Zielwerfen

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Dummheit Vandalismus Verrat Auto & Co. Schule Hamburg

Ich (m/25) möchte beichten, dass ich damals in der dritten Klasse mit einigen anderen Jungs und Mädchen zuerst mit Beeren und Hagebutten und später mit bis zu faustgroßen Steinen vom Schulgelände aus auf fahrende Autos geworfen habe. Wir waren uns damals überhaupt nicht bewusst, was hätte passieren können. Für uns war es ein reines Zielwerfen. Eines der Mädchen hat dann wohl gepetzt, dass wir Jungs die Steine geworfen haben und es gab einen Brief mit nach Hause. Völlig verheult gab ich meiner Mutter den Brief und sagte "Mama wir müssen hier weg ziehen." Der Schulleiter lud die Eltern der Jungs ein, legte die Steine auf den Tisch, die er von der Straße eingesammelt hatte und betonte, dass für die Autofahrer Lebensgefahr bestand und die Polizei informiert wurde. Heute läuft es mir einerseits kalt den Rücken runter, wenn ich als Autofahrer daran denke, was so ein großer Stein anrichten könnte, es tut mir tierisch Leid und ich hoffe es gab keine großen Schäden, andererseits würde ich dem Mädchen von damals immer noch am liebsten eine Ohrfeige verpassen, wenn ich an ihr blödes Grinsen denke, nachdem sie gepetzt hatte, obwohl sie selbst dabei war!

Beichthaus.com Beichte #00028897 vom 03.05.2011 um 16:34:35 Uhr in Hamburg (14 Kommentare).

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Ein Freund ein guter Freund

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Diebstahl Ungerechtigkeit Rache Mönchengladbach

Ich möchte beichten das ich einen ehemaligen Freund von mir in ziemliche Schwierigkeiten gebracht habe. Das Ganze ist jetzt ungefähr 13 oder 14 Jahre her, wir sind zusammen in eine Schulklasse gegangen und waren die dicksten Kumpels und haben ziemlich viel Blödsinn veranstaltet wie man es in seiner Jugend nun mal tut. Eines Tages waren wir mal wieder unterwegs und wir hatten jeder einen Rucksack dabei, weil wir zum Schwimmbad wollten. Wir kamen an einem großen SB-Warenhaus vorbei und wir gingen kurz rein weil er sich sich was zu trinken zu holen wie er sagte, und während er in den Laden ging war ich am Zeitschriftenregal und blätterte ein wenig rum. Nach ungewöhnlich langer Verweildauer kam er wieder, sagte nur das er doch nichts will und wir gingen raus. Auf dem Parkplatz machte er seinen Rucksack auf und drückte mir plötzlich ein paar PlayStation-Spiele in die Hand mit dem Verweis die schnell einzustecken. Bevor ich überhaupt gecheckt hatte was los war, kamen zwei bullige Typen angerannt und hielten uns fest. Sie wiesen sich als Hausdetektive aus und plötzlich fing mein Kumpel an denen vorzuweinen ich hätte die Spiele eingesteckt und wollte sie ihm geben damit er sie für mich versteckt. Er war wohl sehr überzeugend für die Beiden, sie ließen ihn laufen und nahmen mich mit, riefen die Polizei und die brachten mich nach hause. Alles leugnen und alle Beteuerungen halfen nichts, ich musste Arbeitsstunden ableisten, die Strafprämie zahlen und durfte meine Sommerferien zu hause verbringen.


Danach habe ich nichts mehr gesagt, für mich war er gestorben. Ohne Retourkutsche sollte er mir allerdings nicht davonkommen darum habe ich circa ein halbes Jahr gewartet bis es soweit war. Er hatte von seinen Eltern ein Handy geschenkt bekommen und war stolz wie Oskar auf das Teil. Über ein paar Ecken bin ich dann an seine Nummer gekommen und habe mich sogleich ans Werk gemacht und seine Nummer mit einschlägigen Anzeigen in allen Zeitungen mit sexuellen Kontaktanzeigen (Happy Weekend etc.) veröffentlicht. In einigen als schwuler Jüngling, in anderen als nymphomane Hausfrau, ich hab seine Nummer mit eindeutigem Inhalt an die Wände diverser Toiletten verteilt. Was folgte kann sich jeder vorstellen, Anruf der ekelhaftesten Sorte zu jeder Tages- und Nachtzeit, bis es dann einmal im Unterricht klingelte, der Lehrer ihm das Handy wegnahm und mit seinen Eltern ein Gespräch anberaumte. Was danach genau passiert weiß ich bis heute nicht, aber bis zu seinem nächsten Handy durfte er eine lange Zeit warten, zudem musste er im Familienurlaub anstatt mit auf die Dominikanische Republik auf den Bauernhof seiner Großeltern und ein wenig ackern. Er hatte es verdient, weil er meinen Ruf in den Dreck gezogen und mir unheimliche Probleme bereitet hat. Darum beichte ich rachsüchtig zu sein, aber ich schäme mich keineswegs dafür.

Beichthaus.com Beichte #00028895 vom 03.05.2011 um 11:46:08 Uhr in Mönchengladbach (Hovener Straße) (19 Kommentare).

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Der Schulschläger

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Gewalt Falschheit Schule Kinder Limburg an der Lahn

Im fünften Schuljahr war ich in der Klasse mit dem fiesesten, stärksten und gröbsten Kind der ganzen Schule. Einmal in der Pause saß ich an einer Säule als ein anderes Kind an mir vorbei rannte, verfolgt von dem Schulschläger. Als der Riesenkerl auf meiner Höhe war, stellte ich ihm so geschickt ein Bein, dass er flach auf der Nase landete und gut ein, zwei Meter weit schlitterte. Die anderen Kinder haben laut losgelacht, auch der Junge der verfolgt wurde blieb stehen und krümmte sich vor lachen. Mit knallrotem Kopf und blutender Nase stand der Kerl auf und ging mit blinder Wut auf das Kind los. Er nahm den Kopf von dem Kleinen und donnerte ihn derart auf den Boden, dass dieser sofort eine Platzwunde am Kopf hatte und sich eine riesige Blutlache auf dem Boden bildete. Dazu tropfte noch das Blut aus der Nase vom Schulschläger so das die ganze Szene wie ein einziges Blutbad aussah. Als der erste Lehrer um die Ecke kam, wäre der fast in Ohnmacht gefallen und niemand hat gesehen, dass ich eigentlich derjenige war, der das Ganze ausgelöst hatte, obwohl mindestens 100 andere Kinder in der Pausenhalle waren.


Es tut mir heute, 20 Jahre später, noch Leid, dass das andere Kind die sinnlose Wut von dem Schulschläger abbekommen hat, aber zumindest war der Kerl von dem Tag an viel vorsichtiger, wenn es darum ging andere Kinder zu drangsalieren. Der Vorfall hatte ihm wohl gezeigt, dass so ein Mensch leicht kaputt gehen kann. Die Sitzungen beim Kinderpsychologen haben wohl auch ihren Beitrag dazu geleistet.


Jahre später wurde das Kind mit der Platzwunde am Kopf ein guter Kumpel von mir. Als wir in das Alter kamen, wo Mädchen interessant wurden, brachte er mal seine neue Freundin mit. Die sich irgendwie in mich verliebte und ihn wegen mir verlassen hat. Wir haben nie wieder miteinander geredet. Tut mir Leid was ich Dir alles angetan habe.

Beichthaus.com Beichte #00028884 vom 29.04.2011 um 23:01:36 Uhr in Limburg an der Lahn (11 Kommentare).

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Wettergott

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Rache Boshaftigkeit Zorn Nachbarn Köln

Wettergott
Unsere Nachbarn zwei Häuser weiter gehen mir so was von auf den Senkel! Kaum ist es jetzt wieder wärmer geworden, feiern sie wieder ihre Gartenpartys bis in die Nacht. Mit Schlafen ist da nichts, je nach Windrichtung weht der Qualm ihrer ekelerregenden verkohlten Würstchen vom Grill ins Schlafzimmer und sitzt dort die ganze Nacht fest. Vor allem aber sind diese Assis so laut! Nachbarn haben sich schon beschwert, aber das half nur vorübergehend. Ich habe mir jetzt eine starke Wasserpumpe gekauft und aus dem Internet das Geräusch von Donnergrollen runtergeladen. Ihr wisst schon was kommt: Letzten Freitag habe ich nachts die Pumpe angeworfen, den Schlauch in Stellung gebracht und mit meinem großen Lautsprecher das Donnergrollen eingeschaltet. Die besoffenen Weiber fingen an zu kreischen und alle gingen nach Innen. Das war zwar auch noch zu hören, aber gedämpft. Zwei Tage später traf ich den Nachbarn vor dem Haus und er sagte, Gottseidank hätte es mal geregnet, das war mal dringend nötig, der Boden war ja furztrocken. Ich lasse jetzt mal ein bisschen Zeit verstreichen und wenn sie wieder mal laut sind, spiele ich Wettergott. Ich bitte um Vergebung und Nachsicht!

Beichthaus.com Beichte #00028882 vom 29.04.2011 um 21:42:55 Uhr in Köln (32 Kommentare).

Gebeichtet von Fedora
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“Beichte

Planten un Blomen

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Dummheit Peinlichkeit Morallosigkeit Schamlosigkeit Trunksucht Hamburg

Ich möchte etwas beichten und hoffe, dass ihr mir (w/22) das glaubt. 2007 war ich zu Besuch in Hamburg, da eine Freundin dort hingezogen ist. Es war tolles Wetter und wir gingen zu Planten un Blomen - das ist ein riesiger Park mit einem schönen See. Es war relativ voll und wir beschlossen zu einer Tanke zu gehen um uns Hochprozentiges zu holen. Wir hatten ein bisschen gesoffen, wollten zurück zum Park und gingen einen anderen Weg zum Park als wir gekommen sind. Ich sah schon aus der Ferne, dass wir an einem großen Hotel vorbeilaufen würden. Je näher wir kamen, desto weniger Leute waren um uns herum und irgendwann waren alle weg. Ich habe mir nix dabei gedacht. Nach ein paar Metern kamen wir einer Menschenmenge entgegen. Die sahen alle aus wie Touristen und sahen uns total erschrocken an. In der Mitte sah ich einen alten Mann, der ein komisches Gewandt trug. Wir waren schon ein bisschen angetrunken und konnten nicht mehr aufhören zu lachen. Ich hatte schon richtig Bauchschmerzen vor Lachen, er sah einfach zu komisch aus. Gerade als wir weitergehen wollten, nahm einer der Touristen irgendeinen Flyer und haute uns damit auf den Kopf. Während er das tat, schrie er, dass wir hier nix zu suchen hätten und keinen Respekt vor den Dalai Lama hätten. Ich dachte ich höre nicht richtig. Das ist doch nie der Dalai Lama! Trotzdem wurden wir ganz still und verschwanden schnell. Wir machten uns auf den Weg nach Hause, da wir unbedingt im Internet schauen wollten, wie der Dalai Lama aussieht. Uns blieb die Spucke weg, wir waren tatsächlich dem Dalai Lama begegnet und wir haben ihn ausgelacht. Ich schäme mich für mein Verhalten und dafür, dass ich nicht wusste wie der Dalai Lama aussieht.

Beichthaus.com Beichte #00028881 vom 29.04.2011 um 20:25:29 Uhr in 20355 Hamburg (Marseiller Straße) (17 Kommentare).

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