Mit dem Klostein nach Hawaii

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Verschwendung Neugier Dummheit Maßlosigkeit Arbeit Pfullendorf

Hiermit möchte ich mich bei unserer Putzfrau entschuldigen!
Neuerdings haben wir auf der Arbeit neue Klosteine, ein grünes Gel, welches man mit Hilfe einer blauen Kunststofftube direkt an der Keramik anbringt.
Mit Neugier habe ich die neue Technik bewundert, wie man frischen Duft auf die Toilette bringen kann.
Mit sehr großer Freude habe ich festgestellt, dass es immer intensiver duftet, wenn man den Strahl direkt auf das Gel gerichtet hält. Die Geschmacksrichtung war Apfel.

Leider dauerte meine Freude über den frischen Duft nur kurze Zeit an.
Bereits nach zwei Tagen gab das Gel keinen Duft mehr ab - da half auch eine direkte "Strahl - Gel- Konfrontation" nichts mehr. Der frische Duft war komplett verflogen.

Dies wollte ich so nicht stehen lassen. Deshalb habe ich sehr viel getrunken um diesen Klostein schnell weg zu bekommen - mit Erfolg!
Kurze Zeit später löste sich das Gel von der Keramik ab und ich hoffte, dass bald wieder ein neues Gel an der Toilette angebracht werden würde.

Zwei Tage später hatte ich wieder meinen geliebten Klostein an der Toilette!!
Weil der Geruch so schön war, fühlte ich mich jedes Mal beim Pinkeln wie im Urlaub auf Hawaii!!

Das selbe Problem war nur, dass der Duft wieder schnell verflog.
Ich habe wieder dafür gesorgt, dass ein neues Gel angebracht wird.

Beim dritten Mal gab es nur eine Überraschung.
Über der Toilette hing ein kleiner Zettel mit der Botschaft:

"Sehr geehrte Herren der...

bitte nicht auf den Klostein urinieren - Vielen Dank!"

Leider kam diese Botschaft nicht bei allen Kollegen gut an.
Manche Kollegen sind jetzt ein bisschen sauer wegen mir.

Entschuldigung liebe Putzfrau!

Beichthaus.com Beichte #00029292 vom 21.08.2011 um 23:21:13 Uhr in 88630 Pfullendorf (Bergwaldstraße) (13 Kommentare).

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Halb rasiert und gut poliert

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Masturbation Wollust Unreinlichkeit Arbeit Morallosigkeit Mainz

Ich (28/m) habe mich heute Mittag für den Spätdienst im Bad fertig gemacht und war etwas spät dran, weil ich ausgeschlafen hatte. Als ich gerade mit der Rasur angefangen hatte, verließ meine Frau unsere Wohnung zum Einkaufen.
Spontan bekam ich Lust, mir noch schnell vor der Arbeit gepflegt einen von der Palme zu wedeln, bei einem netten Filmchen versteht sich. Ich unterbrach also die Rasur, nutzte die Gelegenheit und begab mich zum PC, obwohl ich schon so spät dran war.
Ich beichte hiermit, dass ich meine Körperpflege vernachlässigte und nur halb rasiert zur Arbeit ging, um mir noch schnell einen zu polieren.
Manchmal muss man eben Prioritäten setzen. Vielleicht sollte ich so etwas nächstes Mal besser in die Arbeitszeit verlegen, da wird man wenigstens dafür bezahlt.

Beichthaus.com Beichte #00029290 vom 21.08.2011 um 16:27:57 Uhr in Mainz (Große Langgasse) (10 Kommentare).

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“Beichte

Penibles Saubermann-Arschloch

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Boshaftigkeit Rache WG Unreinlichkeit Berlin

Mein ehemaliger Mitbewohner ist ein penibles Saubermann-Arschloch mit ausgeprägtem Ordnungs- und Reinlichkeitsfimmel. Leider schafft er es nicht, diese Aufgaben selbst zu bewältigen, weshalb er sich regelmäßig für 3-6 Monate Zwischenmieter sucht (er bleibt nie bei einem festen Mitbewohner, obwohl das Zimmer dauerhaft frei wäre), die diese Tätigkeiten für ihn übernehmen. Diese Mitbewohner müssen jedoch nicht nur ihr eigenes Zimmer sowie die gemeinsam benutzten Räume Küche und Bad sauber halten, sondern auch die Räume, die nur er nutzen darf. Im konkreten Fall sind das ein kleines Esszimmer sowie ein großes Wohnzimmer, genannt Lounge. Diese müssen besonders gründlich gereinigt werden, da eine Katze dort lebt und ihre Haare gerne auf Sofas und Stühlen verteilt. Statt selbst zum Wischmopp zu greifen, schreibt der Herr des Hauses also gerne Zettel, auf denen er in unfreundlichem Ton erklärt, was heute auf dem Putzplan steht. Dazu muss man sagen, dass mein ehemaliger Mitbewohner ein sehr großes Problem mit Menschen hat. Sobald man ihn anspricht, bekommt er keinen Ton mehr heraus, was ihn jedoch nicht davon abhält, weiterhin Zettelchen zu verteilen (ähnlich denen der Knöllchen der Polizei) und sich über fehlende Kommunikation und Hygiene zu beschweren. So reinlich und penibel er jedoch ist, Mülltrennung ist bei ihm nicht existent. Es gibt genau einen Mülleimer im Haus, in den sowohl Plastikverpackungen, Papier, Bananenschalen als auch die benutzten Tampons seiner Freundin geworfen werden, denn selbst im Badezimmer gibt es keinen Mülleimer. Seit ich ausgezogen bin, belästige ich ihn mit Fake-Anrufen, wo dem Mitbewohner erklärt wird, wie man den Müll richtig zu trennen hat. Ich möchte beichten, dass mir das nicht Leid tut, sondern mich zutiefst befriedigt, da er jetzt denkt, dass seine Nachbarn und wildfremde Leute sein "schmutziges" Geheimnis kennen und regelmäßig seinen Müll auf Verbesserungen durchsuchen.

Beichthaus.com Beichte #00029288 vom 20.08.2011 um 20:05:07 Uhr in 12619 Berlin (Hellersdorfer Straße 141) (12 Kommentare).

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Informatik- und Medizinstudent

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Faulheit Zwietracht Maßlosigkeit Verzweiflung Familie Berlin

Ich (m/25) bin der jüngere von eineiigen Zwillingen. Mein Bruder und ich sehen uns zum Verwechseln ähnlich. Wir studieren beide (er Medizin, ich Informatik). Während mein Bruder jedoch sehr viel lernen muss um die Prüfungen zu bestehen, lerne ich so gut wie nie. Dieser Umstand, der durch die Studienrichtungen unvermeidbar ist, hat einiges an Spannungen zwischen uns gebracht. Zusätzlich habe ich bereits einiges an Geld erwirtschaftet (Apple sei Dank), was die Situation nur noch mehr zum eskalieren brachte. Wir entschlossen kurzerhand, dass es wohl das beste sei, wenn wir nicht mehr gemeinsam wohnten. Um ihn durch einen Auszug nicht weiter zu belasten, übernahm ich trotzdem weiter meine Teil der Miete und zog trotzdem in eine andere Wohnung (finanziell ist die Doppelbelastung für mich kein Problem). Die neue Wohnung ist für mich nur genial. Wir wohnen hier zu viert (alles Studenten in meinem Alter), jeder hat ein riesiges Zimmer und zusätzlich haben wir noch eine große Küche, ein dekadent eingerichtetes Wohnzimmer und eine herrliche Terrasse. Wir feiern auch oft Parties und züchten unsere eigenen Pflanzen. Kurzum, ich fühle mich pudelwohl. Bis auf eine Kleinigkeit. Ich vermisse meinen Bruder oder besser gesagt, ich bin traurig, denn ich weiß, dass er alleine in unserer alten Wohnung sitzt, büffelt und nichts von meiner geilen Studentenzeit weiß. Bis jetzt war ich es immer gewohnt, alles mit ihm zu teilen, doch ich kann nicht mehr. Ich kann ihm auch nichts von meinem neuen Leben erzählen, da das nur wieder den Streit zwischen uns neu entfachen würde. Meine Beichte ist nicht, dass ich ein emotionaler Waschlappen bin, sondern dass ich trotz meiner Gefühle die Parties und meinen derzeitigen Lifestyle nicht ändere und immer erst im Nachhinein von Reue übermannt werde.

Beichthaus.com Beichte #00029284 vom 18.08.2011 um 20:01:07 Uhr in Berlin (18 Kommentare).

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“35.000

“Beichte

Neid auf den Türken

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Neid Gewalt Hass Vorurteile Nachbarn

Ich habe vor 4 Jahren eine nicht ganz so günstige Eigentumswohnung gekauft, in der ich mit meiner Frau und Tochter lebe.
Geld ist knapp, wir kommen immer so über die Runden, ein Auto ist gerade noch bezahlbar. Ich bin Vollverdiener, meine Frau arbeitet halbtags.
Zwar heißt es, das Geld nur die Nerven beruhigt, doch irgendwie wünscht man sich doch mehr.
Vor einem Jahr wurde die Nachbarswohnung ebenso neu verkauft, der neue Käufer war ein recht junger Türke.
Man bekommt in unserer Siedlung recht viel über die Nachbarn und deren finanzielle Situation mit. Bei den meisten läuft es ähnlich wie bei uns.
Nicht jedoch bei dem neuen Käufer. Schon den ersten Monat ist mir aufgefallen, dass der neue Audi A3 eigentlich immer auf dem Parkplatz steht.
Meine Frau meinte, das Sie den jungen Herrn eigentlich selten bis nie außer Haus gehen sieht.
Freundlich wie ich bin, suchte ich nach kurzer Zeit das Gespräch mit den Jungen Herrn, keiner kannte ihn schließlich so richtig.
Er war sichtlich unfreundlich und zeigte kein Interesse an unserer Konversation.
Ebenso sprach er schlechtes Deutsch, meinte er ist noch nicht so lang in unserem Land, und Job hätte er auch keinen.
Ich konnte natürlich einen sehr guten Einblick in die Wohnung erhaschen, an Geld mangelt es dem Typen nicht.
Ab diesem Moment fing ich dann richtig zu grübeln an, weil ich doch etwas neidisch wurde. Ich arbeite wie ein Tier, und der Typ ist arbeitslos
und lebt in Saus und Braus. Kann man nichts machen, dachte ich mir.
3 Monate später passierte etwas Unglaubliches: Ich kam nach einem 12 Stunden Arbeitstag nach Hause, parke meinen Wagen ein.
In dem Moment steigt der Junge Herr in einen neuen Audi Q7, lächelt mich an und fragte ob mir sein neues Auto gefallen würde!
Jeder der rechnen kann, weiß, das man sich so einen Lebensstil nicht ohne Arbeit leisten kann.
Also kontaktierte ich einige Stellen (Polizei, Sozialamt, Einwanderungsbehörde etc.) und schilderte diesen Fall. Da mit dem Typen irgendwas faul
war, dachte ich mir, das irgendjemand Interesse darin hätte, den Typen aus dem Verkehr zu ziehen oder mal nachzuforschen.
Ich war erstaunt, es schien keinen wirklich zu kümmern. Meine Wut auf diesen Bastard wurde immer größer.
Was ich dann tat, fällt mir auch heute noch schwer zu glauben. Ich provozierte einen Streit mit dem Herrn, um halb 11 am Abend noch laut Film gucken, geht nicht!
Nachdem ich mich vor seiner Haustür richtig über den Lärm auskotzte, fing ich auch an, lautstark seinen Lebensstil in Frage zu stellen.
Ich beschimpfte ihn als Drogendealer und Sozialschmarotzer. Er reagierte wie erwartet, und wurde wütend! Durch den Lärm wurden einige Mitbewohner munter,
und konnten den Streit somit beobachten. Er mahnte mich öfters, aufzuhören, weil er mir ansonsten gleich die Fresse poliert.
Ich dachte nicht daran, und fuhr das selbe Programm mit ihn weiter. Er zog auf, verpasste mir ein "paar" auf die 12, die ich heute noch spüre.
Obwohl der Schmerz unbeschreiblich war und ich eigentlich nur noch blutend in der Ecke saß, war ich noch voll da.
Rettung und Polizei wurde von den Nachbarn alarmiert, 2 davon kamen zu Hilfe und sorgten dafür, dass der Typ nicht flüchtete.
Ich wurde eingeliefert und verbrachte eine Woche im Krankenhaus. Der Typ hat die Wohnung geräumt. Seitdem geht es mir wieder besser.

Beichthaus.com Beichte #00029276 vom 17.08.2011 um 13:03:07 Uhr (67 Kommentare).

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