf die Reihe bekomme, mich hinzusetzen und länger als zehn Minuten zu lernen. Mein Kopf macht dann einfach zu, weil mir das alles so sinnlos erscheint und ich nicht die geringste Lust aufbringen kann. Ich bin also ein Mensch, der jetzt seinen Schnitt in die Tonne kloppt, weil er einfach undiszipliniert und inkonsequent ist. Ich bitte also den Steuerzahler um Absolution, der mir meine Ausbildung am Gymnasium zahlt, die mich letztlich keinen Pfifferling schert. Und die ich auch nur um meiner selbst willen mache, denn Studieren werde ich wohl nicht. Ich mache viel lieber eine Ausbildung.

Beichthaus.com Beichte #00033327 vom 24.05.2014 um 14:05:55 Uhr in Suhl (3 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein zerrüttetes Leben

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Verzweiflung Fremdgehen Misstrauen München

Ich (w/18) bin jetzt seit über einem Jahr glücklich mit meinem Freund (20) und liebe ihn über alles. Ich habe, auch wenn es sich nach der kurzen Zeit vielleicht komisch anhört, vor, mit ihm zusammenzuziehen und auch eine Familie mit ihm zu gründen. Alles läuft perfekt, er ist liebevoll, lustig und auch vom Äußeren her ist er mein absoluter Traummann. Ich bin wirklich überglücklich, mit ihm zusammen zu sein. All diese Gefühle wieder ausleben zu können, musste ich über eine riesige Zeitspanne lernen, und er ist, zusammen mit meiner Mutter, die einzige Person, die ich aufrichtig lieben kann.

Was nun folgt, sind eine Reihe erbärmlicher Rechtfertigungen für mein Verhalten, welches ich im Folgenden weiter erläutern möchte. Ich habe einen riesigen Vaterkomplex, der daher rührt, dass mein Erzeuger wirklich der schlechteste Mensch ist, den ich in meinem Leben kennengelernt habe. Eigentlich alles, was ich für diesen Mann empfinde, ist die Hoffnung, dass er bald ablebt und ich an das nicht zu knappe Erbe komme. Dies scheint beim ersten Lesen hart zu klingen, doch wer seine eigene Frau schlägt, sie dann schwanger sitzen lässt und sich dann im schönen Osten mit der nächstbesten Chantal eine achtköpfige Familie zusammenvögelt, hat es nicht anders verdient. Er ist über dies hinaus nicht fähig, ein nettes Wort für seine Erstgeborene, ein von ihm gewolltes Wunschkind, übrig zu haben und wirft ihr stattdessen nur an den Kopf, dass er sich wünscht, sie sei nie geboren worden. Er verdient es in meinen Augen nicht, mit mehr als Verachtung behandelt zu werden. Mein Grundvertrauen ist also das erste Mal erschüttert worden. Als meiner Mutter dann aus beruflichen Gründen noch der zweite Mann samt meiner kleinen Schwester abhaute, was sie in Depressionen stürzte, war alles aus. Mit meinen sieben Jahren durfte ich täglich die Wohnung aufräumen, Essen einkaufen und Zigaretten holen. Meine Mutter saß lange am PC und flüchtete sich in Online-Rollenspiele. Das Jugendamt bekam von der Sache mit, holte mich hinaus und steckte mich dafür in eine Pflegefamilie, die mit allen Mitteln versuchte, meine ohnehin labile Mutter mit abfälligen Kommentaren wie: "Sie bekommen Ihre Tochter niemals wieder, das versprechen wir Ihnen", in den Selbstmord zu treiben.

Mir wurde immer erzählt, meine Mutter sei eine schlechte Person, und ich solle dem Jugendamt immer fein erzählen, dass ich sie nie wieder sehen möchte. Wie sehr sie mich dabei unter Druck setzten und meine ohnehin angeknackste Kinderseele Stück für Stück weiter auseinanderrissen, störte sie nicht. Hauptsache das Kindergeld und das Geld durch die Unterstützung vom Jugendamt stimmte. Nach langem Kämpfen und vielem Hin und Her bekam meine Mutter mich nach einer langen Kur und vielen Therapien dann doch wieder - nach beinahe vier Jahren in der Hölle. Auf der einen Seite sehe ich diese Situation als Weckruf, der zur Genesung meiner Mutter führte, andererseits war es für mich die Hölle auf Erden. Durch viele Schulwechsel hatte ich nie Freunde und auch keine erwachsenen Bezugspersonen. In Psychotherapien wurde mir, ich war damals um die elf oder zwölf, immer gesagt, wie furchtbar erwachsen ich doch sei. Doch dass das alles die Schuld von jahrelangem Hin- und Herschieben und zunehmender emotionaler Abstumpfung war, darauf kam natürlich niemand. Ich konnte nicht mit den Kindern in meinem Alter spielen. Ich verachtete sie mehr oder weniger für ihre unbekümmerte Lebensweise. Tief in Innerem jedoch war ich wohl aus heutiger Sicht betrachtet nur neidisch, weil sie ein perfektes Leben hatten und ich aus einer zerrütteten Familie kam. Mit jungen Jahren hatte ich also schon mehrere Selbstmordversuche hinter mir, weil ich alles nicht mehr ertragen konnte. Ich vermisste meine Mama, die Liebe und Zuneigung und das befreite Lachen, die Sicherheit eines Zuhauses, welches mir in jedem Moment wieder unter den Füßen weggerissen werden konnte.

Lange Rede, kurzer Sinn - mein Inneres war zerrissen. Vertrauen fassen konnte ich zu niemandem. Ich bin nie fähig gewesen, "verknallt zu sein", auch Schmetterlinge im Bauch sind mir fremd. Ich habe eine riesige Bindungsangst und Vertrauensprobleme. Ich habe meine erste Beziehung mit meinem eifersüchtigen Verhalten zerstört. Im Grunde fing ich sie nur an, um endlich jemanden zu haben, der mir gehört, wie ein Gegenstand, also zu meiner freien Verfügung. Bald schon begann ich, ihn willkürlich zu verletzen, um zu sehen, dass auch ich die Macht habe, anderen Menschen wehzutun, nicht nur andere mir. Ich weiß, wie grausam das ist, und ich bereue dies zutiefst. Der Junge kann glücklich sein, vor mir geflohen zu sein, als es noch möglich war. Nach dieser Beziehung begann ich vor lauter Frustration und gebrochenem Selbstbewusstsein, wie wild rumzuvögeln, bald hatte ich meinen Ruf als Schlampe weg, was mir egal war. Ich ließ mich mit Zarten 15 und 16 abfüllen und wie eine billige N*tte benutzen, um Zuneigung zu bekommen. In viele dieser Jungen verliebte ich mich. Nicht direkt, es war keine Liebe, nur wieder die Angst, verlassen zu werden. Trotz allem fand ich vor über einem Jahr in dem oben beschriebenen Mann meine große Liebe - der erste Mensch neben meiner Mutter, den ich aufrichtig lieben kann. Doch hier beginnt meine eigentliche Beichte, der Rest war, wie die meisten User es wohl abstempeln werden, nur Rechtfertigungsgehabe und Selbstmitleid. Durch meine Bindungsängste kann ich nicht treu sein. Ich bin es bis jetzt, doch ich weiß nicht, ob ich das unter gegebenen Umständen sein könnte. Mir bricht es das Herz. Mein Selbstbewusstsein ist einfach so gering, dass ich mich in jeglicher Anerkennung suhle, die ich finden kann. Mir fehlt nichts sexuell, mir fehlt einfach die Zuneigung. Es geht soweit, dass ich für ihn 180 Euro für ein Ticket eines bekannten Festivals ausgegeben habe, welches ich eigentlich nur mit zwei Freundinnen besuchen wollte, unter dem Vorwand, dass ich ihn dabeihaben wollte. In Wirklichkeit jedoch möchte ich ihn nur dabeihaben, weil ich weiß, ich würde ihn sonst mit 100 prozentiger Wahrscheinlichkeit betrügen. Würde er jedoch solche Gedanken hegen, wüsste ich, wie mich das fertigmachen würde.

Für die meisten ist es einfach, zu sagen, ich solle mich doch einfach zurückhalten, aber ich verstecke mich hinter meinem Aussehen, meinem Körper und meinen guten Noten, weil ich nichts anderes habe als das. Es ist leicht, zu sagen, wenn ich meinen Freund lieben würde, hätte ich solche Gedanken wohl kaum. Ich möchte beichten, dass ich Menschen gegenüber so bin, wie ich bin. Dass ich meiner Mama damals nicht helfen konnte, als sie mich brauchte. Dass ich emotional so abgestumpft bin, dass ich nicht einmal merke, wie kaputt meine Denkweise eigentlich ist. Und, zu guter Letzt, dass ich euch mit meiner wirr geschriebenen, nicht wirklich auf den Punkt gebrachten Beichte wahrscheinlich dazu anrege, mich, meine Glaubwürdigkeit und meine Situation anzuzweifeln. Ich bin momentan dabei, mir professionelle Hilfe zu suchen.

Beichthaus.com Beichte #00031248 vom 22.05.2013 um 01:12:33 Uhr in 80333 München (Weinstrasse) (21 Kommentare).

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