In letzter Minute Oma belogen

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Lügen Verzweiflung 50+ Familie

Ich (m) habe etwas zu beichten, was mich seit Jahren belastet. Damals ist meine Oma an Krebs erkrankt und nach einigen sehr schweren Monaten verstorben. Kurz bevor sie verstarb, ist meine Mutter nochmal zu ihr ins Krankenhaus gefahren und hat sich dafür verständlicherweise Urlaub genommen, um noch möglichst viel Zeit mit ihr zu verbringen. Meine Großeltern lebten in einer anderen Stadt. Meine Mutter bat mich darum meiner Oma nichts von ihrem Besuch zu erzählen, da meine Oma nicht wollte, dass man sich so einen Aufwand wegen ihr macht. Nun zur eigentlichen Beichte; als meine Mutter am Weg ins Krankenhaus war, rief meine Oma bei uns an. Ich habe meiner Oma dann irgendwas erzählt, um meine Mutter, so zu sagen, nicht auffliegen zu lassen. Kurz darauf starb meine Oma, also habe ich beim letzten Gespräch mit ihr gelogen. Mich plagt seit ihrem Tod ein schlechtes Gewissen, weil ich ihr nie gesagt hab wie viel sie mir bedeutet hat und wie sehr ich sie als Großmutter und Mensch geschätzt und bewundert habe. Im Dezember ist sie das sechste Jahr nicht mehr bei uns.

Beichthaus.com Beichte #00029356 vom 11.09.2011 um 03:28:22 Uhr (10 Kommentare).

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Raus aus dem alternativen Leben

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Neugier Fremdgehen Partnerschaft Braunschweig

Ich bin 35, bin Studienrätin, und lebe seit 10 Jahren in einer glücklichen lesbischen Beziehung. Meine Freundin ist Lektorin bei einem renommierten deutschen Verlag und betreut dort vor allem Veröffentlichungen aus dem Bereich der Geisteswissenschaften. Ich liebe sie dafür, dass sie so klug und gebildet ist und, ebenso wie ich, einen eher alternativen Lebensstil hat, ohne Fernsehen, Markenklamotten, teures Parfüm und andere Konsumfetische. Ich beichte hiermit, dass ich heimlich davon träume eine Affäre mit einer richtigen dummen Schickse zu haben, also einer Frau vom Typ "blond und aufgedonnert". Obwohl ich auf solche Frauen normalerweise eher herab blicke, erregen sie mich sexuell. Ich habe mit einer solchen Frau heimlichen E-Mail-Kontakt und fürchte, dass ich bald meine Freundin, die ich sehr liebe, betrügen werde, weil das Verlangen so groß ist.

Beichthaus.com Beichte #00029351 vom 08.09.2011 um 09:30:18 Uhr in 38100 Braunschweig (Bohlweg) (24 Kommentare).

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“Beichte

Neidisch auf meinen Freund

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Neid Verzweiflung Partnerschaft Geld

Seit circa 3 Monaten bin ich (w/21) mit meinem Freund zusammen. Wir harmonieren auf allen Ebenen, er gleicht mich aus, ist mein Ruhepol und meine starke Schulter. Wir planen schon unsere gemeinsame Zukunft. Eine Sache stört mich allerdings: sein Geld. Ich bin neidisch auf ihn, da er von Geburt an niemals Geldsorgen hatte. Er achtet nicht auf das Geld, wenn er ins Restaurant oder zu Konzerten geht, sich neue Klamotten zulegt oder sich ein neues Auto holt (zu seinem Privat-Fuhrpark zählen drei Autos). Im Jahr fliegt er unzählige Male in den Urlaub, er war schon auf jedem Kontinent der Welt und geringe Urlaubstage kennt er nicht. Er bucht den Flug und ab geht es in den Urlaub. Zu seinem Besitz zählen 26 Eigentumswohnungen, die er alle vermietet. Zwei Einfamilienhäuser, sowie einige Wohnungen im Ausland. Er selbst wohnt in seiner 120qm Wohnung, alles renoviert und super modern, mit wirklich riesigem LED TV, großem Balkon und die Ausstattung ist auch nur das feinste vom Feinsten. So und ich? Ich besitze nichts. Habe gar keine finanziellen Rücklagen, keine Wertgegenstände, keine Altersvorsorge, NICHTS. Doch dafür kann ich nichts, denn Reichtum wurde mir nicht in die Wiege gelegt. Wer von euch kennt das nicht: man arbeitet und arbeitet und hat am Ende gerade mal genug zum existieren? Seit meine Eltern sich getrennt haben und ich bei meiner Mutter lebe, müssen wir jeden Monat das Geld für die Miete zusammen kratzen und können uns keinerlei Luxus gönnen, da wir das Geld dafür einfach nicht haben. Wir gehen beide arbeiten, doch es reicht immer gerade mal so. Mein Vater führt ein tolles Leben, er muss sich ja auch nur um sich selbst kümmern und Unterhalt an seine Kinder zahlen tut er auch nicht.

Wenn mein Freund bei mir ist, schäme ich mich. Und ich komme mir neben ihm einfach armselig vor, wie ein Mensch zweiter Klasse. Ich trage keine teuren Markenklamotten, meine Sachen hole ich mir bei H&M. habe keine qualitativ wertvollen Sachen und allein in seinem Portemonnaie befindet sich so viel Bargeld wie manch einer im Monat verdient. Er bezahlt alles und lädt mich immer ein. Auch wenn er es lieb meint komme ich mir immer schlecht dabei vor und habe selten Lust mit ihm etwas zu unternehmen, da sich in meiner Geldbörse meistens nur 20 Euro befinden. Dabei würde ich ihn auch gerne mal einladen und ihm eine kleine Freude machen indem ich ihm z.B. ein kleines Geschenk mache. Doch das positive ist, ich weiß dass er mich von ganzen Herzen liebt, auch wenn wir in zwei verschiedenen Welten leben.


Meine Beichte: ich bin neidisch auf meinen Freund den ich zwar liebe, aber könnte kotzen wenn ich sehe wie er das Geld ausgibt für unnötige und teure Sachen. Er ist von Geburt an reich und musste niemals auch nur einen Finger dafür krumm machen. Und ich dagegen muss jeden Cent drei mal umdrehen. Es hat gut getan, sich das einmal von der Seele zu schreiben.

Beichthaus.com Beichte #00029350 vom 07.09.2011 um 19:56:44 Uhr (43 Kommentare).

Gebeichtet von dohmmi
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Family Trouble

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Zwietracht Aggression Zorn Hass Familie

Ich (m/22) möchte beichten, dass ich heute mittag komplett ausgerastet bin und beinahe gegen meinen Opa handgreiflich geworden wäre. Kurz zur Vorgeschichte: Vor etwa 2 Jahren wurde offensichtlich, dass die beiden nicht mehr alleine leben können. Meine Eltern arbeiteten […]
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Beichthaus.com Beichte #00029349 vom 07.09.2011 um 15:21:21 Uhr (34 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Brandmeister

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Vandalismus Dummheit Schule

Als ich (m/25) in der elften Klasse war (da war ich 17), habe ich eine Dummheit begangen, die ich jetzt beichten werde. Aber erst einmal ein paar Sätze vorweg. Die Außenstelle unseres Gymnasiums, wo wir Unterricht hatten, liegt in einem ehemaligen russischen Kasernengelände. Einige der Gebäude sind leer stehend, in anderen gibt es öffentliche Behörden (Arbeitsamt, Bauamt, ...), in einem weiteren gibt es ein Jugendzentrum. Jeden Tag ging ich mit mehreren Kumpels in der großen Pause von der Außenstelle in ein Gebäude, wo günstig Mittagessen ausgegeben wurde. Auf dem Rückweg nahmen wir immer massenweise Papierservietten mit und warfen sie in eines der leer stehenden Gebäude, welches auf dem Weg lag (direkt gegenüber liegt das Arbeitsamt). Nach vielen Monaten lagen bestimmt schon etliche Kilos an Papierservietten und anderem Müll in dem Gebäude. Irgendwann wurde die Fensteröffnung, wo wir unseren Müll reinwarfen, bis auf einen kleinen Spalt zugemauert. Aber das hinderte uns nicht daran, weiter Servietten einzuwerfen. Eines Tages fragte einer meiner Kumpels, ob nicht jemand Feuer dabei hätte. Mein bester Kumpel hatte natürlich Feuer und irgendwie kam es, dass ich meine Serviette anzündete. Aber ich pustete sie gleich wieder aus. Wir warfen dann wie bisher unsere Servietten ins Haus und liefen zum Unterricht. Während wir im Unterricht saßen, hörte man Sirenen aufheulen. Ich dachte mir nix dabei. Leider waren wir in verschiedenen Klassen, so dass ich erst einige Zeit später aufgeklärt wurde. Das ganze passierte an einem Freitag. Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer und am Montag wusste es die ganze Schule. Aber alle hielten dicht und niemand hat mich verpfiffen! Danke, Leute! Wie bereits erwähnt, gegenüber war das Arbeitsamt! Das wäre ziemlich teuer geworden. Seitdem nannten mich die Leute Brandmeister oder fragten mich, wo es denn demnächst wieder brennen wird.


Vor drei Jahren hat mich einer der Kumpels von damals in einem sozialen Netzwerk zufällig wieder gefunden und der erste Eintrag von ihm auf meiner Pinnwand lautete: "Na, immer noch auf der Flucht vor der Feuerwehr?" Ich bitte hier nicht um Absolution, ich bin nur froh, dass nichts schlimmes passiert ist und die Tat mittlerweile verjährt ist.

Beichthaus.com Beichte #00029336 vom 03.09.2011 um 22:31:22 Uhr (10 Kommentare).

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